Condition: good. Befriedigend/Good: Durchschnittlich erhaltenes Buch bzw. Schutzumschlag mit Gebrauchsspuren, aber vollständigen Seiten. / Describes the average WORN book or dust jacket that has all the pages present.
Condition: very good. Gut/Very good: Buch bzw. Schutzumschlag mit wenigen Gebrauchsspuren an Einband, Schutzumschlag oder Seiten. / Describes a book or dust jacket that does show some signs of wear on either the binding, dust jacket or pages.
Language: German
Published by VZ Handels GmbH, 2000
Seller: KULTur-Antiquariat, Boizenburg, MV, Germany
DVDs. Condition: Wie neu. 5 DVDs. Wie neu, wahrscheinlich unbenutzt. DVD in zugeklebter Cellophanhülle. Altersfreigabe FSK ab 12 Jahre Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 500.
Audio CD. Condition: Wie neu. 2 CDs - 13844 PD-P2LQ-LL1W Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 500.
Published by Universal Music Vertrieb - A Division Of Universal Music Gmbh Mär 1993, 1993
ISBN 13: 0077774669726
Seller: AHA-BUCH GmbH, Einbeck, Germany
Audio-CD. Condition: Neu. Neuware.
Published by ALIVE AG / Köln Feb 2025, 2025
ISBN 13: 4260702761579
Seller: AHA-BUCH GmbH, Einbeck, Germany
Audio-CD. Condition: Neu. Neuware.
Seller: Herbst-Auktionen, Detmold, Germany
Manuscript / Paper Collectible Signed
FOTO mit eigenhändiger Widmung, Unterschrift mit eigenhändiger Empfehlung signiert (auch vorhanden : Polydor-Porträtkarte mit 3 Gesichtern, eigenhändig signiert ohne pers. WIDMUNG für Euro 65,-).
90 : 140 mm. Brustbild von vorn. Leichter Eckbug.
90:140 mm. Szenenphotographie mit Hund.
90 : 140 mm. Brustbild von vorn aus Alle Tage ist kein Sonntag".
Seller: Herbst-Auktionen, Detmold, Germany
Manuscript / Paper Collectible Signed
Autogrammkarte mit eigenhändiger Empfehlung, Unterschrift signiert - mit Farbportraitfoto (Ich bin eine Frau von Format) unter rostbraunes Passepartout (4 to) gerahmt.
Language: German
Seller: Wimbauer Buchversand, Hagen, NRW, Germany
Manuscript / Paper Collectible Signed
Postkarte. Condition: Gut. Postkarte von Trude Herr bildseitig mit grünem Stift signiert, umseitig Spuren von Albummontage /// Autograph signiert signed signee /// Trude Herr (* 4. Mai 1927 in Köln; ? 16. März 1991 in Lauris bei Aix-en-Provence in Frankreich) war eine deutsche Schauspielerin, Schlagersängerin und Theaterdirektorin, die auf Hochdeutsch und in rheinischer Mundart (Kölsch) spielte, schrieb und sang. Trude Herr wurde in Köln-Kalk geboren und wuchs in Köln-Mülheim auf. Ihr Vater Robert Herr war Lokomotivführer und wegen seiner Mitgliedschaft in der Kommunistischen Partei lange Zeit im Gefängnis und später auch im Konzentrationslager inhaftiert. Für ihn schrieb sie das Lied Papa, in dem sie sich für ihre Zeit mit ihrem Vater bedankt; sie sang es 1961 auf seiner Beerdigung. Sie selbst war Mitglied der SPD.[1] Ab 1933 besuchte sie die Volksschule in Köln-Mülheim und arbeitete ab 1941 in einer Bäckerei. Da die Wohnung der Herrs 1943 durch Bomben zerstört worden war, lebten sie zwei Jahre im hessischen Ewersbach. Dort arbeitete Trude Herr, die zu diesem Zeitpunkt bereits ?Tutti? und scherzhaft wegen ihrer rundlichen Formen auch ?dat Pummel? genannt wurde, als Schreibkraft in der Stadtverwaltung Dillenburg. Sie war die Tante der Schauspielerin und Sängerin Gigi Herr (* 28. Dezember 1942; ? 6. Dezember 2023).[2] Ab August 1964 unternahm sie eine fünfmonatige Reise durch die Staaten der Sahara,[3] wo sie 1969 den zum Volk der Tuareg gehörenden Tunesier Ahmed M?Barek kennenlernte. Er begleitete sie nach Deutschland, wo sie heirateten; die Ehe hielt bis 1976. Anfang der 1990er Jahre lernte sie auf den Fidschi-Inseln ihren letzten Lebenspartner, Samuel Bawesi, kennen.[4] Karriere 1946 wurde sie zunächst Statistin an der Aachener Wanderbühne, ab 1948 erhielt sie Nebenrollen am Kölner Millowitsch-Theater.