In English and Hungarian. 381, (6) pages. With a lot of illustrations, mostly in colour. Illustrated original hardcover binding. 30x24 cm * István Nádler is a Hungarian painter and one of the most important representatives of the Hungarian neo-avant-garde movement and hard-edge painting. Born in Visegrád (HU) in 1938. Sprache: Englisch Gewicht in Gramm: 2200.
Language: German
Published by Wien, Herold, (1948)., 1948
Seller: COTTAGE Antiquariat - anbu.at, Langenzersdorf, Austria
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Seiten 43 - 54. Separat-Abdruck mit mehrzeiliger persönl. Widmung des Verfassers. - Einband etwas gebräunt, am Hinterdeckel etwas staubrandig, leichte mittige Knickspur. Sonst und insgesamt sauber. Solides, gutes Exemplar mit Autorenwidmung. - In Antiqua-Schrift. ****An unsere Kunden in Deutschland: Versand nach Deutschland einmal in der Woche ab Freilassing mit der Deutschen Post.*** - Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 250 Gr.-8°, Original-klammergeheftet in original-Einband (Heft).
Published by Stuttgart, J. B. Metzlersche Verlagsbuchhandlung 1929 -, 1929
Seller: Franz Kühne Antiquariat und Kunsthandel, Affoltern am Albis, Switzerland
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Gr.-8°. 19 SS. Schriftsatz in 7-Punkt Fraktur. OBrosch. (ziegelrot; etwas bestossen/faltig). Seiten marginal etwas stockfleckig (v.a. äusserste Lagen). Etwas Alters- u. Gebrauchsspuren, sign. Widmung des Autors a. Vorderdeckel. Gesamthaft grossenteils sauberes, sehr ordentliches Exemplar / Widmungsexemplar - - SD aus: Euphorion, Zeitschrift für Literaturgeschichte, 30. Bd., 1929, 1. u. 2. Heft - Widmung (ohne Anrede) in Tinte und flüchtigem Duktus: 'Bestens dankend + grüssend, Nadler' - Provenienz: ex Nachlass Prof. Dr. Albert Büchi, (Frauenfeld 1864-1930 Freiburg FR), ab 1891 o. Prof. für Schweizer Geschichte an der Universität Freiburg/Fribourg, Förderer der katholischen Geschichtswissenschaft in der Schweiz (HLS) - Nadler gibt hier nicht etwa eine Sprachen- oder Literaturkarte, sondern diskutiert unter verschiedenen Gesichtspunkten das vorhandene einschlägige kartographische Material (auch Atlanten) seit ca. 1900, u.a. von August Schleußinger (München 1903), Siegfried Robert Nagel (Deutscher Literaturatlas, Leipzig 1907), Gerhard Lüdtke u. Lutz Mackensen (Dt. Kulturatlas, Berlin 1928), und zieht das Fazit: "Ich bleibe dabei. Geistesgeschichtliche Karten haben vollen Erkenntniswert nur dann, wenn sie in Grundblatt und Deckblatt gegliedert werden, und wenn das Grundblatt eine wirkliche Karte ist, das heißt nichts von dem verschweigt, was nur irgendwie vom Raum her in dem wirksam geworden ist, was das Deckblatt verzeichnet. Nun denn mit den Schlußworten des alten [Andreas] Quenstedt: 'Desino ergo et complico meas tabulas'." (p. 18 f.) -- Josef Nadler (Neudörfl i. Nordböhmen 1884-1963 Wien), kath., Germanist, Literarhistoriker. Studium der Germanistik und Literaturgeschichte in Prag, 1908 Dr. phil. 1912-25 Professor für deutsche Literatur in Freiburg/Fribourg (mit kriegsbedingter Unterbrechung 1914-17), 1925-32 in Königsberg, 1932-46 in Wien. In Freiburg (Schweiz) arbeitete Nadler an seiner 'Literaturgeschichte der dt. Schweiz' (1932). Weitere schweiz. Themen behandelte er im 1924 veröffentlichten Werk 'Der geistige Aufbau der dt. Schweiz (1798-1848)'. In seiner 'Literaturgeschichte der dt. Stämme und Landschaften' (4 Bde., 1912-28, 4. Aufl. 1938-41) bezieht er die verschiedenen Epochen der dt. Literatur auf die einzelnen Volksstämme. Im vierten Band der vierten Auflage [Berlin, Propyläen 1941, 685 SS.; vgl. DNB], der sich dem 20. Jh. widmet, nahm Nadler nationalsozialistische Auffassungen auf. Deswegen wurde ihm 1946 der Lehrstuhl entzogen. (HLS; vgl. ausführlicher u. einlässlicher: NDB). - "Einer neuen Perspektive entsprechend hat er nach 1945 in einer einbändigen Fassung (Geschichte der deutschen Literatur, 1950) inkriminierte Stellen der 4. Auflage getilgt. Seit dieser Zeit persona non grata in der offiziellen Germanistik, blieb sein Werk des Materialreichtums und der ansprechenden Darstellungsweise wegen eine verborgene Quelle der Ausschöpfung für die Literaturgeschichtsschreibung." (NDB) - Sprache: de.
