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  • Rufer, Alfred (Bearb./Hsg.) / Strickler, Johannes.

    Published by [Thusis od. Bern], Verlag des Herausgebers 1920 -, 1920

    Seller: Franz Kühne Antiquariat und Kunsthandel, Affoltern am Albis, Switzerland

    Seller rating 5 out of 5 stars 5-star rating, Learn more about seller ratings

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    Kl.-8°. 48 SS. Schriftsatz in 6-Punkt Fraktur. OBrosch. (stockfleckig, Rückendeckel mit kleiner Reparaturstelle). Äusserste Bll. etwas stockfleckig. Alters- u. Lagerungs-, wenig eigentliche Gebrauchsspuren, Donationsstempel a. Vorderdeckel. Gesamthaft weitgehend sauberes, abgesehen vom etwas unansehnlichen Umschlag sehr ordentliches Exemplar - - SD aus: Züricher Post - Stempel: 'Vom Herausgeber überreicht' - Johannes Strickler (Hirzel ZH 1835-1910 Bern), ref., von Hirzel. "Aus wirtschaftlich bescheidenen Verhältnissen, Unterstützung vom Ortspfarrer und von der Freimaurerloge in Zürich. 1849-53 Schulen in der Anstalt Bächtelen in Wabern (Gem. Köniz), 1853-56 Lehrerseminar Küsnacht (ZH), 1861-65 dort Dozent" (HLS), u.a. 1870-81 Staatsarchivar des Kt. Zürich. 1878-81 Herausgeber der 'Aktensammlung zur schweizerischen Reformationsgeschichte in den Jahren 1521-1532', 1883-1903 Bearbeiter der helvetischen Akten im Bundesarchiv in Bern (10 Bde., 1886-1906). Dr. h.c. der Univ. Zürich (1874) und Bern (1903). (ibid., vorliegender Titel als einziges 'Werk' erw.) - "Die haltbare Frucht der kritischen Schule hatte eine Reife erreicht, die den Fachmann ermunterte, sie geniessbar weiten Kreisen darzubieten. Herkunft und Humanität beriefen Johannes Strickler zu diesem Werk. [.] Er strebte nach der Unbefangenheit des Urteils, ohne die Seite des Volkes zu verlassen." (Feller/Bonjour, 2. Aufl. 1979, p. 721 u. 722) -- Alfred Rufer (Münchenbuchsee 1885-1970 Köniz), ref., von Münchenbuchsee. Lehrer, Historiker u. Philologe. "1921 übernahm Rufer im Schweiz. Bundesarchiv die Weiterbearbeitung der von Johannes Strickler begonnenen 'Amtlichen Sammlung der Acten aus der Zeit der Helvetischen Republik' und brachte deren kulturhistorische Serie zum Abschluss" (HLS). - Sprache: de.

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    8°. 316 SS. Portr.-Front. (Landammann W. Zelger), 4 Portr.-Tafeln nach Gemälden. OBrosch. (marginal leicht gebräunt, wenig bestossen). Erste (autorisierte) Ausgabe. Leichtere Alters- u. Gebrauchsspuren. Gesamthaft sauberes, recht gutes Exemplar - - BSG 1970, Bern 1971, p. 47, Nr. 546 - Beiträge zur Geschichte Nidwaldens BGN H. 32/33, [1970] - "Mit Walter Zelger starb der bisher letzte Landammann dieses Geschlechts [.]. [.] Wie war nun Walter Zelger als Mensch und Charakter? [.] Das hier vorliegende 'Journal [etc.]' lässt vieles erschliessen, aber wohl lange nicht alles. Wir müssen beim Lesen bedenken, dass er es mit 21 Jahren begann, und dass er es drei Jahre später schon abschloss. [.] Und wie es der Jugend entspricht [.], hielt er mit raschem, scharfem Urteil nicht zurück, und manchmal gab ihm ein späteres Ereignis recht und manchmal traf er auch daneben. [.] Das 'Journal' schliesst [.] mit der verschobenen Himmelfahrt der frommen Jungfer in Buochs anno 1849 und mit der Landsgemeinde 1850." (pp. 5-7). - Mit lokal- und regionaltypischer Folklore und feiner Ironie durchsetztes Zeitdokument. Leseprobe: "11. Nov Wenig Neues von Belang. Am Morgen vernimmt man sowohl durch Depesche des Statthalters als durch Privatleute, die gestern in Luzern waren (Kniri Landammann) dass unser Bataillon Wirsch gestern am 10 ten wieder nach Cham beordert und um 12 Uhr mittags wirklich schon in Ebikon abmarschiert sei. Ueble Sensation!" (p. 11; Beginn der Aufzeichnungen). [.] "Zwei Stansstaderinnen, natürlich Subjecte minorum gentium (des Gäßlj Kaspers, u Alois Engelbergers 'Myä') sind dem Thurgauer Militair außer Land nachgefolgt, indem sie scheint's das Gebot der hl. Schrift, daß das Weib dem Manne nachfolgen soll, auch auf sich bezogen hatten." (p. 119). [.] "Den 2 ten April. war Genossen u Dorflyte Versammlg auf d. Rathhaus zur Wahl e. Ratsherrn an den Platz des am 31 ten März verstorbenen Kirchmeyer Kaiser. / Mein Vater dankte für d. Verstorbenen ab u schlug an den Platz nach alter Sitte u Uebung den Sohn desselben, Bildhauer Franz Kaiser vor; Wächter Weber Lussi schlug darauf den Landjäger Businger, Genossen-Vogt; des Rathshrn Guten Bruder schlug als dritten den Joseph Zelger vor, stund aber v. seinem Vorschlag ab, als Maria Lussi Niederdorf den Franz Zelger vorschlug, u zugleich bemerkte, daß er selber mit d. Frz Zelger gesprochen u daß sich derselbe bereit gezeigt habe, das Amt anzunehmen." (etc., p. 143). - 1902 war unter dem Titel 'Tagebuch eines konservativen Nidwaldners' eine unautorisierte Teilausgabe des sonst nur als Originalmanuskript vorliegenden 'Journals' erschienen (Altdorf, Buchdruckerei 1902, 210 SS.; Barth 5742). "Als nun dank Schenkung vor einigen Jahren das Zelger-Archiv mitsamt der Handschrift in den Besitz des Standes Nidwalden kam, erwies es sich, dass im Heft von 1902 etwa ein Drittel weggelassen war, dass Abschreibfehler gedruckt wurden und dass schwer Leserliches ergänzt wurde. [.] Eine neue, diesmal vollständige und fehlerfreie Drucklegung des in jeder Hinsicht wichtigen Originals drängt sich also auf. [.] Sie erfolgt hier genau so, wie Zelger geschrieben hat [.]." (etc.; p. 9) -- Journal-Verfasser ist Walter Zelger (1826-1874), Arzt, Rats- u. Amtsherr, 1874 Landammann, 1861-68 Ständerat, "galt als streng konservativer Wahrer kirchlicher und aristokratischer Interessen" (HLS; vgl. HBLS 7, p. 637, Waltensberger-Stamm Nr. 60). - Sprache: de.

  • Seller image for Münz- und Geldgeschichte des Standes Zug. Herausgegeben von der Zuger Kantonalbank aus Anlass ihres 75jährigen Bestehens 1892-1967. for sale by Franz Kühne Antiquariat und Kunsthandel

    Zuger Kantonalbank, Hsg. / Wielandt, Friedrich (Bearb.).

    Published by Zug, Zuger Kantonalbank / Druck von Kalt-Zehnder 1966 -, 1966

    Seller: Franz Kühne Antiquariat und Kunsthandel, Affoltern am Albis, Switzerland

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    4° (27.5 x 21 x 2 cm). 1 Bl., 149 SS., 1 Bl. Farb. Front. (Glasgemälde von 1617), zahlreiche Tafeln (teilw. in Farbe) u. Abbildungen, 6 Tafeln i. sep. Anhang jew. mit mehreren Abbildungen von Münzen. OHLn. (schiefergrau; schwach lichtrandig/verfärbt, wenig bestossen; Rücken-Vorderseite im Fuss mit Farbabklatsch) mit farb. Rückentitel u. Deckelsujet. Leichtere Lagerungs, wenig eigentliche Gebrauchsspuren. Gesamthaft sauberes, recht gutes Exemplar. - - BSG 1966, Bern EDMZ 1966, p. 40, Nr. 478 - INHALT : 1. Das Geldwesen in Stadt und Amt Zug vor Beginn der zugerischen Münzprägung; 2. Zuger Münzprägung des Oswald Vogt 1564-1584; 3. Münzwesen unter Georg Vogel 1597-1608; 4. Die Ära Weissenbach 1609-1624; 5. Das zweite Weissenbachsche Münzunternehmen 1690-1694; 6. Die Zeit der 'Angstermacher' 1700-1805; 7. Zuger Münzpolitik und Münzmandate im 18. Jahrhundert; 8. Münzfälschung; 9. Zuger Münzwesen im 19. Jahrhundert bis zur Einführung der Bundesmünze. - Mit Münzverzeichnis, Orts-, Namen- und Sachregister. -- Friedrich Wielandt (Heidelberg 1906-1996 Grötzingen/Karlsruhe), deutscher Historiker u. Germanist. 1936-1971 Leiter des Badischen Münzkabinetts in Karlsruhe, mit kriegsbedingten Unterbrechungen 1939-1948. Der ursprüngliche Mediävist und Wirtschaftshistoriker widmete sich der elsässischen, oberrheinischen und schweizerischen Münz- und Geldgeschichte. Er publizierte dazu auch die entsprechenden Münzkataloge (HLS). -- VERSANDKATEGORIE / Poids Brut / Weight Category 2 kg - Sprache: de.

  • Seller image for Emanuel Büchel : Die Landschaft Basel. Kupferstiche aus der Zeit um 1750 aus Daniel Bruckners Sammelwerk 'Die Merkwürdigkeiten der Landschaft Basel'. Einleitung und Begleittexte von Hansrudolf Schwabe. for sale by Franz Kühne Antiquariat und Kunsthandel

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    Quer-4° (23.5 x 28.5 x 1.6 cm). 110 SS., davon 48 Ansichten mit nebenstehenden Legenden. Druck a. getöntem Mattpapier (chamois). OKart. (kaschiert) mit ident. farb. Deckelillustration (Pratteln), Ln.-Rücken u. farb. Rückentitel. Leichte Alters- u. Lagerungsspuren. Gesamthaft gutes, kaum gebrauchtes Exemplar. - - BSG 1973, p. 222, Nr. 2595 - Emanuel (Emmanuel) Büchel (Taufe Basel 1705-1775 ibid.), Bäckermeister. Zeichner von Prospekten für Daniel Bruckners Merkwürdigkeiten, David Herrlibergers Topographie und von Phantasielandschaften. Arbeitet nach naturgeschichtlichen Vorlagen und nimmt Kunstdenkmäler Basels auf (SIKART) - "1741 als 'dessineur' bezeichnet (Taufbuch von St. Alban). [.] 1748-1763 topografische Aufnahmen und Stechervorlagen für Daniel Bruckners (1707-1781) 'Merkwürdigkeiten', 1754-1773 für David Herrlibergers 'Topographie'. [.] Das Handwerk des topografischen Zeichners dürften ihm die Vorbilder Matthäus Merians des Älteren und des Basler Geometers Georg Friedrich Meyer erschlossen haben. Büchels Hauptleistung liegt in der zeichnerischen Überlieferung mannigfaltiger und wirklichkeitsnaher Bilder von Stadt und Landschaft Basel, solothurnischen und aargauischen Gebieten. Was davon durch professionelle Stecher in Bruckners 'Merkwürdigkeiten' und Herrlibergers 'Topographie' ausgeführt worden ist, erreicht allerdings nicht die Qualität der Vorlagen Büchels. Dessen Begabung (auch im Umgang mit Aquarell und Gouache) kam ausserdem seiner Funktion als exakter naturwissenschaftlicher Zeichner, als Bildregistrator der Ausgrabungen und Funde von Augst und der Basler Münzen-, Medaillen- und Fossilien-Sammlungen zugute." (ibid.). -- ISBN 3 7230 0078 9 - Sprache: de.

