1887 Kiew (2 results)

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    Silbergelatineabzug. 17,8 x 11,8 cm (randlos). Vintage print. Rückseitig Stempel des Photographen, weiterer Stempel "Grand Ballett du Marquis de Cuevas" und handschriftliche Bezeichnung "Rosella Hightower (und) Nicholas Polajenko", der Name Hightowers ist durchgestrichen und wohl von der Hand Consuelos durch ihren ersetzt. Aufnahme gut erhalten, lediglich im Oberrand minimal knittrig. Mit eigenhändiger Widmung und Unterschrift der Tänzerin für den deutschen Schauspieler Kai Möller. Consuelo wurde in Rio de Janeiro durch Nina Verchinina und Tatjana Leskova ausgebildet und debütierte dort am Teatro Municipal. Ab 1953 tanzte sie beim Ensemble des "Grand Ballet du Marquis de Cuevas" bis zu dessen Auflösung 1958. Danach war sie Ballettlehrerin in Serge Golovines Ensemble in Genf und gründete dort später eine eigene Tanzschule. Polajenko war Schüler von Aanatole Vilzak in New York und debütierte in Musicals. 1948 ging er nach Europa und wurde Mitglied des Ballet des Champs Elysée. Ab 1951 tanzte er in Petits Company und an der Metropolitan Opera in New York etc. Von 1956-62 war er Principal des "Grand Ballet du Marquis de Cuevas". Die Aufnahme stammt aus dem berühmten Pariser Atelier Lipnitzkis (manche Biographen geben als Geburtsort auch Odessa an). Er kam 1921 nach Paris und eröffnete sein erstes Studio mit Hilfe des Modeschöpfers Paul Poiret, der ihm seine Klientel zuführte. Lipnitzki photographierte für die großen Modehäuser wie Heim, Schiaparelli, Chanel etc., am Theater, beim Ballett, in Künstlerateliers und bei gesellschaftlichen Ereignissen. Berühmt sind seine zahlreichen Portraits der Größen der Pariser Gesellschaft, wie z.B. Josephine Baker, Pablo Picasso, Jean Cocteau, Igor Strawinski, Serge Lifar u.v.a. Während der deutschen Okkupation Frankreichs war er in New York im Exil, eröffnete danach aber erneut in Paris ein Studio zusammen mit seinem Bruder. Sprache: de.…

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    Condition: guter Zustand. Lithographie, um 1921, auf hellbraunem Bütten, mit Bleistift nummeriert und signiert 20/100", Archipenko". 29,2:21,3 cm. Nr. 20 von 100 Exx. Literatur: Karshan 24; Söhn HDO 50406-1. Selten! Als Beilage erschienen zur Vorzugsausgabe in 100 nummerierten Exemplaren zu: DER ARARAT: Glossen / Skizzen und Notizen zur neuen Kunst. München, Goltzverlag, 2. Jg., 6. Heft, Juni 1921. Ss. 183-200, 3 Bll. Anzeigen. Rot und schwarz gedruckter Umschlag mit Fadenheftung nach einem Entwurf von Toni Wendling. Mit Texten von Maurice Raynal, Friedrich Markus Huebner, H. H. Stuckenschmidt, Helmut Kolle, Rudolf Utzinger, Guido Kaschnitz und Grete Brandt. Mit Abbildungen nach A. Archipenko, Alb. Servaes, F. Boucher und Josef Eberz. - Umschlag mit leichten Gebrauchsspuren. Von dieser wichtigen expressionistischen Zeitschrift erschienen insgesamt 24 Hefte und drei Flugblätter. Alexander Archipenko gilt als einer der innovativsten Bildhauer des 20. Jahrhunderts: Er übertrug den Kubismus auf die Bildhauerei, entwarf bewegliche und bemalte Skulpturen - die Archipentura -, gründete Kunstschulen in Paris und Berlin, war am Bauhaus tätig und experimentierte als einer der Ersten mit Plastik und Plexiglas. »Archipenko verändert die traditionelle Auffassung der Skulptur«, beschreibt Juan Gris dessen Arbeiten, die im Paris des beginnenden 20. Jahrhunderts entstanden. Wenige Jahre zuvor war Archipenko wegen »Rebellion gegen die Lehrmethode« der Kiewer Akademie verwiesen worden und gelangte über Moskau nach Frankreich. Hier traf er auf Braque und Picasso, ließ sich von Marcel Duchamp inspirieren und stellte mit den Futuristen aus. Später knüpfte er in Berlin Kontakt zu den Dadaisten und zum Bauhaus und emigrierte schließlich nach Amerika. Die letzten acht Jahre seines Lebens begleitete ihn dort seine Frau Frances Archipenko Gray.…