Language: French
Seller: Wimbauer Buchversand, Hagen, NRW, Germany
Manuscript / Paper Collectible Signed
Postkarte. Condition: Gut. Postkarte von Pierre Brice bildseitig mit schwarzem Edding signiert, leicht wischspurig /// Autogramm Autograph signiert signed signee /// Pierre Brice, eigentlich Pierre Louis Baron le Bris[1] (* 6. Februar 1929 in Brest; ? 6. Juni 2015 bei Paris), war ein französischer Schauspieler, der vor allem durch die Darstellung des Winnetou in den Karl-May-Verfilmungen der 1960er Jahre bekannt wurde.[2] Pierre Brice, Sohn eines Marineoffiziers, wuchs mit seiner Schwester Yvonne in Brest auf und erlebte dort den Zweiten Weltkrieg. Nach eigenen Angaben half er 1944 nach den Bombardements durch die Alliierten bei der Bergung von Verletzten. Außerdem habe er als Botenjunge der Résistance gedient.[3] Militärzeit und frühe Filme Mit 19 Jahren meldete sich Brice freiwillig zu den Commando Marine und diente als Soldat im Indochinakrieg. Dort überlebte er die Explosion einer Mine, die sein Trupp auslöste, nahezu unverletzt. Später war er Fallschirmjäger im Algerienkrieg. Nach einigen Auftritten als Fotomodell und Tänzer begann er seine Schauspielerkarriere. Frankreich hatte zu dieser Zeit jedoch keinen Mangel an Jungschauspielern. Hinzu kam, dass er seinem Freund Alain Delon recht ähnlich sah, der sich bereits als Star im französischen Film etabliert hatte.[4][5] Brice ging daraufhin nach Italien und Spanien und wirkte dort in zahlreichen Sandalen-, Mantel- und Degen- und auch in einigen B-Filmen mit. Entdeckung durch Horst Wendlandt Anlässlich der Premiere des spanischen Filmes Los Atracadores, für den Brice später als bester Nebendarsteller ausgezeichnet wurde, besuchte er im Jahr 1962 die Berliner Filmfestspiele und wurde dort vom Produzenten Horst Wendlandt entdeckt, der ihm kurz darauf die Rolle des Apachenhäuptlings Winnetou in seiner Karl-May-Verfilmung Der Schatz im Silbersee anbot. Brice kannte weder den Autor Karl May noch die Figur, die er darstellen sollte, und sagte erst zu, nachdem ihn seine damalige jugoslawische Agentin Olga Horstig dazu überredet hatte.[6] Außerdem war er skeptisch, da ihm das Indianerbild der amerikanischen Western nicht behagte, das immer nur die Verliererseite der Indianer zeigte und diese auf Brice wehrlos wirkten. Er hatte Schwierigkeiten beim Reiten, aber hier half der westernerfahrene Reiter Lex Barker, der als Kind schon ein Pferd besessen hatte. Brice war zwar begeistert von seinem Kostüm sowie seinem Pferd und war stolz, neben dem Star Lex Barker spielen zu dürfen, aber auch zunehmend enttäuscht vom geringen schauspielerischen Potential (zu wenig Text und zu ernste Miene), das seiner Meinung nach von der Rolle ausging. Er rechnete mit keinem großen Erfolg für sich, da er den damaligen Stellenwert der Figur aus Unkenntnis des deutschen Schriftstellers Karl May und seiner Werke nicht abschätzen konnte. Umso mehr war er überrascht über das Lob des Publikums bei der Premiere des Streifens. Die vornehme Zurückhaltung des französischen Darstellers galt als Schlüssel für den Erfolg seiner Figur. Winnetou Pierre Brice als Winnetou bei den Karl-May-Festspielen in Elspe (etwa 1978) Von 1962 bis 1968 spielte Brice die Rolle des Winnetou in insgesamt elf Karl-May-Filmen, sieben davon an der Seite des US-Amerikaners Lex Barker, drei mit Stewart Granger und einen mit Rod Cameron. Dies machte ihn in Deutschland zum Star. Zu seinem Kultstatus trug die Jugendzeitschrift Bravo, deren Berichterstattung die Dreharbeiten zu jedem Film begleitete, wesentlich bei. Pierre Brice in der Figur des Winnetou wurde damals zum Idol einer ganzen Generation und bekam von der Zeitschrift zwölf Ottos. Seit 1965 ist dieser in Form einer kleinen Indianerstatue, die an Winnetou erinnern sollte, gestaltet. Außerdem wurden ihm drei Starschnitte (1964, 1967 und 1977) gewidmet, was eine Einzigartigkeit in der Bravo-Geschichte darstellte. Sein Filmtod 1965 in der Rolle des Winnetou löste aufgrund seiner Bekanntheit in der deutschen Kinogeschichte eine einmalige Protestwelle aus, die den durch Drohbriefe beunruhigten Produzenten dazu veranlasste, mit den Dreharbeiten zu einem anderen Film zu beginnen, der den beliebtesten Indianer der Bundesrepublik wieder auferstehen ließ. In Anspielung auf seine Popularität durch diese Rolle und seine Adelsherkunft bezeichnete ihn der Filmproduzent Artur Brauner später scherzhaft als den ?roten Baron? Die Hauptdarsteller der Karl-May-Filmserie, Pierre Brice und Lex Barker, waren auch privat bis zu Barkers Tod im Jahr 1973 befreundet, während sich das Arbeitsklima mit Granger so schlecht entwickelte, dass die beiden am Set nur noch beruflich miteinander kommunizierten und sich dabei auf das Nötigste beschränkten. Zeit nach der Karl-May-Welle 1975 spielte er in der italienisch-französischen Komödie Die Puppe des Gangsters (La pupa del gangster) an der Seite von Marcello Mastroianni und Sophia Loren. Zwischendurch spielte er immer wieder Theater in Paris. Auftritte im Fernsehen waren selten, man sah Brice in der Science-Fiction-Serienproduktion Die Mädchen aus dem Weltraum, in Gastauftritten in Unterhaltungsshows oder in Kindersendungen, oftmals mit seinem Kostüm aus den Karl-May-Filmen. Nachdem erfolgversprechende Rollen ausgeblieben waren, boten ihm die Karl-May-Festspiele in Elspe im Sauerland die Gelegenheit, dort erneut die Winnetou-Rolle zu spielen. Schlagartig war mit der Indianerrolle der Erfolg wieder da und Pierre Brice in aller Munde. In Elspe verkörperte er von 1976 bis 1980 sowie 1982 bis 1986 den Winnetou. Die Verpflichtung von Brice war für die Naturbühne ein Glücksfall, und über die Jahre wurden über 3,5 Millionen Zuschauer, insbesondere durch seinen Namen, in den Ort im Sauerland gelockt. Damit gewann die Bühne in Elspe, die schon vor den Auftritten Pierre Brices ähnlich hohe Zuschauerzahlen wie die Karl-May-Spiele Bad Segeberg aufwies, deutlich an überregionaler Bekanntschaft. Gastauftritte hatten der Hauptdarsteller und das Team auch in einigen großen Städten, so zum Beispiel in der Wiener Stadthalle. Den wiederauflebenden Winnetou-Boom nutzte 1979 der.
Language: French
Seller: Wimbauer Buchversand, Hagen, NRW, Germany
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Echtfoto. Condition: Gut. Fotoabzug von Pierre Brice bildseitig mit schwarzem Stift signiert. /// (Mehrere Exemplare von diesem Motiv vorrätig) /// Autogramm Autograph signiert signed signee /// Pierre Brice, eigentlich Pierre Louis Baron le Bris[1] (* 6. Februar 1929 in Brest; ? 6. Juni 2015 bei Paris), war ein französischer Schauspieler, der vor allem durch die Darstellung des Winnetou in den Karl-May-Verfilmungen der 1960er Jahre bekannt wurde.[2] Pierre Brice, Sohn eines Marineoffiziers, wuchs mit seiner Schwester Yvonne in Brest auf und erlebte dort den Zweiten Weltkrieg. Nach eigenen Angaben half er 1944 nach den Bombardements durch die Alliierten bei der Bergung von Verletzten. Außerdem habe er als Botenjunge der Résistance gedient.[3] Militärzeit und frühe Filme Mit 19 Jahren meldete sich Brice freiwillig zu den Commando Marine und diente als Soldat im Indochinakrieg. Dort überlebte er die Explosion einer Mine, die sein Trupp auslöste, nahezu unverletzt. Später war er Fallschirmjäger im Algerienkrieg. Nach einigen Auftritten als Fotomodell und Tänzer begann er seine Schauspielerkarriere. Frankreich hatte zu dieser Zeit jedoch keinen Mangel an Jungschauspielern. Hinzu kam, dass er seinem Freund Alain Delon recht ähnlich sah, der sich bereits als Star im französischen Film etabliert hatte.[4][5] Brice ging daraufhin nach Italien und Spanien und wirkte dort in zahlreichen Sandalen-, Mantel- und Degen- und auch in einigen B-Filmen mit. Entdeckung durch Horst Wendlandt Anlässlich der Premiere des spanischen Filmes Los Atracadores, für den Brice später als bester Nebendarsteller ausgezeichnet wurde, besuchte er im Jahr 1962 die Berliner Filmfestspiele und wurde dort vom Produzenten Horst Wendlandt entdeckt, der ihm kurz darauf die Rolle des Apachenhäuptlings Winnetou in seiner Karl-May-Verfilmung Der Schatz im Silbersee anbot. Brice kannte weder den Autor Karl May noch die Figur, die er darstellen sollte, und sagte erst zu, nachdem ihn seine damalige jugoslawische Agentin Olga Horstig dazu überredet hatte.[6] Außerdem war er skeptisch, da ihm das Indianerbild der amerikanischen Western nicht behagte, das immer nur die Verliererseite der Indianer zeigte und diese auf Brice wehrlos wirkten. Er hatte Schwierigkeiten beim Reiten, aber hier half der westernerfahrene Reiter Lex Barker, der als Kind schon ein Pferd besessen hatte. Brice war zwar begeistert von seinem Kostüm sowie seinem Pferd und war stolz, neben dem Star Lex Barker spielen zu dürfen, aber auch zunehmend enttäuscht vom geringen schauspielerischen Potential (zu wenig Text und zu ernste Miene), das seiner Meinung nach von der Rolle ausging. Er rechnete mit keinem großen Erfolg für sich, da er den damaligen Stellenwert der Figur aus Unkenntnis des deutschen Schriftstellers Karl May und seiner Werke nicht abschätzen konnte. Umso mehr war er überrascht über das Lob des Publikums bei der Premiere des Streifens. Die vornehme Zurückhaltung des französischen Darstellers galt als Schlüssel für den Erfolg seiner Figur. Winnetou Pierre Brice als Winnetou bei den Karl-May-Festspielen in Elspe (etwa 1978) Von 1962 bis 1968 spielte Brice die Rolle des Winnetou in insgesamt elf Karl-May-Filmen, sieben davon an der Seite des US-Amerikaners Lex Barker, drei mit Stewart Granger und einen mit Rod Cameron. Dies machte ihn in Deutschland zum Star. Zu seinem Kultstatus trug die Jugendzeitschrift Bravo, deren Berichterstattung die Dreharbeiten zu jedem Film begleitete, wesentlich bei. Pierre Brice in der Figur des Winnetou wurde damals zum Idol einer ganzen Generation und bekam von der Zeitschrift zwölf Ottos. Seit 1965 ist dieser in Form einer kleinen Indianerstatue, die an Winnetou erinnern sollte, gestaltet. Außerdem wurden ihm drei Starschnitte (1964, 1967 und 1977) gewidmet, was eine Einzigartigkeit in der Bravo-Geschichte darstellte. Sein Filmtod 1965 in der Rolle des Winnetou löste aufgrund seiner Bekanntheit in der deutschen Kinogeschichte eine einmalige Protestwelle aus, die den durch Drohbriefe beunruhigten Produzenten dazu veranlasste, mit den Dreharbeiten zu einem anderen Film zu beginnen, der den beliebtesten Indianer der Bundesrepublik wieder auferstehen ließ. In Anspielung auf seine Popularität durch diese Rolle und seine Adelsherkunft bezeichnete ihn der Filmproduzent Artur Brauner später scherzhaft als den ?roten Baron? Die Hauptdarsteller der Karl-May-Filmserie, Pierre Brice und Lex Barker, waren auch privat bis zu Barkers Tod im Jahr 1973 befreundet, während sich das Arbeitsklima mit Granger so schlecht entwickelte, dass die beiden am Set nur noch beruflich miteinander kommunizierten und sich dabei auf das Nötigste beschränkten. Zeit nach der Karl-May-Welle 1975 spielte er in der italienisch-französischen Komödie Die Puppe des Gangsters (La pupa del gangster) an der Seite von Marcello Mastroianni und Sophia Loren. Zwischendurch spielte er immer wieder Theater in Paris. Auftritte im Fernsehen waren selten, man sah Brice in der Science-Fiction-Serienproduktion Die Mädchen aus dem Weltraum, in Gastauftritten in Unterhaltungsshows oder in Kindersendungen, oftmals mit seinem Kostüm aus den Karl-May-Filmen. Nachdem erfolgversprechende Rollen ausgeblieben waren, boten ihm die Karl-May-Festspiele in Elspe im Sauerland die Gelegenheit, dort erneut die Winnetou-Rolle zu spielen. Schlagartig war mit der Indianerrolle der Erfolg wieder da und Pierre Brice in aller Munde. In Elspe verkörperte er von 1976 bis 1980 sowie 1982 bis 1986 den Winnetou. Die Verpflichtung von Brice war für die Naturbühne ein Glücksfall, und über die Jahre wurden über 3,5 Millionen Zuschauer, insbesondere durch seinen Namen, in den Ort im Sauerland gelockt. Damit gewann die Bühne in Elspe, die schon vor den Auftritten Pierre Brices ähnlich hohe Zuschauerzahlen wie die Karl-May-Spiele Bad Segeberg aufwies, deutlich an überregionaler Bekanntschaft. Gastauftritte hatten der Hauptdarsteller und das Team auch in einigen großen Städten, so zum Beispiel in der Wiener Stadthalle. Den wiederauflebenden.
