Language: German
Published by Berlin : Rembrandt-Verl., 1957
Seller: books4less (Versandantiquariat Petra Gros GmbH & Co. KG), Welling, Germany
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gebundene Ausgabe. Condition: Gut. 64 Seiten; Das Buch befindet sich in einem gut erhaltenen Zustand. Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 170.
Published by Hamburg: Rowohlt, 1954
First Edition Signed
Condition: Sehr gut. 8°. 1 Porträt, 184 Seiten, 46 nn. Tafeln, Faksimiles. OLeinen mit Schutzumschlag. Auf den Innendeckeln 2 montierte farbige Porträts, ein sauberes Exemplar! Das Vorsatzblatt mit einem 11zeiligen kalligrafischen Widmungsvermerk des Autors an den Schauspielerkollegen Friedrich Maurer.
Language: German
Published by Berlin : Henschel,, 1964
Seller: Buchhandlung Neues Leben, Salzburg, S, Austria
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Lw. Condition: Gut. 131 S. : mit Abb., 1 Titelbild ; 8 Insgesamt gutes, ordentliches Exemplar. Lediglich leichte Spuren der Zeit am Einband. Mit Stempel und Notation des Wiener Schauspielers Klaus Heim. Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 300.
Seller: Herbst-Auktionen, Detmold, Germany
Manuscript / Paper Collectible Signed
UFA-Portraitfoto, eigenhändig signiert und datiert Februar 1943 (verschiedene Motive vorhanden, Abbildung zeigt Muster).
Language: German
Published by Rowohlt, Hamburg, 1954
Seller: Hartmut Diekmann, Berlin, Germany
First Edition Signed
Hardcover. Condition: Gut. 1. Auflage. Roter Ganzleinenband, goldgeprägter Dekcle- und Rüclkentitel. Auf Vortitel mit handschriftlicher Widmung versehen, datiert und mit Angabe Baden-Baden. Rücken beschienen, ebenso der obere Rand des Vorderdeckels. Widmung des Verfassers.
Language: German
Seller: Bockumer Antiquariat Gossens Heldens GbR, Krefeld, Germany
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Softcover. Condition: befriedigend. Obrsch., 4 Seiten 8°, Blatt gefaltet, etwas knittrig, randlich gebräunt.
Albumblatt (1 S. kl. 4°) mit eigenhändiger Unterschrift signiert von PAUL WEGENER (1874-1948), darunter von dem Schauspieler und Opernregisseur HANS STÜWE (1901-76) und rückseitig mit Empfehlung signiert von der griechischen Sängerin NINA KONSTA (1918-2003 "La Raspa". BEILAGE : Original-Fotoporträtpostkarte (Ph. Fritz Richard, Verlag Hermann Leiser Berlin) um 1910 von PAUL WEGENER als König Philipp in DON CARLOS.
Seller: Herbst-Auktionen, Detmold, Germany
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Große ORIGINAL-PHOTOGRAPHIE (22 x 29 cm, auf Fotografenkarton, ges. 25 x 36 cm, Rand knitterspurig, das Porträt einwandfrei, rückseitig Fotografenstempel mit Adresse und Nummer), rechts unten mit Bleistift eigenhändig signiert TITA BINZ MOTIV : eindrucksvolles s/w-Porträt des Schauspielers PAUL WEGENER (1874-1948, deutscher Theater- und Filmschauspieler und Filmregisseur . Er war außerdem Produzent und Drehbuchautor ), von diesem in Tinte ebenfalls mit Empfehlung, Datum Dec. 42, Unterschrift signiert.
Language: German
Published by Film Foto Verlag, o. J. (um 1940)., 1940
Seller: Versandantiquariat Georg Koch, München, Germany
Manuscript / Paper Collectible Signed
Original-Fotokarte, ca. 14 x 9 cm, signiert (Gelaufene Karte mit Empfängeranschrift und Insignien der deutschen Reichspost. Ecken der Rückseite mit Kleberest) Versand per Deutsche Post /DHL. Vorkasse grundsätzlich vorbehalten. BECAUSE OF THE EPR REGULATION NO SHIPPIMG POSSIBLE TO AUSTRIA, BULGARIA, FRANCE, GREECE, LUXEMBOURG, POLAND, ROMANIA, SWEDE, SLOVAKIA, SPAIN. Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 50.
