Published by Druck von A. W. Hayn`s Erben, Berlin, 1893
Seller: Antiquariat am Soonwald, Sponheim, Germany
75 S 25,3x20,2cm, Broschur,deutliche Gebrauchsspuren.
Language: German
Published by Karlsruhe/ Verlag C.F. Müller, 1953
Seller: Antiquariat an der Linie 3, Darmstadt, Germany
First Edition
8° Broschiert. Erste Auflage. 24 Vortrag von Haupt: Einführendes zu parallellen Entwicklungn seit Gründung der TH, gegen politische Verklärungen z.B. durch klassizistische Fassaden technischer Konstruktionen, Baukunst als transzendentale Manifestation des jeweiligen Zeitgeistes, ausgeführt z.B. am Kölner Dom. Vortrag von Moser: Überlegungen zur Berechtugung der Philosophie an einer TH, zum Verhältnis von Naturwissschaften zu Theologie, Philosophie und anderen Weltanschaungslehren, Erkenntnistheorien und Metaphysiken. Bezüge zu Blaise Pascal, Alexander von Humboldt, Paul Valery, C.F. Von Weizsäcker, Kritik am Max Horkheimer. Guter Zustand, saubere Seiten, leichte einheitliche altersgemäße Nachdunkelung, geringe Lagerspuren KAR10 Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 50.
Published by C.F. Müller, Karlsruhe, 1953
Seller: ANTIQUARIAT H. EPPLER, Karlsruhe, Germany
First Edition
1. Auflage. 8° (= Karlsruher Akademische Reden Neue Folge Nr. 10). Erste Auflage, 24 S. OBroschur, gutes Ex.
Published by Rostock u.a., Carl Boldt u.a., c. 1863 - 1868., 1868
Seller: Inanna Rare Books Ltd., Skibbereen, CORK, Ireland
Octavo. Private Hardcover with original offprints and pamphlet bound in. Very good condition with only minor signs of wear. Extremely scarce and early publications by the pioneer of German ophthalmology. Cases listed within No. 3 of this collection are: 3. Vorträge aus der Gräfe'schen Klinik - Fortsetzung - (p.193 - p.275 aus dem Monatsblatt fuer Augenheilkunde, 1865): A. Fall I [Case I]: "Heilbare Form congestiver Amblyopie mit normalem Gesichtsfeld" B. Fall II [Case II]: "Progressive Amaurose durch Atrophie der Sehnerven" C. Fall IIII [Case III]: "Centrale Scotome mit Partieller Sehnerven-atrophie, nur allmaehlicher und unvollkommener Besserung faehig" D. Fall IV [Case IV]: "Gleichzeitige cerebrale Hemiopie, stationaer, als Residuum eines apoplectischen Insultes" E. Fall V [Case V]: "Progressive Amaurose, unter der Form centraler Scotome mit gleichzeitiger Anomalie der Gesichtsfeldperipherie auftretend" F. Fall VI [Case VI]: "Rasch entwickelte doppelseitige Erblindung mit einseitiger unvollkommener Restitution vermuthlich durch basilaren Tumor" G. Fall VII [Case VII]: "Anaesthesia retinae mit concentrischer Verengung des Gesichtsfeldes, rasche Heilung" H. Fall VIII [Case VIII]: "Temporale Hemiopie in Folge basilarer Affection (vermuthlich Periostitis) - Zweifelhafte Prognose. Heilung." Friedrich Wilhelm Ernst Albrecht von Graefe (* 22. Mai 1828 in Berlin; 20. Juli 1870 ebenda) war ein deutscher Augenarzt, königlich preußischer Geheimer Medizinalrat und ordentlicher Professor der von ihm reformierten Augenheilkunde an der Friedrich-Wilhelms-Universität Berlin. Er begründete in Deutschland das Fach der Augenheilkunde oder Ophthalmologie, die bis dahin zur Chirurgie gehörte. Albrecht von Graefe entstammt einer sächsischen Familie und war der Sohn des königlich preußischen Geheimen Medizinalrats und Generalstabsarztes der Armee Carl Ferdinand von Graefe (17871840), ordentlicher Professor der Medizin und Chirurgie sowie Gründungsdirektor der Chirurgischen Klinik der Universität Berlin, und dessen Frau Auguste von Alten (17971857). Vater Carl Ferdinand war erst am 2./14. Februar 1826 in Sankt Petersburg in den polnischen erblichen Adelsstand erhoben worden mit preußischer Adelsanerkennung am 16. November 1826 in Berlin. Albrecht von Graefe war ein Patenkind des preußischen Königs Friedrich Willhelm III. Graefes Geburtshaus war die 1824 von Karl Friedrich Schinkel erbaute Villa Finkenherd in Berlin-Tiergarten, die ab 1880 das bekannte Ausflugslokal "Charlottenhof" beherbergte und 1943 den Bomben des Zweiten Weltkriegs zum Opfer fiel. An seiner Stelle wurde 1970 aus Anlass des hundertsten Todestages Albrecht von Graefes eine Gedenkstele errichtet, auf der zu lesen ist: "Hier stand der Finkenherd, das Geburtshaus Albrecht von Graefes, geb. 22. Mai 1828, gest. 20. Juli 1870". Albrecht von Graefe besuchte das Französische Gymnasium und studierte ab 1843 Medizin, Mathematik, Physik und Chemie in Berlin. Zu seinen Lehrern gehörten Lukas Schönlein, Emil du Bois-Reymond, Rudolf Virchow und Johann Christian Jüngken. Seine Dissertation mit dem Titel De bromo ejusque praesipuis praeparatis verfasste Graefe 1847 (auf Lateinisch) bei Johannes Müller. Danach war er Assistenzarzt in Prag, wo er begann, sich ganz der Augenheilkunde zu widmen. Als seinen ersten Lehrer auf augenheilkundlichem Gebiet nennt Graefe Ferdinand von Arlt, welchem er in Prag erstmals im Herbst 1848 begegnete. Er lernte weiter in Paris (bei Sichel und Desmarres), Wien (bei Friedrich Jäger von Jaxtthal) und London (bei William Bowman und George Critchett (18171882)) und kehrte 1852 nach Berlin zurück, wo er sich im selben Jahr für Chirurgie und Augenheilkunde habilitierte und eine private Augenklinik mit 120 Betten eröffnete, die sowohl in der Praxis wie auch in der Forschung alsbald Weltruhm genoss. Bei der Behandlung war Graefe außerordentlich sozial eingestellt, da er keinen Unterschied hinsichtlich der sozialen Schichten machte nicht zuletzt deshalb nannte ihn sein.