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Postkarte. Condition: Gut. Blanko-Postkarte mit aufmontiertem Zeitungsfoto von Pierre Brice bildseitig mit schwarzem Stift signiert. /// Autogramm Autograph signiert signed signee /// Pierre Brice, eigentlich Pierre Louis Baron le Bris[1] (* 6. Februar 1929 in Brest; ? 6. Juni 2015 bei Paris), war ein französischer Schauspieler, der vor allem durch die Darstellung des Winnetou in den Karl-May-Verfilmungen der 1960er Jahre bekannt wurde.[2] Pierre Brice, Sohn eines Marineoffiziers, wuchs mit seiner Schwester Yvonne in Brest auf und erlebte dort den Zweiten Weltkrieg. Nach eigenen Angaben half er 1944 nach den Bombardements durch die Alliierten bei der Bergung von Verletzten. Außerdem habe er als Botenjunge der Résistance gedient.[3] Militärzeit und frühe Filme Mit 19 Jahren meldete sich Brice freiwillig zu den Commando Marine und diente als Soldat im Indochinakrieg. Dort überlebte er die Explosion einer Mine, die sein Trupp auslöste, nahezu unverletzt. Später war er Fallschirmjäger im Algerienkrieg. Nach einigen Auftritten als Fotomodell und Tänzer begann er seine Schauspielerkarriere. Frankreich hatte zu dieser Zeit jedoch keinen Mangel an Jungschauspielern. Hinzu kam, dass er seinem Freund Alain Delon recht ähnlich sah, der sich bereits als Star im französischen Film etabliert hatte.[4][5] Brice ging daraufhin nach Italien und Spanien und wirkte dort in zahlreichen Sandalen-, Mantel- und Degen- und auch in einigen B-Filmen mit. Entdeckung durch Horst Wendlandt Anlässlich der Premiere des spanischen Filmes Los Atracadores, für den Brice später als bester Nebendarsteller ausgezeichnet wurde, besuchte er im Jahr 1962 die Berliner Filmfestspiele und wurde dort vom Produzenten Horst Wendlandt entdeckt, der ihm kurz darauf die Rolle des Apachenhäuptlings Winnetou in seiner Karl-May-Verfilmung Der Schatz im Silbersee anbot. Brice kannte weder den Autor Karl May noch die Figur, die er darstellen sollte, und sagte erst zu, nachdem ihn seine damalige jugoslawische Agentin Olga Horstig dazu überredet hatte.[6] Außerdem war er skeptisch, da ihm das Indianerbild der amerikanischen Western nicht behagte, das immer nur die Verliererseite der Indianer zeigte und diese auf Brice wehrlos wirkten. Er hatte Schwierigkeiten beim Reiten, aber hier half der westernerfahrene Reiter Lex Barker, der als Kind schon ein Pferd besessen hatte. Brice war zwar begeistert von seinem Kostüm sowie seinem Pferd und war stolz, neben dem Star Lex Barker spielen zu dürfen, aber auch zunehmend enttäuscht vom geringen schauspielerischen Potential (zu wenig Text und zu ernste Miene), das seiner Meinung nach von der Rolle ausging. Er rechnete mit keinem großen Erfolg für sich, da er den damaligen Stellenwert der Figur aus Unkenntnis des deutschen Schriftstellers Karl May und seiner Werke nicht abschätzen konnte. Umso mehr war er überrascht über das Lob des Publikums bei der Premiere des Streifens. Die vornehme Zurückhaltung des französischen Darstellers galt als Schlüssel für den Erfolg seiner Figur. Winnetou Pierre Brice als Winnetou bei den Karl-May-Festspielen in Elspe (etwa 1978) Von 1962 bis 1968 spielte Brice die Rolle des Winnetou in insgesamt elf Karl-May-Filmen, sieben davon an der Seite des US-Amerikaners Lex Barker, drei mit Stewart Granger und einen mit Rod Cameron. Dies machte ihn in Deutschland zum Star. Zu seinem Kultstatus trug die Jugendzeitschrift Bravo, deren Berichterstattung die Dreharbeiten zu jedem Film begleitete, wesentlich bei. Pierre Brice in der Figur des Winnetou wurde damals zum Idol einer ganzen Generation und bekam von der Zeitschrift zwölf Ottos. Seit 1965 ist dieser in Form einer kleinen Indianerstatue, die an Winnetou erinnern sollte, gestaltet. Außerdem wurden ihm drei Starschnitte (1964, 1967 und 1977) gewidmet, was eine Einzigartigkeit in der Bravo-Geschichte darstellte. Sein Filmtod 1965 in der Rolle des Winnetou löste aufgrund seiner Bekanntheit in der deutschen Kinogeschichte eine einmalige Protestwelle aus, die den durch Drohbriefe beunruhigten Produzenten dazu veranlasste, mit den Dreharbeiten zu einem anderen Film zu beginnen, der den beliebtesten Indianer der Bundesrepublik wieder auferstehen ließ. In Anspielung auf seine Popularität durch diese Rolle und seine Adelsherkunft bezeichnete ihn der Filmproduzent Artur Brauner später scherzhaft als den ?roten Baron? Die Hauptdarsteller der Karl-May-Filmserie, Pierre Brice und Lex Barker, waren auch privat bis zu Barkers Tod im Jahr 1973 befreundet, während sich das Arbeitsklima mit Granger so schlecht entwickelte, dass die beiden am Set nur noch beruflich miteinander kommunizierten und sich dabei auf das Nötigste beschränkten. Zeit nach der Karl-May-Welle 1975 spielte er in der italienisch-französischen Komödie Die Puppe des Gangsters (La pupa del gangster) an der Seite von Marcello Mastroianni und Sophia Loren. Zwischendurch spielte er immer wieder Theater in Paris. Auftritte im Fernsehen waren selten, man sah Brice in der Science-Fiction-Serienproduktion Die Mädchen aus dem Weltraum, in Gastauftritten in Unterhaltungsshows oder in Kindersendungen, oftmals mit seinem Kostüm aus den Karl-May-Filmen. Nachdem erfolgversprechende Rollen ausgeblieben waren, boten ihm die Karl-May-Festspiele in Elspe im Sauerland die Gelegenheit, dort erneut die Winnetou-Rolle zu spielen. Schlagartig war mit der Indianerrolle der Erfolg wieder da und Pierre Brice in aller Munde. In Elspe verkörperte er von 1976 bis 1980 sowie 1982 bis 1986 den Winnetou. Die Verpflichtung von Brice war für die Naturbühne ein Glücksfall, und über die Jahre wurden über 3,5 Millionen Zuschauer, insbesondere durch seinen Namen, in den Ort im Sauerland gelockt. Damit gewann die Bühne in Elspe, die schon vor den Auftritten Pierre Brices ähnlich hohe Zuschauerzahlen wie die Karl-May-Spiele Bad Segeberg aufwies, deutlich an überregionaler Bekanntschaft. Gastauftritte hatten der Hauptdarsteller und das Team auch in einigen großen Städten, so zum Beispiel in der Wiener Stadthalle. Den wiederauflebenden Winnetou-Boo.
Language: French
Seller: Wimbauer Buchversand, Hagen, NRW, Germany
Manuscript / Paper Collectible Signed
Postkarte. Condition: Gut. Blanko-Postkarte mit aufmontiertem Zeitungsfoto von Pierre Brice bildseitig mit schwarzem Edding signiert. /// Autogramm Autograph signiert signed signee /// Pierre Brice, eigentlich Pierre Louis Baron le Bris[1] (* 6. Februar 1929 in Brest; ? 6. Juni 2015 bei Paris), war ein französischer Schauspieler, der vor allem durch die Darstellung des Winnetou in den Karl-May-Verfilmungen der 1960er Jahre bekannt wurde.[2] Pierre Brice, Sohn eines Marineoffiziers, wuchs mit seiner Schwester Yvonne in Brest auf und erlebte dort den Zweiten Weltkrieg. Nach eigenen Angaben half er 1944 nach den Bombardements durch die Alliierten bei der Bergung von Verletzten. Außerdem habe er als Botenjunge der Résistance gedient.[3] Militärzeit und frühe Filme Mit 19 Jahren meldete sich Brice freiwillig zu den Commando Marine und diente als Soldat im Indochinakrieg. Dort überlebte er die Explosion einer Mine, die sein Trupp auslöste, nahezu unverletzt. Später war er Fallschirmjäger im Algerienkrieg. Nach einigen Auftritten als Fotomodell und Tänzer begann er seine Schauspielerkarriere. Frankreich hatte zu dieser Zeit jedoch keinen Mangel an Jungschauspielern. Hinzu kam, dass er seinem Freund Alain Delon recht ähnlich sah, der sich bereits als Star im französischen Film etabliert hatte.[4][5] Brice ging daraufhin nach Italien und Spanien und wirkte dort in zahlreichen Sandalen-, Mantel- und Degen- und auch in einigen B-Filmen mit. Entdeckung durch Horst Wendlandt Anlässlich der Premiere des spanischen Filmes Los Atracadores, für den Brice später als bester Nebendarsteller ausgezeichnet wurde, besuchte er im Jahr 1962 die Berliner Filmfestspiele und wurde dort vom Produzenten Horst Wendlandt entdeckt, der ihm kurz darauf die Rolle des Apachenhäuptlings Winnetou in seiner Karl-May-Verfilmung Der Schatz im Silbersee anbot. Brice kannte weder den Autor Karl May noch die Figur, die er darstellen sollte, und sagte erst zu, nachdem ihn seine damalige jugoslawische Agentin Olga Horstig dazu überredet hatte.[6] Außerdem war er skeptisch, da ihm das Indianerbild der amerikanischen Western nicht behagte, das immer nur die Verliererseite der Indianer zeigte und diese auf Brice wehrlos wirkten. Er hatte Schwierigkeiten beim Reiten, aber hier half der westernerfahrene Reiter Lex Barker, der als Kind schon ein Pferd besessen hatte. Brice war zwar begeistert von seinem Kostüm sowie seinem Pferd und war stolz, neben dem Star Lex Barker spielen zu dürfen, aber auch zunehmend enttäuscht vom geringen schauspielerischen Potential (zu wenig Text und zu ernste Miene), das seiner Meinung nach von der Rolle ausging. Er rechnete mit keinem großen Erfolg für sich, da er den damaligen Stellenwert der Figur aus Unkenntnis des deutschen Schriftstellers Karl May und seiner Werke nicht abschätzen konnte. Umso mehr war er überrascht über das Lob des Publikums bei der Premiere des Streifens. Die vornehme Zurückhaltung des französischen Darstellers galt als Schlüssel für den Erfolg seiner Figur. Winnetou Pierre Brice als Winnetou bei den Karl-May-Festspielen in Elspe (etwa 1978) Von 1962 bis 1968 spielte Brice die Rolle des Winnetou in insgesamt elf Karl-May-Filmen, sieben davon an der Seite des US-Amerikaners Lex Barker, drei mit Stewart Granger und einen mit Rod Cameron. Dies machte ihn in Deutschland zum Star. Zu seinem Kultstatus trug die Jugendzeitschrift Bravo, deren Berichterstattung die Dreharbeiten zu jedem Film begleitete, wesentlich bei. Pierre Brice in der Figur des Winnetou wurde damals zum Idol einer ganzen Generation und bekam von der Zeitschrift zwölf Ottos. Seit 1965 ist dieser in Form einer kleinen Indianerstatue, die an Winnetou erinnern sollte, gestaltet. Außerdem wurden ihm drei Starschnitte (1964, 1967 und 1977) gewidmet, was eine Einzigartigkeit in der Bravo-Geschichte darstellte. Sein Filmtod 1965 in der Rolle des Winnetou löste aufgrund seiner Bekanntheit in der deutschen Kinogeschichte eine einmalige Protestwelle aus, die den durch Drohbriefe beunruhigten Produzenten dazu veranlasste, mit den Dreharbeiten zu einem anderen Film zu beginnen, der den beliebtesten Indianer der Bundesrepublik wieder auferstehen ließ. In Anspielung auf seine Popularität durch diese Rolle und seine Adelsherkunft bezeichnete ihn der Filmproduzent Artur Brauner später scherzhaft als den ?roten Baron? Die Hauptdarsteller der Karl-May-Filmserie, Pierre Brice und Lex Barker, waren auch privat bis zu Barkers Tod im Jahr 1973 befreundet, während sich das Arbeitsklima mit Granger so schlecht entwickelte, dass die beiden am Set nur noch beruflich miteinander kommunizierten und sich dabei auf das Nötigste beschränkten. Zeit nach der Karl-May-Welle 1975 spielte er in der italienisch-französischen Komödie Die Puppe des Gangsters (La pupa del gangster) an der Seite von Marcello Mastroianni und Sophia Loren. Zwischendurch spielte er immer wieder Theater in Paris. Auftritte im Fernsehen waren selten, man sah Brice in der Science-Fiction-Serienproduktion Die Mädchen aus dem Weltraum, in Gastauftritten in Unterhaltungsshows oder in Kindersendungen, oftmals mit seinem Kostüm aus den Karl-May-Filmen. Nachdem erfolgversprechende Rollen ausgeblieben waren, boten ihm die Karl-May-Festspiele in Elspe im Sauerland die Gelegenheit, dort erneut die Winnetou-Rolle zu spielen. Schlagartig war mit der Indianerrolle der Erfolg wieder da und Pierre Brice in aller Munde. In Elspe verkörperte er von 1976 bis 1980 sowie 1982 bis 1986 den Winnetou. Die Verpflichtung von Brice war für die Naturbühne ein Glücksfall, und über die Jahre wurden über 3,5 Millionen Zuschauer, insbesondere durch seinen Namen, in den Ort im Sauerland gelockt. Damit gewann die Bühne in Elspe, die schon vor den Auftritten Pierre Brices ähnlich hohe Zuschauerzahlen wie die Karl-May-Spiele Bad Segeberg aufwies, deutlich an überregionaler Bekanntschaft. Gastauftritte hatten der Hauptdarsteller und das Team auch in einigen großen Städten, so zum Beispiel in der Wiener Stadthalle. Den wiederauflebenden Winnetou-Bo.
Language: French
Seller: Wimbauer Buchversand, Hagen, NRW, Germany
Manuscript / Paper Collectible Signed
Postkarte. Condition: Gut. Blanko-Karte ca A4 mit aufmontiertem Zeitungsfoto von Pierre Brice bildseitig mit schwarzem Edding signiert. /// Autogramm Autograph signiert signed signee /// Pierre Brice, eigentlich Pierre Louis Baron le Bris[1] (* 6. Februar 1929 in Brest; ? 6. Juni 2015 bei Paris), war ein französischer Schauspieler, der vor allem durch die Darstellung des Winnetou in den Karl-May-Verfilmungen der 1960er Jahre bekannt wurde.[2] Pierre Brice, Sohn eines Marineoffiziers, wuchs mit seiner Schwester Yvonne in Brest auf und erlebte dort den Zweiten Weltkrieg. Nach eigenen Angaben half er 1944 nach den Bombardements durch die Alliierten bei der Bergung von Verletzten. Außerdem habe er als Botenjunge der Résistance gedient.[3] Militärzeit und frühe Filme Mit 19 Jahren meldete sich Brice freiwillig zu den Commando Marine und diente als Soldat im Indochinakrieg. Dort überlebte er die Explosion einer Mine, die sein Trupp auslöste, nahezu unverletzt. Später war er Fallschirmjäger im Algerienkrieg. Nach einigen Auftritten als Fotomodell und Tänzer begann er seine Schauspielerkarriere. Frankreich hatte zu dieser Zeit jedoch keinen Mangel an Jungschauspielern. Hinzu kam, dass er seinem Freund Alain Delon recht ähnlich sah, der sich bereits als Star im französischen Film etabliert hatte.[4][5] Brice ging daraufhin nach Italien und Spanien und wirkte dort in zahlreichen Sandalen-, Mantel- und Degen- und auch in einigen B-Filmen mit. Entdeckung durch Horst Wendlandt Anlässlich der Premiere des spanischen Filmes Los Atracadores, für den Brice später als bester Nebendarsteller ausgezeichnet wurde, besuchte er im Jahr 1962 die Berliner Filmfestspiele und wurde dort vom Produzenten Horst Wendlandt entdeckt, der ihm kurz darauf die Rolle des Apachenhäuptlings Winnetou in seiner Karl-May-Verfilmung Der Schatz im Silbersee anbot. Brice kannte weder den Autor Karl May noch die Figur, die er darstellen sollte, und sagte erst zu, nachdem ihn seine damalige jugoslawische Agentin Olga Horstig dazu überredet hatte.[6] Außerdem war er skeptisch, da ihm das Indianerbild der amerikanischen Western nicht behagte, das immer nur die Verliererseite der Indianer zeigte und diese auf Brice wehrlos wirkten. Er hatte Schwierigkeiten beim Reiten, aber hier half der westernerfahrene Reiter Lex Barker, der als Kind schon ein Pferd besessen hatte. Brice war zwar begeistert von seinem Kostüm sowie seinem Pferd und war stolz, neben dem Star Lex Barker spielen zu dürfen, aber auch zunehmend enttäuscht vom geringen schauspielerischen Potential (zu wenig Text und zu ernste Miene), das seiner Meinung nach von der Rolle ausging. Er rechnete mit keinem großen Erfolg für sich, da er den damaligen Stellenwert der Figur aus Unkenntnis des deutschen Schriftstellers Karl May und seiner Werke nicht abschätzen konnte. Umso mehr war er überrascht über das Lob des Publikums bei der Premiere des Streifens. Die vornehme Zurückhaltung des französischen Darstellers galt als Schlüssel für den Erfolg seiner Figur. Winnetou Pierre Brice als Winnetou bei den Karl-May-Festspielen in Elspe (etwa 1978) Von 1962 bis 1968 spielte Brice die Rolle des Winnetou in insgesamt elf Karl-May-Filmen, sieben davon an der Seite des US-Amerikaners Lex Barker, drei mit Stewart Granger und einen mit Rod Cameron. Dies machte ihn in Deutschland zum Star. Zu seinem Kultstatus trug die Jugendzeitschrift Bravo, deren Berichterstattung die Dreharbeiten zu jedem Film begleitete, wesentlich bei. Pierre Brice in der Figur des Winnetou wurde damals zum Idol einer ganzen Generation und bekam von der Zeitschrift zwölf Ottos. Seit 1965 ist dieser in Form einer kleinen Indianerstatue, die an Winnetou erinnern sollte, gestaltet. Außerdem wurden ihm drei Starschnitte (1964, 1967 und 1977) gewidmet, was eine Einzigartigkeit in der Bravo-Geschichte darstellte. Sein Filmtod 1965 in der Rolle des Winnetou löste aufgrund seiner Bekanntheit in der deutschen Kinogeschichte eine einmalige Protestwelle aus, die den durch Drohbriefe beunruhigten Produzenten dazu veranlasste, mit den Dreharbeiten zu einem anderen Film zu beginnen, der den beliebtesten Indianer der Bundesrepublik wieder auferstehen ließ. In Anspielung auf seine Popularität durch diese Rolle und seine Adelsherkunft bezeichnete ihn der Filmproduzent Artur Brauner später scherzhaft als den ?roten Baron? Die Hauptdarsteller der Karl-May-Filmserie, Pierre Brice und Lex Barker, waren auch privat bis zu Barkers Tod im Jahr 1973 befreundet, während sich das Arbeitsklima mit Granger so schlecht entwickelte, dass die beiden am Set nur noch beruflich miteinander kommunizierten und sich dabei auf das Nötigste beschränkten. Zeit nach der Karl-May-Welle 1975 spielte er in der italienisch-französischen Komödie Die Puppe des Gangsters (La pupa del gangster) an der Seite von Marcello Mastroianni und Sophia Loren. Zwischendurch spielte er immer wieder Theater in Paris. Auftritte im Fernsehen waren selten, man sah Brice in der Science-Fiction-Serienproduktion Die Mädchen aus dem Weltraum, in Gastauftritten in Unterhaltungsshows oder in Kindersendungen, oftmals mit seinem Kostüm aus den Karl-May-Filmen. Nachdem erfolgversprechende Rollen ausgeblieben waren, boten ihm die Karl-May-Festspiele in Elspe im Sauerland die Gelegenheit, dort erneut die Winnetou-Rolle zu spielen. Schlagartig war mit der Indianerrolle der Erfolg wieder da und Pierre Brice in aller Munde. In Elspe verkörperte er von 1976 bis 1980 sowie 1982 bis 1986 den Winnetou. Die Verpflichtung von Brice war für die Naturbühne ein Glücksfall, und über die Jahre wurden über 3,5 Millionen Zuschauer, insbesondere durch seinen Namen, in den Ort im Sauerland gelockt. Damit gewann die Bühne in Elspe, die schon vor den Auftritten Pierre Brices ähnlich hohe Zuschauerzahlen wie die Karl-May-Spiele Bad Segeberg aufwies, deutlich an überregionaler Bekanntschaft. Gastauftritte hatten der Hauptdarsteller und das Team auch in einigen großen Städten, so zum Beispiel in der Wiener Stadthalle. Den wiederauflebenden Winnetou-.
