(um 1893). 1 Blatt mit 1 Abbildung (ca. 18 cm x 14 cm), auf Pappe montiert, (gering randgebräunt)---- Claude Lorrain, auch bekannt als Claude Gel(l)ée oder Claude Le Lorrain, ital. Claudio di Lorena war ein französischer Maler des Barocks, der einen eigenen lyrisch-romantischen Stil klassizistisch barocker Landschaftsmalerei entwickelte - 68 Gramm.
Published by Rom, Antonio Porretta für die Calcografia Camerale 1794 - aber hier wohl späterer Abdruck, 1794
Seller: Antiquariat Les-art, Burgstetten, Germany
45 x 58 (Bildgröße). 59,3 x 70,9 cm (Blattgröße). Unterhalb der Darstellung links "Claudio Gelée vulgo Lorense pinx(it)", mittig "Stephano Tofanelli delin(eat)" und rechts "Antonio Porretta sculp(sit) 1794" und darunter "Jean Volpato direxit et rendit Romae". Am rechten unteren Plattenrand "Roma, presso la Calcografia Camerale", rechts daneben im äußeren Blattrand deren runder Blindstempel. Rückseitig im Rand umlaufendes braunes Papierklebeband von alter Montage (auch mittig im Blatt zwei kleine Reste desselben - aber alles vorne nicht sichtbar!), weiße Blattränder in den Maßen eines ehemaligen Passepartout-Ausschnittes ganz minimal gebräunt. Sehr guter, prächtiger Abdruck auf dickerem Papier (ohne Wasserzeichen). Über den Kupferstecher A. Porretta ist wenig bekannt, er war Schüler Volpatos und widmete sich der Reproduktion von Werken Lorrains, Salvator Rosas u.a. "Unter Volpato's Leitung gestochen" (Handbuch für Kupferstichsammler oder Lexicon der Kupferstecher, Maler-Radirer und Formschneider aller Länder und Schulen, Leipzig 1873, S. 324). Das erstmals 1794 erschienene Blatt enthielt ursprünglich unterhalb des Titels eine Widmung an den Herzog Francesco Sforza Cesarini links und rechts eine Wappenkartusche - beides fehlt bei vorliegendem Blatt. Sprache: de.
Published by 1634, 1634
Seller: Galerie Joseph Fach GmbH, Oberursel im Taunus, Germany
Art / Print / Poster
Condition: sehr guter Zustand. Radierung, 1634, auf Bütten. 10,8:17,2 cm. Literatur: Robert-Dumesnil 3, I (von III); Blum 8, I (von III); Russell 1982, Nr. 18, I (von III). Prachtvoller und kräftiger Druck vor der Nummer und der Beschädigung der rechten unteren Plattenecke. Mit feinem Rändchen um die Plattenkante. - Bis auf eine dünne Stelle links oben und Reste alter Hinterklebung verso am Oberrand ausgezeichnet und frisch erhalten. Eines der wenigen Nachtstücke im 43 Blatt umfassenden graphischen Werk des Künstlers, das, wie man weiß, von der Landschaftsmalerei A. Elsheimers (1578-1610) beeinflußt ist. Keine andere Radierung Claudes ist räumlich so eng begrenzt wie diese wie ein Fries angelegte Figurenszene. Der zeichnerische Stil mit eng gekräuselten und schraffierten Strichen erschwert die Lesbarkeit der Darstellung. Die symmetrisch verteilten Figuren und Tiere nehmen einen großen Platz ein. Darüber erscheinen die Landschaftselemente: ein rahmender, verknorpelter Baum im Vordergrund, ein Brückenbogen über der vorne sitzenden Frau, ein krönender Baum in der Mitte über der schreitenden Figur sowie ein beschränkter Ausblick mit einem flachen Hügel über den parallel gerichteten Rücken der Kuh und der Ziegen. Einige Formen spiegeln sich im Wasser. Vergleichbare Hirtenmotive erscheinen in Claudes frühen Hirtenlandschaften und im Album der Tierskizzen [.]" (zitiert aus: Ausst. Katalog: Im Licht von Claude Lorrain. Haus der Kunst, München 1983, S. 147, Nr. 84 mit Abb.).