  • Seller image for Vita S. Benedicti Abbatis Monachorum in Occidente Patriarchae et Legislatoris. Auctore S. Gregorio Magno Papa. In toto Libro II. dialogorum. for sale by Franz Kühne Antiquariat und Kunsthandel

    Gregorius Magnus (i.e. Papst Gregor d.Gr.) / Anonymus (Bearb./Hsg.).

    Published by [Einsiedeln, Klosterdruckerei] : Typis Monasterii Einsidlensis Anno 1899 -, 1899

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    16° (15 x 10.5 x 1.3 cm). 112 SS. Portr.-Front. in Holzstich v. Adr. Schleich nach (wohl Joh. v.) Schraudolph. Typographisch sorgfältiger Schriftsatz ('Akzidenzsatz') in 7-Punkt Antiqua. OLn. (braun, lamin.) mit vergold. Rückentitel, alls. Rotschnitt. Floral gemusterte Vorsätze (hs. Sammlungsnummer in Rotstift). Erste (einzige) Auflage dieser Ausgabe. Äusserste Lagen wenig stockfleckig. Etwas Alters- u. Gebrauchsspuren, Sammlungsnummern u. Besitzervermerk in Bleistift a. Front. verso u. Titel, 2 SS. m. Randnotiz. Gesamthaft weitestgehend sauberes, sehr ordentliches Exemplar - - In KVK u. swissbib nicht nachweisbar - Möglicherweise Bearbeitung nach der kommentierten, wohl Ersten Ausgabe von 1782 mit ident. Titel (ohne 'In toto Libro') u. Zusatz 'Commentario illustrata a Philippo Jacobo [Steyrer] Abbate Benedictino Monasterii S. Petri in Nigra Silva' (480 SS.; Augsburg u. Freiburg i. Br., apud Fratres Wagner; VD18 1066971X; digitalis. in BVB/BSB u. DDB). - Vorliegende Version beschränkt sich auf die Vita Benedikts, ebenfalls unter Berufung auf Gregorius Magnus, nach dem zweiten Buch der Dialoge, die Gregor mit seinem Diakon Petrus über den heiligen Benedictus pflegte. - "Fuit vir vitae venerabilis, gratia Benedictus et nomine, ab ipso suae pueritiae tempore cor gerens senile. Aetatem quippe moribus transiens nulli animum voluptati dedit, sed dum in hac terra adhuc esset, qua temporaliter libere uti potuisset, despexit jam quasi aridum mundum cum flore." (etc. p. 3, Prologus) - Inhalt : das an Legenden reiche Leben des heiligen Benedikt von Nursia (*ca 480-547 Kloster Montecassino in Italien) in 38 Abschnitten, davon 2 einlässlicher zu seiner Schwester Scholastica (De miraculo Scholasticae sororis ejus, bzw. De anima sororis ejus visa qualiter e corpore sit egressa). Anhang: Chronotaxis Vitae S. Benedicti (nach [Benedictus van] Haeften, Disquisitiones Monasticae, 1644), für die Jahre 480 ("Nursiae [.] S. Benedictus nascitur, eodem cum sorore S. Scholastica partu, quo & mater defuncta") bis 543 ("Sexta Februarii ultimo cum sorore Scholastica colloquitur. [.] Vigesima prima Martii hora tertia matutina stans inter discipulorum manus efflat animam, quae illustri via ad coelum deduci visa est") - "Benedikts Ruf als Heiliger wuchs, viele Menschen kamen, um ihn zu sehen. Die Mönche von Vicovaro luden ihn ein und wählten ihn zum Abt ihrer Gemeinschaft. Als sich die Mönche nicht mit seinen Regeln einverstanden erklärten, versuchten sie ihn der Überlieferung nach zu vergiften. Doch das Gift entwich demnach als Schlange aus dem Kelch, den sie ihm reichten [.]. Benedikt verließ die Gruppe und kehrte als Vorsteher einer Eremitengemeinschaft von Schülern, die sich ihm anschlossen, in die Heilige Grotte nach Subiaco zurück. Er führte eine Ordnung nach den Vorschriften von Pachomius ein [.]. [.] Nach einem Besuch bei seiner Schwester Scholastika schaute er ihren Tod und, wie ihre Seele als Taube gen Himmel fliegt. Mit einigen der Mönche zog er [.] fort aus Subiaco und fand auf einem Berg über Casinum [.] - dem heutigen Montecassino - neue Unterkunft. [.] Er verfasste nun - um 540 - seine berühmte, bis heutige gültige 'Regula Benedicti', die grundlegende Regel aller sich von da aus über das ganze Abendland ausbreitenden Klöster des Benediktinerordens" (etc.; Oekumen. Heiligenlex., mit Todesjahr 547). -- 'Eigentlich' wurde die Einsiedler Stiftsdruckerei 1798 mit dem Einmarsch der Französischen Truppen stillgelegt und die technische Einrichtung durch die helvetischen Behörden beschlagnahmt, so dass danach 'im Prinzip' keine Druckwerke mit diesem Impressum mehr erschienen. Benziger (Geschichte, 1912) berücksichtigt nur die klostereigene Druckerei 1664-1798; eine solche wird nach der Auflösung in der Helvetik jedoch und in neuer Form "erst 1889 wieder eröffnet" (F. Blaser, Daten z. Gesch. d. Buchdrucks u. d. graph. Gewerbes in d. Schweiz. In: Der Schweizer Sammler, Bd. 15, H. 1-2, 1941, p. 9). P. L. Helbling (in: Innerschweiz. Jahrbuch f. Heimatkunde, 19./20. Bd., 1959/60, p. 186) konkretisiert: "während das Stift selber nur noch ein kleines Akzidenzunternehmen führt; eigentliche Bücher sind im Kloster nicht mehr gedruckt worden"; letzteres wäre wohl zu relativieren). Diese quasi neue und bescheidene Stiftsdruckerei muss bis ca. 1980 bestanden haben (vgl. Klosterarchiv online). - Sprache: la.

  • Seller image for Das älteste Churer Steuerbuch vom Jahre 1481. Mit Erläuterungen herausgegeben von Fritz Jecklin, Stadtarchivar. for sale by Franz Kühne Antiquariat und Kunsthandel

    Jecklin, Fritz (Bearb./Hsg.).

    Published by Chur, Buchdruckerei Sprecher & Valer 1908., 1908

    Seller: Franz Kühne Antiquariat und Kunsthandel, Affoltern am Albis, Switzerland

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    8°. VIII, pp. 9-43. OBrosch. (olivgrün). Schnitt etwas stockfleckig, Seiten im Aussensteg leicht griffknittrig. Leichte Alters- u. Gebrauchsspuren, Widmung Jecklins in Tinte a. Titel. Gesamthaft weitestgehend sauberes, recht gutes Exemplar / Widmungsexemplar - - Sprache der zitierten Originalpartien in Frühneuhochdeutsch - [wohl: SD aus/zu: Jahresbericht der Historisch-Antiquarischen Gesellschaft von Graubünden, Bd. 37, 1907, pp. 31-73] - Barth 25050 (SD 1908) - Digitalis. in e-periodica - SNB differenziert: Ausg. B (Ausg. A: Jahresbericht 1907) - Widmung: 'Mit Gruß & Dank vom Herausgeber' - Provenienz: ex Nachlass Prof. Dr. Albert Büchi (Frauenfeld 1864-1930 Freiburg), ab 1891 o. Prof. für Schweizer Geschichte an der Universität Freiburg (HLS) - "Aus der Zeit vor 1464 ist gar nichts erhalten geblieben; das Stadtarchiv scheint beim großen Brande dieses Unglücksjahres vollständig untergegangen zu sein. Aber auch aus der zweiten Hälfte dieses Jahrhunderts sind nur wenige Steuerbücher gerettet worden. Der größte Teil aller Archivalien nach 1500, die Ratsprotokolle und Akten bis nach Mitte des XVI. Jahrhunderts, muß einer der Feuersbrünste von 1574/76 zum Opfer gefallen sein. Die noch vorhandene Serie vor 1500 umfaßt die Jahre 1481 bis 1491, doch fehlen die Jahrgänge 1484 und 1486." (p. III) - Geführt wurde das Steuerregister "unnder Hannsen Lohern, als ein verweser des ersamen und wysen Hainrich Nitten, der dan desselben jars zuo aim burgermeister erwelt und dertzit, als man gestueret hat, nit anhaimsch, sunndern uff Tafas gewesen und nach dem selbigen die stúr inzuoziehen Batten Custern, der wyle seckelmaister, uebergeben und ingeantwurt ist" (p. 9) - Die Steuerlisten umfassen die Seiten 11-27, gefolgt von Nachweisen u. Erläuterungen (pp. 28-36) sowie dem Namen- u. Ortsregister (pp. 37-43) - Zu den namentlich genannten Verantwortungsträgern macht Jecklin keine näheren Angaben. 1474 war Heinrich Nitt, der offenbar später nach Davos zog, Churer Bürgermeister (vgl. Leu, Lex. Bd. 14, 1758, p. 145 u. HBLS); von 1479-1483 Hans im Loch [Hannsen Lohern; HBLS: Locher, aus Davos stammend], und 1488 u. 1491 Batt Kuster [Custer] (s. dazu U. Jecklin, Die Churer Bürgermeister/Stadtpräsidenten, in: Bündner Monatsblatt, 1988, H. 4, p. 229; zu den Namen vgl. Jecklins Register) -- Fritz (Friedrich Anton von) Jecklin (Chur 1863-1927 ibid.), ref., von Chur. Studium der Geschichte an der Universität Zürich. 1891-1927 Konservator des Rät. Museums. 1893-1919 Archivar der Stadt Chur. Autor zahlreicher hist. Publikationen und Herausgeber von Quelleneditionen, namentlich von Jahrzeitbüchern, Urbaren und Zinsrodeln. 1919-1927 Staatsarchivar des Kt. Graubünden und 1922-1927 Präsident der Hist.-Antiquar. Gesellschaft Graubünden (HLS; vgl. Matrikeledition Univ. Zürich Nr. 8344) - Sprache: de.