Language: German
Seller: Wimbauer Buchversand, Hagen, NRW, Germany
Manuscript / Paper Collectible Signed
Photopostkarte. Condition: Gut. Ältere Photopostkarte sepia, bildseitig von Paul Wegener mit Bleistift signiert, altersbedingte Papierbräunung /// Paul Wegener (* 11. Dezember 1874 in Arnoldsdorf, Westpreußen; ? 13. September 1948 in Berlin) war ein deutscher Theater- und Filmschauspieler und Filmregisseur. Er war außerdem Produzent und Drehbuchautor. Paul Wegener war der Sohn eines ostpreußischen Tuchfabrikanten. Sechs Wochen nach seiner Geburt zog die Familie nach Bischdorf (heute Satopy-Samulewo in der Gmina Bisztynek) im Kreis Rößel, wo bis zur Zerstörung durch französische Truppen 1807 das als Sommersitz und Jagdschloss genutzte Schloss der Fürstbischöfe von Ermland stand. Der Vater hatte die daraus hervorgegangene Domäne und das Gutshaus Bischdorf am Zainsee gekauft. Obgleich seine Mutter starb, als Paul Wegener erst zwei Jahre alt war, erlebte er seine ungebundene Kindheit in den Weiten des Gutes als ein ?Urherrscherdasein? Sein Vater ließ ihn schon früh Gedichte vortragen und mit seinen vier Geschwistern Theaterszenen aufführen. Nach dem Besuch des katholischen Kreisgymnasiums in Rößel ging er auf das Kneiphöfische Gymnasium in Königsberg, wo er seine Neigung zum Theater vertiefte und zusammen mit Kommilitonen den dramatischen Kreis ?Melpomene? gründete.[2] 1894/95 studierte er auf Wunsch des Vaters Rechtswissenschaften, dazu Philosophie und Kunstgeschichte in Freiburg im Breisgau und Leipzig, brach das Studium jedoch ab und suchte sein Glück beim Schauspiel. Der Vater versagte ihm daraufhin die finanzielle Unterstützung. Über kleinere Engagements in Leipzig, Rostock, Wiesbaden und beim Bernarts-Theater in Aachen kam er schließlich nach Hamburg und spielte in einer der ersten deutschen Aufführungen von Maxim Gorkis Nachtasyl. Diese Aufführung bewegte Max Reinhardt dazu, ihn nach Berlin an sein Theater zu holen. Jetzt begann die große Zeit Paul Wegeners mit Rollen wie Richard III., Macbeth, Othello oder Mephisto zwischen 1906 und 1920. Im Ersten Weltkrieg diente er als Leutnant der Landwehr in Flandern, wo er schon 1914 mit dem Eisernen Kreuz 1. Klasse ausgezeichnet wurde und schwer verwundet wurde.[3] Datei:Duitse toneelspeler Paul Wegener.ogvMediendatei abspielen Paul Wegener spricht mit einem Unbekannten bei einem Gastspiel in Amsterdam, 1924 Paul Wegener leistete beim Film Pionierarbeit. Sein früher Einsatz für das neue Medium hatte entscheidenden Einfluss auf die Akzeptanz des Films als Kunstform in Deutschland. 1913 hatte sein erster Film Der Verführte Premiere.[A 1] Ein besonderer Anreiz lag für Wegener darin, durch die im Film mögliche Bildteilung mit seinem eigenen Spiegelbild, also zweimal zur selben Zeit, auf der Kinoleinwand zu erscheinen. Der Golem von 1914 behandelte eine Figur aus einer alten jüdischen Legende, die in der Jetztzeit von einem Verbrecher gefunden und ausgenutzt wird. Der Erfolg mit der Figur des Golem ließ Wegener eine eigene Filmfirma gründen. Nach dem Ersten Weltkrieg war er ein völlig unabhängiger Schauspieler und Regisseur. Um den Golem produzierte Paul Wegener noch zwei weitere Filme. 1920 drehte er den international gefeierten Klassiker Der Golem, wie er in die Welt kam, der die ursprüngliche Legende aus dem Prager Ghetto zum Thema hat. Wegener galt als fantasievoller Regisseur und Darsteller; er inszenierte in der Zeit des Ersten Weltkrieges drei Märchenfilme (Rübezahls Hochzeit 1916, Hans Trutz im Schlaraffenland 1917, Der Rattenfänger 1918). Wegener stellte gerne Personen anderer Kulturen dar, so in Der Yoghi 1916, Sumurun 1920, Das Weib des Pharao 1921 und Lebende Buddhas 1924. Mit letzterem Projekt, bei dem er als Regisseur und Produzent Verantwortung trug, hatte Wegener sich allerdings übernommen, so dass er danach nur noch als Darsteller in den Produktionen anderer tätig war. Seine Filme, vor allem Der Golem, wie er in die Welt kam, feierten auch in den USA Erfolge, was ihm Arbeit in Hollywood ermöglichte. 