Published by Weck Anton, 1623-1680, 1680
Seller: Hammelburger Antiquariat, Hammelburg, Germany
Hardcover. Condition: Gut. Der Chur Fürstlichen Sächsischen weitberuffenen Residentz und Haupt Vestung Dresden., Weck A., 1680 Weck, Anton, 1623-1680. Der Chur-Fürstlichen Sächsischen weitberuffenen Residentz- und Haupt-Vestung Dresden Beschreib- und Vorstellung. Mit Kupfertitel, 23 Kupfertafeln (überwieg. gefalt.) und 20 Textkupfern. Nürnberg, Chr. S. Froberger für J. Hoffmann 1680. Ldr. d. Zt. Folio. 10 Bll., 551 (recte 553) S., 15 Bll. Register, sowie 14 S. (zwischen S. 172 und 173). Beschreibung der Stadt Dresden und einzelner ihrer Gebäude sowie eine Chronik der neueren Veränderungen des Fürstenhauses. Mit schönen Kupferansichten der Stadt teils im Panoramaformat, darunter Gesamtansicht, Schloßbau, Paläste, Kirchen und Stadttore. Am Ende mit ausführlichem Register und einem Dresdenischen Geschichts-Calender . - Wie zumeist ohne das Porträt. Gering gebräunt, die mehrf. gefalt. Kupfer mit kl. Falzrissen, 2 Tafeln mit längeren Falzrissen (tlw. geklebt). Einbd. beschabt, Gelenke und Ecke des Vorderdeckelbezuges ausgebessert. Graesse VI, 2., S. 427. Anton Weck (* 10. Januar 1623 in Annaberg; 21. September 1680 in Bautzen) war ein kurfürstlich-sächsischer Rat und Geheimer Reichssekretär sowie der Verfasser der Dresdner Chronik. Anton Weck wurde als Sohn eines Annaberger Wollhändlers geboren. Die Familie zog nach einem Stadtbrand 1630 nach Chemnitz um, kehrte aber bereits ein Jahr später zurück. Seinen ursprünglichen Plan zu studieren konnte er, bedingt durch die Notzeit des Dreißigjährigen Krieges, nicht umsetzen. Stattdessen ging er 1635 nach Dresden und wurde Schreiber beim Protonotar Luhn im Oberkonsistorium. Dieser nahm sich besonders seiner Ausbildung an. Danach arbeitete er beim Oberhofprediger Hoë von Hoënegg, bevor er im Jahre 1641 eine Stellung an der kurfürstlichen Hofkanzlei annahm. Im Jahr 1645 nahm Weck an den Verhandlungen teil, die zum Waffenstillstand von Kötzschenbroda führten, bei dem Sachsen aus dem Krieg ausschied. Ab 1648 war er für das ausländische Sekretariat und die Registratur beim alten Kanzleiarchiv zuständig. Im Jahre 1662 übernahm er das geheime Reichssekretariat und wurde zum Rat ernannt. Auch die oberlausitzschen Angelegenheiten oblagen seiner Verantwortung. Aufgrund seiner Stellung begleitete er den Kurfürsten zu den Reichstagen und wurde mit weiteren diplomatischen Aufträgen betraut. So reiste er 1660 und 1661 nach Wien und 1662 nach Gotha. Die 1671 dem Kurfürsten Johann Georg II. vorgelegte Planung zu einem Werk über die sächsische Geschichte gelangte nicht mehr zur Ausführung. Eine umfassende Arbeit zur Geschichte der Stadt Dresden jedoch, an der er 30 Jahre gearbeitet hatte, wurde 1680 veröffentlicht. Sie beinhaltet u. a. sowohl topografische Angaben und Informationen zur Kulturgeschichte als auch Geschichtliches über das Fürstenhaus und dessen Festlichkeiten. Beigefügt sind zudem zahlreiche Urkunden. Wegen des Ausbruchs einer Pestepidemie siedelte er mit seinem Kollegium 1680 nach Bautzen über, wo er noch im selben Jahr verstarb. Trivia Aus seinem Vermögen vermachte er seiner Vaterstadt mehrere Stiftungen. Ebenso ließ er die Brüstungen der Empore in der Kirche des Dresdner Bartholomäihospitals mit bildlichen Darstellungen der biblischen Geschichte schmücken. Anton Weck war zweimal verheiratet, in erster Ehe mit Susanna Weck, geb. Haußmann, und in zweiter Ehe mit Anna Maria Weck, geb. Maccahus, verw. Hauptmann. Er hatte 5 Söhne und 3 Töchter aus erster Ehe. Schriften: Der Churfl.-Sächs. weit beruffenen Residentz und Haupt-Vestung Dresden Beschreib- und Vorstellung, Nürnberg 1679, 2. Aufl. 1680, auch als CD-ROM im Verlag Dresden Buch, Dresden 2009, ISBN 978-3-9812287-1-7.