  • Seller image for Münz- und Geldgeschichte des Standes Luzern. [Erinnerungsschrift des Schweizer. Bankvereins, Luzern]. for sale by Franz Kühne Antiquariat und Kunsthandel

    Schweizerischer Bankverein, Hsg. / Wielandt, Friedrich (Bearb.).

    Published by Luzern, Schweizerischer Bankverein / Druck C. J. Bucher AG 1969 -, 1969

    Seller: Franz Kühne Antiquariat und Kunsthandel, Affoltern am Albis, Switzerland

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    4° (27.3 x 21 x 2.3 cm). 176 SS. Farb. Front. (Standesscheibe), zahlreiche Tafeln (teilw. in Farbe) u. Abbildungen, 16 sep. (davon 15 röm. num.) Tafeln mit zahlreichen s/w-Abbildungen von Münzen und Papiergeld im Anhang. OHLn. (min. berieben) mit farb. Rückentitel u. Deckelsujets. Wenig Alters- u. Gebrauchsspuren. Gesamthaft gutes Exemplar. - - BSG 1969, Bern EDMZ 1969, p. 46, Nr. 523 - INHALT : 1. Die Münzverhältnisse in Luzern bis zur Erlangung des Münzrechts 1418; 2. Luzerner Münzprägung und Geldkurse im 15. Jahrhundert; 3. bzw. in der 1. Hälfte des 16. Jahrhunderts; 4. Luzern in Münzgenossenschaft mit Uri und Schwyz. Beginnende Geldkrise (1550-1600); 5. Falschmünzerei; 6. Münzprägung in den Inflationszeiten des 17. Jahrhunderts; 7. Die Luzerner Münze im 18. Jahrhundert; 8. Von der Helvetik bis zur Aufgabe des Münzrechts 1792 bis 1849; 9. Bankwesen und Banknoten im 19. Jahrhundert. - Addenda : Gedruckte Münzmandate im 17. u. 18. Jahrhundert; Umschriften auf Luzerner Münzen. - Mit Münzverzeichnis, Namen- und Sachregister. -- Friedrich Wielandt (Heidelberg 1906-1996 Grötzingen/Karlsruhe), deutscher Historiker u. Germanist. 1936-1971 Leiter des Badischen Münzkabinetts in Karlsruhe, mit kriegsbedingten Unterbrechungen 1939-1948. Der ursprüngliche Mediävist und Wirtschaftshistoriker widmete sich der elsässischen, oberrheinischen und schweizerischen Münz- und Geldgeschichte. Er publizierte dazu auch die entsprechenden Münzkataloge (HLS). -- VERSANDKATEGORIE / Poids Brut / Weight Category 2 kg - Sprache: de.

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    Teil 2 (v. 2). 4°. 40 SS. Farb. lithogr. Front. OBrosch. (unterschiedlich lichtrandig). Leichtere Alters- u. Lagerungs-, wenig Gebrauchsspuren. Gesamthaft recht gutes Exemplar. - - 80. Neujahrsblatt hsgg. von der Feuerwerker-Gesellschaft (Artillerie-Collegium) - Horner p. 35; Rohr [Fries] p. 72 f. (Nr. 719, für beide Hefte); Barth 16832 (anon., via 'Ziegler'); Brandstetter I, p. 421 ('Ad. Bürkli') - Frontispiz: Landschaftsstudie 'Fac-Simile einer Skizze Generalmajor Ziegler's vom Oktober 1807' in Farblithographie, als Beleg seiner künstlerischen Ambitionen: ein "Landschaftsbild, das seine Befähigung zum Künstler darthut" (p. 7) - "Unser vorjähriges Neujahrsblatt hat die Selbstbiographie des Generalmajors Jakob Christoph Ziegler bis in sein zweiunddreissigstes Lebensjahr enthalten und am Schlusse berichtet, wie derselbe am 20. Januar 1801 aus kaiserlichem Dienste wieder in seiner Vaterstadt eingetroffen ist. Zur Orientierung derjenigen unserer Leser, denen der Inhalt unseres vorjährigen Blattes nicht mehr in Erinnerung ist oder die dasselbe nicht erhalten haben sollten, resümieren wir jenen Inhalt in Kürze in chronologischer Ordnung." (p. 3; folgt die Chronologie nach: I. Jugendleben und französischer Dienst 1768-1791; II. Der österreichische Dienst 1792-1798; III.-V. Dienst im Regiment von Bachmann 1799-1801 - INHALT des vorliegenden Heftes : VI.-XII: vom Bombardement von Zürich [1802] und der Mediationsakte 1802/1803 bis zum letzten militärischen Dienst, dem Rücktritt vom Militär und Schluss der Autobiographie 1831/1832 -- Im Anschluss an die 'Geschichte der zürcherischen Artillerie' (1850-69) begannen die 1871-76 von Wilhelm Meyer-Ott verfassten, und bis ca. 1900 von andern Autoren fortgesetzten Darstellungen von Zürchern in fremden Kriegsdiensten. Seit dem Tode Meyers am 6.3.1877 war dies meist Oberstlieutenant Adolf Bürkli. Diese Reihe wurde nur gelegentlich von anderen Themen und Autoren unterbrochen. Das ursprüngliche Konzept bestand darin, dass jeweils "nach einer allgemeinen Einleitung jedes Mal um bestimmte, theilweise auch im Porträt vorgeführte Persönlichkeiten herum die Ereignisse einer kriegerischen Epoche sich anreihen, unter schärfster Erfassung der wesentlichen Gesichtspunkte." (Horner, p. 35) -- Jakob Christoph Ziegler (1768-1859), Militär hauptsächlich in fremden Diensten, Vater des vor allem durch seinen Einsatz im Sonderbundskrieg bekannten 'Oberst [Paul Karl Eduard] Ziegler'. J. C. Ziegler stand seit 1785 in französischen Diensten, ab 1799 als Oberstwachtmeister im Regiment [Nicolaus Franz] v. Bachmann. 1802, noch zur Zeit der Helvetik (Helvetische Republik, Verfassung) Mitglied der Interimsregierung und Oberst während der Belagerung von Zürich, in den Jahren der Mediationsverfassung Zürcher Kantonsrat und Truppenkommandant bei verschiedenen Einsätzen (Bockenkrieg 1804, Grenzbesetzungen 1805, 1809 und 1813). Eintritt in niederländische Dienste 1814 als Kommandant des Schweizerregiments Nr. 30 'v. Ziegler'; nach Auflösung des Regiments 1829 Rückkehr nach Zürich. 1831 Stadtrat, Förderer der Künstlergesellschaft und deren Präsident 1835-1842 (HBLS). -- Provenienz: Ex Sammlung Robert Frick, Zürich. - Sprache: de.

  • Seller image for Vita S. Benedicti Abbatis Monachorum in Occidente Patriarchae et Legislatoris. Auctore S. Gregorio Magno Papa. In toto Libro II. dialogorum. for sale by Franz Kühne Antiquariat und Kunsthandel

    Gregorius Magnus (i.e. Papst Gregor d.Gr.) / Anonymus (Bearb./Hsg.).

    Published by [Einsiedeln, Klosterdruckerei] : Typis Monasterii Einsidlensis Anno 1899 -, 1899

    Seller: Franz Kühne Antiquariat und Kunsthandel, Affoltern am Albis, Switzerland

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    16° (15 x 10.5 x 1.3 cm). 112 SS. Portr.-Front. (marginal min. stockfleckig) in Holzstich v. Adr. Schleich nach (wohl Joh. v.) Schraudolph. Typographisch sorgfältiger Schriftsatz ('Akzidenzsatz') in 7-Punkt Antiqua. OLn. (erdbraun, lamin.) mit vergold. Rückentitel, alls. Rotschnitt. Dekorative farb. Vorsätze mit Jugendstilmuster. Erste (einzige) Auflage dieser Ausgabe. Leichtere Alters- u. Gebrauchsspuren. Gesamthaft weitestgehend sauberes, recht gutes Exemplar - - In KVK u. swissbib nicht nachweisbar - Möglicherweise Bearbeitung nach der kommentierten, wohl Ersten Ausgabe von 1782 mit ident. Titel (ohne 'In toto Libro') u. Zusatz 'Commentario illustrata a Philippo Jacobo [Steyrer] Abbate Benedictino Monasterii S. Petri in Nigra Silva' (480 SS.; Augsburg u. Freiburg i. Br., apud Fratres Wagner; VD18 1066971X; digitalis. in BVB/BSB u. DDB). - Vorliegende Version beschränkt sich auf die Vita Benedikts, ebenfalls unter Berufung auf Gregorius Magnus, nach dem zweiten Buch der Dialoge, die Gregor mit seinem Diakon Petrus über den heiligen Benedictus pflegte. - "Fuit vir vitae venerabilis, gratia Benedictus et nomine, ab ipso suae pueritiae tempore cor gerens senile. Aetatem quippe moribus transiens nulli animum voluptati dedit, sed dum in hac terra adhuc esset, qua temporaliter libere uti potuisset, despexit jam quasi aridum mundum cum flore." (etc. p. 3, Prologus) - Inhalt : das an Legenden reiche Leben des heiligen Benedikt von Nursia (*ca 480-547 Kloster Montecassino in Italien) in 38 Abschnitten, davon 2 einlässlicher zu seiner Schwester Scholastica (De miraculo Scholasticae sororis ejus, bzw. De anima sororis ejus visa qualiter e corpore sit egressa). Anhang: Chronotaxis Vitae S. Benedicti (nach [Benedictus van] Haeften, Disquisitiones Monasticae, 1644), für die Jahre 480 ("Nursiae [.] S. Benedictus nascitur, eodem cum sorore S. Scholastica partu, quo & mater defuncta") bis 543 ("Sexta Februarii ultimo cum sorore Scholastica colloquitur. [.] Vigesima prima Martii hora tertia matutina stans inter discipulorum manus efflat animam, quae illustri via ad coelum deduci visa est") - "Benedikts Ruf als Heiliger wuchs, viele Menschen kamen, um ihn zu sehen. Die Mönche von Vicovaro luden ihn ein und wählten ihn zum Abt ihrer Gemeinschaft. Als sich die Mönche nicht mit seinen Regeln einverstanden erklärten, versuchten sie ihn der Überlieferung nach zu vergiften. Doch das Gift entwich demnach als Schlange aus dem Kelch, den sie ihm reichten [.]. Benedikt verließ die Gruppe und kehrte als Vorsteher einer Eremitengemeinschaft von Schülern, die sich ihm anschlossen, in die Heilige Grotte nach Subiaco zurück. Er führte eine Ordnung nach den Vorschriften von Pachomius ein [.]. [.] Nach einem Besuch bei seiner Schwester Scholastika schaute er ihren Tod und, wie ihre Seele als Taube gen Himmel fliegt. Mit einigen der Mönche zog er [.] fort aus Subiaco und fand auf einem Berg über Casinum [.] - dem heutigen Montecassino - neue Unterkunft. [.] Er verfasste nun - um 540 - seine berühmte, bis heutige gültige 'Regula Benedicti', die grundlegende Regel aller sich von da aus über das ganze Abendland ausbreitenden Klöster des Benediktinerordens" (etc.; Oekumen. Heiligenlex., mit Todesjahr 547). -- 'Eigentlich' wurde die Einsiedler Stiftsdruckerei 1798 mit dem Einmarsch der Französischen Truppen stillgelegt und die technische Einrichtung durch die helvetischen Behörden beschlagnahmt, so dass danach 'im Prinzip' keine Druckwerke mit diesem Impressum mehr erschienen. Benziger (Geschichte, 1912) berücksichtigt nur die klostereigene Druckerei 1664-1798; eine solche wird nach der Auflösung in der Helvetik jedoch und in neuer Form "erst 1889 wieder eröffnet" (F. Blaser, Daten z. Gesch. d. Buchdrucks u. d. graph. Gewerbes in d. Schweiz. In: Der Schweizer Sammler, Bd. 15, H. 1-2, 1941, p. 9). P. L. Helbling (in: Innerschweiz. Jahrbuch f. Heimatkunde, 19./20. Bd., 1959/60, p. 186) konkretisiert: "während das Stift selber nur noch ein kleines Akzidenzunternehmen führt; eigentliche Bücher sind im Kloster nicht mehr gedruckt worden"; letzteres wäre wohl zu relativieren). Diese quasi neue und bescheidene Stiftsdruckerei muss bis ca. 1980 bestanden haben (vgl. Klosterarchiv online). - Sprache: la.