1926 drehte er dort bei Rex Ingram Der Magier. Wegener trat als Gast in lukrativen Hauptrollen an verschiedenen Berliner Bühnen auf und ging außerdem mit Theaterproduktionen auf Tournee. 1929 trat er mit seiner damaligen Frau Greta Schröder in Südamerika auf. Die neue Ära des Tonfilms und der gleichzeitige Aufstieg der Nationalsozialisten verringerten seine Bedeutung als Film- und Theaterschaffender nicht. Während des Nationalsozialismus war er zunächst beim Schillertheater Heinrich Georges engagiert und später bei Gustaf Gründgens an den Staatlichen Bühnen Berlins. Paul Wegener machte aus seiner anti-nationalsozialistischen Haltung nie ein Hehl. Er spendete wiederholt Geld für Widerstandsgruppen, versteckte mehrfach gefährdete Menschen in seiner Wohnung und ging noch als alter, schwerkranker Mann nachts auf die Straßen, um Parolen wie ?Nieder mit Hitler? u. ä. an die Haus- und Ruinenwände zu schreiben. Obwohl Wegener in einigen NS-Propaganda-Filmen mitgewirkt hatte, zuletzt 1945 in Veit Harlans Kolberg, erhielt er nach dem Zweiten Weltkrieg von der sowjetischen Besatzungsmacht die Erlaubnis, wieder aufzutreten. Nach Kriegsende schützte er ein Dutzend Frauen vor möglicher Vergewaltigung durch sowjetische Soldaten.[4] Sein Haus in der Binger Straße hatte sich im Rheingauviertel zu einem Treffpunkt für russische Offiziere entwickelt, mit denen Wegener sich im Erdgeschoss betrank, während die Frauen aus den umliegenden Häusern sich auf seinem Dachboden versteckten.[5] Am 7. September 1945 eröffnete Paul Wegener das Deutsche Theater mit Gotthold Ephraim Lessings Nathan der Weise mit ihm als Nathan. Es sollte seine letzte große Theaterrolle werden. Nach einem Schwächeanfall konnte er nicht mehr auftreten. Tod und Grabstätte Ehrengrab von Paul Wegener auf dem Friedhof Heerstraße mit Buddha-Statue Paul Wegener starb am 13. September 1948 im Alter von 73 Jahren in Berlin. Beigesetzt wurde er auf dem Friedhof Heerstraße im heutigen Ortsteil Berlin-Westend. Auch die Witwe Elisabeth geb. Rohwer (1903-1989) liegt dort begraben. Die einfach gestaltete Grabstätte besteht aus einer.
Language: German
Seller: Wimbauer Buchversand, Hagen, NRW, Germany
Manuscript / Paper Collectible Signed
Photopostkarte. Condition: Gut. Photopostkarte schwarzweiss, bildseitig von Paul Wegener mit violetter Tinte signiert /// Paul Wegener (* 11. Dezember 1874 in Arnoldsdorf, Westpreußen; ? 13. September 1948 in Berlin) war ein deutscher Theater- und Filmschauspieler und Filmregisseur. Er war außerdem Produzent und Drehbuchautor. Paul Wegener war der Sohn eines ostpreußischen Tuchfabrikanten. Sechs Wochen nach seiner Geburt zog die Familie nach Bischdorf (heute Satopy-Samulewo in der Gmina Bisztynek) im Kreis Rößel, wo bis zur Zerstörung durch französische Truppen 1807 das als Sommersitz und Jagdschloss genutzte Schloss der Fürstbischöfe von Ermland stand. Der Vater hatte die daraus hervorgegangene Domäne und das Gutshaus Bischdorf am Zainsee gekauft. Obgleich seine Mutter starb, als Paul Wegener erst zwei Jahre alt war, erlebte er seine ungebundene Kindheit in den Weiten des Gutes als ein ?Urherrscherdasein? Sein Vater ließ ihn schon früh Gedichte vortragen und mit seinen vier Geschwistern Theaterszenen aufführen. Nach dem Besuch des katholischen Kreisgymnasiums in Rößel ging er auf das Kneiphöfische Gymnasium in Königsberg, wo er seine Neigung zum Theater vertiefte und zusammen mit Kommilitonen den dramatischen Kreis ?Melpomene? gründete.