hardcover. Condition: New. 1st.
Published by Köln: Böhlau, 2020
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fester Einband. 287 S. Reg. Kart. - nahezu neu - Was bewegte einen jungen Adligen im ausgehenden Ancien Régime dazu, in den diplomatischen Dienst einzutreten Die vorliegende Studie analysiert ausgehend von einer praxeologischen Lektüre der mehr als 50 Tagebuchbände des preußischen Gesandten Jean-Pierre de Chambrier d'Oleyres (1753-1822) den sozialen Sinn der Diplomatie in der Sattelzeit. Sie zeigt, dass der Fürstendienst am fremden Hof zugleich der Statuspolitik des Familienverbands wie auch der Selbstpositionierung eines Adligen innerhalb der Familie diente. Angesichts sozialer und politischer Umbrüche wurde diese »Ökonomie der doppelten Distinktion« Ende des 18. Jahrhunderts nicht als obsolet betrachtet, sondern vielmehr in bisher ungekannter Weise reflektiert und perfektioniert. Innerhalb eines vormodernen Denkrahmens manifestiert sich ein modernes Subjekt, das die eigene Biografie in Zeiten des Wandels autonom zu gestalten trachtet. Indem sie Diplomatiegeschichte und Selbstzeugnisforschung zusammenführt, ermöglicht die Studie einen neuen Blick auf die gesellschaftlichen Veränderungen in der Sattelzeit. Sprache: Deutsch.
Condition: Sehr Gut. Zustandsbeschreibung: Mängelexemplarstempel auf Schnitt, leichte Lagerspuren. Funktionen eines adligen Selbstzeugnisses der Sattelzeit. Die Studie analysiert ausgehend von einer praxeologischen Lektüre der mehr als 50 Tagebuchbände des preußischen Gesandten Jean-Pierre de Chambrier d?Oleyres (1753-1822) den sozialen Sinn der Diplomatie in der Sattelzeit. Sie zeigt, dass der Fürstendienst am fremden Hof zugleich der Statuspolitik des Familienverbands wie auch der Selbstpositionierung eines Adligen innerhalb der Familie diente. Angesichts sozialer und politischer Umbrüche wurde diese »Ökonomie der doppelten Distinktion« Ende des 18. Jahrhunderts nicht als obsolet betrachtet, sondern vielmehr in bisher ungekannter Weise reflektiert und perfektioniert. Innerhalb eines vormodernen Denkrahmens manifestiert sich ein modernes Subjekt, das die eigene Biografie in Zeiten des Wandels autonom zu gestalten trachtet. Indem sie Diplomatiegeschichte und Selbstzeugnisforschung zusammenführt, ermöglicht die Studie einen neuen Blick auf die gesellschaftlichen Veränderungen in der Sattelzeit. 287 Seiten, gebunden (Externa. Geschichte der Außenbeziehungen in neuen Perspektiven; Band 14/Böhlau Verlag 2020). Statt EUR 59,00. Gewicht: 623 g - Gebunden/Gebundene Ausgabe.
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First Edition
Hardcover. Condition: new. Hardcover. Was bewegte einen jungen Adligen im ausgehenden Ancien Regime dazu, in den diplomatischen Dienst einzutreten? Die vorliegende Studie analysiert ausgehend von einer praxeologischen Lektuere der mehr als 50 Tagebuchbaende des preussischen Gesandten Jean-Pierre de Chambrier dOleyres (17531822) den sozialen Sinn der Diplomatie in der Sattelzeit. Sie zeigt, dass der Fuerstendienst am fremden Hof zugleich der Statuspolitik des Familienverbands wie auch der Selbstpositionierung eines Adligen innerhalb der Familie diente. Angesichts sozialer und politischer Umbrueche wurde diese OEkonomie der doppelten Distinktion Ende des 18. Jahrhunderts nicht als obsolet betrachtet, sondern vielmehr in bisher ungekannter Weise reflektiert und perfektioniert. Innerhalb eines vormodernen Denkrahmens manifestiert sich ein modernes Subjekt, das die eigene Biografie in Zeiten des Wandels autonom zu gestalten trachtet. Indem sie Diplomatiegeschichte und Selbstzeugnisforschung zusammenfuehrt, ermoeglicht die Studie einen neuen Blick auf die gesellschaftlichen Veraenderungen in der Sattelzeit. Zusammenfuehrung von Diplomatiegeschichte und Selbstzeugnisforschung Shipping may be from multiple locations in the US or from the UK, depending on stock availability.