Language: French
Seller: Wimbauer Buchversand, Hagen, NRW, Germany
Manuscript / Paper Collectible Signed
Postkarte. Condition: Gut. Blanko-Karte mit aufmontiertem Zeitungsfoto von Pierre Brice bildseitig mit schwarzem Edding signiert. /// Autogramm Autograph signiert signed signee /// Pierre Brice, eigentlich Pierre Louis Baron le Bris[1] (* 6. Februar 1929 in Brest; ? 6. Juni 2015 bei Paris), war ein französischer Schauspieler, der vor allem durch die Darstellung des Winnetou in den Karl-May-Verfilmungen der 1960er Jahre bekannt wurde.[2] Pierre Brice, Sohn eines Marineoffiziers, wuchs mit seiner Schwester Yvonne in Brest auf und erlebte dort den Zweiten Weltkrieg. Nach eigenen Angaben half er 1944 nach den Bombardements durch die Alliierten bei der Bergung von Verletzten. Außerdem habe er als Botenjunge der Résistance gedient.[3] Militärzeit und frühe Filme Mit 19 Jahren meldete sich Brice freiwillig zu den Commando Marine und diente als Soldat im Indochinakrieg. Dort überlebte er die Explosion einer Mine, die sein Trupp auslöste, nahezu unverletzt. Später war er Fallschirmjäger im Algerienkrieg. Nach einigen Auftritten als Fotomodell und Tänzer begann er seine Schauspielerkarriere. Frankreich hatte zu dieser Zeit jedoch keinen Mangel an Jungschauspielern. Hinzu kam, dass er seinem Freund Alain Delon recht ähnlich sah, der sich bereits als Star im französischen Film etabliert hatte.[4][5] Brice ging daraufhin nach Italien und Spanien und wirkte dort in zahlreichen Sandalen-, Mantel- und Degen- und auch in einigen B-Filmen mit. Entdeckung durch Horst Wendlandt Anlässlich der Premiere des spanischen Filmes Los Atracadores, für den Brice später als bester Nebendarsteller ausgezeichnet wurde, besuchte er im Jahr 1962 die Berliner Filmfestspiele und wurde dort vom Produzenten Horst Wendlandt entdeckt, der ihm kurz darauf die Rolle des Apachenhäuptlings Winnetou in seiner Karl-May-Verfilmung Der Schatz im Silbersee anbot. Brice kannte weder den Autor Karl May noch die Figur, die er darstellen sollte, und sagte erst zu, nachdem ihn seine damalige jugoslawische Agentin Olga Horstig dazu überredet hatte.[6] Außerdem war er skeptisch, da ihm das Indianerbild der amerikanischen Western nicht behagte, das immer nur die Verliererseite der Indianer zeigte und diese auf Brice wehrlos wirkten. Er hatte Schwierigkeiten beim Reiten, aber hier half der westernerfahrene Reiter Lex Barker, der als Kind schon ein Pferd besessen hatte. Brice war zwar begeistert von seinem Kostüm sowie seinem Pferd und war stolz, neben dem Star Lex Barker spielen zu dürfen, aber auch zunehmend enttäuscht vom geringen schauspielerischen Potential (zu wenig Text und zu ernste Miene), das seiner Meinung nach von der Rolle ausging. Er rechnete mit keinem großen Erfolg für sich, da er den damaligen Stellenwert der Figur aus Unkenntnis des deutschen Schriftstellers Karl May und seiner Werke nicht abschätzen konnte. Umso mehr war er überrascht über das Lob des Publikums bei der Premiere des Streifens. Die vornehme Zurückhaltung des französischen Darstellers galt als Schlüssel für den Erfolg seiner Figur. Winnetou Pierre Brice als Winnetou bei den Karl-May-Festspielen in Elspe (etwa 1978) Von 1962 bis 1968 spielte Brice die Rolle des Winnetou in insgesamt elf Karl-May-Filmen, sieben davon an der Seite des US-Amerikaners Lex Barker, drei mit Stewart Granger und einen mit Rod Cameron. Dies machte ihn in Deutschland zum Star. Zu seinem Kultstatus trug die Jugendzeitschrift Bravo, deren Berichterstattung die Dreharbeiten zu jedem Film begleitete, wesentlich bei. Pierre Brice in der Figur des Winnetou wurde damals zum Idol einer ganzen Generation und bekam von der Zeitschrift zwölf Ottos. Seit 1965 ist dieser in Form einer kleinen Indianerstatue, die an Winnetou erinnern sollte, gestaltet. Außerdem wurden ihm drei Starschnitte (1964, 1967 und 1977) gewidmet, was eine Einzigartigkeit in der Bravo-Geschichte darstellte. Sein Filmtod 1965 in der Rolle des Winnetou löste aufgrund seiner Bekanntheit in der deutschen Kinogeschichte eine einmalige Protestwelle aus, die den durch Drohbriefe beunruhigten Produzenten dazu veranlasste, mit den Dreharbeiten zu einem anderen Film zu beginnen, der den beliebtesten Indianer der Bundesrepublik wieder auferstehen ließ. In Anspielung auf seine Popularität durch diese Rolle und seine Adelsherkunft bezeichnete ihn der Filmproduzent Artur Brauner später scherzhaft als den ?roten Baron? Die Hauptdarsteller der Karl-May-Filmserie, Pierre Brice und Lex Barker, waren auch privat bis zu Barkers Tod im Jahr 1973 befreundet, während sich das Arbeitsklima mit Granger so schlecht entwickelte, dass die beiden am Set nur noch beruflich miteinander kommunizierten und sich dabei auf das Nötigste beschränkten. Zeit nach der Karl-May-Welle 1975 spielte er in der italienisch-französischen Komödie Die Puppe des Gangsters (La pupa del gangster) an der Seite von Marcello Mastroianni und Sophia Loren. Zwischendurch spielte er immer wieder Theater in Paris. Auftritte im Fernsehen waren selten, man sah Brice in der Science-Fiction-Serienproduktion Die Mädchen aus dem Weltraum, in Gastauftritten in Unterhaltungsshows oder in Kindersendungen, oftmals mit seinem Kostüm aus den Karl-May-Filmen. Nachdem erfolgversprechende Rollen ausgeblieben waren, boten ihm die Karl-May-Festspiele in Elspe im Sauerland die Gelegenheit, dort erneut die Winnetou-Rolle zu spielen. Schlagartig war mit der Indianerrolle der Erfolg wieder da und Pierre Brice in aller Munde. In Elspe verkörperte er von 1976 bis 1980 sowie 1982 bis 1986 den Winnetou. Die Verpflichtung von Brice war für die Naturbühne ein Glücksfall, und über die Jahre wurden über 3,5 Millionen Zuschauer, insbesondere durch seinen Namen, in den Ort im Sauerland gelockt. Damit gewann die Bühne in Elspe, die schon vor den Auftritten Pierre Brices ähnlich hohe Zuschauerzahlen wie die Karl-May-Spiele Bad Segeberg aufwies, deutlich an überregionaler Bekanntschaft. Gastauftritte hatten der Hauptdarsteller und das Team auch in einigen großen Städten, so zum Beispiel in der Wiener Stadthalle. Den wiederauflebenden Winnetou-Boom n.
Language: French
Seller: Wimbauer Buchversand, Hagen, NRW, Germany
Manuscript / Paper Collectible Signed
Postkarte. Condition: Gut. Blanko-Karte mit aufmontiertem Zeitungsfoto von Pierre Brice bildseitig mit schwarzem Edding signiert. /// Autogramm Autograph signiert signed signee /// Pierre Brice, eigentlich Pierre Louis Baron le Bris[1] (* 6. Februar 1929 in Brest; ? 6. Juni 2015 bei Paris), war ein französischer Schauspieler, der vor allem durch die Darstellung des Winnetou in den Karl-May-Verfilmungen der 1960er Jahre bekannt wurde.[2] Pierre Brice, Sohn eines Marineoffiziers, wuchs mit seiner Schwester Yvonne in Brest auf und erlebte dort den Zweiten Weltkrieg. Nach eigenen Angaben half er 1944 nach den Bombardements durch die Alliierten bei der Bergung von Verletzten. Außerdem habe er als Botenjunge der Résistance gedient.[3] Militärzeit und frühe Filme Mit 19 Jahren meldete sich Brice freiwillig zu den Commando Marine und diente als Soldat im Indochinakrieg. Dort überlebte er die Explosion einer Mine, die sein Trupp auslöste, nahezu unverletzt. Später war er Fallschirmjäger im Algerienkrieg. Nach einigen Auftritten als Fotomodell und Tänzer begann er seine Schauspielerkarriere. Frankreich hatte zu dieser Zeit jedoch keinen Mangel an Jungschauspielern. Hinzu kam, dass er seinem Freund Alain Delon recht ähnlich sah, der sich bereits als Star im französischen Film etabliert hatte.[4][5] Brice ging daraufhin nach Italien und Spanien und wirkte dort in zahlreichen Sandalen-, Mantel- und Degen- und auch in einigen B-Filmen mit. Entdeckung durch Horst Wendlandt Anlässlich der Premiere des spanischen Filmes Los Atracadores, für den Brice später als bester Nebendarsteller ausgezeichnet wurde, besuchte er im Jahr 1962 die Berliner Filmfestspiele und wurde dort vom Produzenten Horst Wendlandt entdeckt, der ihm kurz darauf die Rolle des Apachenhäuptlings Winnetou in seiner Karl-May-Verfilmung Der Schatz im Silbersee anbot. Brice kannte weder den Autor Karl May noch die Figur, die er darstellen sollte, und sagte erst zu, nachdem ihn seine damalige jugoslawische Agentin Olga Horstig dazu überredet hatte.[6] Außerdem war er skeptisch, da ihm das Indianerbild der amerikanischen Western nicht behagte, das immer nur die Verliererseite der Indianer zeigte und diese auf Brice wehrlos wirkten. Er hatte Schwierigkeiten beim Reiten, aber hier half der westernerfahrene Reiter Lex Barker, der als Kind schon ein Pferd besessen hatte. Brice war zwar begeistert von seinem Kostüm sowie seinem Pferd und war stolz, neben dem Star Lex Barker spielen zu dürfen, aber auch zunehmend enttäuscht vom geringen schauspielerischen Potential (zu wenig Text und zu ernste Miene), das seiner Meinung nach von der Rolle ausging. Er rechnete mit keinem großen Erfolg für sich, da er den damaligen Stellenwert der Figur aus Unkenntnis des deutschen Schriftstellers Karl May und seiner Werke nicht abschätzen konnte. Umso mehr war er überrascht über das Lob des Publikums bei der Premiere des Streifens. Die vornehme Zurückhaltung des französischen Darstellers galt als Schlüssel für den Erfolg seiner Figur. Winnetou Pierre Brice als Winnetou bei den Karl-May-Festspielen in Elspe (etwa 1978) Von 1962 bis 1968 spielte Brice die Rolle des Winnetou in insgesamt elf Karl-May-Filmen, sieben davon an der Seite des US-Amerikaners Lex Barker, drei mit Stewart Granger und einen mit Rod Cameron. Dies machte ihn in Deutschland zum Star. Zu seinem Kultstatus trug die Jugendzeitschrift Bravo, deren Berichterstattung die Dreharbeiten zu jedem Film begleitete, wesentlich bei. Pierre Brice in der Figur des Winnetou wurde damals zum Idol einer ganzen Generation und bekam von der Zeitschrift zwölf Ottos. Seit 1965 ist dieser in Form einer kleinen Indianerstatue, die an Winnetou erinnern sollte, gestaltet. Außerdem wurden ihm drei Starschnitte (1964, 1967 und 1977) gewidmet, was eine Einzigartigkeit in der Bravo-Geschichte darstellte. Sein Filmtod 1965 in der Rolle des Winnetou löste aufgrund seiner Bekanntheit in der deutschen Kinogeschichte eine einmalige Protestwelle aus, die den durch Drohbriefe beunruhigten Produzenten dazu veranlasste, mit den Dreharbeiten zu einem anderen Film zu beginnen, der den beliebtesten Indianer der Bundesrepublik wieder auferstehen ließ. In Anspielung auf seine Popularität durch diese Rolle und seine Adelsherkunft bezeichnete ihn der Filmproduzent Artur Brauner später scherzhaft als den ?roten Baron? Die Hauptdarsteller der Karl-May-Filmserie, Pierre Brice und Lex Barker, waren auch privat bis zu Barkers Tod im Jahr 1973 befreundet, während sich das Arbeitsklima mit Granger so schlecht entwickelte, dass die beiden am Set nur noch beruflich miteinander kommunizierten und sich dabei auf das Nötigste beschränkten. Zeit nach der Karl-May-Welle 1975 spielte er in der italienisch-französischen Komödie Die Puppe des Gangsters (La pupa del gangster) an der Seite von Marcello Mastroianni und Sophia Loren. Zwischendurch spielte er immer wieder Theater in Paris. Auftritte im Fernsehen waren selten, man sah Brice in der Science-Fiction-Serienproduktion Die Mädchen aus dem Weltraum, in Gastauftritten in Unterhaltungsshows oder in Kindersendungen, oftmals mit seinem Kostüm aus den Karl-May-Filmen. Nachdem erfolgversprechende Rollen ausgeblieben waren, boten ihm die Karl-May-Festspiele in Elspe im Sauerland die Gelegenheit, dort erneut die Winnetou-Rolle zu spielen. Schlagartig war mit der Indianerrolle der Erfolg wieder da und Pierre Brice in aller Munde. In Elspe verkörperte er von 1976 bis 1980 sowie 1982 bis 1986 den Winnetou. Die Verpflichtung von Brice war für die Naturbühne ein Glücksfall, und über die Jahre wurden über 3,5 Millionen Zuschauer, insbesondere durch seinen Namen, in den Ort im Sauerland gelockt. Damit gewann die Bühne in Elspe, die schon vor den Auftritten Pierre Brices ähnlich hohe Zuschauerzahlen wie die Karl-May-Spiele Bad Segeberg aufwies, deutlich an überregionaler Bekanntschaft. Gastauftritte hatten der Hauptdarsteller und das Team auch in einigen großen Städten, so zum Beispiel in der Wiener Stadthalle. Den wiederauflebenden Winnetou-Boom n.
