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Language: German
Published by GRIN Verlag, GRIN Verlag Apr 2015, 2015
ISBN 10: 3656941963 ISBN 13: 9783656941965
Seller: Wegmann1855, Zwiesel, Germany
Taschenbuch. Condition: Neu. Neuware -Studienarbeit aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,3, Universität Stuttgart (Institut für Literaturwissenschaft: Abteilung für Neuere Deutsche Literatur I), Veranstaltung: Hauptseminar żSchiller-Inszenierungenż, Sprache: Deutsch, Abstract: Das 1784 als drittes Schillerdrama uraufgeführte bürgerliche Trauerspiel żKabale und Liebeż liest sich als eine schonungslose Abrechnung mit der Ständegesellschaft und absolutistischen Herrschaftsformen. Die Kritik, die Schiller übt, ist anonymisiert. Dennoch lassen sich gezielte unterschwellige Spitzen gegen Carl Eugen selbst erkennen.Die Arbeit hat zum Ziel, die Anklagen Schillers gegen seinen Landesherrn, die in 'Kabale und Liebe' zum Ausdruck kommen, offenzulegen. Wie lauten die Anklagepunkte Schillers gegen das Gebaren höfisch-absolutistischer Herrscher In welchen Ausschweifungen Carl Eugens finden sie ihre Entsprechung Trifft manche Kritik Schillers möglicherweise andere Fürsten Deutschlands härter als den württembergischen Nach einer Einführung in den Inhalt des Stückes (Abschnitt 2.1) wie in die württembergische Staatsverfassung (2.2) wird in Punkt 3 Person für Person untersucht, welche moralischen Verfehlungen die Charaktere Schillers als Abbilder klassischer Absolutisten begehen. Anschließend folgt in Abschnitt 4 der Abgleich jener Eigenschaften und Handlungen mit den Umständen an Carl Eugens Hof in den Jahren 1744 bis 1782, bis zur Flucht Schillers aus Stuttgart.
Language: German
Published by GRIN Verlag, GRIN Verlag, 2012
ISBN 10: 3656327866 ISBN 13: 9783656327868
Seller: AHA-BUCH GmbH, Einbeck, Germany
Taschenbuch. Condition: Neu. Druck auf Anfrage Neuware - Printed after ordering - Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Weltgeschichte - Frühgeschichte, Antike, Note: 1,0, Universität Stuttgart (Historisches Institut, Abteilung für Alte Geschichte), Veranstaltung: Übung mit Exkursion 'Rom und Germanien', Sprache: Deutsch, Abstract: Auszug aus der Einleitung:'Deorum maxime Mercurium colunt', schreibt Tacitus in seiner Ethnografie 'De situ et moribus Germanorum', im Folgenden 'Germania' genannt, über die Bewohner rechts des Rheines. Einen Mercurius verehrte jedoch kein einziger germanischer Stamm. Ein den Aufgaben nach mit Merkur vergleichbarer keltischer Gott wäre Wotan, und diesen hat Tacitus wohl auch gemeint. Eine solch vereinnahmende römische Interpretation von religiösen Phänomenen fremder Kulturen ist allerdings nicht nur bei Tacitus zu beobachten. Dieser selbst verwies zum Beispiel auf Gaius Iulius Caesar, der in seinen 'Commentarii de bello Gallico', im Folgenden als 'Bellum Gallicum' bezeichnet, die Bewohner links des Rheins schilderte, als Quelle seiner Aufzeichnungen sowie als 'summus auctorum' und zitierte diesen zum Teil wortwörtlich. Gerade Caesar machte von der Interpretatio Romana mannigfaltigen Gebrauch, auch in Bezug auf die den Galliern benachbarten Germanen. Beide Werke geben außerdem (bei Caesar in Auszügen) in Form einer Ethnografie Aufschluss über die Sitten, Bräuche und Kulturen von in Rom zum Großteil unbekannten Völkern, sodass Caesar mit Schilderungen über den Gallischen Krieg, etwa 150 Jahre vor Tacitus erschienen, methodisch und inhaltlich als dessen Vorgänger bezeichnet werden kann. Dies soll zum Anlass genommen werden, einen Vergleich in Caesars und Tacitus' Werken anzustellen über die jeweilige Umsetzung der ethnografischen Methode am Beispiel der Interpretatio Romana. Nach den einleitenden Betrachtungen zu Ursprung, Sinn und Zweck der Interpretatio Romana sowie deren Niederschlag in lokalen epigrafischen Quellen wird daher untersucht, inwieweit beide Autoren von der Interpretatio Romana Gebrauch gemacht haben, also fremdländische Merkmale, ganz egal ob gallisch oder germanisch, den römischen angeglichen haben, inwieweit sie auch bewusst Unterschiede der betrachteten Kulturen zu Rom ausgemacht haben und inwieweit Tacitus Caesars Ansichten über die Gallier und seine eigenen über die Germanen zu einer allumfassenden Darstellung eines nordischen Volkes vermischt hat. Neben der Untersuchung der präsentierten Fakten auf Wahrheitsgehalt werden auch Beweggründe untersucht, die beide Autoren zum Verfassen ihrer Werke angeregt haben.