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Language: German
Published by Böhlau, Brill Deutschland Gmbh, 2020
ISBN 10: 3412519294 ISBN 13: 9783412519292
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Buch. Condition: Neu. Neuware - Was bewegte einen jungen Adligen im ausgehenden Ancien Régime dazu, in den diplomatischen Dienst einzutreten Die vorliegende Studie analysiert ausgehend von einer praxeologischen Lektüre der mehr als 50 Tagebuchbände des preußischen Gesandten Jean-Pierre de Chambrier d'Oleyres (1753-1822) den sozialen Sinn der Diplomatie in der Sattelzeit. Sie zeigt, dass der Fürstendienst am fremden Hof zugleich der Statuspolitik des Familienverbands wie auch der Selbstpositionierung eines Adligen innerhalb der Familie diente. Angesichts sozialer und politischer Umbrüche wurde diese »Ökonomie der doppelten Distinktion« Ende des 18. Jahrhunderts nicht als obsolet betrachtet, sondern vielmehr in bisher ungekannter Weise reflektiert und perfektioniert. Innerhalb eines vormodernen Denkrahmens manifestiert sich ein modernes Subjekt, das die eigene Biografie in Zeiten des Wandels autonom zu gestalten trachtet. Indem sie Diplomatiegeschichte und Selbstzeugnisforschung zusammenführt, ermöglicht die Studie einen neuen Blick auf die gesellschaftlichen Veränderungen in der Sattelzeit.; Dissertationsschrift.
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Buch. Condition: Neu. Diplomatie und Distinktion | Funktionen eines adligen Selbstzeugnisses der Sattelzeit | Nadja Ackermann | Buch | 287 S. | Deutsch | 2020 | Böhlau | EAN 9783412519292 | Verantwortliche Person für die EU: Böhlau-Verlag GmbH u Cie., Lindenstr. 14, 50674 Köln, ute[dot]schnueckel[at]brill[dot]com | Anbieter: preigu.
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First Edition
Hardcover. Condition: new. Hardcover. Was bewegte einen jungen Adligen im ausgehenden Ancien Regime dazu, in den diplomatischen Dienst einzutreten? Die vorliegende Studie analysiert ausgehend von einer praxeologischen Lektuere der mehr als 50 Tagebuchbaende des preussischen Gesandten Jean-Pierre de Chambrier dOleyres (17531822) den sozialen Sinn der Diplomatie in der Sattelzeit. Sie zeigt, dass der Fuerstendienst am fremden Hof zugleich der Statuspolitik des Familienverbands wie auch der Selbstpositionierung eines Adligen innerhalb der Familie diente. Angesichts sozialer und politischer Umbrueche wurde diese OEkonomie der doppelten Distinktion Ende des 18. Jahrhunderts nicht als obsolet betrachtet, sondern vielmehr in bisher ungekannter Weise reflektiert und perfektioniert. Innerhalb eines vormodernen Denkrahmens manifestiert sich ein modernes Subjekt, das die eigene Biografie in Zeiten des Wandels autonom zu gestalten trachtet. Indem sie Diplomatiegeschichte und Selbstzeugnisforschung zusammenfuehrt, ermoeglicht die Studie einen neuen Blick auf die gesellschaftlichen Veraenderungen in der Sattelzeit. Zusammenfuehrung von Diplomatiegeschichte und Selbstzeugnisforschung Shipping may be from our Sydney, NSW warehouse or from our UK or US warehouse, depending on stock availability.