[5] Dort spielte sie u. a. in dem 1955 vom Fernsehen aufgezeichneten Lustspiel Der verkaufte Großvater neben Willy Millowitsch, Elsa Scholten und Franz Schneider erstmals in einer größeren Rolle mit. 1949 gründete sie mit ihrem Freund und Mentor Gustav Schellhardt die ?Kölner Lustspielbühne?, deren Existenz jedoch nicht von langer Dauer war. Zeit ihres Lebens war sie stolz auf dieses Projekt und erwähnte es immer wieder in Presseinterviews. Nach dem Konkurs arbeitete Trude Herr zwischen 1949 und 1954 als Bardame im Schwulen-Szenelokal Barberina in der Straße Hohe Pforte.[6] Ab 1954 trat sie zur Karnevalszeit bei den Veranstaltungen der verschiedenen Kölner Vereine als Büttenrednerin auf und erntete stets großen Applaus. In ihren Auftritten folgte sie der seit den 1920er Jahren als Varieté- und Revuesängerin bekannten Grete Fluss. Trude Herr wurde dabei von Willi Schaeffers, dem Chef des Kabaretts Tingel-Tangel, entdeckt, der sie 1958 in Berlin engagierte. Mit der deutschen Version von Percolator unter dem Titel Ich will keine Schokolade (ich will lieber einen Mann)[7] konnte sie mit Platz 18 der deutschen Hitparade ihren größten Schallplattenhit landen. Der deutsche Text wurde von Carl-Ulrich Blecher verfasst. Er schrieb allerdings drei Strophen, dadurch konnte der Instrumentalpart des Originals entfallen. Das Lied wurde in dem deutschen Schlagerfilm Marina von Trude Herr (als Trude Pippes) gesungen, der am 19. August 1960 mit seinen 15 Schlagern Premiere hatte. Mit diesem Musikfilm gelang ihr 1960 der Durchbruch. Sie spielte in über 30 Filmen mit, hatte zahlreiche Auftritte in Fernsehsendungen und Erfolg im Schlagergeschäft. Nachdem Trude Herr früher bereits im Millowitsch-Theater gespielt hatte, spielte sie von 1970 bis 1976 mit eigenem Ensemble im Millowitsch-Theater. Zunächst inszenierte sie im Jahr 1970 die Komödie Die Perle Anna des französischen Autors Marc Camoletti, in der sie ab September 1970 auch die Hauptrolle spielte. Es folgten die eigenen Bühnenstücke Familie Pütz (ab September 1972), Scheidung auf kölsch (1973) und Die Pflaumenschwemme (1975). Das bürgerliche Umfeld des Millowitsch-Theaters veranlasste sie dann, sich auf die Suche nach einer Alternative zu begeben. Gedenktafel für Trude Herr vor ihrem ehemaligen Theater in der Kölner Severinstraße Im September 1977 eröffnete sie in einem leerstehenden Kino auf der Severinstraße ihr Volkstheater ?Theater im Vringsveedel? Dort wollte sie eine volksnahe Alternative zum etablierten Millowitsch-Theater aufbauen, wo dem Publikum keine heile Welt vorgegaukelt werden sollte, sondern auch zeitgemäße Themen und sozialkritische Töne Raum finden sollten.[8] Mit kölschem Humor und kölscher Sentimentalität, garniert mit einer Portion derber Bodenständigkeit, schrieb sie für dieses Theater Stücke wie Die kölsche Geisha (1977), Der Hausmann und Massage-Salon Denz (1979), Drei Glas Kölsch (1980), Scheidung auf Kölsch (1981), Die Hellseherin (1985) und als letztes Theaterstück Im zweiten Frühling (1986). Ihr Bühnenpartner war in dieser Zeit Hans Künster. Der Spielplan dauerte nur von September bis Ende Dezember, die restliche Zeit war das Theater anderweitig vermietet oder stand leer. Ohne städtische Zuschüsse, die sie 1977 und 1982 vergeblich beantragte, stand das Theater finanziell ständig auf schwachen Füßen. Daran änderte auch die sehr hohe Besucherauslastung von 97 Prozent nichts - die Fixkosten, unter anderem für 21 Beschäftigte, waren zu hoch.[5] Es war das bestbesuchte Theater in Nordrhein-Westfalen.[9] Im Februar 1986 wurde das Haus wegen zunehmender Gesundheitsprobleme von Herr geschlossen. Zwischendurch wirkte sie in der WDR-Produktion Schöne Bescherung - Ein Beitrag zum Fest von Trude Herr mit, die im Dezember 1983 ausgestrahlt wurde. Zwischen Oktober 1986 und Januar 1987 nahm sie in den Info Studios in Monheim am Rhein mit dem Produzenten Thomas Brück das Album Ich sage, was ich meine mit internationalen Hits auf, die sie mit deutschen Texten versah. Das Lied Niemals geht man so ganz, das sie mit Wolfgang Niedecken (BAP) und Tommy Engel (Bläck Fööss) interpretierte,[10] erreichte im August 1987 Platz 20 in den deutschen Charts. Tod und Nachleben Grabstä.