[2] 1894/95 studierte er auf Wunsch des Vaters Rechtswissenschaften, dazu Philosophie und Kunstgeschichte in Freiburg im Breisgau und Leipzig, brach das Studium jedoch ab und suchte sein Glück beim Schauspiel. Der Vater versagte ihm daraufhin die finanzielle Unterstützung. Über kleinere Engagements in Leipzig, Rostock, Wiesbaden und beim Bernarts-Theater in Aachen kam er schließlich nach Hamburg und spielte in einer der ersten deutschen Aufführungen von Maxim Gorkis Nachtasyl. Diese Aufführung bewegte Max Reinhardt dazu, ihn nach Berlin an sein Theater zu holen. Jetzt begann die große Zeit Paul Wegeners mit Rollen wie Richard III., Macbeth, Othello oder Mephisto zwischen 1906 und 1920. Im Ersten Weltkrieg diente er als Leutnant der Landwehr in Flandern, wo er schon 1914 mit dem Eisernen Kreuz 1. Klasse ausgezeichnet wurde und schwer verwundet wurde.[3] Datei:Duitse toneelspeler Paul Wegener.ogvMediendatei abspielen Paul Wegener spricht mit einem Unbekannten bei einem Gastspiel in Amsterdam, 1924 Paul Wegener leistete beim Film Pionierarbeit. Sein früher Einsatz für das neue Medium hatte entscheidenden Einfluss auf die Akzeptanz des Films als Kunstform in Deutschland. 1913 hatte sein erster Film Der Verführte Premiere.[A 1] Ein besonderer Anreiz lag für Wegener darin, durch die im Film mögliche Bildteilung mit seinem eigenen Spiegelbild, also zweimal zur selben Zeit, auf der Kinoleinwand zu erscheinen. Der Golem von 1914 behandelte eine Figur aus einer alten jüdischen Legende, die in der Jetztzeit von einem Verbrecher gefunden und ausgenutzt wird. Der Erfolg mit der Figur des Golem ließ Wegener eine eigene Filmfirma gründen. Nach dem Ersten Weltkrieg war er ein völlig unabhängiger Schauspieler und Regisseur. Um den Golem produzierte Paul Wegener noch zwei weitere Filme. 1920 drehte er den international gefeierten Klassiker Der Golem, wie er in die Welt kam, der die ursprüngliche Legende aus dem Prager Ghetto zum Thema hat. Wegener galt als fantasievoller Regisseur und Darsteller; er inszenierte in der Zeit des Ersten Weltkrieges drei Märchenfilme (Rübezahls Hochzeit 1916, Hans Trutz im Schlaraffenland 1917, Der Rattenfänger 1918). Wegener stellte gerne Personen anderer Kulturen dar, so in Der Yoghi 1916, Sumurun 1920, Das Weib des Pharao 1921 und Lebende Buddhas 1924. Mit letzterem Projekt, bei dem er als Regisseur und Produzent Verantwortung trug, hatte Wegener sich allerdings übernommen, so dass er danach nur noch als Darsteller in den Produktionen anderer tätig war. Seine Filme, vor allem Der Golem, wie er in die Welt kam, feierten auch in den USA Erfolge, was ihm Arbeit in Hollywood ermöglichte. 1926 drehte er dort bei Rex Ingram Der Magier. Wegener trat als Gast in lukrativen Hauptrollen an verschiedenen Berliner Bühnen auf und ging außerdem mit Theaterproduktionen auf Tournee. 1929 trat er mit seiner damaligen Frau Greta Schröder in Südamerika auf. Die neue Ära des Tonfilms und der gleichzeitige Aufstieg der Nationalsozialisten verringerten seine Bedeutung als Film- und Theaterschaffender nicht. Während des Nationalsozialismus war er zunächst beim Schillertheater Heinrich Georges engagiert und später bei Gustaf Gründgens an den Staatlichen Bühnen Berlins. Paul Wegener machte aus seiner anti-nationalsozialistischen Haltung nie ein Hehl. Er spendete wiederholt Geld für Widerstandsgruppen, versteckte mehrfach gefährdete Menschen in seiner Wohnung und ging noch als alter, schwerkranker Mann nachts auf die Straßen, um Parolen wie ?Nieder mit Hitler? u. ä. an die Haus- und Ruinenwände zu schreiben. Obwohl Wegener in einigen NS-Propaganda-Filmen mitgewirkt hatte, zuletzt 1945 in Veit Harlans Kolberg, erhielt er nach dem Zweiten Weltkrieg von der sowjetischen Besatzungsmacht die Erlaubnis, wieder aufzutreten. Nach Kriegsende schützte er ein Dutzend Frauen vor möglicher Vergewaltigung durch sowjetische Soldaten.