Language: French
Seller: Wimbauer Buchversand, Hagen, NRW, Germany
Manuscript / Paper Collectible Signed
Postkarte. Condition: Gut. Blanko-Karte mit aufmontiertem Zeitungsfoto von Pierre Brice bildseitig mit schwarzem Edding signiert. /// Autogramm Autograph signiert signed signee /// Pierre Brice, eigentlich Pierre Louis Baron le Bris[1] (* 6. Februar 1929 in Brest; ? 6. Juni 2015 bei Paris), war ein französischer Schauspieler, der vor allem durch die Darstellung des Winnetou in den Karl-May-Verfilmungen der 1960er Jahre bekannt wurde.[2] Pierre Brice, Sohn eines Marineoffiziers, wuchs mit seiner Schwester Yvonne in Brest auf und erlebte dort den Zweiten Weltkrieg. Nach eigenen Angaben half er 1944 nach den Bombardements durch die Alliierten bei der Bergung von Verletzten. Außerdem habe er als Botenjunge der Résistance gedient.[3] Militärzeit und frühe Filme Mit 19 Jahren meldete sich Brice freiwillig zu den Commando Marine und diente als Soldat im Indochinakrieg. Dort überlebte er die Explosion einer Mine, die sein Trupp auslöste, nahezu unverletzt. Später war er Fallschirmjäger im Algerienkrieg. Nach einigen Auftritten als Fotomodell und Tänzer begann er seine Schauspielerkarriere. Frankreich hatte zu dieser Zeit jedoch keinen Mangel an Jungschauspielern. Hinzu kam, dass er seinem Freund Alain Delon recht ähnlich sah, der sich bereits als Star im französischen Film etabliert hatte.[4][5] Brice ging daraufhin nach Italien und Spanien und wirkte dort in zahlreichen Sandalen-, Mantel- und Degen- und auch in einigen B-Filmen mit. Entdeckung durch Horst Wendlandt Anlässlich der Premiere des spanischen Filmes Los Atracadores, für den Brice später als bester Nebendarsteller ausgezeichnet wurde, besuchte er im Jahr 1962 die Berliner Filmfestspiele und wurde dort vom Produzenten Horst Wendlandt entdeckt, der ihm kurz darauf die Rolle des Apachenhäuptlings Winnetou in seiner Karl-May-Verfilmung Der Schatz im Silbersee anbot. Brice kannte weder den Autor Karl May noch die Figur, die er darstellen sollte, und sagte erst zu, nachdem ihn seine damalige jugoslawische Agentin Olga Horstig dazu überredet hatte.[6] Außerdem war er skeptisch, da ihm das Indianerbild der amerikanischen Western nicht behagte, das immer nur die Verliererseite der Indianer zeigte und diese auf Brice wehrlos wirkten. Er hatte Schwierigkeiten beim Reiten, aber hier half der westernerfahrene Reiter Lex Barker, der als Kind schon ein Pferd besessen hatte. Brice war zwar begeistert von seinem Kostüm sowie seinem Pferd und war stolz, neben dem Star Lex Barker spielen zu dürfen, aber auch zunehmend enttäuscht vom geringen schauspielerischen Potential (zu wenig Text und zu ernste Miene), das seiner Meinung nach von der Rolle ausging. Er rechnete mit keinem großen Erfolg für sich, da er den damaligen Stellenwert der Figur aus Unkenntnis des deutschen Schriftstellers Karl May und seiner Werke nicht abschätzen konnte. Umso mehr war er überrascht über das Lob des Publikums bei der Premiere des Streifens. Die vornehme Zurückhaltung des französischen Darstellers galt als Schlüssel für den Erfolg seiner Figur. Winnetou Pierre Brice als Winnetou bei den Karl-May-Festspielen in Elspe (etwa 1978) Von 1962 bis 1968 spielte Brice die Rolle des Winnetou in insgesamt elf Karl-May-Filmen, sieben davon an der Seite des US-Amerikaners Lex Barker, drei mit Stewart Granger und einen mit Rod Cameron. Dies machte ihn in Deutschland zum Star. Zu seinem Kultstatus trug die Jugendzeitschrift Bravo, deren Berichterstattung die Dreharbeiten zu jedem Film begleitete, wesentlich bei. Pierre Brice in der Figur des Winnetou wurde damals zum Idol einer ganzen Generation und bekam von der Zeitschrift zwölf Ottos. Seit 1965 ist dieser in Form einer kleinen Indianerstatue, die an Winnetou erinnern sollte, gestaltet. Außerdem wurden ihm drei Starschnitte (1964, 1967 und 1977) gewidmet, was eine Einzigartigkeit in der Bravo-Geschichte darstellte. Sein Filmtod 1965 in der Rolle des Winnetou löste aufgrund seiner Bekanntheit in der deutschen Kinogeschichte eine einmalige Protestwelle aus, die den durch Drohbriefe beunruhigten Produzenten dazu veranlasste, mit den Dreharbeiten zu einem anderen Film zu beginnen, der den beliebtesten Indianer der Bundesrepublik wieder auferstehen ließ. In Anspielung auf seine Popularität durch diese Rolle und seine Adelsherkunft bezeichnete ihn der Filmproduzent Artur Brauner später scherzhaft als den ?roten Baron? Die Hauptdarsteller der Karl-May-Filmserie, Pierre Brice und Lex Barker, waren auch privat bis zu Barkers Tod im Jahr 1973 befreundet, während sich das Arbeitsklima mit Granger so schlecht entwickelte, dass die beiden am Set nur noch beruflich miteinander kommunizierten und sich dabei auf das Nötigste beschränkten. Zeit nach der Karl-May-Welle 1975 spielte er in der italienisch-französischen Komödie Die Puppe des Gangsters (La pupa del gangster) an der Seite von Marcello Mastroianni und Sophia Loren. Zwischendurch spielte er immer wieder Theater in Paris. Auftritte im Fernsehen waren selten, man sah Brice in der Science-Fiction-Serienproduktion Die Mädchen aus dem Weltraum, in Gastauftritten in Unterhaltungsshows oder in Kindersendungen, oftmals mit seinem Kostüm aus den Karl-May-Filmen. Nachdem erfolgversprechende Rollen ausgeblieben waren, boten ihm die Karl-May-Festspiele in Elspe im Sauerland die Gelegenheit, dort erneut die Winnetou-Rolle zu spielen. Schlagartig war mit der Indianerrolle der Erfolg wieder da und Pierre Brice in aller Munde. In Elspe verkörperte er von 1976 bis 1980 sowie 1982 bis 1986 den Winnetou. Die Verpflichtung von Brice war für die Naturbühne ein Glücksfall, und über die Jahre wurden über 3,5 Millionen Zuschauer, insbesondere durch seinen Namen, in den Ort im Sauerland gelockt. Damit gewann die Bühne in Elspe, die schon vor den Auftritten Pierre Brices ähnlich hohe Zuschauerzahlen wie die Karl-May-Spiele Bad Segeberg aufwies, deutlich an überregionaler Bekanntschaft. Gastauftritte hatten der Hauptdarsteller und das Team auch in einigen großen Städten, so zum Beispiel in der Wiener Stadthalle. Den wiederauflebenden Winnetou-Boom n.
Language: French
Seller: Wimbauer Buchversand, Hagen, NRW, Germany
Manuscript / Paper Collectible Signed
Postkarte. Condition: Gut. Blanko-Karte mit aufmontiertem Zeitungsfoto von Pierre Brice bildseitig mit schwarzem Edding signiert. /// Autogramm Autograph signiert signed signee /// Pierre Brice, eigentlich Pierre Louis Baron le Bris[1] (* 6. Februar 1929 in Brest; ? 6. Juni 2015 bei Paris), war ein französischer Schauspieler, der vor allem durch die Darstellung des Winnetou in den Karl-May-Verfilmungen der 1960er Jahre bekannt wurde.[2] Pierre Brice, Sohn eines Marineoffiziers, wuchs mit seiner Schwester Yvonne in Brest auf und erlebte dort den Zweiten Weltkrieg. Nach eigenen Angaben half er 1944 nach den Bombardements durch die Alliierten bei der Bergung von Verletzten. Außerdem habe er als Botenjunge der Résistance gedient.[3] Militärzeit und frühe Filme Mit 19 Jahren meldete sich Brice freiwillig zu den Commando Marine und diente als Soldat im Indochinakrieg. Dort überlebte er die Explosion einer Mine, die sein Trupp auslöste, nahezu unverletzt. Später war er Fallschirmjäger im Algerienkrieg. Nach einigen Auftritten als Fotomodell und Tänzer begann er seine Schauspielerkarriere. Frankreich hatte zu dieser Zeit jedoch keinen Mangel an Jungschauspielern. Hinzu kam, dass er seinem Freund Alain Delon recht ähnlich sah, der sich bereits als Star im französischen Film etabliert hatte.[4][5] Brice ging daraufhin nach Italien und Spanien und wirkte dort in zahlreichen Sandalen-, Mantel- und Degen- und auch in einigen B-Filmen mit. Entdeckung durch Horst Wendlandt Anlässlich der Premiere des spanischen Filmes Los Atracadores, für den Brice später als bester Nebendarsteller ausgezeichnet wurde, besuchte er im Jahr 1962 die Berliner Filmfestspiele und wurde dort vom Produzenten Horst Wendlandt entdeckt, der ihm kurz darauf die Rolle des Apachenhäuptlings Winnetou in seiner Karl-May-Verfilmung Der Schatz im Silbersee anbot. Brice kannte weder den Autor Karl May noch die Figur, die er darstellen sollte, und sagte erst zu, nachdem ihn seine damalige jugoslawische Agentin Olga Horstig dazu überredet hatte.[6] Außerdem war er skeptisch, da ihm das Indianerbild der amerikanischen Western nicht behagte, das immer nur die Verliererseite der Indianer zeigte und diese auf Brice wehrlos wirkten. Er hatte Schwierigkeiten beim Reiten, aber hier half der westernerfahrene Reiter Lex Barker, der als Kind schon ein Pferd besessen hatte. Brice war zwar begeistert von seinem Kostüm sowie seinem Pferd und war stolz, neben dem Star Lex Barker spielen zu dürfen, aber auch zunehmend enttäuscht vom geringen schauspielerischen Potential (zu wenig Text und zu ernste Miene), das seiner Meinung nach von der Rolle ausging. Er rechnete mit keinem großen Erfolg für sich, da er den damaligen Stellenwert der Figur aus Unkenntnis des deutschen Schriftstellers Karl May und seiner Werke nicht abschätzen konnte. Umso mehr war er überrascht über das Lob des Publikums bei der Premiere des Streifens. Die vornehme Zurückhaltung des französischen Darstellers galt als Schlüssel für den Erfolg seiner Figur. Winnetou Pierre Brice als Winnetou bei den Karl-May-Festspielen in Elspe (etwa 1978) Von 1962 bis 1968 spielte Brice die Rolle des Winnetou in insgesamt elf Karl-May-Filmen, sieben davon an der Seite des US-Amerikaners Lex Barker, drei mit Stewart Granger und einen mit Rod Cameron. Dies machte ihn in Deutschland zum Star. Zu seinem Kultstatus trug die Jugendzeitschrift Bravo, deren Berichterstattung die Dreharbeiten zu jedem Film begleitete, wesentlich bei. Pierre Brice in der Figur des Winnetou wurde damals zum Idol einer ganzen Generation und bekam von der Zeitschrift zwölf Ottos. Seit 1965 ist dieser in Form einer kleinen Indianerstatue, die an Winnetou erinnern sollte, gestaltet. Außerdem wurden ihm drei Starschnitte (1964, 1967 und 1977) gewidmet, was eine Einzigartigkeit in der Bravo-Geschichte darstellte. Sein Filmtod 1965 in der Rolle des Winnetou löste aufgrund seiner Bekanntheit in der deutschen Kinogeschichte eine einmalige Protestwelle aus, die den durch Drohbriefe beunruhigten Produzenten dazu veranlasste, mit den Dreharbeiten zu einem anderen Film zu beginnen, der den beliebtesten Indianer der Bundesrepublik wieder auferstehen ließ. In Anspielung auf seine Popularität durch diese Rolle und seine Adelsherkunft bezeichnete ihn der Filmproduzent Artur Brauner später scherzhaft als den ?roten Baron? Die Hauptdarsteller der Karl-May-Filmserie, Pierre Brice und Lex Barker, waren auch privat bis zu Barkers Tod im Jahr 1973 befreundet, während sich das Arbeitsklima mit Granger so schlecht entwickelte, dass die beiden am Set nur noch beruflich miteinander kommunizierten und sich dabei auf das Nötigste beschränkten. Zeit nach der Karl-May-Welle 1975 spielte er in der italienisch-französischen Komödie Die Puppe des Gangsters (La pupa del gangster) an der Seite von Marcello Mastroianni und Sophia Loren. Zwischendurch spielte er immer wieder Theater in Paris. Auftritte im Fernsehen waren selten, man sah Brice in der Science-Fiction-Serienproduktion Die Mädchen aus dem Weltraum, in Gastauftritten in Unterhaltungsshows oder in Kindersendungen, oftmals mit seinem Kostüm aus den Karl-May-Filmen. Nachdem erfolgversprechende Rollen ausgeblieben waren, boten ihm die Karl-May-Festspiele in Elspe im Sauerland die Gelegenheit, dort erneut die Winnetou-Rolle zu spielen. Schlagartig war mit der Indianerrolle der Erfolg wieder da und Pierre Brice in aller Munde. In Elspe verkörperte er von 1976 bis 1980 sowie 1982 bis 1986 den Winnetou. Die Verpflichtung von Brice war für die Naturbühne ein Glücksfall, und über die Jahre wurden über 3,5 Millionen Zuschauer, insbesondere durch seinen Namen, in den Ort im Sauerland gelockt. Damit gewann die Bühne in Elspe, die schon vor den Auftritten Pierre Brices ähnlich hohe Zuschauerzahlen wie die Karl-May-Spiele Bad Segeberg aufwies, deutlich an überregionaler Bekanntschaft. Gastauftritte hatten der Hauptdarsteller und das Team auch in einigen großen Städten, so zum Beispiel in der Wiener Stadthalle. Den wiederauflebenden Winnetou-Boom n.