Language: German
Seller: Wimbauer Buchversand, Hagen, NRW, Germany
Manuscript / Paper Collectible Signed
Postkarte. Condition: Gut. Grossartige alte Schwarzweiss-Postkarte von Trude Herr bildseitig mit violettem Edding signiert /// Autogramm Autograph signiert signed signee /// Trude Herr (* 4. Mai 1927 in Köln; ? 16. März 1991 in Lauris bei Aix-en-Provence in Frankreich) war eine deutsche Schauspielerin, Schlagersängerin und Theaterdirektorin, die auf Hochdeutsch und in rheinischer Mundart (Kölsch) spielte, schrieb und sang. Trude Herr wurde in Köln-Kalk geboren und wuchs in Köln-Mülheim auf. Ihr Vater Robert Herr war Lokomotivführer und wegen seiner Mitgliedschaft in der Kommunistischen Partei lange Zeit im Gefängnis und später auch im Konzentrationslager inhaftiert. Für ihn schrieb sie das Lied Papa, in dem sie sich für ihre Zeit mit ihrem Vater bedankt; sie sang es 1961 auf seiner Beerdigung. Sie selbst war Mitglied der SPD.[1] Ab 1933 besuchte sie die Volksschule in Köln-Mülheim und arbeitete ab 1941 in einer Bäckerei. Da die Wohnung der Herrs 1943 durch Bomben zerstört worden war, lebten sie zwei Jahre im hessischen Ewersbach. Dort arbeitete Trude Herr, die zu diesem Zeitpunkt bereits ?Tutti? und scherzhaft wegen ihrer rundlichen Formen auch ?dat Pummel? genannt wurde, als Schreibkraft in der Stadtverwaltung Dillenburg. Sie war die Tante der Schauspielerin und Sängerin Gigi Herr (* 28. Dezember 1942; ? 6. Dezember 2023).[2] Ab August 1964 unternahm sie eine fünfmonatige Reise durch die Staaten der Sahara,[3] wo sie 1969 den zum Volk der Tuareg gehörenden Tunesier Ahmed M?Barek kennenlernte. Er begleitete sie nach Deutschland, wo sie heirateten; die Ehe hielt bis 1976. Anfang der 1990er Jahre lernte sie auf den Fidschi-Inseln ihren letzten Lebenspartner, Samuel Bawesi, kennen.[4] Karriere 1946 wurde sie zunächst Statistin an der Aachener Wanderbühne, ab 1948 erhielt sie Nebenrollen am Kölner Millowitsch-Theater.[5] Dort spielte sie u. a. in dem 1955 vom Fernsehen aufgezeichneten Lustspiel Der verkaufte Großvater neben Willy Millowitsch, Elsa Scholten und Franz Schneider erstmals in einer größeren Rolle mit. 1949 gründete sie mit ihrem Freund und Mentor Gustav Schellhardt die ?Kölner Lustspielbühne?, deren Existenz jedoch nicht von langer Dauer war. Zeit ihres Lebens war sie stolz auf dieses Projekt und erwähnte es immer wieder in Presseinterviews. Nach dem Konkurs arbeitete Trude Herr zwischen 1949 und 1954 als Bardame im Schwulen-Szenelokal Barberina in der Straße Hohe Pforte.[6] Ab 1954 trat sie zur Karnevalszeit bei den Veranstaltungen der verschiedenen Kölner Vereine als Büttenrednerin auf und erntete stets großen Applaus. In ihren Auftritten folgte sie der seit den 1920er Jahren als Varieté- und Revuesängerin bekannten Grete Fluss. Trude Herr wurde dabei von Willi Schaeffers, dem Chef des Kabaretts Tingel-Tangel, entdeckt, der sie 1958 in Berlin engagierte. Mit der deutschen Version von Percolator unter dem Titel Ich will keine Schokolade (ich will lieber einen Mann)[7] konnte sie mit Platz 18 der deutschen Hitparade ihren größten Schallplattenhit landen. Der deutsche Text wurde von Carl-Ulrich Blecher verfasst. Er schrieb allerdings drei Strophen, dadurch konnte der Instrumentalpart des Originals entfallen. Das Lied wurde in dem deutschen Schlagerfilm Marina von Trude Herr (als Trude Pippes) gesungen, der am 19. August 1960 mit seinen 15 Schlagern Premiere hatte. Mit diesem Musikfilm gelang ihr 1960 der Durchbruch. Sie spielte in über 30 Filmen mit, hatte zahlreiche Auftritte in Fernsehsendungen und Erfolg im Schlagergeschäft. Nachdem Trude Herr früher bereits im Millowitsch-Theater gespielt hatte, spielte sie von 1970 bis 1976 mit eigenem Ensemble im Millowitsch-Theater. Zunächst inszenierte sie im Jahr 1970 die Komödie Die Perle Anna des französischen Autors Marc Camoletti, in der sie ab September 1970 auch die Hauptrolle spielte. Es folgten die eigenen Bühnenstücke Familie Pütz (ab September 1972), Scheidung auf kölsch (1973) und Die Pflaumenschwemme (1975). Das bürgerliche Umfeld des Millowitsch-Theaters veranlasste sie dann, sich auf die Suche nach einer Alternative zu begeben. Gedenktafel für Trude Herr vor ihrem ehemaligen Theater in der Kölner Severinstraße Im September 1977 eröffnete sie in einem leerstehenden Kino auf der Severinstraße ihr Volkstheater ?Theater im Vringsveedel? Dort wollte sie eine volksnahe Alternative zum etablierten Millowitsch-Theater aufbauen, wo dem Publikum keine heile Welt vorgegaukelt werden sollte, sondern auch zeitgemäße Themen und sozialkritische Töne Raum finden sollten.