Softcover, Broschiert. Condition: Sehr gut. Dieser Artikel ist momentan um 30% rabattiert. Inhalt: Essays, Leiden zu Rembrandts Zeit, Rembrandts Anfänge - ein Versuch, Die Abgrenzung von Rembrandts eigenhändigen Oeuvre - ein unlösbares Problem? u.v.m. Zustand: Einband mit geringfügigen Gebrauchsspuren, Seiten geringfügig gebräunt, insgesamt SEHR GUTER Zustand! 415 Seiten, sehr viele Abbildungen Deutsch 1890g.
Der seine Anonymität wahren wollende Autor schildert als "Insider" ("vom Kadettencorps bis zur Regimentsführung") sehr detailliert und kritisch über die Schwächen und Missstände des "alten Heeres", einerseits über das "Räderwerk" (Kadettencorps, Kriegsakademie, Militärkabinett, Offizierstypen, Waffengattungen), andererseits über "die Führer" (Schlieffen, Falkenhayn, Hindenburg, Ludendorff, BEseler, Herzog Albrecht von Württemberg, Prinz Eitel Friedrich, Kronprinz u. "Heer und Kaiser"). Er betont, dass er "der alten Armee . immer mit Liebe gedenken (werde). Sie hat mir viel gegeben, und ihre Besten wußten anständig zu leben und zu sterben (Vorwort). Da das Buch im Verlag der Weltbühne erscheint, ist es nicht ganz überraschend, dass er zwar keiner politischen Partei angehört, "wenn ich auch vom Sozialismus für die Zukunft alles erwarte" (Vorwort). Von der neuen Reichswehr verspricht er sich, nach Sicherung der Stabilität, viel u. appeliert besonders an die verbliebenen Offiziere: "sie mögen sich endlich zu dem Wagnis entschließen, das auch zu scheinen, was sie sind, nämliche Angehörige eines republikanischen Staatswesens" (S. 142). Leider hat sich seine optimistische Prognose am Ende nicht bestätigt: "Die Gefahr, daß die Reichswehr politisch mißbraucht wird, besteht zur Zeit nicht, teils also, weil die Offiziere viel zu heterogen gesinnt sind, nämlich von der äußersten Rechten bis zur äußersten Linken sich auf alle Parteien verteilen, teils weil kein Führer dafür da ist" (S. 143). - Papier leicht gebräunt.