  • Seller image for M. T. Ciceronis Eclogae, gesammelt von Herrn Abt d'Olivet und zum Gebrauche der Zürcherischen Schule von neuem mit Anmerkungen erläutert von Johann Jakob Hottinger. Zweyte hin und wieder verbesserte Auflage. Mit Zusätzen des Herausgebers. for sale by Franz Kühne Antiquariat und Kunsthandel

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    8° (18.5 x 11.5 x 2.5 cm). XIV, 1 Bl., 359 SS. Schriftsatz in 6-Punkt Antiqua (lat.), bzw. Fraktur (dt.). Kart. d.Zt. (marmoriert; berieben u. etwas bestossen, Gelenke mit Fehlstellen, Bindung intakt) mit mont. Rückenschild (dieses etwas verblasst u. marginal abgeblättert). Seiten unterschiedlich etwas (stock-) fleckig. Alters- u. Gebrauchsspuren, Bibliotheksetikette mit Dublettenstempel a. Vorsatz, Bibliotheksstempel a. Titel, fl.Bll. mit zahlreichen systemat. Textverweisen in feiner Spitzfeder, Vorsatzspiegel mit div. Notizen, Besitzervermerken u. Kritzeleien. Gesamthaft grossenteils recht sauberes u. ordentliches, von den Bearbeitungsspuren her auch interessantes Exemplar, mit dem offensichtlich intensiv gearbeitet wurde. - - Erstmals 1783 - A. Sichler, Lehrmittel (Schulbücher), in: BSLK Fasc. V 10 c, p. 277 - 1828 erschien noch eine '3. Auflage, mit neuen Zusätzen und Verbesserungen des Herausgebers' (ZB Zürich; nicht bei Sichler) - Mit dem 'Vorbericht zu der ersten Auflage [.] Geschrieben im October 1782' - Seiten-Kopfzeilen der 'Eclogae': Auserlesene Gedanken / aus den Schriften des M. T. Cicero - INHALT : I. De deo et eius cultu, II. De homine, III. De conscientia, IV. De affectibus, V. De sapientia, VI. De probitate, VII. De eloquentia, VIII. De amicitia, IX. De senectute, X. De morte, XI. Somnium Scipionis, XII. De vita et moribus. Mit Annex ('Zugabe'): Ex Ovidii Metamorphoseon Lib. XV v. 60 (pp. 329-346), sowie Anhang: Übersetzung einiger Stellen (pp. 349-359) - "Daß der grösste Theil der Anmerkungen für den Schüler bestimmt sey, versteht sich von selbst. Indeß wird auch der Lehrer einiges finden, das ihm wenigstens einiges Nachschlagen ersparen kann: denn man wird in dieser Sammlung auf einige Stellen treffen, wobey mehr als alltägliche Schwierigkeiten aufstoßen. [.] Obgleich hin und wieder auch Sacherklärungen vorkommen, so hat man sich dennoch genöthigt gesehen, den angenehmsten und edelsten Theil der Auslegung meist dem Leser selbst zu überlassen: ich meine den philosophischen. [.] Ich habe nur noch ein paar Worte über den Anhang beyzufügen. Er enthält eine Stelle aus dem Ovid, und einige Uebersetzungen. Die erstere behauptet durch ihren Inhalt ihren Platz in einer Sammlung philosophischer Stellen: und vielleicht geben auch einige eingestreute Anmerkungen ein Beyspiel, wie junge Leute bey Lesung dieses Dichters, der auch in diese Schule eingeführt ist, zur Beobachtung der dichterischen Einkleidung müssen angeführt werden." (pp. V-VII, Vorbericht zur Ersten Auflage) - "Es war im Jahr 1816, als die Verlagshandlung den verdienstvollen Lehrer, der sich nun selbst auf dem Titelblatte genannt hat, um die Besorgung eines neuen Abdruckes dieser Sammlung auserlesener Gedanken aus Cicero's Schriften ersuchte. Der selige Herr Canonicus Hottinger traf einige Anstalten [.]: allein, seine Gesundheit gestattete ihm nicht, diese Arbeit [.] fortzusetzen [.]. [.] Weil diese Sammlung in unsrer Schule neben Cornelius Nepos eingeführt ist, so wollten wir, um beyde Bearbeitungen, die so vieles mit einander gemein haben, in genauern Zusammenhang zu bringen, auf jene Anmerkungen beständige Rücksicht nehmen." (p. IX u. XIII) -- Johann Jakob Hottinger (Hausen ZH 1750-1819 Zürich), ref., von Zürich. Sohn des Johann Heinrich, Pfarrers. Theologiestudium am Collegium Carolinum in Zürich, 1769 Ordination. [.] 1773 Professor der Eloquenz am Carolinum, 1789 der alten Sprachen am Collegium humanitatis, 1796 für Griechisch u. Hermeneutik am Carolinum. Ab 1774 wandte er sich den alten Sprachen zu, übersetzte lateinische Schriftsteller und schrieb kritische Beiträge zur Übersetzungstheorie (HLS; vgl. ADB) - Zu Pierre-Joseph Thoulier d'Olivet (1682-1768), Traducteur et grammairien. Membre de l'Académie française (élu en 1723) vgl. BNF Data. - Provenienz: Ausgeschiedene Dublette d. Stiftsbibliothek Einsiedeln (Stempel), ex Professorenbibliothek (Etikette u. Stempel) - Mit Studentennamen wie Henrici Cellarii (i.e. Heinrich Keller), Betschart, Hofner, Hegglin 1847, Noser. -- Sprache: la, de.

  • Seller image for Schaffhauser Münz- und Geldgeschichte. Herausgegeben von der Schaffhauser Kantonalbank aus Anlass ihres 75jährigen Bestehens [1883-1958]. for sale by Franz Kühne Antiquariat und Kunsthandel

    Schaffhauser Kantonalbank, Hsg. / Wielandt, Friedrich (Bearb.).

    Published by Schaffhausen, Druck der Buchdruckerei Meier & Cie. [1959] -, 1959

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    4° (27.5 x 21 x 2 cm). 223 SS. Farb. Front. (Glasgemälde der Schaffhauser Münze), zahlreiche Tafeln u. Abbildungen, 14 Tafeln i. Anhang mit jew. mehreren Abbildungen von Münzen und Papiergeld. OHLn. (perlgrau; wenig bestossen, Rücken etwas gebräunt) mit versilb. Rückentitel u. Deckelsujets. Leichte Alters- u. Lagerungs-, kaum Gebrauchsspuren. Gesamthaft recht gutes Exemplar. - - BSG 1959, Bern EDMZ 1960, p. 98, Nr. 1128 - INHALT (gerafft) : Von der Verleihung des Münzrechts bis zum Beginn der österreichischen Pfandherrschaft (1045-1330); Schaffhauser Vermögens- und Geldverhältnisse im 15. Jahrhundert; Wiederbeginn der Münztätigkeit, Batzenprägung und süddeutscher Münzbund (1476-1539); Schaffhausens Münzprägung und Währungsfragen im Zeitalter der Inflationen (17. u. 18. Jahrhundert: Vom Dreissigjährigen Krieg bis zur Helvetik); Vom Ende der autonomen Prägung zur Bundesmünze. - Mit Münzverzeichnis, Orts-, Namen- und Sachregister. -- Friedrich Wielandt (Heidelberg 1906-1996 Grötzingen/Karlsruhe), deutscher Historiker u. Germanist. 1936-1971 Leiter des Badischen Münzkabinetts in Karlsruhe, mit kriegsbedingten Unterbrechungen 1939-1948. Der ursprüngliche Mediävist und Wirtschaftshistoriker widmete sich der elsässischen, oberrheinischen und schweizerischen Münz- und Geldgeschichte. Er publizierte dazu auch die entsprechenden Münzkataloge (HLS). -- VERSANDKATEGORIE / Poids Brut / Weight Category 2 kg - Sprache: de.

  • 2 Bände (cpl.). Gr.-8°. 496 u. 266 SS. Zahlreiche Faks.-Abbn. Farb. gepr. OLn. mit mont. Deckelschild. Vorsätze mit Besitzermonogramm. Gesamthaft gutes, kaum gebrauchtes Exemplar. - - Reihe 'Bibliothek für Kunst- und Antiquitätenfreunde', Band XXI (21) u. XXI/2 - Erstmals (ohne Ergänzungen) in 1 Band (Berlin, Schmidt 1922). Beide Bände mit Bibliographie, Abbildungsverzeichnis sowie Namen- und Ortsregister -- Karl Schottenloher (Rodau bei Oppersdorf, Kreis Regensburg 1878-1954 München), Bibliothekar, Buchwissenschaftler, Bibliograph. Studium der alten Sprachen an der Universität München, dann Wechsel zur Deutschen Sprache, Geschichte und Geographie. 1903 Eintritt als Volontär in den Dienst der Kgl. Bibliothek in München, 1904 als Assistent an die Staatliche Bibliothek in Bamberg versetzt, 1908 Rückkehr nach München (1909 Kustos, 1915 Oberbibliothekar, 1923 Oberbibliotheksrat). Von 1928 bis zum vorzeitigen Ruhestand 1938 war Schottenloher Direktor der Katalogabteilung in der Bayerischen Staatsbibliothek. "Schottenloher verstand das Buch im weitesten Sinne als kultur- und kunstgeschichtliche Quelle. In einer Reihe von Monographien behandelte er systematisch einzelne Werkstätten [.]. Mehr Gelehrter als Bibliothekar, untersuchte Schottenloher aufgrund intensiver archivalischer Studien mit typenvergleichender Methodik Probleme des Buchdrucks des 15. und 16. Jahrhunderts." (NDB; Titel erw.). -- Neupreis 1985 der beiden Bände rd. 110 DEM (vgl. VK GBV) - ISBN: 3-7814-0228-2 u. 3-7814-0248-7 -- VERSANDKATEGORIE / Weight category / Poids brut 2 kg - Sprache: de.