[8] Mit kölschem Humor und kölscher Sentimentalität, garniert mit einer Portion derber Bodenständigkeit, schrieb sie für dieses Theater Stücke wie Die kölsche Geisha (1977), Der Hausmann und Massage-Salon Denz (1979), Drei Glas Kölsch (1980), Scheidung auf Kölsch (1981), Die Hellseherin (1985) und als letztes Theaterstück Im zweiten Frühling (1986). Ihr Bühnenpartner war in dieser Zeit Hans Künster. Der Spielplan dauerte nur von September bis Ende Dezember, die restliche Zeit war das Theater anderweitig vermietet oder stand leer. Ohne städtische Zuschüsse, die sie 1977 und 1982 vergeblich beantragte, stand das Theater finanziell ständig auf schwachen Füßen. Daran änderte auch die sehr hohe Besucherauslastung von 97 Prozent nichts - die Fixkosten, unter anderem für 21 Beschäftigte, waren zu hoch.[5] Es war das bestbesuchte Theater in Nordrhein-Westfalen.[9] Im Februar 1986 wurde das Haus wegen zunehmender Gesundheitsprobleme von Herr geschlossen. Zwischendurch wirkte sie in der WDR-Produktion Schöne Bescherung - Ein Beitrag zum Fest von Trude Herr mit, die im Dezember 1983 ausgestrahlt wurde. Zwischen Oktober 1986 und Januar 1987 nahm sie in den Info Studios in Monheim am Rhein mit dem Produzenten Thomas Brück das Album Ich sage, was ich meine mit internationalen Hits auf, die sie mit deutschen Texten versah. Das Lied Niemals geht man so ganz, das sie mit Wolfgang Niedecken (BAP) und Tommy Engel (Bläck Fööss) interpretierte,[10] erreichte im August 1987 Platz 20 in den deutschen Charts. Tod und Nachleb.
Language: German
Seller: Wimbauer Buchversand, Hagen, NRW, Germany
Manuscript / Paper Collectible Signed
Postkarte. Condition: Gut. Grossartige alte Schwarzweiss-Postkarte von Trude Herr bildseitig mit blauem Kuli signiert, umseitig Klebspuren von Albummontage. /// Autogramm Autograph signiert signed signee /// Trude Herr (* 4. Mai 1927 in Köln; ? 16. März 1991 in Lauris bei Aix-en-Provence in Frankreich) war eine deutsche Schauspielerin, Schlagersängerin und Theaterdirektorin, die auf Hochdeutsch und in rheinischer Mundart (Kölsch) spielte, schrieb und sang. Trude Herr wurde in Köln-Kalk geboren und wuchs in Köln-Mülheim auf. Ihr Vater Robert Herr war Lokomotivführer und wegen seiner Mitgliedschaft in der Kommunistischen Partei lange Zeit im Gefängnis und später auch im Konzentrationslager inhaftiert. Für ihn schrieb sie das Lied Papa, in dem sie sich für ihre Zeit mit ihrem Vater bedankt; sie sang es 1961 auf seiner Beerdigung. Sie selbst war Mitglied der SPD.[1] Ab 1933 besuchte sie die Volksschule in Köln-Mülheim und arbeitete ab 1941 in einer Bäckerei. Da die Wohnung der Herrs 1943 durch Bomben zerstört worden war, lebten sie zwei Jahre im hessischen Ewersbach. Dort arbeitete Trude Herr, die zu diesem Zeitpunkt bereits ?Tutti? und scherzhaft wegen ihrer rundlichen Formen auch ?dat Pummel? genannt wurde, als Schreibkraft in der Stadtverwaltung Dillenburg. Sie war die Tante der Schauspielerin und Sängerin Gigi Herr (* 28. Dezember 1942; ? 6. Dezember 2023).[2] Ab August 1964 unternahm sie eine fünfmonatige Reise durch die Staaten der Sahara,[3] wo sie 1969 den zum Volk der Tuareg gehörenden Tunesier Ahmed M?Barek kennenlernte. Er begleitete sie nach Deutschland, wo sie heirateten; die Ehe hielt bis 1976. Anfang der 1990er Jahre lernte sie auf den Fidschi-Inseln ihren letzten Lebenspartner, Samuel Bawesi, kennen.[4] Karriere 1946 wurde sie zunächst Statistin an der Aachener Wanderbühne, ab 1948 erhielt sie Nebenrollen am Kölner Millowitsch-Theater.