[4] Sein Haus in der Binger Straße hatte sich im Rheingauviertel zu einem Treffpunkt für russische Offiziere entwickelt, mit denen Wegener sich im Erdgeschoss betrank, während die Frauen aus den umliegenden Häusern sich auf seinem Dachboden versteckten.[5] Am 7. September 1945 eröffnete Paul Wegener das Deutsche Theater mit Gotthold Ephraim Lessings Nathan der Weise mit ihm als Nathan. Es sollte seine letzte große Theaterrolle werden. Nach einem Schwächeanfall konnte er nicht mehr auftreten. Tod und Grabstätte Ehrengrab von Paul Wegener auf dem Friedhof Heerstraße mit Buddha-Statue Paul Wegener starb am 13. September 1948 im Alter von 73 Jahren in Berlin. Beigesetzt wurde er auf dem Friedhof Heerstraße im heutigen Ortsteil Berlin-Westend. Auch die Witwe Elisabeth geb. Rohwer (1903-1989) liegt dort begraben. Die einfach gestaltete Grabstätte besteht aus einer liegenden Muschelkalkplat.
Language: German
Seller: Wimbauer Buchversand, Hagen, NRW, Germany
Manuscript / Paper Collectible Signed
Photopostkarte. Condition: Gut. Photopostkarte schwarzweiss, bildseitig von Paul Wegener mit blauer Tinte signiert mit eigenhändigem Zusatz "Dr.h.c.", leicht wischspurig, umseitig Bleistiftnotizen /// Paul Wegener (* 11. Dezember 1874 in Arnoldsdorf, Westpreußen; ? 13. September 1948 in Berlin) war ein deutscher Theater- und Filmschauspieler und Filmregisseur. Er war außerdem Produzent und Drehbuchautor. Paul Wegener war der Sohn eines ostpreußischen Tuchfabrikanten. Sechs Wochen nach seiner Geburt zog die Familie nach Bischdorf (heute Satopy-Samulewo in der Gmina Bisztynek) im Kreis Rößel, wo bis zur Zerstörung durch französische Truppen 1807 das als Sommersitz und Jagdschloss genutzte Schloss der Fürstbischöfe von Ermland stand. Der Vater hatte die daraus hervorgegangene Domäne und das Gutshaus Bischdorf am Zainsee gekauft. Obgleich seine Mutter starb, als Paul Wegener erst zwei Jahre alt war, erlebte er seine ungebundene Kindheit in den Weiten des Gutes als ein ?Urherrscherdasein? Sein Vater ließ ihn schon früh Gedichte vortragen und mit seinen vier Geschwistern Theaterszenen aufführen. Nach dem Besuch des katholischen Kreisgymnasiums in Rößel ging er auf das Kneiphöfische Gymnasium in Königsberg, wo er seine Neigung zum Theater vertiefte und zusammen mit Kommilitonen den dramatischen Kreis ?Melpomene? gründete.[2] 1894/95 studierte er auf Wunsch des Vaters Rechtswissenschaften, dazu Philosophie und Kunstgeschichte in Freiburg im Breisgau und Leipzig, brach das Studium jedoch ab und suchte sein Glück beim Schauspiel. Der Vater versagte ihm daraufhin die finanzielle Unterstützung. Über kleinere Engagements in Leipzig, Rostock, Wiesbaden und beim Bernarts-Theater in Aachen kam er schließlich nach Hamburg und spielte in einer der ersten deutschen Aufführungen von Maxim Gorkis Nachtasyl. Diese Aufführung bewegte Max Reinhardt dazu, ihn nach Berlin an sein Theater zu holen. Jetzt begann die große Zeit Paul Wegeners mit Rollen wie Richard III., Macbeth, Othello oder Mephisto zwischen 1906 und 1920. Im Ersten Weltkrieg diente er als Leutnant der Landwehr in Flandern, wo er schon 1914 mit dem Eisernen Kreuz 1. Klasse ausgezeichnet wurde und schwer verwundet wurde.