Language: French
Seller: Wimbauer Buchversand, Hagen, NRW, Germany
Manuscript / Paper Collectible Signed
Postkarte. Condition: Gut. Blanko-Karte mit aufmontiertem Zeitungsfoto von Pierre Brice bildseitig mit schwarzem Edding signiert. /// Autogramm Autograph signiert signed signee /// Pierre Brice, eigentlich Pierre Louis Baron le Bris[1] (* 6. Februar 1929 in Brest; ? 6. Juni 2015 bei Paris), war ein französischer Schauspieler, der vor allem durch die Darstellung des Winnetou in den Karl-May-Verfilmungen der 1960er Jahre bekannt wurde.[2] Pierre Brice, Sohn eines Marineoffiziers, wuchs mit seiner Schwester Yvonne in Brest auf und erlebte dort den Zweiten Weltkrieg. Nach eigenen Angaben half er 1944 nach den Bombardements durch die Alliierten bei der Bergung von Verletzten. Außerdem habe er als Botenjunge der Résistance gedient.[3] Militärzeit und frühe Filme Mit 19 Jahren meldete sich Brice freiwillig zu den Commando Marine und diente als Soldat im Indochinakrieg. Dort überlebte er die Explosion einer Mine, die sein Trupp auslöste, nahezu unverletzt. Später war er Fallschirmjäger im Algerienkrieg. Nach einigen Auftritten als Fotomodell und Tänzer begann er seine Schauspielerkarriere. Frankreich hatte zu dieser Zeit jedoch keinen Mangel an Jungschauspielern. Hinzu kam, dass er seinem Freund Alain Delon recht ähnlich sah, der sich bereits als Star im französischen Film etabliert hatte.[4][5] Brice ging daraufhin nach Italien und Spanien und wirkte dort in zahlreichen Sandalen-, Mantel- und Degen- und auch in einigen B-Filmen mit. Entdeckung durch Horst Wendlandt Anlässlich der Premiere des spanischen Filmes Los Atracadores, für den Brice später als bester Nebendarsteller ausgezeichnet wurde, besuchte er im Jahr 1962 die Berliner Filmfestspiele und wurde dort vom Produzenten Horst Wendlandt entdeckt, der ihm kurz darauf die Rolle des Apachenhäuptlings Winnetou in seiner Karl-May-Verfilmung Der Schatz im Silbersee anbot. Brice kannte weder den Autor Karl May noch die Figur, die er darstellen sollte, und sagte erst zu, nachdem ihn seine damalige jugoslawische Agentin Olga Horstig dazu überredet hatte.[6] Außerdem war er skeptisch, da ihm das Indianerbild der amerikanischen Western nicht behagte, das immer nur die Verliererseite der Indianer zeigte und diese auf Brice wehrlos wirkten. Er hatte Schwierigkeiten beim Reiten, aber hier half der westernerfahrene Reiter Lex Barker, der als Kind schon ein Pferd besessen hatte. Brice war zwar begeistert von seinem Kostüm sowie seinem Pferd und war stolz, neben dem Star Lex Barker spielen zu dürfen, aber auch zunehmend enttäuscht vom geringen schauspielerischen Potential (zu wenig Text und zu ernste Miene), das seiner Meinung nach von der Rolle ausging. Er rechnete mit keinem großen Erfolg für sich, da er den damaligen Stellenwert der Figur aus Unkenntnis des deutschen Schriftstellers Karl May und seiner Werke nicht abschätzen konnte. Umso mehr war er überrascht über das Lob des Publikums bei der Premiere des Streifens. Die vornehme Zurückhaltung des französischen Darstellers galt als Schlüssel für den Erfolg seiner Figur. Winnetou Pierre Brice als Winnetou bei den Karl-May-Festspielen in Elspe (etwa 1978) Von 1962 bis 1968 spielte Brice die Rolle des Winnetou in insgesamt elf Karl-May-Filmen, sieben davon an der Seite des US-Amerikaners Lex Barker, drei mit Stewart Granger und einen mit Rod Cameron. Dies machte ihn in Deutschland zum Star. Zu seinem Kultstatus trug die Jugendzeitschrift Bravo, deren Berichterstattung die Dreharbeiten zu jedem Film begleitete, wesentlich bei. Pierre Brice in der Figur des Winnetou wurde damals zum Idol einer ganzen Generation und bekam von der Zeitschrift zwölf Ottos. Seit 1965 ist dieser in Form einer kleinen Indianerstatue, die an Winnetou erinnern sollte, gestaltet. Außerdem wurden ihm drei Starschnitte (1964, 1967 und 1977) gewidmet, was eine Einzigartigkeit in der Bravo-Geschichte darstellte. Sein Filmtod 1965 in der Rolle des Winnetou löste aufgrund seiner Bekanntheit in der deutschen Kinogeschichte eine einmalige Protestwelle aus, die den durch Drohbriefe beunruhigten Produzenten dazu veranlasste, mit den Dreharbeiten zu einem anderen Film zu beginnen, der den beliebtesten Indianer der Bundesrepublik wieder auferstehen ließ. In Anspielung auf seine Popularität durch diese Rolle und seine Adelsherkunft bezeichnete ihn der Filmproduzent Artur Brauner später scherzhaft als den ?roten Baron? Die Hauptdarsteller der Karl-May-Filmserie, Pierre Brice und Lex Barker, waren auch privat bis zu Barkers Tod im Jahr 1973 befreundet, während sich das Arbeitsklima mit Granger so schlecht entwickelte, dass die beiden am Set nur noch beruflich miteinander kommunizierten und sich dabei auf das Nötigste beschränkten. Zeit nach der Karl-May-Welle 1975 spielte er in der italienisch-französischen Komödie Die Puppe des Gangsters (La pupa del gangster) an der Seite von Marcello Mastroianni und Sophia Loren. Zwischendurch spielte er immer wieder Theater in Paris. Auftritte im Fernsehen waren selten, man sah Brice in der Science-Fiction-Serienproduktion Die Mädchen aus dem Weltraum, in Gastauftritten in Unterhaltungsshows oder in Kindersendungen, oftmals mit seinem Kostüm aus den Karl-May-Filmen. Nachdem erfolgversprechende Rollen ausgeblieben waren, boten ihm die Karl-May-Festspiele in Elspe im Sauerland die Gelegenheit, dort erneut die Winnetou-Rolle zu spielen. Schlagartig war mit der Indianerrolle der Erfolg wieder da und Pierre Brice in aller Munde. In Elspe verkörperte er von 1976 bis 1980 sowie 1982 bis 1986 den Winnetou. Die Verpflichtung von Brice war für die Naturbühne ein Glücksfall, und über die Jahre wurden über 3,5 Millionen Zuschauer, insbesondere durch seinen Namen, in den Ort im Sauerland gelockt. Damit gewann die Bühne in Elspe, die schon vor den Auftritten Pierre Brices ähnlich hohe Zuschauerzahlen wie die Karl-May-Spiele Bad Segeberg aufwies, deutlich an überregionaler Bekanntschaft. Gastauftritte hatten der Hauptdarsteller und das Team auch in einigen großen Städten, so zum Beispiel in der Wiener Stadthalle. Den wiederauflebenden Winnetou-Boom n.
Language: French
Seller: Wimbauer Buchversand, Hagen, NRW, Germany
Manuscript / Paper Collectible Signed
Postkarte. Condition: Gut. Blanko-Karte mit aufmontiertem Zeitungsfoto von Pierre Brice bildseitig mit schwarzem Edding signiert. /// Autogramm Autograph signiert signed signee /// Pierre Brice, eigentlich Pierre Louis Baron le Bris[1] (* 6. Februar 1929 in Brest; ? 6. Juni 2015 bei Paris), war ein französischer Schauspieler, der vor allem durch die Darstellung des Winnetou in den Karl-May-Verfilmungen der 1960er Jahre bekannt wurde.[2] Pierre Brice, Sohn eines Marineoffiziers, wuchs mit seiner Schwester Yvonne in Brest auf und erlebte dort den Zweiten Weltkrieg. Nach eigenen Angaben half er 1944 nach den Bombardements durch die Alliierten bei der Bergung von Verletzten. Außerdem habe er als Botenjunge der Résistance gedient.[3] Militärzeit und frühe Filme Mit 19 Jahren meldete sich Brice freiwillig zu den Commando Marine und diente als Soldat im Indochinakrieg. Dort überlebte er die Explosion einer Mine, die sein Trupp auslöste, nahezu unverletzt. Später war er Fallschirmjäger im Algerienkrieg. Nach einigen Auftritten als Fotomodell und Tänzer begann er seine Schauspielerkarriere. Frankreich hatte zu dieser Zeit jedoch keinen Mangel an Jungschauspielern. Hinzu kam, dass er seinem Freund Alain Delon recht ähnlich sah, der sich bereits als Star im französischen Film etabliert hatte.[4][5] Brice ging daraufhin nach Italien und Spanien und wirkte dort in zahlreichen Sandalen-, Mantel- und Degen- und auch in einigen B-Filmen mit. Entdeckung durch Horst Wendlandt Anlässlich der Premiere des spanischen Filmes Los Atracadores, für den Brice später als bester Nebendarsteller ausgezeichnet wurde, besuchte er im Jahr 1962 die Berliner Filmfestspiele und wurde dort vom Produzenten Horst Wendlandt entdeckt, der ihm kurz darauf die Rolle des Apachenhäuptlings Winnetou in seiner Karl-May-Verfilmung Der Schatz im Silbersee anbot. Brice kannte weder den Autor Karl May noch die Figur, die er darstellen sollte, und sagte erst zu, nachdem ihn seine damalige jugoslawische Agentin Olga Horstig dazu überredet hatte.[6] Außerdem war er skeptisch, da ihm das Indianerbild der amerikanischen Western nicht behagte, das immer nur die Verliererseite der Indianer zeigte und diese auf Brice wehrlos wirkten. Er hatte Schwierigkeiten beim Reiten, aber hier half der westernerfahrene Reiter Lex Barker, der als Kind schon ein Pferd besessen hatte. Brice war zwar begeistert von seinem Kostüm sowie seinem Pferd und war stolz, neben dem Star Lex Barker spielen zu dürfen, aber auch zunehmend enttäuscht vom geringen schauspielerischen Potential (zu wenig Text und zu ernste Miene), das seiner Meinung nach von der Rolle ausging. Er rechnete mit keinem großen Erfolg für sich, da er den damaligen Stellenwert der Figur aus Unkenntnis des deutschen Schriftstellers Karl May und seiner Werke nicht abschätzen konnte. Umso mehr war er überrascht über das Lob des Publikums bei der Premiere des Streifens. Die vornehme Zurückhaltung des französischen Darstellers galt als Schlüssel für den Erfolg seiner Figur. Winnetou Pierre Brice als Winnetou bei den Karl-May-Festspielen in Elspe (etwa 1978) Von 1962 bis 1968 spielte Brice die Rolle des Winnetou in insgesamt elf Karl-May-Filmen, sieben davon an der Seite des US-Amerikaners Lex Barker, drei mit Stewart Granger und einen mit Rod Cameron. Dies machte ihn in Deutschland zum Star. Zu seinem Kultstatus trug die Jugendzeitschrift Bravo, deren Berichterstattung die Dreharbeiten zu jedem Film begleitete, wesentlich bei. Pierre Brice in der Figur des Winnetou wurde damals zum Idol einer ganzen Generation und bekam von der Zeitschrift zwölf Ottos. Seit 1965 ist dieser in Form einer kleinen Indianerstatue, die an Winnetou erinnern sollte, gestaltet. Außerdem wurden ihm drei Starschnitte (1964, 1967 und 1977) gewidmet, was eine Einzigartigkeit in der Bravo-Geschichte darstellte. Sein Filmtod 1965 in der Rolle des Winnetou löste aufgrund seiner Bekanntheit in der deutschen Kinogeschichte eine einmalige Protestwelle aus, die den durch Drohbriefe beunruhigten Produzenten dazu veranlasste, mit den Dreharbeiten zu einem anderen Film zu beginnen, der den beliebtesten Indianer der Bundesrepublik wieder auferstehen ließ. In Anspielung auf seine Popularität durch diese Rolle und seine Adelsherkunft bezeichnete ihn der Filmproduzent Artur Brauner später scherzhaft als den ?roten Baron? Die Hauptdarsteller der Karl-May-Filmserie, Pierre Brice und Lex Barker, waren auch privat bis zu Barkers Tod im Jahr 1973 befreundet, während sich das Arbeitsklima mit Granger so schlecht entwickelte, dass die beiden am Set nur noch beruflich miteinander kommunizierten und sich dabei auf das Nötigste beschränkten. Zeit nach der Karl-May-Welle 1975 spielte er in der italienisch-französischen Komödie Die Puppe des Gangsters (La pupa del gangster) an der Seite von Marcello Mastroianni und Sophia Loren. Zwischendurch spielte er immer wieder Theater in Paris. Auftritte im Fernsehen waren selten, man sah Brice in der Science-Fiction-Serienproduktion Die Mädchen aus dem Weltraum, in Gastauftritten in Unterhaltungsshows oder in Kindersendungen, oftmals mit seinem Kostüm aus den Karl-May-Filmen. Nachdem erfolgversprechende Rollen ausgeblieben waren, boten ihm die Karl-May-Festspiele in Elspe im Sauerland die Gelegenheit, dort erneut die Winnetou-Rolle zu spielen. Schlagartig war mit der Indianerrolle der Erfolg wieder da und Pierre Brice in aller Munde. In Elspe verkörperte er von 1976 bis 1980 sowie 1982 bis 1986 den Winnetou. Die Verpflichtung von Brice war für die Naturbühne ein Glücksfall, und über die Jahre wurden über 3,5 Millionen Zuschauer, insbesondere durch seinen Namen, in den Ort im Sauerland gelockt. Damit gewann die Bühne in Elspe, die schon vor den Auftritten Pierre Brices ähnlich hohe Zuschauerzahlen wie die Karl-May-Spiele Bad Segeberg aufwies, deutlich an überregionaler Bekanntschaft. Gastauftritte hatten der Hauptdarsteller und das Team auch in einigen großen Städten, so zum Beispiel in der Wiener Stadthalle. Den wiederauflebenden Winnetou-Boom n.
Language: French
Seller: Wimbauer Buchversand, Hagen, NRW, Germany
Manuscript / Paper Collectible Signed
Poster. Condition: Gut. Blanko-Karte mit aufmontiertem Zeitungsfoto von Pierre Brice bildseitig mit schwarzem Edding signiert. /// Autogramm Autograph signiert signed signee /// Pierre Brice, eigentlich Pierre Louis Baron le Bris[1] (* 6. Februar 1929 in Brest; ? 6. Juni 2015 bei Paris), war ein französischer Schauspieler, der vor allem durch die Darstellung des Winnetou in den Karl-May-Verfilmungen der 1960er Jahre bekannt wurde.[2] Pierre Brice, Sohn eines Marineoffiziers, wuchs mit seiner Schwester Yvonne in Brest auf und erlebte dort den Zweiten Weltkrieg. Nach eigenen Angaben half er 1944 nach den Bombardements durch die Alliierten bei der Bergung von Verletzten. Außerdem habe er als Botenjunge der Résistance gedient.[3] Militärzeit und frühe Filme Mit 19 Jahren meldete sich Brice freiwillig zu den Commando Marine und diente als Soldat im Indochinakrieg. Dort überlebte er die Explosion einer Mine, die sein Trupp auslöste, nahezu unverletzt. Später war er Fallschirmjäger im Algerienkrieg. Nach einigen Auftritten als Fotomodell und Tänzer begann er seine Schauspielerkarriere. Frankreich hatte zu dieser Zeit jedoch keinen Mangel an Jungschauspielern. Hinzu kam, dass er seinem Freund Alain Delon recht ähnlich sah, der sich bereits als Star im französischen Film etabliert hatte.[4][5] Brice ging daraufhin nach Italien und Spanien und wirkte dort in zahlreichen Sandalen-, Mantel- und Degen- und auch in einigen B-Filmen mit. Entdeckung durch Horst Wendlandt Anlässlich der Premiere des spanischen Filmes Los Atracadores, für den Brice später als bester Nebendarsteller ausgezeichnet wurde, besuchte er im Jahr 1962 die Berliner Filmfestspiele und wurde dort vom Produzenten Horst Wendlandt entdeckt, der ihm kurz darauf die Rolle des Apachenhäuptlings Winnetou in seiner Karl-May-Verfilmung Der Schatz im Silbersee anbot. Brice kannte weder den Autor Karl May noch die Figur, die er darstellen sollte, und sagte erst zu, nachdem ihn seine damalige jugoslawische Agentin Olga Horstig dazu überredet hatte.[6] Außerdem war er skeptisch, da ihm das Indianerbild der amerikanischen Western nicht behagte, das immer nur die Verliererseite der Indianer zeigte und diese auf Brice wehrlos wirkten. Er hatte Schwierigkeiten beim Reiten, aber hier half der westernerfahrene Reiter Lex Barker, der als Kind schon ein Pferd besessen hatte. Brice war zwar begeistert von seinem Kostüm sowie seinem Pferd und war stolz, neben dem Star Lex Barker spielen zu dürfen, aber auch zunehmend enttäuscht vom geringen schauspielerischen Potential (zu wenig Text und zu ernste Miene), das seiner Meinung nach von der Rolle ausging. Er rechnete mit keinem großen Erfolg für sich, da er den damaligen Stellenwert der Figur aus Unkenntnis des deutschen Schriftstellers Karl May und seiner Werke nicht abschätzen konnte. Umso mehr war er überrascht über das Lob des Publikums bei der Premiere des Streifens. Die vornehme Zurückhaltung des französischen Darstellers galt als Schlüssel für den Erfolg seiner Figur. Winnetou Pierre Brice als Winnetou bei den Karl-May-Festspielen in Elspe (etwa 1978) Von 1962 bis 1968 spielte Brice die Rolle des Winnetou in insgesamt elf Karl-May-Filmen, sieben davon an der Seite des US-Amerikaners Lex Barker, drei mit Stewart Granger und einen mit Rod Cameron. Dies machte ihn in Deutschland zum Star. Zu seinem Kultstatus trug die Jugendzeitschrift Bravo, deren Berichterstattung die Dreharbeiten zu jedem Film begleitete, wesentlich bei. Pierre Brice in der Figur des Winnetou wurde damals zum Idol einer ganzen Generation und bekam von der Zeitschrift zwölf Ottos. Seit 1965 ist dieser in Form einer kleinen Indianerstatue, die an Winnetou erinnern sollte, gestaltet. Außerdem wurden ihm drei Starschnitte (1964, 1967 und 1977) gewidmet, was eine Einzigartigkeit in der Bravo-Geschichte darstellte. Sein Filmtod 1965 in der Rolle des Winnetou löste aufgrund seiner Bekanntheit in der deutschen Kinogeschichte eine einmalige Protestwelle aus, die den durch Drohbriefe beunruhigten Produzenten dazu veranlasste, mit den Dreharbeiten zu einem anderen Film zu beginnen, der den beliebtesten Indianer der Bundesrepublik wieder auferstehen ließ. In Anspielung auf seine Popularität durch diese Rolle und seine Adelsherkunft bezeichnete ihn der Filmproduzent Artur Brauner später scherzhaft als den ?roten Baron? Die Hauptdarsteller der Karl-May-Filmserie, Pierre Brice und Lex Barker, waren auch privat bis zu Barkers Tod im Jahr 1973 befreundet, während sich das Arbeitsklima mit Granger so schlecht entwickelte, dass die beiden am Set nur noch beruflich miteinander kommunizierten und sich dabei auf das Nötigste beschränkten. Zeit nach der Karl-May-Welle 1975 spielte er in der italienisch-französischen Komödie Die Puppe des Gangsters (La pupa del gangster) an der Seite von Marcello Mastroianni und Sophia Loren. Zwischendurch spielte er immer wieder Theater in Paris. Auftritte im Fernsehen waren selten, man sah Brice in der Science-Fiction-Serienproduktion Die Mädchen aus dem Weltraum, in Gastauftritten in Unterhaltungsshows oder in Kindersendungen, oftmals mit seinem Kostüm aus den Karl-May-Filmen. Nachdem erfolgversprechende Rollen ausgeblieben waren, boten ihm die Karl-May-Festspiele in Elspe im Sauerland die Gelegenheit, dort erneut die Winnetou-Rolle zu spielen. Schlagartig war mit der Indianerrolle der Erfolg wieder da und Pierre Brice in aller Munde. In Elspe verkörperte er von 1976 bis 1980 sowie 1982 bis 1986 den Winnetou. Die Verpflichtung von Brice war für die Naturbühne ein Glücksfall, und über die Jahre wurden über 3,5 Millionen Zuschauer, insbesondere durch seinen Namen, in den Ort im Sauerland gelockt. Damit gewann die Bühne in Elspe, die schon vor den Auftritten Pierre Brices ähnlich hohe Zuschauerzahlen wie die Karl-May-Spiele Bad Segeberg aufwies, deutlich an überregionaler Bekanntschaft. Gastauftritte hatten der Hauptdarsteller und das Team auch in einigen großen Städten, so zum Beispiel in der Wiener Stadthalle. Den wiederauflebenden Winnetou-Boom n.