[5] Dort spielte sie u. a. in dem 1955 vom Fernsehen aufgezeichneten Lustspiel Der verkaufte Großvater neben Willy Millowitsch, Elsa Scholten und Franz Schneider erstmals in einer größeren Rolle mit. 1949 gründete sie mit ihrem Freund und Mentor Gustav Schellhardt die ?Kölner Lustspielbühne?, deren Existenz jedoch nicht von langer Dauer war. Zeit ihres Lebens war sie stolz auf dieses Projekt und erwähnte es immer wieder in Presseinterviews. Nach dem Konkurs arbeitete Trude Herr zwischen 1949 und 1954 als Bardame im Schwulen-Szenelokal Barberina in der Straße Hohe Pforte.[6] Ab 1954 trat sie zur Karnevalszeit bei den Veranstaltungen der verschiedenen Kölner Vereine als Büttenrednerin auf und erntete stets großen Applaus. In ihren Auftritten folgte sie der seit den 1920er Jahren als Varieté- und Revuesängerin bekannten Grete Fluss. Trude Herr wurde dabei von Willi Schaeffers, dem Chef des Kabaretts Tingel-Tangel, entdeckt, der sie 1958 in Berlin engagierte. Mit der deutschen Version von Percolator unter dem Titel Ich will keine Schokolade (ich will lieber einen Mann)[7] konnte sie mit Platz 18 der deutschen Hitparade ihren größten Schallplattenhit landen. Der deutsche Text wurde von Carl-Ulrich Blecher verfasst. Er schrieb allerdings drei Strophen, dadurch konnte der Instrumentalpart des Originals entfallen. Das Lied wurde in dem deutschen Schlagerfilm Marina von Trude Herr (als Trude Pippes) gesungen, der am 19. August 1960 mit seinen 15 Schlagern Premiere hatte. Mit diesem Musikfilm gelang ihr 1960 der Durchbruch. Sie spielte in über 30 Filmen mit, hatte zahlreiche Auftritte in Fernsehsendungen und Erfolg im Schlagergeschäft. Nachdem Trude Herr früher bereits im Millowitsch-Theater gespielt hatte, spielte sie von 1970 bis 1976 mit eigenem Ensemble im Millowitsch-Theater. Zunächst inszenierte sie im Jahr 1970 die Komödie Die Perle Anna des französischen Autors Marc Camoletti, in der sie ab September 1970 auch die Hauptrolle spielte. Es folgten die eigenen Bühnenstücke Familie Pütz (ab September 1972), Scheidung auf kölsch (1973) und Die Pflaumenschwemme (1975). Das bürgerliche Umfeld des Millowitsch-Theaters veranlasste sie dann, sich auf die Suche nach einer Alternative zu begeben. Gedenktafel für Trude Herr vor ihrem ehemaligen Theater in der Kölner Severinstraße Im September 1977 eröffnete sie in einem leerstehenden Kino auf der Severinstraße ihr Volkstheater ?Theater im Vringsveedel? Dort wollte sie eine volksnahe Alternative zum etablierten Millowitsch-Theater aufbauen, wo dem Publikum keine heile Welt vorgegaukelt werden sollte, sondern auch zeitgemäße Themen und sozialkritische Töne Raum finden sollten.[8] Mit kölschem Humor und kölscher Sentimentalität, garniert mit einer Portion derber Bodenständigkeit, schrieb sie für dieses Theater Stücke wie Die kölsche Geisha (1977), Der Hausmann und Massage-Salon Denz (1979), Drei Glas Kölsch (1980), Scheidung auf Kölsch (1981), Die Hellseherin (1985) und als letztes Theaterstück Im zweiten Frühling (1986). Ihr Bühnenpartner war in dieser Zeit Hans Künster. Der Spielplan dauerte nur von September bis Ende Dezember, die restliche Zeit war das Theater anderweitig vermietet oder stand leer. Ohne städtische Zuschüsse, die sie 1977 und 1982 vergeblich beantragte, stand das Theater finanziell ständig auf schwachen Füßen. Daran änderte auch die sehr hohe Besucherauslastung von 97 Prozent nichts - die Fixkosten, unter anderem für 21 Beschäftigte, waren zu hoch.[5] Es war das bestbesuchte Theater in Nordrhein-Westfalen.[9] Im Februar 1986 wurde das Haus wegen zunehmender Gesundheitsprobleme von Herr geschlossen. Zwischendurch wirkte sie in der WDR-Produktion Schöne Bescherung - Ein Beitrag zum Fest von Trude Herr mit, die im Dezember 1983 ausgestrahlt wurde. Zwischen Oktober 1986 und Januar 1987 nahm sie in den Info Studios in Monheim am Rhein mit dem Produzenten Thomas Brück das Album Ich sage, was ich meine mit internationalen Hits auf, die sie mit deutschen Texten versah. Das Lied Niemals geht man so ganz, das sie mit Wolfgang Niedecken (BAP) und Tommy Engel (Bläck Fööss) interpretierte,[10] erreichte im August 1987 Platz 20 in den.