Language: German
Published by GRIN Verlag, GRIN Verlag, 2012
ISBN 10: 3656316546 ISBN 13: 9783656316541
Seller: AHA-BUCH GmbH, Einbeck, Germany
Taschenbuch. Condition: Neu. Druck auf Anfrage Neuware - Printed after ordering - Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Geschichte - Weltgeschichte - Frühgeschichte, Antike, Note: 1,5, Universität Stuttgart (Historisches Institut, Abteilung für Alte Geschichte), Veranstaltung: Proseminar 'Gaius Iulius Caesar - Der Totengräber der Römischen Republik ', Sprache: Deutsch, Abstract: Auszug aus der EinleitungKaum eine Person der römischen Antike ist heute bekannter als Gaius Iulius Caesar, kaum ein antiker Politiker besser erforscht. Während bei vielen seiner berühmten und bekannten Zeitgenossen, damals wie heute, ihre politischen Aktivitäten, ihre Reden und Schlachten im Mittelpunkt des Interesses standen, erfuhr und überlieferte man gerade von Caesar als Ausnahme auch viele Einzelheiten seines Privatlebens. Doch in manchen Dingen gibt Caesar auch heute noch Rätsel auf: Besonders seine Beziehung zum sechs Jahre älteren Marcus Tullius Cicero ist bis dato nicht zweifelsfrei geklärt. Gerade Ciceros Verhalten wirft Fragen auf: Vom Jugendfreund Caesars wandelte er sich augenscheinlich zu dessen politischem Feind - um während des Gallischen Kriegs wieder mit Caesar zu sympathisieren, im Bürgerkrieg sich auf Pompeius' Seite zu schlagen, sich anschließend mit Caesars Gewaltherrschaft zu arrangieren und dessen Ermordung als herrliche Tat zu preisen! Wahrlich, auch Marcus Tullius Cicero gibt Rätsel auf. Mehrmals trieben ihn Stimmungsschwankungen einmal auf die populare, dann wieder auf die optimatische Seite. Was waren Ciceros Beweggründe für seine häufigen Politikwechsel War es schlichtweg Opportunismus Was hatte Ciceros politisch-philosophische Weltanschauung damit zu tun Oder war es gar Caesars Charme, der Cicero immer wieder zweifeln ließ Zusammengefasst möchte ich mich der Frage widmen: Was liegt Ciceros Stimmungsschwankungen und politischen Richtungswechseln in Bezug auf Caesar zugrunde Mit dieser Frage möchte ich mich ganz speziell der wohl deutlichsten Wandlung Ciceros annehmen: Seiner Wandlung vom vormals überzeugten Optimaten zum Unterstützer des popular gesinnten Dreimännerbundes. Die politische Beziehung Cicero-Caesar soll, auch auf Grundlage der persönlichen Beziehung, zur Zeit des Gallischen Kriegs und der Herrschaft des Triumvirats, in Kapitel 3 gründlich durchleuchtet werden. In Zahlen ausgedrückt entspricht dies den Jahren 58-51 v. Chr: Aus Ciceros Sicht von der Flucht ins Exil bis zu seiner Abreise ins Prokonsulat nach Kilikien - aus Caesars Perspektive ungefähr vom Beginn bis zum Ende des Gallischen Krieges.