Language: French
Seller: Wimbauer Buchversand, Hagen, NRW, Germany
Manuscript / Paper Collectible Signed
Blatt. Condition: Gut. Anschreiben der Stadt Bochum von Pierre Brice bildseitig mit schwarzem Edding signiert /// Autogramm Autograph signiert signed signee /// Pierre Brice, eigentlich Pierre Louis Baron le Bris[1] (* 6. Februar 1929 in Brest; ? 6. Juni 2015 bei Paris), war ein französischer Schauspieler, der vor allem durch die Darstellung des Winnetou in den Karl-May-Verfilmungen der 1960er Jahre bekannt wurde.[2] Pierre Brice, Sohn eines Marineoffiziers, wuchs mit seiner Schwester Yvonne in Brest auf und erlebte dort den Zweiten Weltkrieg. Nach eigenen Angaben half er 1944 nach den Bombardements durch die Alliierten bei der Bergung von Verletzten. Außerdem habe er als Botenjunge der Résistance gedient.[3] Militärzeit und frühe Filme Mit 19 Jahren meldete sich Brice freiwillig zu den Commando Marine und diente als Soldat im Indochinakrieg. Dort überlebte er die Explosion einer Mine, die sein Trupp auslöste, nahezu unverletzt. Später war er Fallschirmjäger im Algerienkrieg. Nach einigen Auftritten als Fotomodell und Tänzer begann er seine Schauspielerkarriere. Frankreich hatte zu dieser Zeit jedoch keinen Mangel an Jungschauspielern. Hinzu kam, dass er seinem Freund Alain Delon recht ähnlich sah, der sich bereits als Star im französischen Film etabliert hatte.[4][5] Brice ging daraufhin nach Italien und Spanien und wirkte dort in zahlreichen Sandalen-, Mantel- und Degen- und auch in einigen B-Filmen mit. Entdeckung durch Horst Wendlandt Anlässlich der Premiere des spanischen Filmes Los Atracadores, für den Brice später als bester Nebendarsteller ausgezeichnet wurde, besuchte er im Jahr 1962 die Berliner Filmfestspiele und wurde dort vom Produzenten Horst Wendlandt entdeckt, der ihm kurz darauf die Rolle des Apachenhäuptlings Winnetou in seiner Karl-May-Verfilmung Der Schatz im Silbersee anbot. Brice kannte weder den Autor Karl May noch die Figur, die er darstellen sollte, und sagte erst zu, nachdem ihn seine damalige jugoslawische Agentin Olga Horstig dazu überredet hatte.[6] Außerdem war er skeptisch, da ihm das Indianerbild der amerikanischen Western nicht behagte, das immer nur die Verliererseite der Indianer zeigte und diese auf Brice wehrlos wirkten. Er hatte Schwierigkeiten beim Reiten, aber hier half der westernerfahrene Reiter Lex Barker, der als Kind schon ein Pferd besessen hatte. Brice war zwar begeistert von seinem Kostüm sowie seinem Pferd und war stolz, neben dem Star Lex Barker spielen zu dürfen, aber auch zunehmend enttäuscht vom geringen schauspielerischen Potential (zu wenig Text und zu ernste Miene), das seiner Meinung nach von der Rolle ausging. Er rechnete mit keinem großen Erfolg für sich, da er den damaligen Stellenwert der Figur aus Unkenntnis des deutschen Schriftstellers Karl May und seiner Werke nicht abschätzen konnte. Umso mehr war er überrascht über das Lob des Publikums bei der Premiere des Streifens. Die vornehme Zurückhaltung des französischen Darstellers galt als Schlüssel für den Erfolg seiner Figur. Winnetou Pierre Brice als Winnetou bei den Karl-May-Festspielen in Elspe (etwa 1978) Von 1962 bis 1968 spielte Brice die Rolle des Winnetou in insgesamt elf Karl-May-Filmen, sieben davon an der Seite des US-Amerikaners Lex Barker, drei mit Stewart Granger und einen mit Rod Cameron. Dies machte ihn in Deutschland zum Star. Zu seinem Kultstatus trug die Jugendzeitschrift Bravo, deren Berichterstattung die Dreharbeiten zu jedem Film begleitete, wesentlich bei. Pierre Brice in der Figur des Winnetou wurde damals zum Idol einer ganzen Generation und bekam von der Zeitschrift zwölf Ottos. Seit 1965 ist dieser in Form einer kleinen Indianerstatue, die an Winnetou erinnern sollte, gestaltet. Außerdem wurden ihm drei Starschnitte (1964, 1967 und 1977) gewidmet, was eine Einzigartigkeit in der Bravo-Geschichte darstellte. Sein Filmtod 1965 in der Rolle des Winnetou löste aufgrund seiner Bekanntheit in der deutschen Kinogeschichte eine einmalige Protestwelle aus, die den durch Drohbriefe beunruhigten Produzenten dazu veranlasste, mit den Dreharbeiten zu einem anderen Film zu beginnen, der den beliebtesten Indianer der Bundesrepublik wieder auferstehen ließ. In Anspielung auf seine Popularität durch diese Rolle und seine Adelsherkunft bezeichnete ihn der Filmproduzent Artur Brauner später scherzhaft als den ?roten Baron? Die Hauptdarsteller der Karl-May-Filmserie, Pierre Brice und Lex Barker, waren auch privat bis zu Barkers Tod im Jahr 1973 befreundet, während sich das Arbeitsklima mit Granger so schlecht entwickelte, dass die beiden am Set nur noch beruflich miteinander kommunizierten und sich dabei auf das Nötigste beschränkten. Zeit nach der Karl-May-Welle 1975 spielte er in der italienisch-französischen Komödie Die Puppe des Gangsters (La pupa del gangster) an der Seite von Marcello Mastroianni und Sophia Loren. Zwischendurch spielte er immer wieder Theater in Paris. Auftritte im Fernsehen waren selten, man sah Brice in der Science-Fiction-Serienproduktion Die Mädchen aus dem Weltraum, in Gastauftritten in Unterhaltungsshows oder in Kindersendungen, oftmals mit seinem Kostüm aus den Karl-May-Filmen. Nachdem erfolgversprechende Rollen ausgeblieben waren, boten ihm die Karl-May-Festspiele in Elspe im Sauerland die Gelegenheit, dort erneut die Winnetou-Rolle zu spielen. Schlagartig war mit der Indianerrolle der Erfolg wieder da und Pierre Brice in aller Munde. In Elspe verkörperte er von 1976 bis 1980 sowie 1982 bis 1986 den Winnetou. Die Verpflichtung von Brice war für die Naturbühne ein Glücksfall, und über die Jahre wurden über 3,5 Millionen Zuschauer, insbesondere durch seinen Namen, in den Ort im Sauerland gelockt. Damit gewann die Bühne in Elspe, die schon vor den Auftritten Pierre Brices ähnlich hohe Zuschauerzahlen wie die Karl-May-Spiele Bad Segeberg aufwies, deutlich an überregionaler Bekanntschaft. Gastauftritte hatten der Hauptdarsteller und das Team auch in einigen großen Städten, so zum Beispiel in der Wiener Stadthalle. Den wiederauflebenden Winnetou-Boom nutzte 1979 der W.
Language: French
Seller: Wimbauer Buchversand, Hagen, NRW, Germany
Manuscript / Paper Collectible Signed
Postkarte. Condition: Gut. Postkarte von Pierre Brice bildseitig mit blauem Stift signiert, Fleckchen, papierbedingte Seitenbräunung /// Autogramm Autograph signiert signed signee /// Pierre Brice, eigentlich Pierre Louis Baron le Bris[1] (* 6. Februar 1929 in Brest; ? 6. Juni 2015 bei Paris), war ein französischer Schauspieler, der vor allem durch die Darstellung des Winnetou in den Karl-May-Verfilmungen der 1960er Jahre bekannt wurde.[2] Pierre Brice, Sohn eines Marineoffiziers, wuchs mit seiner Schwester Yvonne in Brest auf und erlebte dort den Zweiten Weltkrieg. Nach eigenen Angaben half er 1944 nach den Bombardements durch die Alliierten bei der Bergung von Verletzten. Außerdem habe er als Botenjunge der Résistance gedient.[3] Militärzeit und frühe Filme Mit 19 Jahren meldete sich Brice freiwillig zu den Commando Marine und diente als Soldat im Indochinakrieg. Dort überlebte er die Explosion einer Mine, die sein Trupp auslöste, nahezu unverletzt. Später war er Fallschirmjäger im Algerienkrieg. Nach einigen Auftritten als Fotomodell und Tänzer begann er seine Schauspielerkarriere. Frankreich hatte zu dieser Zeit jedoch keinen Mangel an Jungschauspielern. Hinzu kam, dass er seinem Freund Alain Delon recht ähnlich sah, der sich bereits als Star im französischen Film etabliert hatte.[4][5] Brice ging daraufhin nach Italien und Spanien und wirkte dort in zahlreichen Sandalen-, Mantel- und Degen- und auch in einigen B-Filmen mit. Entdeckung durch Horst Wendlandt Anlässlich der Premiere des spanischen Filmes Los Atracadores, für den Brice später als bester Nebendarsteller ausgezeichnet wurde, besuchte er im Jahr 1962 die Berliner Filmfestspiele und wurde dort vom Produzenten Horst Wendlandt entdeckt, der ihm kurz darauf die Rolle des Apachenhäuptlings Winnetou in seiner Karl-May-Verfilmung Der Schatz im Silbersee anbot. Brice kannte weder den Autor Karl May noch die Figur, die er darstellen sollte, und sagte erst zu, nachdem ihn seine damalige jugoslawische Agentin Olga Horstig dazu überredet hatte.[6] Außerdem war er skeptisch, da ihm das Indianerbild der amerikanischen Western nicht behagte, das immer nur die Verliererseite der Indianer zeigte und diese auf Brice wehrlos wirkten. Er hatte Schwierigkeiten beim Reiten, aber hier half der westernerfahrene Reiter Lex Barker, der als Kind schon ein Pferd besessen hatte. Brice war zwar begeistert von seinem Kostüm sowie seinem Pferd und war stolz, neben dem Star Lex Barker spielen zu dürfen, aber auch zunehmend enttäuscht vom geringen schauspielerischen Potential (zu wenig Text und zu ernste Miene), das seiner Meinung nach von der Rolle ausging. Er rechnete mit keinem großen Erfolg für sich, da er den damaligen Stellenwert der Figur aus Unkenntnis des deutschen Schriftstellers Karl May und seiner Werke nicht abschätzen konnte. Umso mehr war er überrascht über das Lob des Publikums bei der Premiere des Streifens. Die vornehme Zurückhaltung des französischen Darstellers galt als Schlüssel für den Erfolg seiner Figur. Winnetou Pierre Brice als Winnetou bei den Karl-May-Festspielen in Elspe (etwa 1978) Von 1962 bis 1968 spielte Brice die Rolle des Winnetou in insgesamt elf Karl-May-Filmen, sieben davon an der Seite des US-Amerikaners Lex Barker, drei mit Stewart Granger und einen mit Rod Cameron. Dies machte ihn in Deutschland zum Star. Zu seinem Kultstatus trug die Jugendzeitschrift Bravo, deren Berichterstattung die Dreharbeiten zu jedem Film begleitete, wesentlich bei. Pierre Brice in der Figur des Winnetou wurde damals zum Idol einer ganzen Generation und bekam von der Zeitschrift zwölf Ottos. Seit 1965 ist dieser in Form einer kleinen Indianerstatue, die an Winnetou erinnern sollte, gestaltet. Außerdem wurden ihm drei Starschnitte (1964, 1967 und 1977) gewidmet, was eine Einzigartigkeit in der Bravo-Geschichte darstellte. Sein Filmtod 1965 in der Rolle des Winnetou löste aufgrund seiner Bekanntheit in der deutschen Kinogeschichte eine einmalige Protestwelle aus, die den durch Drohbriefe beunruhigten Produzenten dazu veranlasste, mit den Dreharbeiten zu einem anderen Film zu beginnen, der den beliebtesten Indianer der Bundesrepublik wieder auferstehen ließ. In Anspielung auf seine Popularität durch diese Rolle und seine Adelsherkunft bezeichnete ihn der Filmproduzent Artur Brauner später scherzhaft als den ?roten Baron? Die Hauptdarsteller der Karl-May-Filmserie, Pierre Brice und Lex Barker, waren auch privat bis zu Barkers Tod im Jahr 1973 befreundet, während sich das Arbeitsklima mit Granger so schlecht entwickelte, dass die beiden am Set nur noch beruflich miteinander kommunizierten und sich dabei auf das Nötigste beschränkten. Zeit nach der Karl-May-Welle 1975 spielte er in der italienisch-französischen Komödie Die Puppe des Gangsters (La pupa del gangster) an der Seite von Marcello Mastroianni und Sophia Loren. Zwischendurch spielte er immer wieder Theater in Paris. Auftritte im Fernsehen waren selten, man sah Brice in der Science-Fiction-Serienproduktion Die Mädchen aus dem Weltraum, in Gastauftritten in Unterhaltungsshows oder in Kindersendungen, oftmals mit seinem Kostüm aus den Karl-May-Filmen. Nachdem erfolgversprechende Rollen ausgeblieben waren, boten ihm die Karl-May-Festspiele in Elspe im Sauerland die Gelegenheit, dort erneut die Winnetou-Rolle zu spielen. Schlagartig war mit der Indianerrolle der Erfolg wieder da und Pierre Brice in aller Munde. In Elspe verkörperte er von 1976 bis 1980 sowie 1982 bis 1986 den Winnetou. Die Verpflichtung von Brice war für die Naturbühne ein Glücksfall, und über die Jahre wurden über 3,5 Millionen Zuschauer, insbesondere durch seinen Namen, in den Ort im Sauerland gelockt. Damit gewann die Bühne in Elspe, die schon vor den Auftritten Pierre Brices ähnlich hohe Zuschauerzahlen wie die Karl-May-Spiele Bad Segeberg aufwies, deutlich an überregionaler Bekanntschaft. Gastauftritte hatten der Hauptdarsteller und das Team auch in einigen großen Städten, so zum Beispiel in der Wiener Stadthalle. Den wiederauflebenden Winnetou-Boo.