Language: German
Seller: Wimbauer Buchversand, Hagen, NRW, Germany
Manuscript / Paper Collectible Signed
Postkarte. Condition: Gut. Grossartige alte Schwarzweiss-Postkarte von Trude Herr bildseitig mit blauem Kuli signiert mit eigenhändigem Zusatz "Für Oma Engels [?] alles Liebe Ihre" /// Autogramm Autograph signiert signed signee /// Trude Herr (* 4. Mai 1927 in Köln; ? 16. März 1991 in Lauris bei Aix-en-Provence in Frankreich) war eine deutsche Schauspielerin, Schlagersängerin und Theaterdirektorin, die auf Hochdeutsch und in rheinischer Mundart (Kölsch) spielte, schrieb und sang. Trude Herr wurde in Köln-Kalk geboren und wuchs in Köln-Mülheim auf. Ihr Vater Robert Herr war Lokomotivführer und wegen seiner Mitgliedschaft in der Kommunistischen Partei lange Zeit im Gefängnis und später auch im Konzentrationslager inhaftiert. Für ihn schrieb sie das Lied Papa, in dem sie sich für ihre Zeit mit ihrem Vater bedankt; sie sang es 1961 auf seiner Beerdigung. Sie selbst war Mitglied der SPD.[1] Ab 1933 besuchte sie die Volksschule in Köln-Mülheim und arbeitete ab 1941 in einer Bäckerei. Da die Wohnung der Herrs 1943 durch Bomben zerstört worden war, lebten sie zwei Jahre im hessischen Ewersbach. Dort arbeitete Trude Herr, die zu diesem Zeitpunkt bereits ?Tutti? und scherzhaft wegen ihrer rundlichen Formen auch ?dat Pummel? genannt wurde, als Schreibkraft in der Stadtverwaltung Dillenburg. Sie war die Tante der Schauspielerin und Sängerin Gigi Herr (* 28. Dezember 1942; ? 6. Dezember 2023).[2] Ab August 1964 unternahm sie eine fünfmonatige Reise durch die Staaten der Sahara,[3] wo sie 1969 den zum Volk der Tuareg gehörenden Tunesier Ahmed M?Barek kennenlernte. Er begleitete sie nach Deutschland, wo sie heirateten; die Ehe hielt bis 1976. Anfang der 1990er Jahre lernte sie auf den Fidschi-Inseln ihren letzten Lebenspartner, Samuel Bawesi, kennen.[4] Karriere 1946 wurde sie zunächst Statistin an der Aachener Wanderbühne, ab 1948 erhielt sie Nebenrollen am Kölner Millowitsch-Theater.[5] Dort spielte sie u. a. in dem 1955 vom Fernsehen aufgezeichneten Lustspiel Der verkaufte Großvater neben Willy Millowitsch, Elsa Scholten und Franz Schneider erstmals in einer größeren Rolle mit. 1949 gründete sie mit ihrem Freund und Mentor Gustav Schellhardt die ?Kölner Lustspielbühne?, deren Existenz jedoch nicht von langer Dauer war. Zeit ihres Lebens war sie stolz auf dieses Projekt und erwähnte es immer wieder in Presseinterviews. Nach dem Konkurs arbeitete Trude Herr zwischen 1949 und 1954 als Bardame im Schwulen-Szenelokal Barberina in der Straße Hohe Pforte.[6] Ab 1954 trat sie zur Karnevalszeit bei den Veranstaltungen der verschiedenen Kölner Vereine als Büttenrednerin auf und erntete stets großen Applaus. In ihren Auftritten folgte sie der seit den 1920er Jahren als Varieté- und Revuesängerin bekannten Grete Fluss. Trude Herr wurde dabei von Willi Schaeffers, dem Chef des Kabaretts Tingel-Tangel, entdeckt, der sie 1958 in Berlin engagierte. Mit der deutschen Version von Percolator unter dem Titel Ich will keine Schokolade (ich will lieber einen Mann)[7] konnte sie mit Platz 18 der deutschen Hitparade ihren größten Schallplattenhit landen. Der deutsche Text wurde von Carl-Ulrich Blecher verfasst. Er schrieb allerdings drei Strophen, dadurch konnte der Instrumentalpart des Originals entfallen. Das Lied wurde in dem deutschen Schlagerfilm Marina von Trude Herr (als Trude Pippes) gesungen, der am 19. August 1960 mit seinen 15 Schlagern Premiere hatte. Mit diesem Musikfilm gelang ihr 1960 der Durchbruch. Sie spielte in über 30 Filmen mit, hatte zahlreiche Auftritte in Fernsehsendungen und Erfolg im Schlagergeschäft. Nachdem Trude Herr früher bereits im Millowitsch-Theater gespielt hatte, spielte sie von 1970 bis 1976 mit eigenem Ensemble im Millowitsch-Theater. Zunächst inszenierte sie im Jahr 1970 die Komödie Die Perle Anna des französischen Autors Marc Camoletti, in der sie ab September 1970 auch die Hauptrolle spielte. Es folgten die eigenen Bühnenstücke Familie Pütz (ab September 1972), Scheidung auf kölsch (1973) und Die Pflaumenschwemme (1975). Das bürgerliche Umfeld des Millowitsch-Theaters veranlasste sie dann, sich auf die Suche nach einer Alternative zu begeben. Gedenktafel für Trude Herr vor ihrem ehemaligen Theater in der Kölner Severinstraße Im September 1977 eröffnete sie in einem leerstehenden Kino auf der Severinstraße ihr Volkstheater ?Theater im Vringsveedel? Dort wollte sie eine volksnahe Alternative zum etablierten Millowitsch-Theater aufbauen, wo dem Publikum keine heile Welt vorgegaukelt werden sollte, sondern auch zeitgemäße Themen und sozialkritische Töne Raum finden sollten.