Taschenbuch. Condition: Neu. Druck auf Anfrage Neuware - Printed after ordering - Studienarbeit aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Neuzeit, Absolutismus, Industrialisierung, Note: 1,0, Universität Stuttgart (Historisches Institut, Abteilung für Geschichte der Frühen Neuzeit), Veranstaltung: HS 'Friedrich II. und Maria Theresia. Machtpolitik und Aufklärung im Zeichen des preußisch-österreichischen Dualismus des 18. Jahrhunderts', Sprache: Deutsch, Abstract: Folgende Inhaltsangabe stellt eine Zusammenfassung der Einleitung dar:Sie begründeten den Preußisch-Österreichischen Dualismus und sie verkörperten ihn wie keine zwei anderen Persönlichkeiten: Maria Theresia, Erzherzogin von Österreich, und Friedrich II., König von Preußen. Alleine ihre zahlreichen militärischen Konflikte wie die drei Schlesischen Kriege und der Bayerische Erbfolgekrieg, die sich als Kabinettskriege allesamt an konkurrierenden individuellen Interessen und Expansionsgelüsten der beiden Herrscher entzündeten, zeugen zumindest von einer tief verankerten Rivalität der beiden Monarchen, wenn nicht sogar von einer hartnäckigen Feindschaft. Gerade bei einer solchen, offenbar beiderseits von Staatsräson diktierten Gegnerschaft, muss man fragen: Was hielten die beiden Monarchen eigentlich von ihrem Gegenüber Sah Maria Theresia in Friedrich II. in der Tat einen Todfeind Oder betrachtete sie den mitunter blutigen Wettstreit mit dem Preußenkönig sportlicher Das Verständnis vom Bild, das sich die beiden Monarchen vom jeweils anderen gemacht haben, ist grundlegend, um den Fortgang der Ereignisse während ihrer mehr als vierzigjährigen parallelen Herrschaft zu verstehen. Daher befasse ich mich in dieser Arbeit mit dem Bild der Maria Theresia von Friedrich II., wie es aus intimsten Dokumente, namentlich der Privatkorrespondenz Marias, hervorgeht. Ziel ist es, ein Charakterbild des Preußenkönigs zeichnen, wie es Maria in ihren Briefen verbreitet hat. Die einzelnen Bewertungen der Handlungen und Charaktereigenschaften Friedrichs, diese einzelnen Mosaiksteinchen, werden in dieser Arbeit zu einem runden und wenn möglich in sich stimmigen Charakterbild zusammengefasst. Da sich Marias Bild von Friedrich II. im Laufe der Jahre wandelte, konzentriere ich mich in dieser Arbeit auf einen bestimmten Zeitpunkt, auf das Jahr 1778 und damit auf das Vorspiel und den Beginn des Bayerischen Erbfolgekriegs. Aus dieser Zeit vor und nach Kriegsbeginn liegen mit Abstand die meisten, facettenreichsten und markantesten Aussagen Marias über Friedrich vor.
Language: German
Published by GRIN Verlag, GRIN Verlag, 2012
ISBN 10: 3656325049 ISBN 13: 9783656325048
Seller: AHA-BUCH GmbH, Einbeck, Germany
Taschenbuch. Condition: Neu. Druck auf Anfrage Neuware - Printed after ordering - Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Geschichte Europa - Deutschland - Nationalsozialismus, II. Weltkrieg, einseitig bedruckt, Note: 1,0, Universität Stuttgart (Historisches Institut, Abteilung für Landesgeschichte), Veranstaltung: Proseminar 'Württemberg in den Jahren 1935-1945', Sprache: Deutsch, Anmerkungen: Die Arbeit wurde zur Veröffentlichung im Jahre 2012 überarbeitet und mit aktuellen Informationen aufbereitet. , Abstract: Mit der Erstausstrahlung des Filmes 'Rommel' (2012) mit Ulrich Tukur in der Hauptrolle ist die Person des Generalfeldmarschalls Erwin Rommel (1891-1944) wieder in den Blickpunkt des öffentlichen Interesses gelangt. Berühmt geworden als 'Wüstenfuchs', als Kommandeur des Deutschen Afrikakorps im Zweiten Weltkrieg, gilt Rommel noch heute als der populärste Wehrmachtsgeneral - sowohl im Hinblick auf seine Bekanntheit als auch auf seine Beliebtheit. Trotz seines treuen Dienstes am verbrecherischen NS-Regime umgibt Rommel noch heute eine eigentümliche Aura der Faszination. Gegen Kriegsende mit der Widerstandsgruppe des 20. Juli 1944 in Verbindung gebracht, galt Rommel in der Bundesrepublik als 'sauberer' General, als aufrechter Soldat, der trotz seiner soldatischen Pflichten Kriegsverbrechen verabscheute. Sein Mythos der Rechtschaffenheit dient der Bundeswehr bis heute als Vorbild. Auf Grundlage einer umfangreichen Darstellung seiner Biografie und seines Werdegangs eruiert diese Arbeit den Mythos, der Rommel umgibt - oder besser: die zwei Mythen, die Mythen Goebbels' und Speidels. Die Leitfragen dieser Arbeit lauten: Wer war dieser Erwin Rommel War er ein verbrecherischer Nationalsozialist Oder war er stattdessen ein Held, gar der Widerständler, zu dem er immer wieder verklärt wird Oder war Rommel gar Kriegsverbrecher und Widerständler Bewusst provokant formuliert, durchzieht die Fragestellung deutlich jedes Kapitel wie ein roter Faden.Als Proseminararbeit bietet 'Erwin Rommel - militärische Karriere und Mythos' einen umfassenden und doch kompakten Überblick über die Person Erwin Rommel. Übersichtlich, nie zu langatmigen oder gar im Detail verloren eignet sich dieses Werk besonders zum Einstieg in die Materie. Der bisweilen ins Journalistische tendierende Schreibstil ermöglicht zudem auch Fachfremden eine bequeme Lektüre.