  • Anonym [Offizielle Publikation, Bundesrat, Hsg.: Humbert, Aimé; Barman; Stämpfli (Bearb.)].

    Published by Bern, Stämpflische Buchdruckerei [Stämpfli] (G. Hünerwadel) 1856., 1856

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    8°. 1 Bl. (Titel), 141 SS. OBrosch. (etwas knittrig und v.a. Rückendeckel fleckig, obere Ecke des Vorderdeckels mit sauber hinterlegter Reparaturstelle). Buchblock schiefgedrückt, Vorderdeckel und vordere Lagen mit runder, stempelähnlicher Druckspur im Aussensteg, Ecken der ersten Lage gebräunt (ausserhalb Text), hinterste Lage etwas stockfleckig (eher blass). Alters- und Gebrauchsspuren, Besitzerstempel und herald. Blindprägestempel a. Titel. Gesamthaft grossenteils sauberes, recht ordentliches Exemplar. Autoren gem. Dierauer und ZB Zürich. IDS Zürich Universität als einzige mit Angabe ? Schärer, Karl et al., Red.?; Barth 8306 (anonym, wie u.a. auch SNB). Die Schrift ist ohne jegliche editorische Angaben erschienen und enthält auch keine Hinweise auf Autor- oder Herausgeberschaft. Das Impressum befindet sich lediglich auf dem OBrosch.-Rückendeckel. ? Frühe authentische, bibliographisch nur sehr rudimentär erfasste Schrift zum Neuenburgerhandel von 1856/1857 als gedruckte relevante amtliche Quelle, deren Stellenwert allerdings nicht ganz einfach zu bestimmen ist. Den verbindlichsten Hinweis liefert Johannes Dierauer: ?In einer Denkschrift*, die er den Kabinetten sämtlicher europäischer Staaten, der Regierung in Washington und der Presse des In- und Auslands zustellte, beleuchtete er [i.e. der Bundesrat] die Neuenburgerfrage von der historischen, rechtlichen und politischen Seite und wies die Unmöglichkeit einer Restauration vom neuenburgischen, schweizerischen, europäischen und völkerrechtlichen Gesichtspunkte nach.? Dazu *Fussnote 3 mit der Bibliographie: Mémoire du conseil fédéral sur la question de Neuchâtel. Edition autorisée par la Chancellerie fédérale (Berne et Neuchâtel 1856). Deutsche Übertragung: Denkschrift über die Neuenburgerfrage. Sie wurde auf Grund eines Entwurfes des Neuenburger Staatsrats Aimé Humbert von [wohl: Nationalrat Maurice] Barman und [wohl: Jakob] Stämpfli ausgearbeitet. (Dierauer 6.1, Bern 1931, p. 415). ? Edgar Bonjour erwähnt in seinen Arbeiten die Schrift jeweils nur kurz und ohne Quellenbeleg: ?Nach den Verträgen von 1815 hatte das Ausland bei der Lösung der Neuenburger Frage ein Wort mitzureden. [.] [Bundesrat Jakob] Stämpfli erklärte mit äusserster Bestimmtheit, es liege gar nicht in der Macht des Bundesrates, in die Befugnis der richterlichen Behörde einzugreifen [.]. Die einmütige Schweiz werde sich einer Intervention mit den Waffen widersetzen. Die Denkschrift des Bundesrates, die er allen auswärtigen Regierungen überreichte, bewegte sich in ähnlichen Gedankengängen. Sie anerkannte das Recht des Königs von Preussen auf Neuenburg nicht und machte deshalb den übelsten Eindruck.? (Geschichte der Schweiz im neunzehnten und zwanzigsten Jahrhundert. Zürich 1937, p. 187). Ähnlich äussert sich auch Dierauer: ?Die Denkschrift, eine ?machtvolle Darlegung? des schweizerischen Standpunktes, verfehlte ihren Eindruck nicht, rief aber [.] geharnischte Erwiderungen? hervor.? (loc. cit. f.). Bonjour wiederum stellt zwanzig Jahre nach der ?Geschichte der Schweiz? in seiner spezifischen Monographie den Vorgang komplexer und differenzierter dar, hält am Kern der Kritik jedoch fest: ?Der Bundesrat leitete die ganze verwickelte Neuenburger Angelegenheit von Anfang an selbstherrlich, unter Ausschaltung sogar des Mitspracherechts der gesetzgebenden Räte. Und innerhalb des Bundesrates war es der Chef des politischen Departements, Präsident Jakob Stämpfli, der den Handel selbständig, fast eigenmächtig führte, wobei ihm seine Kollegen Gefolgschaft leisteten. Es ist erstaunlich, wie dieser dürftig gebildete Kleinbauernsohn mit durchdringendem Scharfblick den höchst komplizierten Fall erfasste, wie er den - einseitigen - Rechtsstandpunkt des schweizerischen Radikalismus wirkungsvoll verteidigte und die politischen Vorteile der Eidgenossenschaft geschickt ausnützte. [.] Bei aller Anerkennung von Stämpflis überlegener Geschäftsführung im Neuenburger Konflikt muss doch auch zugegeben werden, dass er verschiedene Fehler beging. So war es unklug, in der vom Bundesrat veröffentlichten und auch im Ausland verteilten Denkschrift über die Neuenburger Frage das historische Recht des Königs von Preussen auf sein Fürstentum zu negieren. Der Bundesrat hätte besser daran getan, dieses augenscheinliche Recht anzuerkennen, dagegen in sorgfältiger Argumentation dessen Unvereinbarkeit mit der neuen, einheitlicheren Bundesverfassung darzulegen.? (Ders., Der Neuenburger Konflikt 1856/57. Basel 1957, p. 197). Nochmals 13 Jahre danach formuliert Edgar Bonjour unter dem Aspekt der schweizerischen Neutralität: ?Die Denkschrift, die der Bundesrat veröffentlichte und an alle Höfe sowie nach Washington sandte, wollte beweisen, dass die Schweiz Neuenburg de jure besitze. Sie erreichte ihren Zweck nicht, weil sie zum Teil mit Gründen arbeitete, die sich gegen die Schweiz selber wandten. Bedenklich war es, dass sie die Gültigkeit der Verträge von 1815 bezweifelte, auf denen der Gebietsumfang der Schweiz und ihre Neutralität beruhten.? (Ders., Geschichte der schweizerischen Neutralität, 1, 5. Aufl., Basel 1970, p. 343). ? Zum konfliktiven, die Grossmächte gehörig beschäftigenden Neuenburgerhandel vgl. einfach und prägnant J. Schollenberger, Geschichte der schweizerischen Politik. Frauenfeld 1905, pp. 357?360; vorliegende Schrift als Quelle angegeben. Aus neuerer Sicht s. H. v. Greyerz, in: Handbuch der Schweizer Geschichte, 2, 1977, pp. 1043?1045. Der Autor meint u.a., es habe sich erwiesen, ?dass die Schweiz in einer kräftigen Aufwallung ihres Nationalgefühls entschlossen war, einem militärischen Vorstoss Preussens durch Süddeutschland mit gleichen Mitteln entgegenzutreten und den Krieg um die republikanische Form Neuenburgs auf sich zu nehmen.? (p. 1044). Das aktuellere und eventuell vorläufige Fazit lautet: ?Der Festigkeit Englands und dem Geschick Napoleons III. war es zu verdanken, dass die Krise nicht nur zugunsten der Schweiz gelöst werden konnte, sondern dass auch dem preussischen König Friedrich Wilh.

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    4°. X (Text), 10 SS. (Tabellen). OHLn. (Deckel stockfleckig, Bibliotheksetikette a. Vorderdeckel). Seiten etwas knapp beschnitten und im Bund eng gefasst, Vorsätze u. Seiten blass stockfleckig (kaum störend). Alters- u. Lagerungs-, weniger eigentliche Gebrauchsspuren, Bibliotheksstempel u. -Etikette a. Vorsatz, -Stempel a. Titel. Gesamthaft sehr ordentliches Exemplar. ?Die vorliegende Statistik der schweizerischen Journale bildet einen Theil der für die Weltausstellung in Wien ausgeführten Bildungsstatistik der Schweiz. [.] Die Angaben über die Auflage der einzelnen Zeitungen werden, der den Redaktionen gegebenen Zusicherung gemäss, nicht veröffentlicht.? (p. III). ? ?Das erste erhältliche offizielle Zeitungsverzeichniss vom Jahre 1864 enthält 351 Nummern, die nach unserm Grundsatz als Journale gelten, und wir rechnen dazu 24 Blätter, welche nach unserer Tabelle zu jener Zeit schon existirten, in jenem Verzeichniss aber fehlen, wie denn auch unsere Tabelle an 26 Nummern reicher ist als die postamtliche von 1872. Wir erhalten somit für das Jahr 1864 ein Total von 375 Nummern, wodurch das Jahr 1872 [mit 412 Titeln] gegen das erst genannte eine Zunahme von beinahe 10 Prozent aufweist. Die Vermehrung des Nummernversands der abonnirten Zeitungen betrug aber im selben Zeitraum nicht weniger als 60 Prozente. Noch mehr. Unter jenen 351 sind 57 Blätter politischen und 38 andern Inhalts genannt, denen wir heute nicht mehr begegnen, alle die Fälle abgerechnet, wo die blosse Namenänderung oder die Verdrängung durch später entstehende Konkurrenz wahrscheinlich ist. Und bei genauerem Zusehen findet sich, dass das Jahr 1864 bereits 217 politische Zeitungen hatte, so dass in dem Zeitraum von 9 Jahren nur 8 dazu gekommen sind, während die andern sich um 29 vermehrt haben. Die Vergleichung zwischen den Jahren 1864 und 1872 zeigt uns vor Allem und sehr nachdrücklich die Hinfälligkeit journalistischer Unternehmungen.? (p. X). ? Kulturhistorisch interessante statistische Bestandsaufnahme der schweizerischen Zeitungslandschaft zur Zeit kurz nach dem Deutsch-Französischen Krieg und der Gründung des Deutschen Reiches, nach Kantonen, mit den Kolonnen: Name der Zeitung, Sitz der Expedition (Bezirk, Gemeinde), Gründungsjahr, Erscheinungshäufigkeit (Kolonne unspezifiziert; etwas gewöhnungsbedürftige Indizierung, erläutert p. 9 in ?Erklärungen zur Haupttabelle?), Preis f. Jahresabonnement, Sprache, Format (Breite u. Höhe), Fläche einer ganzen Nummer in Quadrat-cm. ? Nicht nur erfährt man aufschlussreiches über den Charakter dieser Blätter z.B. aus deren Name oder Titel, sondern erhält auch einen Eindruck von der zeittypischen und kulturellen Vielfalt der allgemeinen Zeitungen und Themenblätter, deren regionalen Schwerpunkten und ihrem Preis. Sprache: de.

