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Kl.-8°. 23 SS. Schriftsatz in 7-Punkt Fraktur. 2 Front. a. gestrichenem Papier. (O-)Rücken-Brosch. (hs. Titel, äusserste Bll. leicht stockfleckig). Leichtere Alters- u. Lagerungs-, kaum Gebrauchsspuren, diskrete Widmung des Autors in Bleistift im Kopfsteg von p. 1. Gesamthaft grösstenteils sauberes, recht gutes Exemplar / Widmungsexemplar - - Sonderdruck aus: Neues Berner Taschenbuch für das Jahr 1915, 20. Jg. - Nicht in BSG 1913-15, Rubrik Personengeschichte - Digitalis. in e-periodica - Widmung: mit bestem Dank u. freundl. Gruß vm [von Mülinen] : Provenienz: ex Nachlass Prof. Dr. Albert Büchi, Frauenfeld 1864-1930 Freiburg, von Ettenhausen (heute Aadorf). Ab 1889 PD, ab 1891 o. Prof. für Schweizer Geschichte an der Universität Fribourg, Förderer der katholischen Geschichtswissenschaft in der Schweiz (HLS) - Tafeln: 1. Portr. nach Gemälde von Hans Funk, 2. als Gegenfigur zu Ritter Kaspar von Mülinen auf Taf. XII in Niklaus Manuels Totentanz (vgl. P. Zinsli, Der Berner Totentanz des Niklaus Manuel, 1979, p. 34 u. p. 52) - Das Geschlecht der de Rovéréa ist eine "Waadtländer Adelsfamilie aus dem Chablais, die ursprünglich aus dem Vallée d'Aulps stammte, wo sie im 11. Jh. erwähnt wird. Ein Zweig, der in Genf unter dem Namen de Rovorée bekannt ist, erwarb im 14. Jh. die Herrschaften Le Crest (Gem. Jussy) und 1343 La Roche d'Ollon. [.] Die erste Heirat mit einer Bernburgerin fand kurz vor 1512 statt. Jacques oder Jakob (gestorben 1528), dessen Mutter die Tochter eines Schultheissen war, erhielt 1515 das Berner Burgerrecht. Dieser Zweig starb rasch aus." (HLS, Fam. Rovéréa) - Jacques (1494-1528), Herr von Le Crêt, Landvogt von Aigle 1525, wurde bei Pavia gefangen [1525], starb an der Pest vor Neapel (HBLS, vorliegende Publikation als Reverenz). Vgl. Leu, Lex. Bd. 15, 1759: Grossrat 1515, dann Hauptmann in Kgl. Französ. Diensten, nach der Gefangenschaft 1525 "Gubernator zu Aelen [Elen, Aigle], und A[nno] 1527 Obrister über ein Regiment [.], solches auch in das Königreich Neapolis geführt" (etc., p. 484; die Gefangennahme auch erw. in: A. v. Tillier, Gesch. d. Freistaates Bern, Bd. 3, 1838, p. 175); P. de Vallière, Treue und Ehre, 2. Aufl. 1940 (passim; p. 191 mit Porträt n. Funk) -- Wolfgang Friedrich von Mülinen (Bern 1863-1917 ibid.), von Bern. Studien u.a. in Freiburg, Berlin und Bern, 1887 Dr. phil., 1896 ao. Prof. für Schweizer Geschichte an der Univ. Bern. Ab 1900 Leiter der Stadt- und Universitätsbibliothek Bern. Verfasser zahlreicher Aufsätze und Quelleneditionen zur Berner Geschichte vom Mittelalter bis in die frühe Neuzeit (etc.; HLS). - Sprache: de.
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