Language: German
Published by GRIN Verlag, GRIN Verlag, 2013
ISBN 10: 3656466769 ISBN 13: 9783656466765
Seller: AHA-BUCH GmbH, Einbeck, Germany
Taschenbuch. Condition: Neu. Druck auf Anfrage Neuware - Printed after ordering - Studienarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Weltgeschichte - Frühgeschichte, Antike, Note: 1,7, Universität Stuttgart (Historisches Institut, Abteilung für Alte Geschichte), Veranstaltung: Hauptseminar: Das Erbe Alexanders. Die Quellen und die Geschichte der Diadochen, Sprache: Deutsch, Abstract: Am 10. Juni 323 v. Chr. verstarb Alexander der Große nach Beendigung seines Asienfeldzuges in Babylon. Sein Tod kam für seine Vertrauten unerwartet. Alexander hatte keinerlei Anordnung getroffen, wer bei seinem Todesfall die Aufgabe der Reichsverwaltung übernehmen sollte. Da er zu Lebzeiten beinahe alle männlichen Angehörigen der Dynastie hatte umbringen lassen, stand zunächst kein regierungsfähiger oder legitimer Nachfolger für den Königsthron bereit.Doch schnell kristallisierte sich aus der Kaste seiner engsten Vertrauten ein knappes Dutzend Kandidaten heraus, die sich befähigt sahen, sein Erbe anzutreten: die Diadochen. Diese Freunde, Gefährten, Leibwächter, Berater und Feldherren Alexanders offenbarten eine unstillbare Gier nach Macht und Einfluss. Während die einen Autonomie in ihren Satrapien forderten, strebten andere nach der Alleinherrschaft. Binnen Kurzem übersäten sie das Land mit einer Flut von Bürgerkriegen, um innerhalb weniger Monate und Jahre in wechselnden militärischen Bündnissen und politischen Konstellationen ihren Ansprüchen Geltung zu verleihen. Das Wort 'Diadochenkämpfe' wird im übertragenen Sinn selbst in der heutigen Zeit verwendet und verdeutlicht, wie in der dieser Ära der makedonischen Geschichte von 323 bis 277 v. Chr. die Grenzen der Gewalt und des Kriegs als Mittel zur Politik stetig erweitert wurden. Die Diadochenzeit stellt gewissermaßen eine eigenständige Epoche innerhalb der Alten Geschichte dar, deren Kenntnis elementarer Bestandteil eines Überblickswissens über die antike Geschichtsschreibung sein sollte.Doch gerade die frühe Diadochenzeit mit ihrer Vielzahl an Akteuren, Bündnissen, Einflusssphären und Konflikten ist zunächst schwer zu überblicken. An dieser Stelle setzt die vorliegende Arbeit an, die chronologisch die Geschehnisse der Jahre 323 bis 316 v. Chr. darlegt, einer Zeitspanne vom Tod Alexanders des Großen bis zum Tod des Eumenes, des letzten Fürsprechers seiner Sache unter den Diadochen. Die bedeutendsten Ereignisse bis 316 sind der Lamische Krieg, die ersten beiden Diadochenkriege sowie die Konferenz von Triparadeisos. Neben der Analyse der machtpolitischen Auswirkungen jener Ereignisse, die über lange Zeit hinweg ('Long Durée') die Veränderungen der geopolitischen Lage zum Vorschein bringen, werden in diesem Text auch für die frühe Diadochenzeit typische Motive und Verhaltensmuster aufgezeigt, die helfen, die Epoche der Frühen Diadochenzeit mit Epochenmerkmalen deutlicher zu umreißen.
