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340 p. Aus der Bibliothek von Prof. Wolfgang Haase, langjährigem Herausgeber der ANRW und des International Journal of the Classical Tradition (IJCT) / From the library of Prof. Wolfgang Haase, long-time editor of ANRW and the International Journal of the Classical Tradition (IJCT). - Zustand: Kleiner Bleistiftvermerk auf Vorsatz. Ansonsten im einwandfreien Zustand. / Condition: Small pencil note on endpaper. Otherwise in perfect condition. - Inhalt: Von 1951 bis 19541 wurde ich durch die Großzügigkeit des Craven-Komitees an der Universität Oxford und des University College unterstützt. Die Dankbarkeit, die ich jetzt ausspreche, ist spät, aber in der Folge tief. Denn seit 1954 habe ich gelernt, immer mehr den Nutzen zu erkennen, den ich aus der eigenwilligen Lektüre zog, die diese Gönner erlaubten. Dank ihnen machte ich erstmals Bekanntschaft mit den Reden des Demosthenes. Ich träumte davon, ein Werk zu schreiben, das jede demosthenische Frage behandelt. Aber nach einiger Zeit fand ich gute Gründe, diesen Wunsch beiseite zu legen. Viele demosthenische Fragen sind von Schaefer und Blass so gut behandelt worden, dass ihre Arbeit nicht übertroffen werden kann, oder zumindest kann ich sie nicht übertreffen. Trotzdem fuhr ich fort in der Hoffnung, in mäßig umfangreicher Form über die Karriere des Demosthenes zu schreiben. Aber ein Hindernis erhob sich, um mich zu bremsen; meine Aufmerksamkeit wurde wiederholt in Fragen über die Echtheit, das Datum und die Art der Komposition einzelner Reden abgelenkt. Endlich erkannte ich, dass viele dieser Fragen keiner endgültigen Lösung zugänglich sind. Man kann nur die Grenzen abstecken, innerhalb derer Spekulationen möglich sind. Nachdem ich dies erkannt hatte, machte ich mich 1983 an die Arbeit. Es ist mir ein Vergnügen, G. L. Cawkwell für Gefälligkeiten mehr als nur einer Art zu danken. Als mein Lehrer führte er mich in das Studium der Alten Geschichte ein. Später gab er mir durch seine umfangreichen Veröffentlichungen über Demosthenes und andere Themen aus dem vierten Jahrhundert Anregungen zum Nachdenken. Dieses Buch ist weitgehend eine Auseinandersetzung mit ihm. Vielleicht wird er mir noch den Gefallen tun, meine Fehler zu korrigieren. Intellektuelle Schulden müssen auch gegenüber den Arbeiten von zwei Gelehrten anerkannt werden, die in diesem Buch kaum erwähnt werden. Von Sir Ronald Syme habe ich gelernt, dass Geschichte nicht aus dem Blickwinkel der Sieger geschrieben werden muss. Von G. Himmelfarb habe ich gelernt, dass Geschichte noch geschrieben werden kann. Ich bedanke mich herzlich beim Department of Classics, Brown University, für die Einladung, die C. A. Robinson, Jr. Memorial Lecture für 1990 zu halten; ich habe die Gelegenheit ergriffen, Ideen zu äußern, die nun in den Kapiteln 4, 5 und 6. Ein oder zwei Vorratsbemerkungen können hinzugefügt werden. Die Daten im Buch sind vor Christi Geburt. Die Übersetzungen sind von mir. Aber jetzt blickt das Buch immer wieder in Richtung Ver-tumnus und Janus. / Content: From 1951 until 19541 was supported by the generosity of the Craven Committee in the University of Oxford and of University College. The gratitude I now tender is late but in consequence deep. For since 1954 I have learned to recognize increasingly the benefit I derived from the wayward reading which those patrons allowed. Thanks to them I made first acquaintance with the speeches of Demosthenes. I dreamed of writing a work to cover every Demosthenic question. But after a time I found good reason to put that desire aside. Many Demosthenic questions have been treated so well by Schaefer and Blass that their work cannot be surpassed, or at least I cannot surpass it. Even so I continued hoping to write in moderately extensive form about the career of Demosthenes. But an obstacle arose to check me; my attention was diverted repeatedly into questions about the authenticity, date, and mode of composition of particular speeches. At last I recognized that many of these questions are.
Seller Inventory # 1171145
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