  • Seller image for Schweizerische Reformationsgeschichte. Band I : Umfassend die Jahre 1519-1525. Im Auftrag des Zwinglivereins in Zürich herausgegeben von Georg Finsler, Dr. theol und phil. in Basel. for sale by Franz Kühne Antiquariat und Kunsthandel

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    Gr.-8° (23 x 16 x 2.7 cm). XVI, 424 SS. Typographisch sorgfältiger Schriftsatz in 8-Punkt Antiqua. Gediegener HLn.-Einband d.Zt. (in HLdr.-Optik; wenig berieben) mit Ln.-Ecken, marmorierten Deckeln u. mont. Rückenschild. Erste (einzige) Ausgabe. Gesamthaft gutes, kaum gebrauchtes Exemplar. - - Barth 1535 - Mehr nicht erschienen - Postum herausgegebenes Manuskript, das sich im Nachlass des 1908 verstorbenen Autors fand. Auf einem Deckblatt hatte Emil Egli eine Notiz mit u.a. folgenden Angaben angebracht: "Der erste Band enthält die Geschichte bis zum wesentlichen Abschluss der Zürcher Reformation im Frühjahr 1525. Erster Abschnitt: Evangelium und Territorium (1519-1523). Zweiter Abschnitt: Reformation und Intervention (1524-1525). Beidemal steht Zürich voran, die übrige Schweiz in zweiter Linie. [.] Ein grosser Fortschritt gegenüber Wirz-Kirchhofer ist erreicht. 1. Oktober 1902. Emil Egli." (Vorwort, p. IX) - INHALT : Einleitung (Das alte Zürich: Strukturen und Situation vor der Reformation, bis p. 43), I. Evangelium und Territorium 1519-1523 (Deutschschweizer Kantone mit Toggenburg u. Gemeinen Herrschaften, pp. 45-241), II. Reformation und Intervention 1524-1525 (wie I., mit den Gemeinen Herrschaften Thurgau, Rheintal u. Sargans, jedoch ohne Schaffhausen, Glarus, Bern, Freiburg u. Solothurn; pp. 243-409). Mit Bibliographie und Register. -- Emil Egli (Flaach 1848-1908 Zürich), Kirchenhistoriker, ursprünglich Pfarrer an verschiedenen Orten im Kanton Zürich, dann Professor für Kirchengeschichte an der Universität Zürich. "Neben zahlreichen Publikationen zur antiken Kirchengeschichte lag der Schwerpunkt seiner Arbeit auf der Zürcher Reformation, zu deren Erforschung er mit einer Fülle von Einzelerkenntnissen und Texteditionen einen grossen Beitrag leistete." (HLS) - "1910 hat sein Mitarbeiter Finsler im Auftrag des Zwinglivereins in Zürich den hinterlassenen ersten Band einer Schweizerischen Reformationsgeschichte 1519-1525 herausgegeben." (HBLS) - Georg Finsler (1860-1920), Theologe, Pfarrer zu Hombrechtikon 1884, Religionslehrer am Gymnasium in Basel 1890. Dr. phil. und theol. h.c. der Universität Zürich, Zwingliforscher, u.a. Verfasser einer erschöpfenden Zwinglibibliographie (HBLS, Finsler Nr. 20; Matrikeledition Univ. Zürich Nr. 5553). "Die Zwingliforschung und damit die historische Wissenschaft überhaupt erleidet durch seinen Hinschied einen Verlust, der in gewissem Sinne unersetzlich ist [.] [.] Als Emil Egli 1909 starb, setzte Georg Finsler ihm ein Ehrendenkmal durch Herausgabe des von jenem hinterlassenen ersten Teiles einer schweizerischen Reformationsgeschichte" (W. Köhler, Nekrolog, in Zwingliana Bd. IV, Nr. 1, 1921/1, p. 1 u. 3). Der 'Zürcher' Georg Finsler ist nicht zu verwechseln mit dem gleichnamigen, aber acht Jahre älteren Rektor der Literarabteilung des Gymnasiums Bern (HBLS Nr. 18; vgl. HLS). -- VERSANDKATEGORIE / Weight category / Poids brut 2 kg - Sprache: de.

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    Gr.-8° (23 x 16 x 2.7 cm). XVI, 424 SS. Typographisch sorgfältiger Schriftsatz in 8-Punkt Antiqua. Späterer Ln.-Handeinband (grün/rot meliert) mit mont. Ldr.-Rückenschild. Erste (einzige) Ausgabe. Gutes, praktisch neuwertiges Exemplar. - - Barth 1535 - Mehr nicht erschienen - Postum herausgegebenes Manuskript, das sich im Nachlass des 1908 verstorbenen Autors fand. Auf einem Deckblatt hatte Emil Egli eine Notiz mit u.a. folgenden Angaben angebracht: "Der erste Band enthält die Geschichte bis zum wesentlichen Abschluss der Zürcher Reformation im Frühjahr 1525. Erster Abschnitt: Evangelium und Territorium (1519-1523). Zweiter Abschnitt: Reformation und Intervention (1524-1525). Beidemal steht Zürich voran, die übrige Schweiz in zweiter Linie. [.] Ein grosser Fortschritt gegenüber Wirz-Kirchhofer ist erreicht. 1. Oktober 1902. Emil Egli." (Vorwort, p. IX). - INHALT : Einleitung (Das alte Zürich: Strukturen und Situation vor der Reformation, bis p. 43), I. Evangelium und Territorium 1519-1523 (Deutschschweizer Kantone mit Toggenburg u. Gemeinen Herrschaften, pp. 45-241), II. Reformation und Intervention 1524-1525 (wie I., mit den Gemeinen Herrschaften Thurgau, Rheintal u. Sargans, jedoch ohne Schaffhausen, Glarus, Bern, Freiburg u. Solothurn; pp. 243-409). Mit Bibliographie und Register. -- Emil Egli (Flaach 1848-1908 Zürich), Kirchenhistoriker, ursprünglich Pfarrer an verschiedenen Orten im Kanton Zürich, dann Professor für Kirchengeschichte an der Universität Zürich. "Neben zahlreichen Publikationen zur antiken Kirchengeschichte lag der Schwerpunkt seiner Arbeit auf der Zürcher Reformation, zu deren Erforschung er mit einer Fülle von Einzelerkenntnissen und Texteditionen einen grossen Beitrag leistete." (HLS) - "1910 hat sein Mitarbeiter Finsler im Auftrag des Zwinglivereins in Zürich den hinterlassenen ersten Band einer Schweizerischen Reformationsgeschichte 1519-1525 herausgegeben." (HBLS) - Georg Finsler (1860-1920), Theologe, Pfarrer zu Hombrechtikon 1884, Religionslehrer am Gymnasium in Basel 1890. Dr. phil. und theol. h.c. der Universität Zürich, Zwingliforscher, u.a. Verfasser einer erschöpfenden Zwinglibibliographie (HBLS, Finsler Nr. 20; Matrikeledition Univ. Zürich Nr. 5553). "Die Zwingliforschung und damit die historische Wissenschaft überhaupt erleidet durch seinen Hinschied einen Verlust, der in gewissem Sinne unersetzlich ist [.] [.] Als Emil Egli 1909 starb, setzte Georg Finsler ihm ein Ehrendenkmal durch Herausgabe des von jenem hinterlassenen ersten Teiles einer schweizerischen Reformationsgeschichte" (aus: W. Köhler, Nekrolog, in Zwingliana Bd. IV, Nr. 1, 1921/1, p. 1 u. 3). Der 'Zürcher' Georg Finsler ist nicht zu verwechseln mit dem gleichnamigen, aber acht Jahre älteren Rektor der Literarabteilung des Gymnasiums Bern (HBLS Nr. 18; vgl. HLS). -- VERSANDKATEGORIE / Weight category / Poids brut 2 kg - Sprache: de.

  • Schottenloher, Karl; Binkowski, Johannes (Bearb., Hsg.).

    Published by Klinkhardt & Bierman, München, 1985

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    Untertitel: Ein Wegweiser durch das gedruckte Tagesschrifttum; Band I. Von den Anfängen bis zum Jahr 1848; Band II. von 1848 bis zur Gegenwart Untergebiet: Zeitschriften Abbildungen: zahlreiche Abb. Zustand: Guter Zustand Seiten: 496 S. / 266 S. Format: 8°. Einband: Ln. m.Präg. Gebiet: Varia.

  • Seller image for Vita S. Benedicti Abbatis Monachorum in Occidente Patriarchae et Legislatoris. Auctore S. Gregorio Magno Papa. In toto Libro II. dialogorum. for sale by Franz Kühne Antiquariat und Kunsthandel

    Gregorius Magnus (i.e. Papst Gregor d.Gr.) / Anonymus (Bearb./Hsg.).

    Published by [Einsiedeln, Klosterdruckerei] : Typis Monasterii Einsidlensis Anno 1899 -, 1899