Published by München u. Kempten, Jos. Kösel'sche Buchhandlung 1928 -, 1928
Seller: Franz Kühne Antiquariat und Kunsthandel, Affoltern am Albis, Switzerland
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Gr.-8°. pp. 113-123. Schriftsatz in 7-Punkt Fraktur. OBrosch. (etwas bestossen/knittrig u. v.a. margial stockfleckig). Seiten etwas (griff-) knittrig u. v.a. in den Stegen stockfleckig. Alters- u. etwas Gebrauchsspuren, sign. Widmung des Autors a. 1. Textseite. Gesamthaft sehr ordentliches, in den Satzspiegeln weitgehend sauberes Exemplar / Widmungsexemplar - - SD aus: Hochland. Monatsschrift für alle Gebiete des Wissens, der Literatur u. Kunst, hsgg. von Karl Muth, 26. Jg. 1928/29, H. 2, November - Widmung (ohne Anrede) in Bleistift: 'In dankbarer Erinnerung unserer Konstanzer Begegnung, Nadler' - Provenienz: ex Nachlass Prof. Dr. Albert Büchi, (Frauenfeld 1864-1930 Freiburg FR), ab 1891 o. Prof. für Schweizer Geschichte an der Universität Freiburg/Fribourg, Förderer der katholischen Geschichtswissenschaft in der Schweiz (HLS) - "Wenn hier von Literatur die Rede ist, so ist das Wort als Synekdoche für geistiges Leben gemeint. Bei Staat und Kirche denken wir [.] an zwei eigengesetzliche Formungswillen, die von verschiedenen Mittelpunkten her auf das Volkstum als die Substanz jeglichen geistigen Lebens gerichtet sind. Wo Staat und Volk ihrem Umfang nach zusammenfallen und beide zur Gänze innerhalb des Kreises Kirche liegen, erscheint es ungemein schwierig, ihre wechselseitigen Wirksamkeiten gegeneinander auszusondern. Wo aber, und das ist der Deutschen ausschließliches Sonderschicksal, die Masse Volk von den Kreisen Staat und Kirche mannigfach überschnitten wird, da kann die Frage Literatur mit hinreichender Sicherheit von den zwei Mittelpunkten Staat und Kirche trianguliert werden. Und so vollziehen wir denn die Berechnung auf vier verschiedene Sichtpunkte des auszumessenden Bereiches Literatur: 1. Volk, 2. Dichter, 3. Dichtung, 4. Literaturbetrieb.? (etc. p.; 113) -- Josef Nadler (Neudörfl i. Nordböhmen 1884-1963 Wien), kath., Germanist, Literarhistoriker. Studium der Germanistik und Literaturgeschichte in Prag, 1908 Dr. phil. 1912-25 Professor für deutsche Literatur in Freiburg/Fribourg (mit kriegsbedingter Unterbrechung 1914-17), 1925-32 in Königsberg, 1932-46 in Wien. In Freiburg (Schweiz) arbeitete Nadler an seiner 'Literaturgeschichte der dt. Schweiz' (1932). Weitere schweiz. Themen behandelte er im 1924 veröffentlichten Werk 'Der geistige Aufbau der dt. Schweiz (1798-1848)'. In seiner 'Literaturgeschichte der dt. Stämme und Landschaften' (4 Bde., 1912-28, 4. Aufl. 1938-41) bezieht er die verschiedenen Epochen der dt. Literatur auf die einzelnen Volksstämme. Im vierten Band der vierten Auflage [Berlin, Propyläen 1941, 685 SS.; vgl. DNB], der sich dem 20. Jh. widmet, nahm Nadler nationalsozialistische Auffassungen auf. Deswegen wurde ihm 1946 der Lehrstuhl entzogen. (HLS; vgl. ausführlicher u. einlässlicher: NDB). - "Einer neuen Perspektive entsprechend hat er nach 1945 in einer einbändigen Fassung (Geschichte der deutschen Literatur, 1950) inkriminierte Stellen der 4. Auflage getilgt. Seit dieser Zeit persona non grata in der offiziellen Germanistik, blieb sein Werk des Materialreichtums und der ansprechenden Darstellungsweise wegen eine verborgene Quelle der Ausschöpfung für die Literaturgeschichtsschreibung." (NDB) - Sprache: de.