Language: French
Seller: Wimbauer Buchversand, Hagen, NRW, Germany
Manuscript / Paper Collectible Signed
Postkarte. Condition: Gut. Blanko-Karte ca A5 mit aufmontiertem Zeitungsfoto von Pierre Brice bildseitig mit schwarzem Edding signiert. /// Autogramm Autograph signiert signed signee /// Pierre Brice, eigentlich Pierre Louis Baron le Bris[1] (* 6. Februar 1929 in Brest; ? 6. Juni 2015 bei Paris), war ein französischer Schauspieler, der vor allem durch die Darstellung des Winnetou in den Karl-May-Verfilmungen der 1960er Jahre bekannt wurde.[2] Pierre Brice, Sohn eines Marineoffiziers, wuchs mit seiner Schwester Yvonne in Brest auf und erlebte dort den Zweiten Weltkrieg. Nach eigenen Angaben half er 1944 nach den Bombardements durch die Alliierten bei der Bergung von Verletzten. Außerdem habe er als Botenjunge der Résistance gedient.[3] Militärzeit und frühe Filme Mit 19 Jahren meldete sich Brice freiwillig zu den Commando Marine und diente als Soldat im Indochinakrieg. Dort überlebte er die Explosion einer Mine, die sein Trupp auslöste, nahezu unverletzt. Später war er Fallschirmjäger im Algerienkrieg. Nach einigen Auftritten als Fotomodell und Tänzer begann er seine Schauspielerkarriere. Frankreich hatte zu dieser Zeit jedoch keinen Mangel an Jungschauspielern. Hinzu kam, dass er seinem Freund Alain Delon recht ähnlich sah, der sich bereits als Star im französischen Film etabliert hatte.[4][5] Brice ging daraufhin nach Italien und Spanien und wirkte dort in zahlreichen Sandalen-, Mantel- und Degen- und auch in einigen B-Filmen mit. Entdeckung durch Horst Wendlandt Anlässlich der Premiere des spanischen Filmes Los Atracadores, für den Brice später als bester Nebendarsteller ausgezeichnet wurde, besuchte er im Jahr 1962 die Berliner Filmfestspiele und wurde dort vom Produzenten Horst Wendlandt entdeckt, der ihm kurz darauf die Rolle des Apachenhäuptlings Winnetou in seiner Karl-May-Verfilmung Der Schatz im Silbersee anbot. Brice kannte weder den Autor Karl May noch die Figur, die er darstellen sollte, und sagte erst zu, nachdem ihn seine damalige jugoslawische Agentin Olga Horstig dazu überredet hatte.[6] Außerdem war er skeptisch, da ihm das Indianerbild der amerikanischen Western nicht behagte, das immer nur die Verliererseite der Indianer zeigte und diese auf Brice wehrlos wirkten. Er hatte Schwierigkeiten beim Reiten, aber hier half der westernerfahrene Reiter Lex Barker, der als Kind schon ein Pferd besessen hatte. Brice war zwar begeistert von seinem Kostüm sowie seinem Pferd und war stolz, neben dem Star Lex Barker spielen zu dürfen, aber auch zunehmend enttäuscht vom geringen schauspielerischen Potential (zu wenig Text und zu ernste Miene), das seiner Meinung nach von der Rolle ausging. Er rechnete mit keinem großen Erfolg für sich, da er den damaligen Stellenwert der Figur aus Unkenntnis des deutschen Schriftstellers Karl May und seiner Werke nicht abschätzen konnte. Umso mehr war er überrascht über das Lob des Publikums bei der Premiere des Streifens. Die vornehme Zurückhaltung des französischen Darstellers galt als Schlüssel für den Erfolg seiner Figur. Winnetou Pierre Brice als Winnetou bei den Karl-May-Festspielen in Elspe (etwa 1978) Von 1962 bis 1968 spielte Brice die Rolle des Winnetou in insgesamt elf Karl-May-Filmen, sieben davon an der Seite des US-Amerikaners Lex Barker, drei mit Stewart Granger und einen mit Rod Cameron. Dies machte ihn in Deutschland zum Star. Zu seinem Kultstatus trug die Jugendzeitschrift Bravo, deren Berichterstattung die Dreharbeiten zu jedem Film begleitete, wesentlich bei. Pierre Brice in der Figur des Winnetou wurde damals zum Idol einer ganzen Generation und bekam von der Zeitschrift zwölf Ottos. Seit 1965 ist dieser in Form einer kleinen Indianerstatue, die an Winnetou erinnern sollte, gestaltet. Außerdem wurden ihm drei Starschnitte (1964, 1967 und 1977) gewidmet, was eine Einzigartigkeit in der Bravo-Geschichte darstellte. Sein Filmtod 1965 in der Rolle des Winnetou löste aufgrund seiner Bekanntheit in der deutschen Kinogeschichte eine einmalige Protestwelle aus, die den durch Drohbriefe beunruhigten Produzenten dazu veranlasste, mit den Dreharbeiten zu einem anderen Film zu beginnen, der den beliebtesten Indianer der Bundesrepublik wieder auferstehen ließ. In Anspielung auf seine Popularität durch diese Rolle und seine Adelsherkunft bezeichnete ihn der Filmproduzent Artur Brauner später scherzhaft als den ?roten Baron? Die Hauptdarsteller der Karl-May-Filmserie, Pierre Brice und Lex Barker, waren auch privat bis zu Barkers Tod im Jahr 1973 befreundet, während sich das Arbeitsklima mit Granger so schlecht entwickelte, dass die beiden am Set nur noch beruflich miteinander kommunizierten und sich dabei auf das Nötigste beschränkten. Zeit nach der Karl-May-Welle 1975 spielte er in der italienisch-französischen Komödie Die Puppe des Gangsters (La pupa del gangster) an der Seite von Marcello Mastroianni und Sophia Loren. Zwischendurch spielte er immer wieder Theater in Paris. Auftritte im Fernsehen waren selten, man sah Brice in der Science-Fiction-Serienproduktion Die Mädchen aus dem Weltraum, in Gastauftritten in Unterhaltungsshows oder in Kindersendungen, oftmals mit seinem Kostüm aus den Karl-May-Filmen. Nachdem erfolgversprechende Rollen ausgeblieben waren, boten ihm die Karl-May-Festspiele in Elspe im Sauerland die Gelegenheit, dort erneut die Winnetou-Rolle zu spielen. Schlagartig war mit der Indianerrolle der Erfolg wieder da und Pierre Brice in aller Munde. In Elspe verkörperte er von 1976 bis 1980 sowie 1982 bis 1986 den Winnetou. Die Verpflichtung von Brice war für die Naturbühne ein Glücksfall, und über die Jahre wurden über 3,5 Millionen Zuschauer, insbesondere durch seinen Namen, in den Ort im Sauerland gelockt. Damit gewann die Bühne in Elspe, die schon vor den Auftritten Pierre Brices ähnlich hohe Zuschauerzahlen wie die Karl-May-Spiele Bad Segeberg aufwies, deutlich an überregionaler Bekanntschaft. Gastauftritte hatten der Hauptdarsteller und das Team auch in einigen großen Städten, so zum Beispiel in der Wiener Stadthalle. Den wiederauflebenden Winnetou-.
Language: French
Seller: Wimbauer Buchversand, Hagen, NRW, Germany
Manuscript / Paper Collectible Signed
Postkarte. Condition: Gut. Blanko-Karte ca 19x23cm mit aufmontiertem Zeitungsfoto von Pierre Brice bildseitig mit schwarzem Edding signiert. /// Autogramm Autograph signiert signed signee /// Pierre Brice, eigentlich Pierre Louis Baron le Bris[1] (* 6. Februar 1929 in Brest; ? 6. Juni 2015 bei Paris), war ein französischer Schauspieler, der vor allem durch die Darstellung des Winnetou in den Karl-May-Verfilmungen der 1960er Jahre bekannt wurde.[2] Pierre Brice, Sohn eines Marineoffiziers, wuchs mit seiner Schwester Yvonne in Brest auf und erlebte dort den Zweiten Weltkrieg. Nach eigenen Angaben half er 1944 nach den Bombardements durch die Alliierten bei der Bergung von Verletzten. Außerdem habe er als Botenjunge der Résistance gedient.[3] Militärzeit und frühe Filme Mit 19 Jahren meldete sich Brice freiwillig zu den Commando Marine und diente als Soldat im Indochinakrieg. Dort überlebte er die Explosion einer Mine, die sein Trupp auslöste, nahezu unverletzt. Später war er Fallschirmjäger im Algerienkrieg. Nach einigen Auftritten als Fotomodell und Tänzer begann er seine Schauspielerkarriere. Frankreich hatte zu dieser Zeit jedoch keinen Mangel an Jungschauspielern. Hinzu kam, dass er seinem Freund Alain Delon recht ähnlich sah, der sich bereits als Star im französischen Film etabliert hatte.[4][5] Brice ging daraufhin nach Italien und Spanien und wirkte dort in zahlreichen Sandalen-, Mantel- und Degen- und auch in einigen B-Filmen mit. Entdeckung durch Horst Wendlandt Anlässlich der Premiere des spanischen Filmes Los Atracadores, für den Brice später als bester Nebendarsteller ausgezeichnet wurde, besuchte er im Jahr 1962 die Berliner Filmfestspiele und wurde dort vom Produzenten Horst Wendlandt entdeckt, der ihm kurz darauf die Rolle des Apachenhäuptlings Winnetou in seiner Karl-May-Verfilmung Der Schatz im Silbersee anbot. Brice kannte weder den Autor Karl May noch die Figur, die er darstellen sollte, und sagte erst zu, nachdem ihn seine damalige jugoslawische Agentin Olga Horstig dazu überredet hatte.[6] Außerdem war er skeptisch, da ihm das Indianerbild der amerikanischen Western nicht behagte, das immer nur die Verliererseite der Indianer zeigte und diese auf Brice wehrlos wirkten. Er hatte Schwierigkeiten beim Reiten, aber hier half der westernerfahrene Reiter Lex Barker, der als Kind schon ein Pferd besessen hatte. Brice war zwar begeistert von seinem Kostüm sowie seinem Pferd und war stolz, neben dem Star Lex Barker spielen zu dürfen, aber auch zunehmend enttäuscht vom geringen schauspielerischen Potential (zu wenig Text und zu ernste Miene), das seiner Meinung nach von der Rolle ausging. Er rechnete mit keinem großen Erfolg für sich, da er den damaligen Stellenwert der Figur aus Unkenntnis des deutschen Schriftstellers Karl May und seiner Werke nicht abschätzen konnte. Umso mehr war er überrascht über das Lob des Publikums bei der Premiere des Streifens. Die vornehme Zurückhaltung des französischen Darstellers galt als Schlüssel für den Erfolg seiner Figur. Winnetou Pierre Brice als Winnetou bei den Karl-May-Festspielen in Elspe (etwa 1978) Von 1962 bis 1968 spielte Brice die Rolle des Winnetou in insgesamt elf Karl-May-Filmen, sieben davon an der Seite des US-Amerikaners Lex Barker, drei mit Stewart Granger und einen mit Rod Cameron. Dies machte ihn in Deutschland zum Star. Zu seinem Kultstatus trug die Jugendzeitschrift Bravo, deren Berichterstattung die Dreharbeiten zu jedem Film begleitete, wesentlich bei. Pierre Brice in der Figur des Winnetou wurde damals zum Idol einer ganzen Generation und bekam von der Zeitschrift zwölf Ottos. Seit 1965 ist dieser in Form einer kleinen Indianerstatue, die an Winnetou erinnern sollte, gestaltet. Außerdem wurden ihm drei Starschnitte (1964, 1967 und 1977) gewidmet, was eine Einzigartigkeit in der Bravo-Geschichte darstellte. Sein Filmtod 1965 in der Rolle des Winnetou löste aufgrund seiner Bekanntheit in der deutschen Kinogeschichte eine einmalige Protestwelle aus, die den durch Drohbriefe beunruhigten Produzenten dazu veranlasste, mit den Dreharbeiten zu einem anderen Film zu beginnen, der den beliebtesten Indianer der Bundesrepublik wieder auferstehen ließ. In Anspielung auf seine Popularität durch diese Rolle und seine Adelsherkunft bezeichnete ihn der Filmproduzent Artur Brauner später scherzhaft als den ?roten Baron? Die Hauptdarsteller der Karl-May-Filmserie, Pierre Brice und Lex Barker, waren auch privat bis zu Barkers Tod im Jahr 1973 befreundet, während sich das Arbeitsklima mit Granger so schlecht entwickelte, dass die beiden am Set nur noch beruflich miteinander kommunizierten und sich dabei auf das Nötigste beschränkten. Zeit nach der Karl-May-Welle 1975 spielte er in der italienisch-französischen Komödie Die Puppe des Gangsters (La pupa del gangster) an der Seite von Marcello Mastroianni und Sophia Loren. Zwischendurch spielte er immer wieder Theater in Paris. Auftritte im Fernsehen waren selten, man sah Brice in der Science-Fiction-Serienproduktion Die Mädchen aus dem Weltraum, in Gastauftritten in Unterhaltungsshows oder in Kindersendungen, oftmals mit seinem Kostüm aus den Karl-May-Filmen. Nachdem erfolgversprechende Rollen ausgeblieben waren, boten ihm die Karl-May-Festspiele in Elspe im Sauerland die Gelegenheit, dort erneut die Winnetou-Rolle zu spielen. Schlagartig war mit der Indianerrolle der Erfolg wieder da und Pierre Brice in aller Munde. In Elspe verkörperte er von 1976 bis 1980 sowie 1982 bis 1986 den Winnetou. Die Verpflichtung von Brice war für die Naturbühne ein Glücksfall, und über die Jahre wurden über 3,5 Millionen Zuschauer, insbesondere durch seinen Namen, in den Ort im Sauerland gelockt. Damit gewann die Bühne in Elspe, die schon vor den Auftritten Pierre Brices ähnlich hohe Zuschauerzahlen wie die Karl-May-Spiele Bad Segeberg aufwies, deutlich an überregionaler Bekanntschaft. Gastauftritte hatten der Hauptdarsteller und das Team auch in einigen großen Städten, so zum Beispiel in der Wiener Stadthalle. Den wiederauflebenden Winn.
