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    8°. 20 SS. Schriftsatz in 7-Punkt Fraktur. ORücken-Brosch. (leicht knittrig). Aussenseiten etwas stockfleckig (eher blass). Seiten min. knittrig u. marginal wenig stockfleckig. Leichtere Alters- u. Manipulations-, weniger eigentliche Gebrauchsspuren. Gesamthaft weitgehend sauberes, sehr ordentliches Exemplar - - swissbib mit 3 Standorten (2 LU u. SNB) - Anton Tanner stellt seine Predigt unter ein Motto aus dem Römerbrief (13,1): 'Jedermann unterwerfe sich der obrigkeitlichen Gewalt; denn es giebt keine Gewalt, ausser von Gott, und die, welche besteht, ist von Gott angeordnet' - Konkrete Umstände, welche dem Prediger Anlass zu seiner eindringlichen Rede über Ordnung und Gerechtigkeit gaben, sind trotz der mehrfachen Anspielungen nicht klar ersichtlich, und damit der historische Stellenwert der Predigt nicht verbindlich definierbar. Möglicherweise motivierte eine gewisse Unzufriedenheit mit der Verfassung von 1848, deren Totalrevision die Konservativen anstrebten, den Chorherrn zu seinen Ausführungen (vgl. dazu HBLS 4, p. 765 l. sp. oben). Hinzu kamen die politischen und gesellschaftlichen Probleme im Nachgang zum Sonderbundskrieg : "Die ersten Jahre dieser liberalen Periode [1848-1871] waren infolge des Krieges voll politischer und finanzieller Schwierigkeiten." (loc. cit., r. sp. unten). - Grundsätzlich dürfte Tanners intensive Mahnung zu Einigkeit (oder ev. besser: Einheit, ebenfalls von Kirche und Staat) ihre Wurzeln im kritischen Verhältnis von Kirche und Staat und in den anhaltenden konfessionellen Feindseligkeiten haben : "Ich glaube den Geist des heutigen eidgenössischen Bettags nicht besser würdigen zu können, als dadurch, daß ich zeige, wie alle menschliche Ordnung nur dann ein glückliches Gedeihen versprechen, und auf Festigkeit und Dauer Anspruch machen könne, wenn sie sich an die göttliche Ordnung recht eng anschließt. Wollen wir also das Glück unseres Vaterlandes fest begründen; so ist unsere erste - ich möchte sagen, die einzige Aufgabe von Volk und Regierung, die bürgerliche Ordnung in Einklang und Uebereinstimmung mit der göttlichen Ordnung zu bringen und darin zu erhalten." (Tanner, p. 4) -- Anton Tanner (Arth 1807-1893 Luzern), kath., von Arth und Richensee. Studium der Theologie in Luzern und Tübingen, Dr. theol., 1831 Priester, u.a. 1851-1876 Professor für Apologetik und Dogmatik in Luzern, 1865 Propst des dortigen Stifts St. Leodegar, 1865-1883 Erziehungsrat. 1869 begleitete Tanner den Basler Bischof Eugène Lachat zum 1. Vatikan. Konzil, kehrte als Gegner der päpstlichen Unfehlbarkeit im Februar 1870 vom Konzil zurück und stand in den anschliessenden Kontroversen zwischen den Fronten. Der gemässigt-liberale Theologe Tanner nahm Stellung zu kirchenpolitischen und sozialen Fragen und verfasste zahlreiche theologische Werke (HLS). -- Wie schon hundert Jahre zuvor, damals in Naters und Glis, gab es im Wallis ein grösseres Erdbeben, von dem 1855 vor allem Visp betroffen war: "1855: Am 25. Juli erschüttert ein schweres Erdbeben das Vispertal. In Visp werden beide Kirchen beschädigt; ein grosser Teil der Häuser stürzt ein." (burgerschaftvisp ch/geschichtliches/chronik, online). "Für das Erdbeben von Visp 1855 ist es gelungen, das Ausmass der Schäden genau zu rekonstruieren. Dies gilt sowohl für die geographische Ausdehnung des Schadensgebietes, als auch für den Umfang der Schäden innerhalb der betroffenen Ortschaften." (earthquake ethz.ch, online). - Sprache: de.