Language: German
Published by Budapest, Stuttgart, Im Auftrag d. Ausstellungen,, 1995
Seller: Antiquariat am Ungererbad-Wilfrid Robin, München, Germany
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Condition: Gut. Erstauflage. Bll. + unpag. ca 50 S. mit ganzseit. farbig. Abbildungen der Arbeiten (auch dopp. oder 3fach. Seiten). Papier minimal randvergilbt. * mit Signatur von István Nádler (gebor. 1938) ungarischer Maler auf d. Vortitelblatt // + Einladungskarte // Deutsch/Ungarisch Text Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 585 Gr.-4°, O(Weiß)-LeichtKarton./Paperback oder Broschur, geringf. randvergilbt. Gut erhalten.
Published by [Berlin, Verlag von Georg Stilke 1922] -, 1922
Seller: Franz Kühne Antiquariat und Kunsthandel, Affoltern am Albis, Switzerland
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8°. pp. 151-165. Schriftsatz in 7-Punkt Fraktur. Brosch. (einfache Klammerheftung) mit SD-Stempel u. hs. erg. Datierung. Seiten etwas (griff-) knittrig, Aussenseiten marginal etwas (stock-) fleckig. Etwas Alters- u. Gebrauchsspuren, sign. Vermerk des Autors im Kopf der Vorderseite. Gesamthaft grösstenteils recht sauberes, sehr ordentliches Exemplar / ('Widmungsexemplar') - - SD aus: Preussische Jahrbücher [Bd. 190], Nov. 1922 - Digitalis. in Elblaska Biblioteka Cyfrowa (Stadtbibliothek in Elbing: bibliotekaelblaska.pl) - SD nur in NUKAT, Union Catalog of Polish Research Libraries - Vermerk (quasi 'Widmung') in Bleistift: 'Einleitender Aufsatz [&?] des Gerhard [sic; Gerhart]-Hauptmannfestes der Preuß. Jahrbücher, Nadler' - Provenienz: ex Nachlass Prof. Dr. Albert Büchi, (Frauenfeld 1864-1930 Freiburg FR), ab 1891 o. Prof. für Schweizer Geschichte an der Universität Freiburg/Fribourg, Förderer der katholischen Geschichtswissenschaft in der Schweiz (HLS) - Nach einer etwas dramatisierenden Beschreibung Schlesiens (p. 151 f.) schwenkt Nadler auf Geschichte und Kultur, und, nach weiteren entsprechenden Betrachtungen, auf Gerhart Hauptmann um: "Dieses Land und Volk sind wie andere auch Gegenstand künstlerischen Nachgestaltens geworden und haben ihren Dichter gefunden. [.] Gerhart Hauptmann ist zwar nördlich des Gebirges in schlesischer Landschaft geboren worden, doch er stammt von der Südseite aus böhmischer Landschaft." (etc.; p. 152 u. 153) - Band 190 der Preuss. Jahrbücher wurde wohl in Hinblick auf Hauptmanns 60. Geburtstag am 15. November 1922 programmiert. Nebst Nadlers Beitrag erschien ein grösserer Aufsatz von Oskar Walzel: Gerhart Hauptmann und der Expressionismus (pp. 171-196), und ein resümierender Essay u.d.T. 'Literatur' von Walter Heynen (pp. 244-246) rundet diese Hommage ab. - Nadlers Vermerk bezieht sich möglicherweise auch auf die in der Breslauer Jahrhunderthalle vom 11.-20. August veranstalteten 'Gerhart-Hauptmann Festspiele' (vgl. L. Gajek, Das Breslauer Schauspiel im Spiegel der Tagespresse, 2008, bes. Abschn. 