[3] Datei:Duitse toneelspeler Paul Wegener.ogvMediendatei abspielen Paul Wegener spricht mit einem Unbekannten bei einem Gastspiel in Amsterdam, 1924 Paul Wegener leistete beim Film Pionierarbeit. Sein früher Einsatz für das neue Medium hatte entscheidenden Einfluss auf die Akzeptanz des Films als Kunstform in Deutschland. 1913 hatte sein erster Film Der Verführte Premiere.[A 1] Ein besonderer Anreiz lag für Wegener darin, durch die im Film mögliche Bildteilung mit seinem eigenen Spiegelbild, also zweimal zur selben Zeit, auf der Kinoleinwand zu erscheinen. Der Golem von 1914 behandelte eine Figur aus einer alten jüdischen Legende, die in der Jetztzeit von einem Verbrecher gefunden und ausgenutzt wird. Der Erfolg mit der Figur des Golem ließ Wegener eine eigene Filmfirma gründen. Nach dem Ersten Weltkrieg war er ein völlig unabhängiger Schauspieler und Regisseur. Um den Golem produzierte Paul Wegener noch zwei weitere Filme. 1920 drehte er den international gefeierten Klassiker Der Golem, wie er in die Welt kam, der die ursprüngliche Legende aus dem Prager Ghetto zum Thema hat. Wegener galt als fantasievoller Regisseur und Darsteller; er inszenierte in der Zeit des Ersten Weltkrieges drei Märchenfilme (Rübezahls Hochzeit 1916, Hans Trutz im Schlaraffenland 1917, Der Rattenfänger 1918). Wegener stellte gerne Personen anderer Kulturen dar, so in Der Yoghi 1916, Sumurun 1920, Das Weib des Pharao 1921 und Lebende Buddhas 1924. Mit letzterem Projekt, bei dem er als Regisseur und Produzent Verantwortung trug, hatte Wegener sich allerdings übernommen, so dass er danach nur noch als Darsteller in den Produktionen anderer tätig war. Seine Filme, vor allem Der Golem, wie er in die Welt kam, feierten auch in den USA Erfolge, was ihm Arbeit in Hollywood ermöglichte. 1926 drehte er dort bei Rex Ingram Der Magier. Wegener trat als Gast in lukrativen Hauptrollen an verschiedenen Berliner Bühnen auf und ging außerdem mit Theaterproduktionen auf Tournee. 1929 trat er mit seiner damaligen Frau Greta Schröder in Südamerika auf. Die neue Ära des Tonfilms und der gleichzeitige Aufstieg der Nationalsozialisten verringerten seine Bedeutung als Film- und Theaterschaffender nicht. Während des Nationalsozialismus war er zunächst beim Schillertheater Heinrich Georges engagiert und später bei Gustaf Gründgens an den Staatlichen Bühnen Berlins. Paul Wegener machte aus seiner anti-nationalsozialistischen Haltung nie ein Hehl. Er spendete wiederholt Geld für Widerstandsgruppen, versteckte mehrfach gefährdete Menschen in seiner Wohnung und ging noch als alter, schwerkranker Mann nachts auf die Straßen, um Parolen wie ?Nieder mit Hitler? u. ä. an die Haus- und Ruinenwände zu schreiben. Obwohl Wegener in einigen NS-Propaganda-Filmen mitgewirkt hatte, zuletzt 1945 in Veit Harlans Kolberg, erhielt er nach dem Zweiten Weltkrieg von der sowjetischen Besatzungsmacht die Erlaubnis, wieder aufzutreten. Nach Kriegsende schützte er ein Dutzend Frauen vor möglicher Vergewaltigung durch sowjetische Soldaten.[4] Sein Haus in der Binger Straße hatte sich im Rheingauviertel zu einem Treffpunkt für russische Offiziere entwickelt, mit denen Wegener sich im Erdgeschoss betrank, während die Frauen aus den umliegenden Häusern sich auf seinem Dachboden versteckten.[5] Am 7. September 1945 eröffnete Paul Wegener das Deutsche Theater mit Gotthold Ephraim Lessings Nathan der Weise mit ihm als Nathan. Es sollte seine letzte große Theaterrolle werden. Nach einem Schwächeanfall konnte er nicht mehr auftreten. Tod und Grabstätte Ehrengrab von Paul Wegener auf dem Friedhof Heerstraße mit Buddha-Statue Paul Wegener starb am 13. September 1948 im Alter von 73 Jahren in Berlin. Beigesetzt wurde er auf dem Friedhof Heerstraße im heutigen Ortsteil Berlin-Westend. Auch die Witwe Elisabeth geb. Rohwer (1903-1989) liegt dort begraben.