Published by Weck Anton, 1623-1680, 1680
Seller: Hammelburger Antiquariat, Hammelburg, Germany
Hardcover. Condition: very good. Prospect der churfürstlichen sächsischen Graentz- und Elb-Stadt Pirna Seltene Panorama-Ansicht der Stadt Pirna, verlegt ca. 1700, Blattmaß: 29x76 cm., gering gebräunt, alt aufgezogen. Sehr seltene Ansicht, nicht im Antiquariatsbuchhandel erhältlich. Siehe auch: Dresden, Sächsische Landesbibliothek - Staats- und Universitätsbibliothek Dresden, Inventar-Nr. Tab. geogr. B Sax. H. 5070 (B 2800).
Language: German
Published by Froberger, Nürnberg, 1680
Seller: Antiquariat Hardner, Dresden, Germany
Der Chur-Fürstlichen Sächsischen weitberuffenen Residentz- und Haupt-Vestung Dresden Beschreib- und Vorstellung. Nürnberg, Christian Sigismund Froberger für Johann Hoffmann, 1680. 10 Bl., 172 S., 14 S., Seite 173-551, 15 Bl. Mit gestochenem Titel, 2 Stammtafeln, 23 (teils doppelblattgroß und gefaltete) Tafelkupferstichen und 20 Text-Kupferstichen. 33 x 20 cm. Pergament d. Z. - Zweiter Druck dieser prachtvollen barocken Stadtbeschreibung mit schönen Ansichten, darunter auch zwei von je drei Platten gedruckten Gesamtansichten. Die erste Ausgabe war ein Jahr zuvor ebenda erschienen. "Der stattliche Band enthält wesentlich mehr als der Titel verheißt. Neben eingehenden topographischen Angaben finden sich werthvolle Mitttheilungen aus der Geschichte der sächsischen Fürsten mit besonderer Hervorhebung der Familienfestlichkeiten; auch die Culturgeschichte ist reichlich vertreten" (ADB). Die Kupfer zeigen u. a. mehrere prachtvolle Gesamtansichten, Gebäude, Pläne und Siegel. Der Kupfertitel stammt von Johann Alexander Boener (1646-1720). Sechs der letzten Blätter enhalten monatsweise tabellarisch angeordnet "Dresdnischer Geschicht-Calender". Die Paginierung springt von S. 242 auf S. 245 und von S. 248 zurück auf S. 247. - Etwas berieben und bestoßen sowie fleckig, ohne das fast immer fehlende Blatt "Verzeichnis aller derjenigen Kupfer" und das Porträt von Johann Georg II, Herzog von Sachsen, papierbedingt teils gebräunt, mit mehreren hinterlegten Fehlstellen, einzelne Blätter teils auf Papier aufgezogen, mit starken Randläsuren, stock- und fingerfleckig, teils mit größeren Wurmgängen (kleiner Textverlust). Mit Exlibris auf dem Vorsatz "Freiherrlich v. Schönberg´sche Schloss Bibliothek Thammenhain". Verso dem Titel mit zwei Besitzstempeln "Städtische Bücherei Wurzen" und "Deutsche Staats-Bibliothek Berlin". Der zweite Stempel befindet sich ebenfalls auf dem ersten Blatt mit dem Vermerk "ausgeschieden". (Beschreibung Bassenge).