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    16° (15 x 10.5 x 1.3 cm). 112 SS. Typographisch sorgfältiger Schriftsatz ('Akzidenzsatz') in 7-Punkt Antiqua. HLdr.-Handeinband d.Zt. (schwarz) mit vergold. Rückentitel u. lamin. Ln.-Deckelbezug in Galuchatstruktur, alls. Rotschnitt. Erste (einzige) Auflage dieser Ausgabe. Buchblock etwas eng eingebunden. Leichte Alters- u. Lagerungs-, wenig Gebrauchsspuren. Gesamthaft gutes Exemplar - - In KVK u. swissbib nicht nachweisbar - Ohne das in anderen Exemplaren eingebundene Portr.-Front. - Möglicherweise Bearbeitung nach der kommentierten, wohl Ersten Ausgabe von 1782 mit ident. Titel (ohne 'In toto Libro') u. Zusatz 'Commentario illustrata a Philippo Jacobo [Steyrer] Abbate Benedictino Monasterii S. Petri in Nigra Silva' (480 SS.; Augsburg u. Freiburg i. Br., apud Fratres Wagner; VD18 1066971X; digitalis. in BVB/BSB u. DDB). - Vorliegende Version beschränkt sich auf die Vita Benedikts, ebenfalls unter Berufung auf Gregorius Magnus, nach dem zweiten Buch der Dialoge, die Gregor mit seinem Diakon Petrus über den heiligen Benedictus pflegte. - "Fuit vir vitae venerabilis, gratia Benedictus et nomine, ab ipso suae pueritiae tempore cor gerens senile. Aetatem quippe moribus transiens nulli animum voluptati dedit, sed dum in hac terra adhuc esset, qua temporaliter libere uti potuisset, despexit jam quasi aridum mundum cum flore." (etc. p. 3, Prologus) - Inhalt : das an Legenden reiche Leben des heiligen Benedikt von Nursia (*ca 480-547 Kloster Montecassino in Italien) in 38 Abschnitten, davon 2 einlässlicher zu seiner Schwester Scholastica (De miraculo Scholasticae sororis ejus, bzw. De anima sororis ejus visa qualiter e corpore sit egressa). Anhang: Chronotaxis Vitae S. Benedicti (nach [Benedictus van] Haeften, Disquisitiones Monasticae, 1644), für die Jahre 480 ("Nursiae [.] S. Benedictus nascitur, eodem cum sorore S. Scholastica partu, quo & mater defuncta") bis 543 ("Sexta Februarii ultimo cum sorore Scholastica colloquitur. [.] Vigesima prima Martii hora tertia matutina stans inter discipulorum manus efflat animam, quae illustri via ad coelum deduci visa est") - "Benedikts Ruf als Heiliger wuchs, viele Menschen kamen, um ihn zu sehen. Die Mönche von Vicovaro luden ihn ein und wählten ihn zum Abt ihrer Gemeinschaft. Als sich die Mönche nicht mit seinen Regeln einverstanden erklärten, versuchten sie ihn der Überlieferung nach zu vergiften. Doch das Gift entwich demnach als Schlange aus dem Kelch, den sie ihm reichten [.]. Benedikt verließ die Gruppe und kehrte als Vorsteher einer Eremitengemeinschaft von Schülern, die sich ihm anschlossen, in die Heilige Grotte nach Subiaco zurück. Er führte eine Ordnung nach den Vorschriften von Pachomius ein [.]. [.] Nach einem Besuch bei seiner Schwester Scholastika schaute er ihren Tod und, wie ihre Seele als Taube gen Himmel fliegt. Mit einigen der Mönche zog er [.] fort aus Subiaco und fand auf einem Berg über Casinum [.] - dem heutigen Montecassino - neue Unterkunft. [.] Er verfasste nun - um 540 - seine berühmte, bis heutige gültige 'Regula Benedicti', die grundlegende Regel aller sich von da aus über das ganze Abendland ausbreitenden Klöster des Benediktinerordens" (etc.; Oekumen. Heiligenlex., mit Todesjahr 547). -- 'Eigentlich' wurde die Einsiedler Stiftsdruckerei 1798 mit dem Einmarsch der Französischen Truppen stillgelegt und die technische Einrichtung durch die helvetischen Behörden beschlagnahmt, so dass danach 'im Prinzip' keine Druckwerke mit diesem Impressum mehr erschienen. Benziger (Geschichte, 1912) berücksichtigt nur die klostereigene Druckerei 1664-1798; eine solche wird nach der Auflösung in der Helvetik jedoch und in neuer Form "erst 1889 wieder eröffnet" (F. Blaser, Daten z. Gesch. d. Buchdrucks u. d. graph. Gewerbes in d. Schweiz. In: Der Schweizer Sammler, Bd. 15, H. 1-2, 1941, p. 9). P. L. Helbling (in: Innerschweiz. Jahrbuch f. Heimatkunde, 19./20. Bd., 1959/60, p. 186) konkretisiert: "während das Stift selber nur noch ein kleines Akzidenzunternehmen führt; eigentliche Bücher sind im Kloster nicht mehr gedruckt worden"; letzteres wäre wohl zu relativieren). Diese quasi neue und bescheidene Stiftsdruckerei muss bis ca. 1980 bestanden haben (vgl. Klosterarchiv online). - Sprache: la.

  • Seller image for Der Verräther des Reichs Gottes. Oder: Das Wesen des Geizes, und dessen verderbliche Wirkungen in der Menschheit. Dargestellt von dem frommen Abt Konrad Tanner in Einsiedeln. Mit Anmerkungen und Zusätzen vermehrt herausgegeben von einem katholischen Priester. for sale by Franz Kühne Antiquariat und Kunsthandel

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    Kl.-8°. VI, 7-168 SS. Schriftsatz in 7- bzw. 6-Punkt Fraktur (Anmerkungen). Kart. d.Zt. mit Kleisterpapierbezug (violett; Rücken etwas verblasst/verfärbt) mit hs. Rückentitel. Erste (einzige) Ausgabe dieser Version. Seiten unterschiedlich etwas stockfleckig (v.a. Vorsätze u. äusserste Lagen). Etwas Alters- u. Lagerungs-, wenig eigentliche Gebrauchsspuren, Archivstempel a. Titel u. Dublettenstempel a. Vorsatz. Gesamthaft grossenteils sauberes, recht gutes Exemplar - - Professbuch Nr. 454 (Tanner)/Bibliogr. Nr. 18 bzw. 22 (Reihe; beide ohne Angaben zum Bearbeiter/Herausgeber) - Digitalisiert u.a. in DDB - Nicht in swissbib u. SNB - Provenienz: Dublette der Stiftsbibliothek Einsiedeln (Stempel) - Tanners Text war 1806 erschienen in: Betrachtungen zur sittlichen Aufklärung im neunzehnten Jahrhunderte sowohl für Geistliche als Weltleute, Bd. 2.2, Der Weg des Verderbens, oder Betrachtungen über die Sünden des Menschen, Abschn. 2, Die sieben Hauptsünden und einige ihrer Sprossen (Augsburg, Doll; digitalis. in DDB) - "Der Geiz gehört meines Erachtens, lieber Leser, unter jene Laster, die vorzüglich das leibliche und geistliche Wohl des Menschen, und den Tugendkeim auf vielfältige Weise zerstören. [.] Was ertödtet in uns so oft die Geduld und Sanftmuth? Der Geiz. [.] Gott [.] giebt uns zeitliche Güter, damit wir von Seinen Gütern auch Andern, die nichts haben, mittheilen mögen. Gegen dieses Grundgesetz Gottes [.] versündiget sich der Geizige. Damit das Verderben des Geizes recht eingesehen werde, habe ich mich entschlossen, Tanners Abhandlung von der Sünde des Geizes herauszuheben, und mit einigen Erläuterungen oder Anmerkungen zu versehen. Möchte in Durchlesung dieses Büchleins nur hie und da eine Seele von diesem Laster abgeschreckt werden durch die Gnade Gottes; um dieses bittet zu Gott: Am Feste der heiligen Francisca, den 9, März 1836, der Herausgeber." (pp. III-VI) - Inhalt : Betrachtungen zu: 1. Geiz, 2. Von der Unbarmherzigkeit der Reichen gegen die Armen, 3. (-) Raubsucht der ärmeren Klasse, 4. (-) Habsucht der Richter und Vorsteher. - In der Version von 1806 gibt es noch eine weitere Betrachtung: Von der Gewinnsucht der Handelsleute -- P. Konrad Tanner (1752-1825), von Arth SZ, ab 1808 Abt Konrad IV. Profess 1772, Priester 1777. 1779 Lehrer der Rhetorik, 1781 der Theologie. Seit 1795 Statthalter, "machte er sich in den Schreckenstagen von 1798 sehr verdient um die Rettung vieler wertvoller Gegenstände. Er selber wurde beauftragt, später das Gnadenbild, das Haupt des hl. Meinrad und die Pontifikalornate nach dem Tirol zu flüchten. Im Juni 1799 kehrte er wieder nach Einsiedeln zurück, wo er die Neuordnung der Dinge an die Hand nahm, aber schon am 14. August wieder fliehen musste. In der Folge floh er mit den ihm anvertrauten Schätzen bis nach Linz, kehrte später nach Innsbruck und St. Gerold zurück, wo er 1802 Pfarrer wurde. Dort blieb er bis im Herbst 1806 [.]. Den 30. Mai 1808 wurde er zum Abte gewählt und starb als solcher, nach einer glücklichen Regierung, den 7. April 1825 im Alter von 73 Jahren? (PB) - Zu seinem reichen schriftstellerischen Werk vgl. ibid. : "Die unfreiwillige Muße, die ihm während des Exils an den einzelnen Orten beschieden war, nutzte er zu reicher schriftstellerischer Tätigkeit aus. [.] In Imst begann P. Konrad schon am 4. November 1799 an seinem großen Betrachtungswerk, das ihm für immer eine ehrenvolle Stelle im Kreise der asketischen Schriftsteller seiner Zeit sicherte." (etc.; vgl. Biographie u. Bibliographie von P. Rudolf Henggeler in MHVS 33/1925) - Sprache: de.

  • Seller image for Ursachen, warum bei der Verschiedenheit so vieler Christlichen Religionspartheien die Römisch-Katholische Religion vor allen andern zu wählen sey. Ein Wink für unsere Zeiten zum Kirchenverein. for sale by Franz Kühne Antiquariat und Kunsthandel

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    Kl.-8° (18.3 x 10.1 x 0.7 cm). VIII, 100 SS. Gest. Titelvignette. Schriftsatz in 8-Punkt Fraktur. (Interims-)Brosch. d.Zt. (Kiebitzpapier; marginal etwas berieben). Erste Ausgabe dieser Version. Seiten unterschiedlich etwas gebräunt. Etwas Alters- u. Lagerungs-, wenig Gebrauchsspuren. Gesamthaft weitestgehend sauberes, recht gutes Exemplar - - Postumes Herausgeberwerk; 2. u. 3. Auflage 1811 u. 1820 (vgl. swissbib); 1843 erschien eine ebenfalls als 2. Aufl. spezifizierte Version 'Fünfzig Beweggründe, warum die katholische Religion' ec. (Einsiedeln, K. u. N. Benziger; vgl. BVB/BSB) - Ein entspr. lateinischer Originaltraktat 'Quinquaginta Rationes et Motiva' (ec.; 1702 u.ö.) dürfte nicht von Herzog Anton Ulrich (1633-1714), der 1709/1710 zum Katholizismus konvertierte, stammen, sondern eher von Martin Szent-Ivany (od. Szentivanyi). Eine frühe deutsche Übersetzung: 'Funffzig Motiva, Oder Bewegende Ursachen Und Betrachtungen' wurde 1711 publiziert (anon., s.n., s.l.). Vgl. dazu DeBacker&Sommervogel 7, sp. 1769 (Nr. 25) u. 5, sp. 215 (Nr. 6), sowie VD18 1047952X, BVB/BSB u. SBB - Inhalt: Vorrede; Text unter dem Titel: 'Des Durchlauchtigsten Herrn Herzoges Anton Ulrich zu Braunschweig Fünfzig Ursachen und Beweggründe [.]'; Anhang: 'Verzeichniß derjenigen, welche aus den angesehnsten Familien Deutschlands inner einem Jahrhunderte zu der Römisch-Katholischen Kirche zurückgekehrt sind' (pp. 96-100) - "Vielleicht, dachte ich, kann die deutsche Darstellung der fünfzig Ursachen, welche den Uebergang Höchstbemeldten Durchlauchigsten Herzoges zur römisch-katholischen Kirche veranlaßten, auch zur Erleuchtung mehrer Andern, und zum Kirchenverein das Ihrige beitragen; und wenn sie dieses auf keine Weise erzweckte, vielleicht giebt sie doch den Katholiken bei diesen gefahrvollen Zeiten eine neue Glaubensstärke und Vestigkeit. Und hierinn fand ich Ursache genug, die Uebersetzung zu wagen, die übersetzten Beweggründe mit passenden Bemerkungen zu begleiten, und die eigenen Worte des Durchlauchtigsten Verfassers mit keiner andern Aenderung, als welche hie, und da die Delikatesse unsers Zeitalters den Ausdrücken gebeut, ans Licht zu stellen. Zwar werden es alle Mäßigung und Schonung nicht dahin bringen, daß dieses Werkchen den Beifall des heutigen Zeitgeistes verdiene, dessen kaltsinnige Gleichgültigkeit gegen jede Religion die auffallendsten Glaubensirrthümer in Schutz nimmt, und dessen Verehrer jede, und besonders jede alte Polemik, als die größte Sünde wider den Zeitgeist, und als das fürchterlichste Schreckbild desselben ausrufen." (p. VI f.) - Wie sich Druck und Verlag im schweizerischen Einsiedeln rund hundert Jahre nach den Originalausgaben plausibel erklären, lässt sich aus der Vorrede nicht ableiten. Ob es sich in der von Napoleon dominierten europäischen Politik und Kultur um ein (apologetisches) Werk des heimischen Katholizismus während der Mediationsverfassung, oder eines deutschen Projekts, allenfalls auch aus Emigrantenkreisen, oder allgemein um ein frühes Symptom des Ultramontanismus handelt, muss hier offen bleiben. - Sprache: de.