[8] Mit kölschem Humor und kölscher Sentimentalität, garniert mit einer Portion derber Bodenständigkeit, schrieb sie für dieses Theater Stücke wie Die kölsche Geisha (1977), Der Hausmann und Massage-Salon Denz (1979), Drei Glas Kölsch (1980), Scheidung auf Kölsch (1981), Die Hellseherin (1985) und als letztes Theaterstück Im zweiten Frühling (1986). Ihr Bühnenpartner war in dieser Zeit Hans Künster. Der Spielplan dauerte nur von September bis Ende Dezember, die restliche Zeit war das Theater anderweitig vermietet oder stand leer. Ohne städtische Zuschüsse, die sie 1977 und 1982 vergeblich beantragte, stand das Theater finanziell ständig auf schwachen Füßen. Daran änderte auch die sehr hohe Besucherauslastung von 97 Prozent nichts - die Fixkosten, unter anderem für 21 Beschäftigte, waren zu hoch.[5] Es war das bestbesuchte Theater in Nordrhein-Westfalen.[9] Im Februar 1986 wurde das Haus wegen zunehmender Gesundheitsprobleme von Herr geschlossen. Zwischendurch wirkte sie in der WDR-Produktion Schöne Bescherung - Ein Beitrag zum Fest von Trude Herr mit, die im Dezember 1983 ausgestrahlt wurde. Zwischen Oktober 1986 und Januar 1987 nahm sie in den Info Studios in Monheim am Rhein mit dem Produzenten Thomas Brück das Album Ich sage, was ich meine mit internationalen Hits auf, die sie mit deutschen Texten versah. Das Lied Niemals geht man so ganz, das sie mit Wolfgang Niedecken (BAP) und Tommy Engel (Bläck Fööss) interpretierte,[10] erreichte im Aug.
Language: German
Seller: Wimbauer Buchversand, Hagen, NRW, Germany
Manuscript / Paper Collectible Signed
Postkarte. Condition: Gut. Grossartige alte Polydor-Schwarzweiss-Postkarte von Trude Herr bildseitig mit grünem Edding signiert, umseitig Klebspuren von Albummontage. /// Autogramm Autograph signiert signed signee /// Trude Herr (* 4. Mai 1927 in Köln; ? 16. März 1991 in Lauris bei Aix-en-Provence in Frankreich) war eine deutsche Schauspielerin, Schlagersängerin und Theaterdirektorin, die auf Hochdeutsch und in rheinischer Mundart (Kölsch) spielte, schrieb und sang. Trude Herr wurde in Köln-Kalk geboren und wuchs in Köln-Mülheim auf. Ihr Vater Robert Herr war Lokomotivführer und wegen seiner Mitgliedschaft in der Kommunistischen Partei lange Zeit im Gefängnis und später auch im Konzentrationslager inhaftiert. Für ihn schrieb sie das Lied Papa, in dem sie sich für ihre Zeit mit ihrem Vater bedankt; sie sang es 1961 auf seiner Beerdigung. Sie selbst war Mitglied der SPD.[1] Ab 1933 besuchte sie die Volksschule in Köln-Mülheim und arbeitete ab 1941 in einer Bäckerei. Da die Wohnung der Herrs 1943 durch Bomben zerstört worden war, lebten sie zwei Jahre im hessischen Ewersbach. Dort arbeitete Trude Herr, die zu diesem Zeitpunkt bereits ?Tutti? und scherzhaft wegen ihrer rundlichen Formen auch ?dat Pummel? genannt wurde, als Schreibkraft in der Stadtverwaltung Dillenburg. Sie war die Tante der Schauspielerin und Sängerin Gigi Herr (* 28. Dezember 1942; ? 6. Dezember 2023).[2] Ab August 1964 unternahm sie eine fünfmonatige Reise durch die Staaten der Sahara,[3] wo sie 1969 den zum Volk der Tuareg gehörenden Tunesier Ahmed M?Barek kennenlernte. Er begleitete sie nach Deutschland, wo sie heirateten; die Ehe hielt bis 1976. Anfang der 1990er Jahre lernte sie auf den Fidschi-Inseln ihren letzten Lebenspartner, Samuel Bawesi, kennen.[4] Karriere 1946 wurde sie zunächst Statistin an der Aachener Wanderbühne, ab 1948 erhielt sie Nebenrollen am Kölner Millowitsch-Theater.