Language: German
Published by GRIN Verlag, GRIN Verlag, 2012
ISBN 10: 365632073X ISBN 13: 9783656320739
Seller: AHA-BUCH GmbH, Einbeck, Germany
Taschenbuch. Condition: Neu. Druck auf Anfrage Neuware - Printed after ordering - Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Weltgeschichte - Frühgeschichte, Antike, Note: 1,0, Universität Stuttgart (Historisches Institut, Abteilung für Alte Geschichte), Veranstaltung: Hauptseminar 'Der Römische Bürgerkrieg in der Darstellung Caesars', Sprache: Deutsch, Abstract: Durch seine großen Verdienste um das römische Reich wie den Siegen gegen die Piraten im Mittelmeer, gegen die Parther, gegen Mithridates oder gegen Spartacus errang sich Gnaeus Pompeius Magnus (106-48 v. Chr.) den Ruf eines meisterhaften, ja des fähigsten Heerführers seiner Zeit. Doch im letzten seiner zahlreichen Kriege, als Befehlshaber einiger Legionen des Senats im Bürgerkrieg gegen Caesar, erwies sich der größte aller römischen Feldherren in Caesars Darstellung 'Commentarii Belli Civilis' eher als Schatten seiner selbst, bestenfalls noch als Auslaufmodell. Betrachtet man diese geradezu ins Gegenteil des vorherrschenden Bildes verkehrte Darstellung des Pompeius und bedenkt man, dass Caesar als Sieger dieses Konflikts das Geschichtsbild entscheidend prägte, so muss Caesars Darstellung des Pompeius mit Vorsicht genossen werden. Durchaus betrieben Caesar und Pompeius gleichermaßen auch einen Propagandakrieg, und die drei Bücher über den Bürgerkrieg sind unter anderem die Ausführungen der caesarischen Propaganda. Doch handelt es sich beim bellum civile tatsächlich um eine reine Propagandaschrift Nicht zu leugnen ist jedenfalls die besondere Aufmerksamkeit, die Pompeius im bellum civile zuteil wird: Keiner der beschriebenen Akteure wird derart facettenreich charakterisiert wie Pompeius, der von Caesar neben seiner eigenen überdies zur Hauptfigur stilisiert wird, zum Oberfeldherrn des Senats erklärt. Doch existierte eine solche Position überhaupt Diese Frage und die nach dem Wesen der Kommentarien werden durch die vorliegende Arbeit leiten. Die Berücksichtigung dieser übergeordneten Fragen wird dabei helfen, Caesars Charakterisierung des Pompeius sowie dessen Stilisierung zum Alleinschuldigen am Kriegsausbruch zu begreifen und auf Wahrheitsgehalt zu überprüfen. Aufbauend auf die Kriegsschuldfrage und die Darlegung der Leitmotive in der Darstellung des Pompeius werden Caesars Bewertungen der militärischen und diplomatischen Aktionen des Pompeius dargestellt. Diese werden zusammen mit der Durchdringung der von Caesar genutzten propagandistischen und historisch-deformierenden Methoden helfen, ein umfassendes Bild des Pompeius in Caesars Kommentarien zu erlangen: Inwieweit wird Caesar der Person des Pompeius gerecht Wird Pompeius von Caesar propagandistisch oder historisch akkurat präsentiert.
Language: German
Published by GRIN Verlag, GRIN Verlag, 2015
ISBN 10: 3656941963 ISBN 13: 9783656941965
Seller: AHA-BUCH GmbH, Einbeck, Germany
Taschenbuch. Condition: Neu. Druck auf Anfrage Neuware - Printed after ordering - Studienarbeit aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 1,3, Universität Stuttgart (Institut für Literaturwissenschaft: Abteilung für Neuere Deutsche Literatur I), Veranstaltung: Hauptseminar 'Schiller-Inszenierungen', Sprache: Deutsch, Abstract: Das 1784 als drittes Schillerdrama uraufgeführte bürgerliche Trauerspiel 'Kabale und Liebe' liest sich als eine schonungslose Abrechnung mit der Ständegesellschaft und absolutistischen Herrschaftsformen. Die Kritik, die Schiller übt, ist anonymisiert. Dennoch lassen sich gezielte unterschwellige Spitzen gegen Carl Eugen selbst erkennen.Die Arbeit hat zum Ziel, die Anklagen Schillers gegen seinen Landesherrn, die in 'Kabale und Liebe' zum Ausdruck kommen, offenzulegen. Wie lauten die Anklagepunkte Schillers gegen das Gebaren höfisch-absolutistischer Herrscher In welchen Ausschweifungen Carl Eugens finden sie ihre Entsprechung Trifft manche Kritik Schillers möglicherweise andere Fürsten Deutschlands härter als den württembergischen Nach einer Einführung in den Inhalt des Stückes (Abschnitt 2.1) wie in die württembergische Staatsverfassung (2.2) wird in Punkt 3 Person für Person untersucht, welche moralischen Verfehlungen die Charaktere Schillers als Abbilder klassischer Absolutisten begehen. Anschließend folgt in Abschnitt 4 der Abgleich jener Eigenschaften und Handlungen mit den Umständen an Carl Eugens Hof in den Jahren 1744 bis 1782, bis zur Flucht Schillers aus Stuttgart.
