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  • Seller image for Eine Glückliche. Hedwig von Holstein in ihren Briefen und Tagebuchblättern. Mit 6 Vollbildern. Vierte Auflage (unveränderter Abdruck der dritten). Mit dem Vorwort zur 3. Auflage (1906) von Helene von Vesque. for sale by Versandantiquariat Abendstunde

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    Leinen. Condition: gut. 4.Aufl. Fadengehefteter blauer Ganzleineneinband mit gold- bzw. farbig geprägtem Rückentitel, gold- bzw. farbig geprägter Rücken- und Deckelvignette, Goldkopfschnitt, farbigen Vorsätzen und Lesebändchen. Einband und Schnitte leicht berieben, der Buchrücken dezent fleckig, Schnitte und Papier leicht nachgedunkelt, Namenszug verso Frontispiz, ansonsten rundum guter Erhaltungszustand. Gesetzt in Fraktur. Hedwig von Holstein, geborene Salomon (* 16. Februar 1822 in Leipzig; gestorben 19. Oktober 1897 ebenda) war Sängerin und eine Leipziger Stifterin und Mäzenin. Hedwig Antonie Wilhelmine Salomon wurde in eine wohlhabende Leipziger Familie geboren. Ihr Vater Rudolf Julius Salomon (1779-1851), Seidenhändler und protestantischer Stadtrat, hatte es im Seidenwarengeschäft Preußer vom Lehrling bis zum Teilhaber gebracht. Dank dessen Stellung erhielt sie eine umfassende Ausbildung, zum Teil auch bei Privatlehrern in Englisch, Französisch und Klavierspiel sowie in Gesang. Ihren Gesangsunterricht erhielt sie von August Pohlenz und Franz Hauser. Hedwigs Mutter Julie Heinrich Salomon veranstaltete in ihrem Haus in Leipzig musikalische Gesellschaften. Über die Hauskonzerte der Familie Salomon kam sie mit dem Leipziger Musikleben in Verbindung. Im Leipziger Gewandhaus trat sie im Chor unter Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847) auf. Sie war im Laufe ihres Lebens zu Besuch im Hause Mendelssohn, traf den jungen Brahms (1833-1897) und verkehrte bei Clara Schumann (1819-1896) und Livia Frege (1818-1891). Man sagte ihr ein eigenständiges, über Salon-Wissen hinausgehendes Urteilsvermögen zur Musik ihrer Zeit nach. 1854 lernte sie den aus Braunschweig stammenden Musikstudenten und späteren Komponisten Franz von Holstein (1826-1878) kennen. Diesen hatte sie durch eine anonyme Geldspende unterstützt, sodass er sein Kompositionsstudium fortführen konnte. Sie heirateten am 4. September 1855 in der Nikolaikirche. Nun konnte von Holstein finanziell abgesichert seinen kompositorischen Intensionen nachgehen. Nach dem Tod ihres Mannes 1878 kümmerte sich Hedwig von Holstein um weitere Aufführungen seiner Werke sowie den Druck seiner Kompositionen und Gedichte. Sie ließ Arwed Roßbach im Garten ihrer Villa eine Pension für sieben Studenten erbauen, das Holstein-Stift. Dies war ein zweigeschossiges Gebäude im Schweizer Stil mit ausgebautem Dachgeschoss und zwei Balkonen. Am oberen stand "Franz Holstein". Im Stift erhielten die Studenten eine Wohnung, ein Klavier zum Üben und Musizieren und eine Freistelle am Konservatorium. Ihre Ehe war kinderlos geblieben, nun brachten sieben Zöglinge, die sie mit mütterlicher Sorge betreute, Leben in das Anwesen. Sie nannte ihre Gäste scherzhaft auch die Sieben Raben und die Stiftung Sieben-Raben-Stiftung. Unter den Stipendiaten waren der Komponist und Organist Adolf Hünefeld (1854-1902), der Dirigent, Komponist und Pianist August Max Fiedler (1859-1939) und der spätere marxistische Historiker und Gesellschaftswissenschaftler Hermann Duncker (1874-1960), der auch einige Semester Musik studiert hat. Bis zu ihrem Tode hatte sie 72 "Raben" selbst betreut. Bereits zu seinen Lebzeiten hatte Hedwig von Holstein mit ihrem Ehemann vereinbart, eine Stiftung für junge mittellose Musikstudenten zu gründen. Diese errichtete sie 1879 mit 100.000 Mark. Als 1876 Julie Salomon starb, beauftragte sie ihre Tochter Hedwig von Holstein mit der Errichtung einer Stiftung aus dem salomonschen Kapital, lediglich mit dem Hinweis, dass diese den Armen zugutekommen möge. Hedwig etablierte die "Salomon-Stiftung" als Wohnstiftung, die sie selbst verwaltete. Bereits 1877 wurden in Reudnitz drei einfache Häuser mit 15 Wohnungen und kleinen Gärten zu billigen Mieten für Arbeiterfamilien und alleinstehende Frauen errichtet. (Wikipedia) In deutscher Sprache. 2Bl., 481, (1), 6 [Abbildungstafeln] pages. Klein 8° (130 x 180mm).