[5] Dort spielte sie u. a. in dem 1955 vom Fernsehen aufgezeichneten Lustspiel Der verkaufte Großvater neben Willy Millowitsch, Elsa Scholten und Franz Schneider erstmals in einer größeren Rolle mit. 1949 gründete sie mit ihrem Freund und Mentor Gustav Schellhardt die ?Kölner Lustspielbühne?, deren Existenz jedoch nicht von langer Dauer war. Zeit ihres Lebens war sie stolz auf dieses Projekt und erwähnte es immer wieder in Presseinterviews. Nach dem Konkurs arbeitete Trude Herr zwischen 1949 und 1954 als Bardame im Schwulen-Szenelokal Barberina in der Straße Hohe Pforte.[6] Ab 1954 trat sie zur Karnevalszeit bei den Veranstaltungen der verschiedenen Kölner Vereine als Büttenrednerin auf und erntete stets großen Applaus. In ihren Auftritten folgte sie der seit den 1920er Jahren als Varieté- und Revuesängerin bekannten Grete Fluss. Trude Herr wurde dabei von Willi Schaeffers, dem Chef des Kabaretts Tingel-Tangel, entdeckt, der sie 1958 in Berlin engagierte. Mit der deutschen Version von Percolator unter dem Titel Ich will keine Schokolade (ich will lieber einen Mann)[7] konnte sie mit Platz 18 der deutschen Hitparade ihren größten Schallplattenhit landen. Der deutsche Text wurde von Carl-Ulrich Blecher verfasst. Er schrieb allerdings drei Strophen, dadurch konnte der Instrumentalpart des Originals entfallen. Das Lied wurde in dem deutschen Schlagerfilm Marina von Trude Herr (als Trude Pippes) gesungen, der am 19. August 1960 mit seinen 15 Schlagern Premiere hatte. Mit diesem Musikfilm gelang ihr 1960 der Durchbruch. Sie spielte in über 30 Filmen mit, hatte zahlreiche Auftritte in Fernsehsendungen und Erfolg im Schlagergeschäft. Nachdem Trude Herr früher bereits im Millowitsch-Theater gespielt hatte, spielte sie von 1970 bis 1976 mit eigenem Ensemble im Millowitsch-Theater. Zunächst inszenierte sie im Jahr 1970 die Komödie Die Perle Anna des französischen Autors Marc Camoletti, in der sie ab September 1970 auch die Hauptrolle spielte. Es folgten die eigenen Bühnenstücke Familie Pütz (ab September 1972), Scheidung auf kölsch (1973) und Die Pflaumenschwemme (1975). Das bürgerliche Umfeld des Millowitsch-Theaters veranlasste sie dann, sich auf die Suche nach einer Alternative zu begeben. Gedenktafel für Trude Herr vor ihrem ehemaligen Theater in der Kölner Severinstraße Im September 1977 eröffnete sie in einem leerstehenden Kino auf der Severinstraße ihr Volkstheater ?Theater im Vringsveedel? Dort wollte sie eine volksnahe Alternative zum etablierten Millowitsch-Theater aufbauen, wo dem Publikum keine heile Welt vorgegaukelt werden sollte, sondern auch zeitgemäße Themen und sozialkritische Töne Raum finden sollten.[8] Mit kölschem Humor und kölscher Sentimentalität, garniert mit einer Portion derber Bodenständigkeit, schrieb sie für dieses Theater Stücke wie Die kölsche Geisha (1977), Der Hausmann und Massage-Salon Denz (1979), Drei Glas Kölsch (1980), Scheidung auf Kölsch (1981), Die Hellseherin (1985) und als letztes Theaterstück Im zweiten Frühling (1986). Ihr Bühnenpartner war in dieser Zeit Hans Künster. Der Spielplan dauerte nur von September bis Ende Dezember, die restliche Zeit war das Theater anderweitig vermietet oder stand leer. Ohne städtische Zuschüsse, die sie 1977 und 1982 vergeblich beantragte, stand das Theater finanziell ständig auf schwachen Füßen. Daran änderte auch die sehr hohe Besucherauslastung von 97 Prozent nichts - die Fixkosten, unter anderem für 21 Beschäftigte, waren zu hoch.[5] Es war das bestbesuchte Theater in Nordrhein-Westfalen.[9] Im Februar 1986 wurde das Haus wegen zunehmender Gesundheitsprobleme von Herr geschlossen. Zwischendurch wirkte sie in der WDR-Produktion Schöne Bescherung - Ein Beitrag zum Fest von Trude Herr mit, die im Dezember 1983 ausgestrahlt wurde. Zwischen Oktober 1986 und Januar 1987 nahm sie in den Info Studios in Monheim am Rhein mit dem Produzenten Thomas Brück das Album Ich sage, was ich meine mit internationalen Hits auf, die sie mit deutschen Texten versah. Das Lied Niemals geht man so ganz, das sie mit Wolfgang Niedecken (BAP) und Tommy Engel (Bläck Fööss) interpretierte,[10] erreichte im August 1987 Platz.
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