Language: German
Published by GRIN Verlag, GRIN Verlag, 2013
ISBN 10: 3656391203 ISBN 13: 9783656391203
Seller: AHA-BUCH GmbH, Einbeck, Germany
Taschenbuch. Condition: Neu. Druck auf Anfrage Neuware - Printed after ordering - Studienarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich VWL - Geschichte, Note: 2,5, Universität Stuttgart (Historisches Institut, Abteilung für Wirkungsgeschichte der Technik), Veranstaltung: Seminar: Frühindustrialisierung im Königreich Württemberg, Sprache: Deutsch, Abstract: Im vergangenen Jahr 2012 jährte sich das Bestehen der Hohenlohebahn zum 150. Mal. Seit 1862 führt die Eisenbahnstrecke durch die Region Hohenlohe im Nordosten Baden-Württembergs, von Heilbronn nach Schwäbisch Hall. Vielerorts im Landkreis Hohenlohe und im Stadt- und Landkreis Heilbronn wurde dem Jubiläum durch Festakte, Ausstellungen, Dampfzugfahrten und Vorträge gedacht. Angeregt durch einen Vortrag des Hohenloher Kreisarchivars Thomas Kreutzer, der die politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen Hohenlohes in der Mitte der 19. Jahrhunderts beleuchtet sowie die unmittelbaren Auswirkungen des Eisenbahnbaus auf diese skizziert, behandelt der Autor in dieser Seminararbeit die Frage nach den kurz-, mittel- und längerfristigen ökonomischen Veränderungen, die sich in der Region Hohenlohe nach dem Eisenbahnbau einstellten: Inwieweit hat die Innovation Eisenbahn zu einem Aufschwung des Gewerbes nach 1862 geführt Konnte in der Oberamtsstadt Öhringen und ihrer Umgebung die Rede von einer industriellen Revolution sein, ähnlich der, die nach dem Bau der Württembergischen Zentralbahn in der 1840er-Jahren die Metropolen des Königreiches Württemberg ergriffen hatte Außerdem untersucht die Arbeit, inwieweit der Standortfaktor Eisenbahn auch noch im 20. Jahrhundert die gewerbliche Entwicklung Hohenlohes beeinflusst hat und ab wann von einer flächendeckenden Industrialisierung des Landstriches die Rede sein konnte. In einem Ausblick wird die Frage aufgeworfen, welches Entwicklungspotential der Region durch den Anschluss an das Karlsruher S-Bahn-Netz inne wohnt. Ein besonderes Augenmerk liegt auf der gewerblichen Entwicklung Öhringens, der damals wie heute bevölkerungsreichsten Stadt des Landstriches und Heimat des Autors.
