Baader Ernst: First Edition (3 results)

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EA. sehr guter Zustand, 160 S., Pappband, geb. Erste Monographie zu Baader, der NSDAP-Mitglied war und persönlich von der Vertreibung jüdischer Ärzte profitierte und nach 1945 ungebrochen seine Karriere im Gesundheitsbereich als Krankenhausleiter fortsetzen konnte. Gramm 600.

Athenäum. 3. Jahrgang 1993. Jahrbuch für Romantik. - Aus dem Inhalt mit insgesamt 14 Beiträgen : Ernst Behler - Künstlichkeit der Kunst.bei S.T. Coleridge und E. A. Poe / Marianne Kesting - Das lebendige Porträt / Roger Paulin - .zu Wilhelm Schlegels Elegien / Diana Behler - Carl Gustav Carus. Briefe über die Landschaftsmalerei / Gert Mattenklott - Richard Wagners Ästhetik / Klaus Peter - Franz Baader und William Godwin / Klaus Englert - Novalis in der ehemaligen DDR / Neun Buchbesprechungen.
Athenäum. - Behler, Ernst / Jochen Hörisch / Günter Oesterle (Hrsg.). - Beiträge: Marianne Kesting, Roger Paulin, Diana Behler, Gert Mattenklott, Klaus Peter, Klaus Englert u. a. -
Language: German
Published by Verlag Ferdinand Schöningh, Paderborn 1993., 1993
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Hardcover. 21,8 x 14 cm. Blauer Original-Pappband mit 352 Seiten und vier schwarzweiss-Abbildungen. Gutes Exemplar. -- Bitte Portokosten außerhalb EU erfragen! / Please ask for postage costs outside EU! / S ' il vous plait demander des frais de port en dehors de l ' UE! // Bitte beachten Sie auch unsere Fotos! / Please also note… our photos! / Veuillez noter nos photos -- Sommerzeit daheim oder auf Reisen: bei uns finden Sie sicher ein passendes Buch zur Begleitung. -- Wir kaufen Ihre werthaltigen Bücher! LitWiss.

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Hardcover. Condition: gut. Erste Aufl. Fadengehefteter fotografisch gestalteter und glanzfolienkaschierter Pappeinband mit Rücken- und Deckeltitel. Der Einband mit einzelnen dezenten Kratzern, ansonsten guter bis sehr guter Erhaltungszustand. "Am 14. Mai 1925 wurde am Kaiserin-Auguste-Viktoria-Krankenhaus im Arbeiterviertel Berl…in-Lichtenberg eine Station für Gewerbekrankheiten unter der Leitung Ernst Wilhelm Baaders eingerichtet - das Gründungsdatum der modernen Arbeitsmedizin in Deutschland. Mit seiner Auffassung von der Bedeutung der Gewerbemedizin für die "wirtschaftliche und gesundheitsmäßige Rassenentwicklung" kann Baader schon 1930 in der ideologischen Nähe der späteren Machthaber verortet werden. 1933 profitierte er von der Vertreibung jüdischer Ärzte: Er wurde Chefarzt im Städtischen Krankenhaus Berlin-Neukölln, wo er nach 1934 als außerordentlicher Professor das neu eingerichtete Universitäts-Institut für Berufskrankheiten leitete. Gine Elsner hinterfragt das Selbstbild der Arbeitsmedizin, in dem deren weitgehende Kontinuität unabhängig vom politischen System behauptet wird. Ihr Fazit: Baader ist keine geeignete Person, den Posten eines "Altmeisters" der deutschen Arbeitsmedizin zu übernehmen." (Verlagstext) Ernst Wilhelm Baader (* 14. Mai 1892 in Berlin; gestorben 1. November 1962 in Hamm) war ein deutscher Arzt und Arbeitsmediziner (Sozialhygieniker bzw. Gewerbehygieniker) sowie Gerichtsmediziner. Baader studierte Medizin und promovierte 1918 in Berlin über Die Arsentherapie der Syphilis bis zur Salvarsanära. Er wurde 1934 zum Professor ernannt. Baader begründete in Berlin die erste deutsche arbeitsmedizinische Klinik (klinische Abteilung für Gewerbekrankheiten im Kaiserin-Auguste-Viktoria-Krankenhaus in Berlin-Lichtenberg) und leitete sie von 1925 bis 1945. Er leistete grundlegende Beiträge zur Entwicklung der arbeitsmedizinischen Fachdisziplin in Deutschland. Baader trat zum 1. Mai 1933 in die NSDAP ein (Mitgliedsnummer 2.672.879). Er profitierte davon, dass renommierte Fachkollegen jüdischer Herkunft vertrieben wurden. So wurde er zum Beispiel 1933 der Nachfolger des ärztlichen Direktors am Städtischen Krankenhaus Berlin-Neukölln, einem aus dem Amt entfernten jüdischen Kollegen. Baader schloss sich auf verschiedenen Handlungsfeldern der NS-Ideologie an, war in den Kriegsjahren als Sanitätsoffizier auch für die gesundheitlichen Verhältnisse in dem belgischen Konzentrationslager Breendonk zuständig und ließ Menschenversuche an Zwangsarbeitern in Berlin durchführen. Baader hat nie eine "antinazistische Haltung" an den Tag gelegt und war im Gegenteil sichtlich begeistert von den Möglichkeiten im NS-Staat. Das zeigt sich an seinem Parteieintritt als unmittelbare Reaktion auf die NS-Machtübernahme und die Vehemenz, mit der er für den neuen Staat eintrat. Zudem offenbarte Baader in mehreren Publikationen nationalsozialistische Einstellungen, unter anderem in einem Aufsatz über die "Entlarvung von Simulanten gewerblicher Krankheiten" von 1934. In der Zeitschrift Das junge Deutschland, die ihn als beratenden Internisten der Hitler-Jugend auswies, lobte Baader 1935 "ein keckes, frisches, frohes Geschlecht, das in den braunen Bataillonen der HJ . . . heranwächst". Nach dem Zweiten Weltkrieg war er von 1945 bis 1955 Leiter des von ihm gegründeten Knappschaftskrankenhauses in Hamm. Zusätzlich wurde er 1951 Honorarprofessor an der Universität Münster. Er war Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie. Die Deutsche Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin verlieh eine Zeitlang den nach ihm benannten E.-W.-Baader-Preis, dessen Verleihung dauerhaft ausgesetzt wurde. (Wikipedia) In deutscher Sprache. 158, (2) pages. 8° (155 x 210mm).