Language: French
Seller: Wimbauer Buchversand, Hagen, NRW, Germany
Manuscript / Paper Collectible Signed
Postkarte. Condition: Gut. Blanko-Karte mit aufmontiertem Zeitungsfoto von Pierre Brice bildseitig mit schwarzem Edding signiert. /// Autogramm Autograph signiert signed signee /// Pierre Brice, eigentlich Pierre Louis Baron le Bris[1] (* 6. Februar 1929 in Brest; ? 6. Juni 2015 bei Paris), war ein französischer Schauspieler, der vor allem durch die Darstellung des Winnetou in den Karl-May-Verfilmungen der 1960er Jahre bekannt wurde.[2] Pierre Brice, Sohn eines Marineoffiziers, wuchs mit seiner Schwester Yvonne in Brest auf und erlebte dort den Zweiten Weltkrieg. Nach eigenen Angaben half er 1944 nach den Bombardements durch die Alliierten bei der Bergung von Verletzten. Außerdem habe er als Botenjunge der Résistance gedient.[3] Militärzeit und frühe Filme Mit 19 Jahren meldete sich Brice freiwillig zu den Commando Marine und diente als Soldat im Indochinakrieg. Dort überlebte er die Explosion einer Mine, die sein Trupp auslöste, nahezu unverletzt. Später war er Fallschirmjäger im Algerienkrieg. Nach einigen Auftritten als Fotomodell und Tänzer begann er seine Schauspielerkarriere. Frankreich hatte zu dieser Zeit jedoch keinen Mangel an Jungschauspielern. Hinzu kam, dass er seinem Freund Alain Delon recht ähnlich sah, der sich bereits als Star im französischen Film etabliert hatte.[4][5] Brice ging daraufhin nach Italien und Spanien und wirkte dort in zahlreichen Sandalen-, Mantel- und Degen- und auch in einigen B-Filmen mit. Entdeckung durch Horst Wendlandt Anlässlich der Premiere des spanischen Filmes Los Atracadores, für den Brice später als bester Nebendarsteller ausgezeichnet wurde, besuchte er im Jahr 1962 die Berliner Filmfestspiele und wurde dort vom Produzenten Horst Wendlandt entdeckt, der ihm kurz darauf die Rolle des Apachenhäuptlings Winnetou in seiner Karl-May-Verfilmung Der Schatz im Silbersee anbot. Brice kannte weder den Autor Karl May noch die Figur, die er darstellen sollte, und sagte erst zu, nachdem ihn seine damalige jugoslawische Agentin Olga Horstig dazu überredet hatte.[6] Außerdem war er skeptisch, da ihm das Indianerbild der amerikanischen Western nicht behagte, das immer nur die Verliererseite der Indianer zeigte und diese auf Brice wehrlos wirkten. Er hatte Schwierigkeiten beim Reiten, aber hier half der westernerfahrene Reiter Lex Barker, der als Kind schon ein Pferd besessen hatte. Brice war zwar begeistert von seinem Kostüm sowie seinem Pferd und war stolz, neben dem Star Lex Barker spielen zu dürfen, aber auch zunehmend enttäuscht vom geringen schauspielerischen Potential (zu wenig Text und zu ernste Miene), das seiner Meinung nach von der Rolle ausging. Er rechnete mit keinem großen Erfolg für sich, da er den damaligen Stellenwert der Figur aus Unkenntnis des deutschen Schriftstellers Karl May und seiner Werke nicht abschätzen konnte. Umso mehr war er überrascht über das Lob des Publikums bei der Premiere des Streifens. Die vornehme Zurückhaltung des französischen Darstellers galt als Schlüssel für den Erfolg seiner Figur. Winnetou Pierre Brice als Winnetou bei den Karl-May-Festspielen in Elspe (etwa 1978) Von 1962 bis 1968 spielte Brice die Rolle des Winnetou in insgesamt elf Karl-May-Filmen, sieben davon an der Seite des US-Amerikaners Lex Barker, drei mit Stewart Granger und einen mit Rod Cameron. Dies machte ihn in Deutschland zum Star. Zu seinem Kultstatus trug die Jugendzeitschrift Bravo, deren Berichterstattung die Dreharbeiten zu jedem Film begleitete, wesentlich bei. Pierre Brice in der Figur des Winnetou wurde damals zum Idol einer ganzen Generation und bekam von der Zeitschrift zwölf Ottos. Seit 1965 ist dieser in Form einer kleinen Indianerstatue, die an Winnetou erinnern sollte, gestaltet. Außerdem wurden ihm drei Starschnitte (1964, 1967 und 1977) gewidmet, was eine Einzigartigkeit in der Bravo-Geschichte darstellte. Sein Filmtod 1965 in der Rolle des Winnetou löste aufgrund seiner Bekanntheit in der deutschen Kinogeschichte eine einmalige Protestwelle aus, die den durch Drohbriefe beunruhigten Produzenten dazu veranlasste, mit den Dreharbeiten zu einem anderen Film zu beginnen, der den beliebtesten Indianer der Bundesrepublik wieder auferstehen ließ. In Anspielung auf seine Popularität durch diese Rolle und seine Adelsherkunft bezeichnete ihn der Filmproduzent Artur Brauner später scherzhaft als den ?roten Baron? Die Hauptdarsteller der Karl-May-Filmserie, Pierre Brice und Lex Barker, waren auch privat bis zu Barkers Tod im Jahr 1973 befreundet, während sich das Arbeitsklima mit Granger so schlecht entwickelte, dass die beiden am Set nur noch beruflich miteinander kommunizierten und sich dabei auf das Nötigste beschränkten. Zeit nach der Karl-May-Welle 1975 spielte er in der italienisch-französischen Komödie Die Puppe des Gangsters (La pupa del gangster) an der Seite von Marcello Mastroianni und Sophia Loren. Zwischendurch spielte er immer wieder Theater in Paris. Auftritte im Fernsehen waren selten, man sah Brice in der Science-Fiction-Serienproduktion Die Mädchen aus dem Weltraum, in Gastauftritten in Unterhaltungsshows oder in Kindersendungen, oftmals mit seinem Kostüm aus den Karl-May-Filmen. Nachdem erfolgversprechende Rollen ausgeblieben waren, boten ihm die Karl-May-Festspiele in Elspe im Sauerland die Gelegenheit, dort erneut die Winnetou-Rolle zu spielen. Schlagartig war mit der Indianerrolle der Erfolg wieder da und Pierre Brice in aller Munde. In Elspe verkörperte er von 1976 bis 1980 sowie 1982 bis 1986 den Winnetou. Die Verpflichtung von Brice war für die Naturbühne ein Glücksfall, und über die Jahre wurden über 3,5 Millionen Zuschauer, insbesondere durch seinen Namen, in den Ort im Sauerland gelockt. Damit gewann die Bühne in Elspe, die schon vor den Auftritten Pierre Brices ähnlich hohe Zuschauerzahlen wie die Karl-May-Spiele Bad Segeberg aufwies, deutlich an überregionaler Bekanntschaft. Gastauftritte hatten der Hauptdarsteller und das Team auch in einigen großen Städten, so zum Beispiel in der Wiener Stadthalle. Den wiederauflebenden Winnetou-Boom n.
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FOTO, EIGENHÄNDIG SIGNIERT - altes Farbporträt aus Winnetou I (dito : Großes farbiges Kinoaushangbild,4° aus Old Surehand I mit Unterschrift, Euro 65,-) (dito : P.B. mit Gojko Mitic, rs. schwere Klebstoffspuren, von beiden signiert (der West- und der spätere Ost-Winnetou auf 1 Bild, SELTEN! Euro 48,-).
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FOTOPOSTKARTE (altes Kolibri-Foto in dem Film : Die Hölle von Manitoba), EIGENHÄNDIG SIGNIERT.
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First Edition Signed
WINNETOU UND ICH Mein wahres Leben (Autobiografie) Gustav Lübbe Verlag, Bergisch Gladbach 1. Auflage 2004, ERSTAUSGABE, 462 SS. (Hardcover, 8°), mit Schutzumschlag, kl. Strich im Bodenschnitt, gut erhalten DAZU : Porträtkarte,8° mit farbigem Fotoporträt anlässlich der Vorstellung seiner Autobiographie, nummeriert # 144 und eigenhändig signiert.
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FARBIGE FOTOPORTRÄTPOSTKARTE, EIGENHÄNDIG SIGNIERT - als WINNETOU (in Winnetou III, Winnetous letzter Kampf, Karl-May-Spiele 1990).
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ORIGINAL-PROGRAMMHEFT der Komödie GASTSPIELE UND LIEBE der Bühne 64 Zürich 1988/90 mit eigenhändiger Unterschrift auf dem ganzseitigen Titelbild signiert. Innen bei ihren Fotos zusätzlich signiert von den Schauspielern WINFRIED LÜNEMANN, HANNELORE ALBUS, SUSANN WINTER, BRENDA WOLFF.
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Farbfoto (8° quer, mit SONJA KIRCHBERGER im Boot), von beiden Darstellern eigenhändig signiert.
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FARBIGE FOTOPORTRÄTPOSTKARTE, EIGENHÄNDIG SIGNIERT - als WINNETOU (dito : s/w-Großfoto 4° auf dem Pferd neben Lex Barker als Old Shatterhand in WINNETOU II eigenhändig signiert Euro 75,-).
Language: German
Seller: Wimbauer Buchversand, Hagen, NRW, Germany
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Broschur. Condition: Gut. Original-Programmheft zu "Indiskret" von Norman Krasna, bei ihren Fotos innen jeweils signiert von Pierre Brice, Julia Kent, Angelika Auer, Michael Tschernow, Hannelore Kessler-Groth und Winfried Lünemann.- Knickchen. /// Autogramm Autograph signiert signed signee /// Julia Kent (* 26. Januar 1961 in München) ist eine deutsche Schauspielerin, Drehbuchautorin und Schriftstellerin. Kent wurde 1961 in München als Tochter einer Oberstudienrätin und freien Künstlerin und eines Rechtsanwaltes geboren. Nach ihrem Abitur studierte sie zunächst in München Theologie, Psychologie, Theaterwissenschaften und Neuere Deutsche Literaturgeschichte, brach aber nach zweieinhalb Jahren ab, um sich ganz einer Ausbildung als Schauspielerin und Autorin zu widmen. Sie wurde von dem italienischen Regisseur Umberto Lenzi entdeckt und arbeitete u. a. als Autorin und Schauspielerin neben international bekannten Schauspielern wie Ernest Borgnine, James Brolin, Telly Savalas, Larry Hagman und Morgan Fairchild. Ende der 1980er Jahre lebte sie einige Jahre in Los Angeles. In der Rolle als Krista Springer an der Seite von Roy Black in der Serie Ein Schloß am Wörthersee wurde sie im deutschsprachigen Raum Anfang der 1990er Jahre bekannt. 1995 zog sie sich ins Privatleben zurück, kehrte jedoch 1999 an der Seite von Pierre Brice als Jane Kimball in Indiskret (nach dem Stück Kind Sir von Norman Krasna) als Theaterschauspielerin zurück. Nach einer weiteren längeren Pause arbeitet sie nun als Schriftstellerin. Ihr erster Roman, erschienen 2008, heißt Der Tag an dem die Engel fliegen. Julia Kent lebt mit Ehemann und ihren drei Kindern auf einem Bio-Bauernhof in Baierbrunn /// Michael Tschernow (* 24. April 1948 in Stuttgart) ist ein deutscher Schauspieler, Theaterregisseur, Schauspiellehrer und -coach. Tschernow studierte Deutsch, Geschichte, Pädagogik und Philosophie an der Pädagogischen Hochschule Esslingen und arbeitete vor seiner Schauspielausbildung zunächst als Lehrer. Auch Leitung der Filmgruppe Ulm und der Agitpropgruppe "Vorwärtslos" sowie Veranstaltung von zahlreichen Rockkonzerten. Als Schauspieler an Bühnen wie dem Landestheater Salzburg und dem Münchner Volkstheater spielt er dann unter Regisseuren wie Anna Bergmann, Klaus Weise, Christian Stückl, Jörg Hube, Veit Relin, Ansgar Haag, Jochen Schölch und Erdal Merdan. Des Öfteren ist Tschernow auch in Film und Fernsehen zu sehen, z. B. in Kinofilmen wie Nach Fünf im Urwald oder Fernsehproduktionen wie Derrick. An deutschen Bühnen, etwa den Kammerspielen München und am Münchner Volkstheater, inszenierte der Schauspieler zudem selbst. Als Schauspiellehrer lehrte er u. a. an der Universität Salzburg am Mozarteum. /// Pierre Brice, eigentlich Pierre Louis Baron le Bris[1] (* 6. Februar 1929 in Brest; ? 6. Juni 2015 bei Paris), war ein französischer Schauspieler, der vor allem durch die Darstellung des Winnetou in den Karl-May-Verfilmungen der 1960er Jahre bekannt wurde.[2] Pierre Brice, Sohn eines Marineoffiziers, wuchs mit seiner Schwester Yvonne in Brest auf und erlebte dort den Zweiten Weltkrieg. Nach eigenen Angaben half er 1944 nach den Bombardements durch die Alliierten bei der Bergung von Verletzten. Außerdem habe er als Botenjunge der Résistance gedient.[3] Militärzeit und frühe Filme Mit 19 Jahren meldete sich Brice freiwillig zu den Commando Marine und diente als Soldat im Indochinakrieg. Dort überlebte er die Explosion einer Mine, die sein Trupp auslöste, nahezu unverletzt. Später war er Fallschirmjäger im Algerienkrieg. Nach einigen Auftritten als Fotomodell und Tänzer begann er seine Schauspielerkarriere. Frankreich hatte zu dieser Zeit jedoch keinen Mangel an Jungschauspielern. Hinzu kam, dass er seinem Freund Alain Delon recht ähnlich sah, der sich bereits als Star im französischen Film etabliert hatte.[4][5] Brice ging daraufhin nach Italien und Spanien und wirkte dort in zahlreichen Sandalen-, Mantel- und Degen- und auch in einigen B-Filmen mit. Entdeckung durch Horst Wendlandt Anlässlich der Premiere des spanischen Filmes Los Atracadores, für den Brice später als bester Nebendarsteller ausgezeichnet wurde, besuchte er im Jahr 1962 die Berliner Filmfestspiele und wurde dort vom Produzenten Horst Wendlandt entdeckt, der ihm kurz darauf die Rolle des Apachenhäuptlings Winnetou in seiner Karl-May-Verfilmung Der Schatz im Silbersee anbot. Brice kannte weder den Autor Karl May noch die Figur, die er darstellen sollte, und sagte erst zu, nachdem ihn seine damalige jugoslawische Agentin Olga Horstig dazu überredet hatte.[6] Außerdem war er skeptisch, da ihm das Indianerbild der amerikanischen Western nicht behagte, das immer nur die Verliererseite der Indianer zeigte und diese auf Brice wehrlos wirkten. Er hatte Schwierigkeiten beim Reiten, aber hier half der westernerfahrene Reiter Lex Barker, der als Kind schon ein Pferd besessen hatte. Brice war zwar begeistert von seinem Kostüm sowie seinem Pferd und war stolz, neben dem Star Lex Barker spielen zu dürfen, aber auch zunehmend enttäuscht vom geringen schauspielerischen Potential (zu wenig Text und zu ernste Miene), das seiner Meinung nach von der Rolle ausging. Er rechnete mit keinem großen Erfolg für sich, da er den damaligen Stellenwert der Figur aus Unkenntnis des deutschen Schriftstellers Karl May und seiner Werke nicht abschätzen konnte. Umso mehr war er überrascht über das Lob des Publikums bei der Premiere des Streifens. Die vornehme Zurückhaltung des französischen Darstellers galt als Schlüssel für den Erfolg seiner Figur. Winnetou Pierre Brice als Winnetou bei den Karl-May-Festspielen in Elspe (etwa 1978) Von 1962 bis 1968 spielte Brice die Rolle des Winnetou in insgesamt elf Karl-May-Filmen, sieben davon an der Seite des US-Amerikaners Lex Barker, drei mit Stewart Granger und einen mit Rod Cameron. Dies machte ihn in Deutschland zum Star. Zu seinem Kultstatus trug die Jugendzeitschrift Bravo, deren Berichterstattung die Dreharbeiten zu jedem Film begleitete, wesentlich bei. Pierre Brice in der Figur.
Published by Gallimard, N.R.F., Paris, 1941
Seller: Bert Babcock - Bookseller, LLC, DERRY, NH, U.S.A.
First Edition Signed
Softcover. Dust Jacket Condition: dj. First Edition / First Printing. First Edition / First Printing. Softcover. 181 pages. First edition. ?S.P.? (service de presse) designation printed on the title page and the rear cover. SIGNED & INSCRIBED by Queneau to the French philosopher and writer Brice Parain. Early experimental work by Raymond Queneau, blending philosophical reflection with avant-garde literary form during his Surrealist period. A notable association copy, inscribed to philosopher Brice Parain, whose work on language and meaning parallels Queneau's own intellectual concerns. 8vo, wrappers. Pages unopened. PLEASE NOTE that all our First Editions are also First Printings, unless we specifically note otherwise. All our dust jackets are protected in clear mylar covers. Near fine in original wrappers, with the original glassine (tissue) wrapper in nearly fine condition. Aside from slight age toning and light dust-soiling, a lovely copy. Housed in a custom-made cloth slipcase with clear front and spine.
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Manuscript / Paper Collectible Signed
WINNETOU UND ICH Mein wahres Leben(Autobiographie) Gustav Lübbe Verlag, Bergisch Gladbach 2004, 462 SS. gebunden, mit Schutzumschlag, im unteren Schnitt als Mängelexemplar gestempelt (aber kein solcher ersichtlich!), neuwertig, mit Schutzumschlag - von Pierre Brice eigenhändig signiert (Signatur persönlich von ihm erhalten am 8.5.2007 im Hotel Müterthies, Gütersloh anlässlich der Vorstellung dieses Buches ! ; dito mit eigenhändiger Widmung für Jutta, Unterschrift zum gleichen Preis vorhanden).
Seller: Herbst-Auktionen, Detmold, Germany
Signed
ORIGINAL-DOKUMENT (1 S. 4°) mit Ort, Datum, seltener eigenhändiger Unterschrift PIERRE LeBRIS signiert Paris, 4.VII.1958 - betrifft sein 2. Auto, einen CHEVROLET (sein 1. Auto war ein Dodge) BEILAGE : weiteres Versicherungsdokument (1 S. 4°) angeheftet.
Seller: Markus Brandes Autographs GmbH, Kesswil, TG, Switzerland
Photograph Signed
IP signed photograph, shows Ernest Borgnine and Pierre Brice in a film scene in `Hunt for the Blue Diamond` (1993), 12 x 8 inch, signed in black felt tip "Pierre Brice" & in blue felt tip "Ernest Borgnine", in very fine condition.