4.7: Die Beteiligung des Breslauer Ensembles an den Gerhart-Hauptmann-Festspielen 1922, p. 198 ff.; H. D. Tschörtner u. S. Hoefert, Hsg., Gespräche und Interviews mit Gerhart Hauptmann, 1994, p. 76, Anm. 1) -- Josef Nadler (Neudörfl i. Nordböhmen 1884-1963 Wien), kath., Germanist, Literarhistoriker. Studium der Germanistik und Literaturgeschichte in Prag, 1908 Dr. phil. 1912-25 Professor für deutsche Literatur in Freiburg/Fribourg (mit kriegsbedingter Unterbrechung 1914-17), 1925-32 in Königsberg, 1932-46 in Wien. In Freiburg (Schweiz) arbeitete Nadler an seiner 'Literaturgeschichte der dt. Schweiz' (1932). Weitere schweiz. Themen behandelte er im 1924 veröffentlichten Werk 'Der geistige Aufbau der dt. Schweiz (1798-1848)'. In seiner 'Literaturgeschichte der dt. Stämme und Landschaften' (4 Bde., 1912-28, 4. Aufl. 1938-41) bezieht er die verschiedenen Epochen der dt. Literatur auf die einzelnen Volksstämme. Im vierten Band der vierten Auflage [Berlin, Propyläen 1941, 685 SS.; vgl. DNB], der sich dem 20. Jh. widmet, nahm Nadler nationalsozialistische Auffassungen auf. Deswegen wurde ihm 1946 der Lehrstuhl entzogen. (HLS; vgl. ausführlicher u. einlässlicher: NDB). - "Einer neuen Perspektive entsprechend hat er nach 1945 in einer einbändigen Fassung (Geschichte der deutschen Literatur, 1950) inkriminierte Stellen der 4. Auflage getilgt. Seit dieser Zeit persona non grata in der offiziellen Germanistik, blieb sein Werk des Materialreichtums und der ansprechenden Darstellungsweise wegen eine verborgene Quelle der Ausschöpfung für die Literaturgeschichtsschreibung." (NDB) - Sprache: de.
Published by Stuttgart, J. B. Metzlersche Verlagsbuchhandlung 1926 -, 1926
Seller: Franz Kühne Antiquariat und Kunsthandel, Affoltern am Albis, Switzerland
First Edition Signed
Gr.-8°. pp. 172-184. OBrosch. (hell-ockerbraun; etwas knittrig). Seiten etwas griffknittrig. Etwas Alters- u. Gebrauchsspuren, einige diskrete An- u. Unterstreichungen in Bleistift, sign. u. dat. Widmung des Autors a. Vorderdeckel-Innenseite. Gesamthaft sauberes, sehr ordentliches Exemplar / Widmungsexemplar. - - SD aus: Euphorion. Zeitschrift für Literaturgeschichte, hsgg. von Josef Nadler, August Sauer, Georg Stefansky, Bd. 27, 2. Heft - In dieser Erscheinungsform nicht im KVK - Widmung (ohne Anrede) in Bleistift (Deutsche Kurrent): 'als [Darlehen?] u. Grußüberbringer, Kbg. 22. Juni 26, Nadler' (1925 "folgte er einem Ruf nach Königsberg als Nachfolger Rudolf Ungers", NDB) - PROVENIENZ : ex Nachlass Prof. Dr. Albert Büchi, (Frauenfeld 1864-1930 Freiburg FR), ab 1891 o. Prof. für Schweizer Geschichte an der Universität Freiburg/Fribourg, Förderer der katholischen Geschichtswissenschaft in der Schweiz (HLS), wohl mit dessen Lese- u. Bearbeitungsspuren - "Ich halte den 'Ring' für eines der wichtigsten Probleme in der oberdeutschen Literatur des 15. Jahrhunderts. Vielleicht nützen die folgenden Erwägungen jemandem und ich entschloß mich daher, sie in vorliegender Form mitzuteilen. Die Handschriften hatte ich seinerzeit durchgesehen, konnte sie aber für den Druck ebensowenig