Published by Schollenberger, Johann Jakob 1679-1680, Nürnberg, 1679
Seller: Antiquariat Reinhold Berg eK Inh. R.Berg, Regensburg, Germany
Original Copperplate Engraving by Anton Weck, depicting Prospect umb Dresden. Published Nürnberg, Schollenberger, Johann Jakob, 1679. Sheet: 32.3 x 82,5 cm (12.75 x 32,5 inches). A fine and example of Anton Weck's celebrated cartographic work, documenting this region of Germany with the precision and decorative artistry characteristic of the 16700s. Anton Weck was a cartographer active in the 1600s, working in the tradition of European copper-engraved cartography. Their maps are valued by collectors for their historical accuracy and decorative quality.This original copperplate engraving depicts the region of Prospect umb Dresden, published in Nürnberg, Schollenberger, Johann Jakob, 1679-1680. The map records the political and geographic boundaries of the region as understood in 1679-1680, offering a fascinating window into the history of German territorial organization. Sheet measures 32.3 x 82,5 cm (12.75 x 32,5 inches). In good condition overall, with minor signs of age appropriate for a 17th-century engraving. Ready to frame. 32.3 x 82,5 cm (12.75 x 32,5 inches).
Published by Nürnberg, Ch. S. Froberger für Johann Hoffmann, 1680, 1680
Seller: Antiquariat & Kunsthandlung Bachmann & Rybicki - Dresden, Dresden, Germany
Folio, mit gest. Titel, 23 teils doppelblattgroßen und ausfalbaren Tafeln, 2 Stammtafeln und 20 Textkupfern, Titel, 9 nn Bll.; S. 1-172, 7 nn. Bll., S 173-551(1), 5 nn Bll.(Kalender), 10 nn. Bll.(Register), 1 Bl. (Kupferverzeichnis), Pgmt. d. Zt Graesse VII, 427; ADB XLI, 371; Katalog der Ornamentstichsammlung Berlin 2079 - 2. Ausgabe des monumentales Werkes (EA 1679) von Dresden mit zwei großen Panoramaansichten der Stadt sowie zahlreichen Gesamt- und Teilansichten des Schlosses. Ein Porträt, welches oft als fehlend angegeben wird, ist nur der ersten Ausgabe von 1679 beigebunden worden. DIe Chronik stellt das Hauptwerk des kurfürstlich sächsischen Archivars Anton Weck (1632-1680) dar. "Der stattliche Band enthält wesentlich mehr als der Titel verheißt. Neben eingehenden topographischen Angaben finden sich werthvolle Mittheilungen aus der Geschichte der sächsischen Fürsten mit besonderer Hervorhebung der Familienfestlichkeiten auch die Culturgeschichte ist reich vertreten. Zahlreiche Urkunden sind beigefügt" (ADB). - Einband berieben, bestossen und etwas angestaubt. Papier altersbedingt etwas gebräunt, Titel sowie die meisten Tafeln alt aufgezogen und eingebunden. Spiegel und Vorsätze alt erneuert, Bll. 5 der Vorstücke mit kleinem länglichen Loch, dadurch geringer Buchstabenverlust. Wenige Seiten mit kleineren Randläsuren. Gutes Exemplar des seltenen Titels.
Published by Nürnberg, Hoffmann bei Froberger, 1680., 1680
und Vorstellung, Auf der Churfürstlichen Herrschaft . Belieben in Vier Abtheilungen verfaßet, mit Grund: und anderen Abrißen . erläutert. Mit Kupfertitel, (ohne das fast immer fehlende Porträt), 22 Textkupfer, 23 (17 teils mehrfach gefaltete) Kupfertafeln, 2 typographischen Tabellen, 10 Blatt, 172, 14 Seiten, Seite 173-551, 17 Blatt, Pergamentband der Zeit, 34 x 22 cm, Einband berieben und angestaubt, mehrere Tafeln mit hinterlegten Einrissen, oben im äußersten weißen Rand mit schmalem Fleck (siehe Foto), innen durchgehend etwas gebräunt. Zweiter Druck dieser prachtvollen barocken Beschreibung Dresdens mit schönen Ansichten, darunter auch zwei von je drei Platten gedruckten Gesamtansichten. Die Kupfer zeigen u. a. mehrere prachtvolle Gesamtansichten, Gebäude, Pläne, und Siegel. Die Paginierung springt von Seite 242 auf Seite 245 und von Seite 248 zurück auf Seite 247.