Language: German
Published by GRIN Verlag, GRIN Verlag, 2013
ISBN 10: 3656392137 ISBN 13: 9783656392132
Seller: AHA-BUCH GmbH, Einbeck, Germany
Taschenbuch. Condition: Neu. Druck auf Anfrage Neuware - Printed after ordering - Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Zeitalter Weltkriege, Note: 1,7, Universität Stuttgart (Historisches Institut, Abteilung für Neuere Geschichte), Veranstaltung: Hauptseminar: Die Erinnerung an den Ersten Weltkrieg in Frankreich und Deutschland, Sprache: Deutsch, Abstract: Keine Determinante bestimmt unsere heutige Geschichte so sehr wie der Zweiten Weltkrieg. Dabei wird viel zu oft vergessen, dass das 20. Jahrhundert nicht nur aufgrund dieser Katastrophe 'das deutsche Jahrhundert' genannt wird. Als 'Urkatastrophe' gilt vielmehr der Erste Weltkrieg, dem in Frankreich wesentlich mehr Raum in der Forschung und im Bewusstsein eingeräumt wird. Um dieses Kapitel unserer Geschichte hierzulande stärker ins Bewusstsein zu rücken, lud das Historische Institut der Universität Stuttgart im Frühjahr 2012 den französischen 'grand guerre'-Forscher Nicolas Beaupré zu einer Gastdozentur ein. In Stuttgart tobte zuletzt ein heftiger Disput über die Deutung des Handelns Pauls von Hindenburg, eines Generals des Großen Kriegs:Dem Hindenburg-Bau gegenüber dem Hauptbahnhof wurde der Name entzogen. Der Schriftzug wurde 2010 abmontiert, nachdem der Stadtrat dem Reichspräsidenten von 1925 bis 1934 die Ehrenbürgerwürde entzogen hatte. Der Feldherr des 1. Weltkriegs sei als aktiver Wegbereiter Hitlers eine Symbolfigur für Demokratiefeinde. Die Debatte entzündete sich an Wolfram Pytas neuen Erkenntnissen in der Hindenburgforschung aus dem Jahr 2007. In Frankreich existiert eine Persönlichkeit mit auffälligen Parallelen: Philippe Pétain (1856-1951) war ein Zeitgenosse Hindenburgs, ebenfalls ein Held des Großen Krieges. Er mutierte im 2. Weltkrieg zum Gewaltherrscher. Auch um ihn rankt sich der Mythos des Triumphes, auch sein Andenken erregt die Gemüter. Diese Arbeit thematisiert den Mythos Paul von Hindenburg. Wie gelangte Hindenburg mit seinem Mythos zu politischer Macht Wie instrumentalisierten ihn die Nazis Ist Hindenburg heute noch ein Erinnerungsort Darüber hinaus wird der Werdegang Hindenburgs mit dem Leben und Mythos Pétains in analogen Fragestellungen verglichen.'Hindenburg und Pétain' beleuchtet die Karriere zweier Generäle des Großen Krieges und ergründet, wie sich aus eigenem Handeln und fremden Zuschreibungen zwei Mythen entwickelten, die die politischen Geschehnisse noch auf Jahrzehnte hinaus bestimmten.Pünktlich ein Jahr vom dem 'Centenaire', dem hundertsten Jahrestag des Ersten Weltkrieges, ermöglicht 'Hindenburg und Pétain' am Beispiel der Lichtgestalten der beiden großen Kriegsparteien vor allem Studierenden einen kompakten Einstieg in die Prosopografie des Krieges, untermauert sowohl durch Quellenstellen (v.a. Zeitungsberichte) wie auch auf einer breiten Basis an Literatur.
Taschenbuch. Condition: Neu. Maria Theresia von Habsburgs Bild von Friedrich II. von Preußen anhand von Briefquellen des Jahres 1778 an ihre Vertrauten | Torsten Büchele | Taschenbuch | 32 S. | Deutsch | 2014 | GRIN Verlag | EAN 9783656608318 | Verantwortliche Person für die EU: GRIN Publishing GmbH, Waltherstr. 23, 80337 München, info[at]grin[dot]com | Anbieter: preigu.
Taschenbuch. Condition: Neu. Die Frühe Diadochenzeit als historische Epoche | Entwicklung des Reichseinheitsgedankens und des Stellenwerts des makedonischen Königtums über den Zeitraum der ersten beiden Diadochenkriege | Torsten Büchele | Taschenbuch | 40 S. | Deutsch | 2013 | GRIN Verlag | EAN 9783656466765 | Verantwortliche Person für die EU: GRIN Publishing GmbH, Waltherstr. 23, 80337 München, info[at]grin[dot]com | Anbieter: preigu.
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Taschenbuch. Condition: Neu. Friedrich Schillers "Kabale und Liebe". Eine Kritik an zeitgenössischen politischen Zuständen | Torsten Büchele | Taschenbuch | 40 S. | Deutsch | 2015 | GRIN Verlag | EAN 9783656941965 | Verantwortliche Person für die EU: BoD - Books on Demand, In de Tarpen 42, 22848 Norderstedt, info[at]bod[dot]de | Anbieter: preigu.