mehr vergleichen, wie die selten gewordene Ausgabe von Keller. Weder Neidhartspiel noch Bauernhochzeit erschließen Sinn und Absicht dieses merkwürdigen Gedichtes. Den Schlüssel bietet seine Aufschrift 'Der Ring': Eyn puoch, daz ist der Ring genant / mit äynem edeln stayn beschläyt / wan es ze ring umb uns beschäyt / der welte lauff und lert auch wol / was man tuon und lâzzen schol? (etc.; p. 172; gemeint ist die erste gedruckte Ausgabe u.d.T.: Der Ring, von Heinrich Wittenweiler, hsgg. v. Ludwig Bechstein, Einleitung von Adelbert Keller, in: Bibliothek des literar. Vereins in Stuttgart, Bd. 23, 1851, XII, 285 SS.). Nadler betont ausführlich schweizerische Bezüge, bringt so Gallus Kemli ins Spiel, diskutiert und analysiert kritisch und eingehend, letztendlich aber ohne eindeutiges Ergebnis für die Autorschaft: "Die Dichtung muß als innerlich disparat gefaßt werden und das Werk zumindest zweier Würfe sein. [.] Gleichviel, ob es Gallus Kemli war oder mit Benützung von Kemlis Sammlungen Thomas Wittenweiler: Der Name Heinrich Wittenweiler wird zu dem Schlußgedicht nicht anders gekommen sein, wie der Name Halbfuter zu dem großen Sempacher Liede." (Nadler, p. 184; zum Geistlichen Thomas Wittenweiler s. p. 178; zu Heinrich Wittenweiler vgl. ADB 43, 1898; HLS pro 2013: Wittenwiler) - Gallus Kemli OSB (1417-1480/81), Profess 1428 in St. Gallen, "war einer der gebildetsten Konventualen der spätmittelalterlichen Abtei mit grossem spirituellen Tiefgang und ein Sammler und Abschreiber zahlreicher bibeltheologischer und aszetischer Schriften" (HLS; vgl. Nadler p. 178). -- Josef Nadler (Neudörfl i. Nordböhmen 1884-1963 Wien), kath., Germanist, Literarhistoriker. Studium der Germanistik und Literaturgeschichte in Prag, 1908 Dr. phil. 1912-25 Professor für deutsche Literatur in Freiburg/Fribourg (mit kriegsbedingter Unterbrechung 1914-17), 1925-32 in Königsberg, 1932-46 in Wien. In Freiburg (Schweiz) arbeitete Nadler an seiner 'Literaturgeschichte der dt. Schweiz' (1932). Weitere schweiz. Themen behandelte er im 1924 veröffentlichten Werk 'Der geistige Aufbau der dt. Schweiz (1798-1848)'. In seiner 'Literaturgeschichte der dt. Stämme und Landschaften' (4 Bde., 1912-28, 4. Aufl. 1938-41) bezieht er die verschiedenen Epochen der dt. Literatur auf die einzelnen Volksstämme. Im vierten Band der vierten Auflage [Berlin, Propyläen 1941, 685 SS.; vgl. DNB], der sich dem 20. Jh. widmet, nahm Nadler nationalsozialistische Auffassungen auf. Deswegen wurde ihm 1946 der Lehrstuhl entzogen. (HLS; vgl. ausführlicher u. einlässlicher: NDB). - "Einer neuen Perspektive entsprechend hat er nach 1945 in einer einbändigen Fassung (Geschichte der deutschen Literatur, 1950) inkriminierte Stellen der 4. Auflage getilgt. Seit dieser Zeit persona non grata in der offiziellen Germanistik, blieb sein Werk des Materialreichtums und der ansprechenden Darstellungsweise wegen eine verborgene Quelle der Ausschöpfung für die Literaturgeschichtsschreibung." (NDB) - Sprache: de.
