Tabernaemontanus J T (2 results)

Published by Gedruckt zu Basel: Verlag Johann Ludwig König in Offenbach am Main 1731
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Ledereinband d. Zt. Folio, 2 Bll. pp. 665 - 1529, mit über 1000 Holzschnitten, und 39 (v. 48) Bll. Register., Teile 2 u. 3 (von 3) in 1 Band, Von den eigentlich 48 Bll. umfassenden 12 Registern fehlen die letzten 9 Blätter. Somit die letzten 7 Blätter des 11. und die 2 Bll. des 12. Registers. Die letzten zwei Registerblätter des… Bandes sind randlädiert und liegen lose bei. Ebenso liegen Fotokopien der fehlenden Registerblätter bei. Am Buchrücken wohl alt Fehlstellen ergänzt Innen kaum fleckig und bis auf die fehlenden Registerseiten recht passabler Zustand.
Language: German
Published by Basel, gedruckt für Johann Ludwig König, Offenbach, 1731. 1731
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Nun zum vierdten mahl aufs fleissigste übersehen. verbessert. ergänzt. 3 Bde. (in 2 Bdn.). Folio. Mit über 2400 Pflanzenholzschnitten (der ersten Ausgabe). Kollationierung: Bd. 1: Mit gestoch. Titelblatt (mit breiter illustr. Bordüre), Drucktitel, 4 Bll., 663 S. (S. 664 leer); Bd. 2: Drucktitel für Bd. 2 u. 3, 1 Bl., S.665-1316,… Bd. 3: S. 1317-1529 u. 48 Bll. "Register". Braune Ganzlederbände der Zeit m. je 2 Rückenschildern u. reicher Rückenvergold. - Vorderdeckel m. 2 kl. Wurmgängen u. etwas fleckig, 4 Ecken alt Leinenverstärkt, nur wenige Blätter braunfleckig bzw. gebräunt. - Bd. 1: S. 293-94 m. kl. Eckabschnitt (m.kl. Textverlust). Bd. 2: wenige Blätter am w. Innensteg m. kl. Wurmstichen. - Gutes Ex. * Nissen BBI 1931. Heilmann, Kräuterbücher 297-303. - ADB 37, 714-715 Jakob Theodor Tabernaemontanus, (der Name Tabernaemontanus ist abgeleitet von der latinisierten Form des Ortsnamens Bergzabern= Tabernae montanae), geb. zwischen 1520 und 1530 zu Bergzabern, 1590 zu Heidelberg, war einer der deutschen Väter der Botanik", Schüler des Hieronymus Bock (Tragus) und wie dieser, Verfasser eines viel verbreiteten Kräuterbuchs". Nur wenig ist über die äußeren Verhältnisse des Mannes bekannt geworden. Nachdem er auf der Klosterschule zu Hernbach i. d. Pfalz unter der Leitung von Hieronymus Bock, der daselbst Prediger war, aber auch die ärztliche Praxis übte und Botanik trieb, sich mit botanischen Studien beschäftigt hatte, ließ er sich zuerst zu Weißenburg als Apotheker nieder, . war zu Saarbrücken als Leibarzt des Grafen von Nassau, zu Speyer als Leibarzt des Bischofs Marquard und dann als Stadtphysikus der freien Reichsstadt Worms (tätig). Die letzten Jahrzehnte seines Lebens und Wirkens brachte er in Heidelberg zu als kurfürstlicher Leibmedicus. . Von den medicinischen Schriften Theodorus', welche ein historisches Interesse bieten, ist zunächst sein 1551 erschienenes Buch über die Behandlung der Pest: Gewisse und erfahrene Practik u. s. w." erwähnenswerth. . Die bedeutendsten litterarischen Leistungen Theodorus' lagen jedoch auf botanischem Gebiete. Die Früchte eines vieljährigen Studiums und regen Sammelfleißes birgt ein Foliant von fast 1600 Seiten, veröffentlicht 1588 unter der Ueberschrift: Neuw Kreuterbuch mit schönen, künstlichen und leblichen Figuren und Konterfeyten aller Gewächß der Kreuter u. s. w." Ganz in der üblichen Weise der Kräuterbücher seiner Zeit abgefaßt, wie die eines Brunfels, Fuchs, Bock, Mattioli u. A., zeichnet sich das Werk des Tabernämontanus doch vor den entsprechenden seiner Vorgänger durch verhältnißmäßig recht gut gelungene Holzschnitte und im Ganzen treffende Beschreibungen aus. . Zuerst kommt die Aufzählung der Geschlechter einer Pflanzengattung, oder der Species, wie sie Th. bereits nennt; dann ihre Beschreibung, die Angabe der Blüthezeit und des Standortes. Hierauf berichtet der Verfasser, welchen Namen die Pflanze bei Griechen und Römern geführt und welchen sie zur Zeit in den verschiedenen Sprachen Europas führte. Dann behandelt er ihre Bedeutung für die Heilkunde, ihren innerlichen oder äußerlichen Gebrauch und schließt daran eine Reihe von Recepten. Das Werk erlebte verschiedene Auflagen, die, sämmtlich nach des Verfassers Tode, zum Theil unter verändertem Titel herauskamen und zwar: die zweite, durch Nicolaus Braun besorgt, 1591, die dritte durch Caspar Bauhin 1613, die vierte durch Hieronymus Bauhin 1664 und die beiden letzten erst in den Jahren 1687 und 1731." 1.