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Taschenbuch. Condition: Neu. Die Darstellung des Gnaeus Pompeius Magnus in Caesars "bellum civile" | Propaganda oder Geschichtsschreibung? | Torsten Büchele | Taschenbuch | 40 S. | Deutsch | 2012 | GRIN Verlag | EAN 9783656320739 | Verantwortliche Person für die EU: BoD - Books on Demand, In de Tarpen 42, 22848 Norderstedt, info[at]bod[dot]de | Anbieter: preigu.
Taschenbuch. Condition: Neu. Der politische Seitenwechsel des Marcus Tullius Cicero nach dessen Zeit im Exil 58-57 v. Chr. auf Grundlage seiner Beziehung zu Gaius Iulius Caesar | Torsten Büchele | Taschenbuch | 24 S. | Deutsch | 2012 | GRIN Verlag | EAN 9783656316541 | Verantwortliche Person für die EU: BoD - Books on Demand, In de Tarpen 42, 22848 Norderstedt, info[at]bod[dot]de | Anbieter: preigu.
Taschenbuch. Condition: Neu. Bedeutung der Bahnstrecke Heilbronn-Schwäbisch Hall für das einstige Königreich Württemberg, das ehemalige Oberamt Öhringen und die heutige Region Hohenlohe | Torsten Büchele | Taschenbuch | 32 S. | Deutsch | 2013 | GRIN Verlag | EAN 9783656391203 | Verantwortliche Person für die EU: BoD - Books on Demand, In de Tarpen 42, 22848 Norderstedt, info[at]bod[dot]de | Anbieter: preigu.
Condition: Hervorragend. Zustand: Hervorragend | Sprache: Deutsch | Produktart: Bücher | Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Weltgeschichte - Frühgeschichte, Antike, Note: 1,5, Universität Stuttgart (Historisches Institut, Abteilung für Alte Geschichte), Veranstaltung: Proseminar żGaius Iulius Caesar ż Der Totengräber der Römischen Republik?ż, Sprache: Deutsch, Abstract: Auszug aus der Einleitung Kaum eine Person der römischen Antike ist heute bekannter als Gaius Iulius Caesar, kaum ein antiker Politiker besser erforscht. Während bei vielen seiner berühmten und bekannten Zeitgenossen, damals wie heute, ihre politischen Aktivitäten, ihre Reden und Schlachten im Mittelpunkt des Interesses standen, erfuhr und überlieferte man gerade von Caesar als Ausnahme auch viele Einzelheiten seines Privatlebens. Doch in manchen Dingen gibt Caesar auch heute noch Rätsel auf: Besonders seine Beziehung zum sechs Jahre älteren Marcus Tullius Cicero ist bis dato nicht zweifelsfrei geklärt. Gerade Ciceros Verhalten wirft Fragen auf: Vom Jugendfreund Caesars wandelte er sich augenscheinlich zu dessen politischem Feind - um während des Gallischen Kriegs wieder mit Caesar zu sympathisieren, im Bürgerkrieg sich auf Pompeiusż Seite zu schlagen, sich anschließend mit Caesars Gewaltherrschaft zu arrangieren und dessen Ermordung als herrliche Tat zu preisen! Wahrlich, auch Marcus Tullius Cicero gibt Rätsel auf. Mehrmals trieben ihn Stimmungsschwankungen einmal auf die populare, dann wieder auf die optimatische Seite. Was waren Ciceros Beweggründe für seine häufigen Politikwechsel? War es schlichtweg Opportunismus? Was hatte Ciceros politisch-philosophische Weltanschauung damit zu tun? Oder war es gar Caesars Charme, der Cicero immer wieder zweifeln ließ? Zusammengefasst möchte ich mich der Frage widmen: Was liegt Ciceros Stimmungsschwankungen und politischen Richtungswechseln in Bezug auf Caesar zugrunde? Mit dieser Frage möchte ich mich ganz speziell der wohl deutlichsten Wandlung Ciceros annehmen: Seiner Wandlung vom vormals überzeugten Optimaten zum Unterstützer des popular gesinnten Dreimännerbundes. Die politische Beziehung Cicero-Caesar soll, auch auf Grundlage der persönlichen Beziehung, zur Zeit des Gallischen Kriegs und der Herrschaft des Triumvirats, in Kapitel 3 gründlich durchleuchtet werden. In Zahlen ausgedrückt entspricht dies den Jahren 58-51 v. Chr: Aus Ciceros Sicht von der Flucht ins Exil bis zu seiner Abreise ins Prokonsulat nach Kilikien - aus Caesars Perspektive ungefähr vom Beginn bis zum Ende des Gallischen Krieges.
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