Seller: Herbst-Auktionen, Detmold, Germany
Manuscript / Paper Collectible Signed
E.Postkarte mit Ort, Datum, Unterschrift signiert - an wohl eine Studentin in Wien. Baden bei Wien, 17.9.1933 Betr. Teilnahme an Die Rolle des Erzählers in Stifters Novellen (dito : Albumblatt (16° mit aufgezogenem Zeitungsbild) in Tinte mit E.ZITAT, Ort und Datum signiert Überall wo ein deutscher Pflug über eigene Erde geht, ist deutsches Vaterland. / Baden bei Wien, 2. Juni 1936 JOS. NADLER Euro 65,-).
Language: German
Published by Verein Ländliche Bauwerke in Sachsen, Dresden, 2016
Seller: Hartmut Diekmann, Berlin, Germany
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Hardcover. Condition: Sehr gut. Dust Jacket Condition: Sehr gut. illustrierter Original - Karton, ,it 27 Beitrage4n zur Person Hans Nadler. Beigegeben ein Brief des Herausgebers mit der Bitte um einen Beitrag, der dann auch in den Band aufgenommen wurde. Widmung des Verfassers.
Published by Leipzig u. Wien, Buchdruckerei und Verlags-Buchhandlung Carl Fromme, Ges. m. b. H. 1914 -, 1914
Seller: Franz Kühne Antiquariat und Kunsthandel, Affoltern am Albis, Switzerland
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Gr.-8°. 63 SS. Schriftsatz in 7-Punkt Fraktur. OBrosch. (hellgrau, etwas bestossen u. fleckig, Spur einer vertikalen Faltung, Rücken in Kopf u. Fuss erg.). Buchblock mit vertikaler Bugspur, untere Aussenecke etwas gestaucht. Leichtere Alters- u. etwas Gebrauchsspuren, mehrzeilige sign. u. dat. Widmung des Autors im Kopf von p. 1. Gesamthaft weitestgehend sauberes, sehr ordentliches Exemplar / Widmungsexemplar - - SD aus: Euphorion. Zeitschrift für Literaturgeschichte, hsgg. von Josef Nadler und August Sauer, Bd. 21, 1914, 1. u. 2. Heft, pp. 1-63 - In dieser Erscheinungsform nicht im KVK - Ca. 4-zeilige Widmung (ohne Anrede) in zierlichem Duktus (Deutsche Kurrent, Tinte, Spitzfeder): 'Dankbar für [freundliche?] Anregungen u. im [.?] meines siegreichen Vaterlandes auf ein neues Zeitalter einer grossen u. freien Wissenschaft hoffend, Leutnant Nadler, Aussig, 15. Juni 15' - Nadler nahm am Ersten Weltkrieg "von 1914-1917 zunächst in Südtirol, dann als militärischer Leiter der Rüstungsbetriebe in Pürstein bei Karlsbad und schließlich als Dozent an der Militärrealschule in Fischau" teil (E.H. Füllenbach, in: Handbuch der völkischen Wissenschaften, 2. Aufl., 2017, p. 534) - Provenienz: ex Nachlass Prof. Dr. Albert Büchi, (Frauenfeld 1864-1930 Freiburg FR), ab 1891 o. Prof. für Schweizer Geschichte an der Universität Freiburg/Fribourg, Förderer der katholischen Geschichtswissenschaft in der Schweiz (HLS) - "Es handelt sich hier darum, aus dem Gegenstand der Literaturgeschichte heraus das Erkenntnisziel dieser Wissenschaft zu suchen und die Erkenntnismittel kritisch zu prüfen" (p. 3, Einleitung) - Gliederung: I. Die schriftlichen Denkmäler als Inhalt meines Bewußtseins II. (-) als Gegenstand und Quelle, III. Der Urheber als Bewirkendes, IV. (-) als Bewirktes, V. Logische Übersicht der Arbeitsweisen - "Das Ergebnis, zu dem diese Arbeit kam, ist nichts 'Neues'. Denn was der alte Hippokrates bereits betrieb, indem er [.] zur Erklärung des Unterschiedes im Volkscharakter zwischen Morgenländern und Abendländern physikalische Tatsachen heranzog, [.] das kann man nicht neu nennen. [.] Und so würde es Gegenstand einer zweiten Arbeit sein [.], nachzuweisen, daß die literarhistorischen Anfänge, vorgedeutet durch die Celtis Germania illustrata, im siebzehnten und frühen achtzehnten Jahrhundert der familiengeschichtlichen und stammeskundlichen Erfassung des deutschen Schrifttums zustrebten." (etc.; p. 62). -- Josef Nadler (Neudörfl i. Nordböhmen 1884-1963 Wien), kath., Germanist, Literarhistoriker. Studium der Germanistik und Literaturgeschichte in Prag, 1908 Dr. phil. 1912-25 Professor für deutsche Literatur in Freiburg/Fribourg (mit kriegsbedingter Unterbrechung 1914-17), 1925-32 in Königsberg, 1932-46 in Wien. In Freiburg (Schweiz) arbeitete Nadler an seiner 'Literaturgeschichte der dt. Schweiz' (1932). Weitere schweiz. Themen behandelte er im 1924 veröffentlichten Werk 'Der geistige Aufbau der dt. Schweiz (1798-1848)'. In seiner 'Literaturgeschichte der dt. Stämme und Landschaften' (4 Bde., 1912-28, 4. Aufl. 1938-41) bezieht er die verschiedenen Epochen der dt. Literatur auf die einzelnen Volksstämme. Im vierten Band der vierten Auflage [Berlin, Propyläen 1941, 685 SS.; vgl. DNB], der sich dem 20. Jh. widmet, nahm Nadler nationalsozialistische Auffassungen auf. Deswegen wurde ihm 1946 der Lehrstuhl entzogen. (HLS; vgl. ausführlicher u. einlässlicher: NDB). - "Einer neuen Perspektive entsprechend hat er nach 1945 in einer einbändigen Fassung (Geschichte der deutschen Literatur, 1950) inkriminierte Stellen der 4. Auflage getilgt. Seit dieser Zeit persona non grata in der offiziellen Germanistik, blieb sein Werk des Materialreichtums und der ansprechenden Darstellungsweise wegen eine verborgene Quelle der Ausschöpfung für die Literaturgeschichtsschreibung." (NDB) - Sprache: de.
Language: German
Published by o.O, o.V.,, 2000
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23 x 15 cm, geheftet. S. 12-26 Einband berieben. Mit handschriftlicher Widmung des Verfassers auf dem Titel. "Hans-Christof Kraus (* 3. November 1958 in Göttingen) ist ein deutscher Historiker. Hans-Christof Kraus studierte von 1978 bis 1984 Geschichte, Germanistik und Philosophie an der Georg-August-Universität Göttingen. 1992 reichte er dort bei Rudolf von Thadden seine Dissertation im Fach Neuere Geschichte über Ernst Ludwig von Gerlach ein. Im Jahr 2002 habilitierte er sich an der Ludwig-Maximilians-Universität München mit dem Thema Englische Verfassung und politisches Denken im Ancien Régime 16891789. Die Arbeit wurde von Horst Möller, Eckhart Hellmuth und Hans-Michael Körner begutachtet. Nach Lehrtätigkeiten an der Deutschen Hochschule für Verwaltungswissenschaften zu Speyer und an der Universität Stuttgart, der Ludwig-Maximilians-Universität München und Friedrich-Schiller-Universität Jena erfolgte im Jahr 2007 die Berufung auf den Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte an der Universität Passau. Kraus ist Mitglied in mehreren historischen Kommissionen, so der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, der Kommission für Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien, der Historischen Kommission zu Berlin, der Vereinigung für Verfassungsgeschichte und ist im Vorstand der Preußischen Historischen Kommission. Er ist außerdem Mitherausgeber verschiedener historischer Zeitschriften u.a. der Zeitschrift für Neuere Rechtsgeschichte und des Passauer Jahrbuchs. 2006 wurde ihm der Historikerpreis der Erich und Erna Kronauer-Stiftung verliehen. Seine Arbeits- und Forschungsschwerpunkte liegen in der deutschen und englischen Geschichte des 18. bis 20. Jahrhunderts, der Geschichte der Politik, der Verfassungsgeschichte, der politischen Ideengeschichte sowie in der Bildungs- und Wissenschaftsgeschichte." (Wikipedia) Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 550.
Language: German
Publication Date: 1986
Seller: Antiquariat Deinbacher, Murstetten, Austria
First Edition Signed
4°, Softcover/Paperback. 1.Auflage,. 21 Seiten Einband etwas berieben, innen guter und sauberer Zustand. Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 120.