  • Seller image for Geologischer Atlas der Schweiz / Atlas géologique de la Suisse, 1 : 25 000, auf der topographischen Grundlage der Siegfriedkarte. Blätter: 186 Beromünster, 187 Hochdorf, 188 Sempach, 189 Eschenbach / (Atlasblatt 18). Geologische Aufnahme von J. Kopp. for sale by Franz Kühne Antiquariat und Kunsthandel

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    Mehrfarbige Faltkarte mit 2 Nebenkarten (64.5 x 98.5 cm, Darstellungsbegrenzung 48 x 70.5 cm, gefaltet 21.5 x 14 cm) in 21 Blättern/Segmenten a. Ln. aufgezogen, mit mont. ODeckeltitel. Erste (Original-) Ausgabe. Lwd. in den Bugfalten verso leicht verfärbt u. stockfleckig, unterschiedliche Feuchtigkeitsspur über 1 gesamte vertikale Bugfalte (Darstellung recto dadurch leicht leicht wellig, optisch jedoch nicht tangiert). Leichte Alters-, Lagerungs- u. Gebrauchsspuren, diskreter Besitzerstempel u.r. Gesamthaft weitestgehend sauberes, recht gutes Exemplar. - - Geologischer Spezial-Überdruck aus den Blättern 186-189 des Topogr. Atlas der Schweiz (Siegfriedkarte) - Aequidistanz 10 Meter; Waldpartien mit Kringeln; rot eingekreist sind die unzähligen Drumlins u. Felsrundhöcker - swisstopo mit Kartendaten E 8°09'52"-E 8°23'25"/N 47°13'12"-N 47°06'37" - Mit Vermerk 'Überdruck aus dem topographischen Atlas der Schweiz mit Bewilligung der Eidg. Landestopographie vom 29. Dezember 1939' (u.lks.), sowie u.a.: Geologische Aufnahme von J. Kopp 1935-1937, 1940-1941 - Die KB Vadiana SG erwähnt noch eine offenbar separat vertriebene entspr. Broschüre mit Erläuterungen (29 SS.) - Beidseits der Darstellung div. Legenden, dazu 2 Spezialkarten: 1. Glazialgeologische Uebersichtskarte 1 : 500 000 (14 x 11.3 cm), 2. Morphologisch-tektonische Uebersichtskarte des Atlasblattes Beromünster-Eschenbach 1 : 200 000 (6 x 8.7 cm) - Grossmassstäbliche, in kräftigen Farben gedruckte Karte der Region um die Gemeinde Hochdorf, umfassend den Baldeggersee, Gelfingen u. Lieli N, Auw, Reussegg u. Sins NO-Ecke, Oberrüti O, Dietwil OSO, Root SO, Wartensee mit Schloss SW, Sempach mit Seepartie SW-Ecke, Eich WSW, Waldi WNW, sowie Beromünster, Gunzwil u. Bogetenwald NW - Eindrückliche fachspezifische Karte des hügeligen und bewaldeten Gebietes, das durch die Partie Sempachersee, den Baldeggersee und eine im Südosten verlaufende Kurve der Reuss einerseits, die langgezogene Bahnlinie Gelfingen-Baldegg-Hochdorf-Eschenbach der Seetalbahn Lenzburg-Luzern andererseits markant strukturiert ist. - Das aargauisch-luzernische Seetal "ist eines der lieblichsten Thäler des Mittellandes [.]. [.] Hufeisenförmige Moränenwälle (Endmoränen), die die Thalsohle bei Ermensee und Hallwil durchqueren, veranlassten wohl nach dem Schwinden der Gletscher die Entstehung der beiden Seebecken, die daher als Moränen-Stauseen anzusprechen sind. Eine weitere angenehme Abwechslung in dem Relief des Thales bieten die Wälle und Terrassen der Seitenmoränen, welche die beidseitigen Abhänge begleiten und durch die Wirkung fliessenden Wassers in Ketten rundlicher Hügel aufgelöst erscheinen (Hügellandschaft von Gelfingen-Hitzkirch)." (etc; GLS 5, 1908, p. 478) - Sprache: de, fr.

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    13 Hefte (v. ca. 15) in 10 Heften teilw. montiert in marmorierter Kart.-Sammelmappe d.Zt. mit Deckelemblem (Wappen). Hefte teilweise unaufgeschnitten. Etwas Alters- u. Lagerungs-, weniger eigentliche Gebrauchsspuren, Besitzervermerke a. OBrosch.-Vorderdeckel-Innenseiten u. entspr. Besitzeretikette a. Mappen-Innenseite. Gesamthaft und in Anbetracht der eher fragilen Produktion recht gute Sammlung. Besitzeretikette (u. entspr. hs. -Vermerk in Tinte): ?Ober-Rechn.-Revisor E. [hs.: Emil] Israel, Dresden, Richterstr. 21, II? ? Insgesamt erschienen zu dieser Abteilung gem. ZB Zürich 15 Hefte in 11 Heften (vgl. dazu auch SNB). Es fehlt Heft 14/15 von 1890 (?Am Sängerfest. Lustspiel in fünf Akten von Leonhard Steiner) und das als solches numerierte Heft 6 (W. F. Niedermann, Züritüütsch, e dramatisches Läbesbild i 3 Acte i der Zürcher Mundart). Dafür vorhanden ist ein Heft mit der Reihennummer 38b, das aber in den Listen auf den Broschüren-Rückseiten nirgends vermerkt ist (die Reihennummer 38a gehört zu Heft 7, Heft 8/9 von 1888: 44,45). ? Vorhanden: Heft 1, Autorenkollektiv (Varia); H. 2, August Corrodi (11 Titel, darunter ?Amanda, Lustspiel?, aus: Alemannisches Kindertheater, 1874?1875; vgl. swissbib); H. 3 u. 4: ?Das 3. [bzw. 4.] Heft enthält ausschliesslich Ausgewähltes aus den Schriften von Jakob Stutz?; H. 5, Johann Martin Usteri (10 div. Titel); H. 7, W. F. Niedermann, Zwei einaktigi Lustspiel: Liecht ufz?füehre i Vereine und Familie; H. (?) [nicht numeriert, erscheint als Separatum der Serie ?Aus dem Kanton Zürich?, Reihennummer 38b], Wilhelm Niedermann, Ferieversorgig. Lustspiel in eim Akt; H. 8/9, Leonhard Steiner, Fünf Lustspiele; H. 10/11, Leonhard Steiner, ?Edelwyss? Ein Lustspiel; H. 12/13, Autorenkollektiv (Varia; darunter Jakob Stutz, Du sollst nicht reden. Lustspiel). ?? Besonders bemerkenswert scheint der relativ hohe Stellenwert, der in dieser Publikationsreihe Jakob Stutz eingeräumt wird. Angesichts seiner Vita und der Zeitumstände ist das aus heutiger Sicht nicht selbstverständlich und darf wohl auch als postume Rehabilitierung gewertet werden : Jakob Stutz (Isikon b. Hittnau, Kt. Zürich 1801?1877 Bettswil b. Bäretswil ZH), von Hittnau, ref., Lehrer und Volksdichter. Nach der Volksschule Unterricht bei Pfarrer Salomon Tobler, Besuch von Lehrerkursen, Kontakt mit pietistischen Kreisen, 1827 Lehrer an der Blinden- und Taubstummenanstalt Zürich unter Ignaz Thomas Scherr. Ab 1836 leitete Stutz eine Privatschule in Schwellbrunn, inszenierte dort eigene Dramen [.], wurde aber 1841 wegen pädophiler Neigungen entlassen. 1842 bezog Stutz eine Klause in Sternenberg [?Jakobszelle?], wo er junge Leute, u.a. Jakob Senn und Jakob Messikommer, um sich sammelte sowie eine Bibliothek und eine Sparkasse gründete. Der Homosexualität angeklagt, wurde er 1856 des Kt. Zürich verwiesen. Stutz schlug sich als Hauslehrer und Dorftheaterregisseur durch, bis ihn 1867 seine Nichte Margaretha Walder in Bettswil aufnahm. Nach ersten moritatenhaften Gedichten ab 1818 erschienen ab 1829 mundartliche Gespräche im ?Zürcher Kalender? und 1831 die erste der sechs erfolgreichen Sammlungen ?Gemälde aus dem Volksleben [?] in gereimten Gesprächen Zürchererischer Mundart? Darin hebt Stutz in didaktischer Absicht die dunkleren Seiten des Landlebens hervor und wendet sich gegen dessen Verklärung durch die damalige Mundartdichtung. Der Quellenwert seiner ?Gemälde?, in denen er auch den Brand von Uster darstellte (Bd. 3, 1836), sowie seiner Autobiografie (1853) beruht auch darauf, dass er infolge rudimentärer Bildung und prekärer Lebenssituation die Verbindung zum volksmässigen Denken nie verloren hat.? (W. Haas, in: HLS; vgl. auch HBLS). ? ?Seine grossen Verirrungen hat dieser merkwürdige Mann gesühnt; weitere Andeutungen gehören nicht in den Bereich dieser Skizze.? (R. Weber, Die poetische Nationalliteratur der deutschen Schweiz. 2, 1866, p. 292 f. Weber teilt ferner mit, dass Stutz um 1821 Herrnhuter wurde, ?um nicht in den Militärdienst treten zu müssen?

  • Eidgenössisches Statistisches Amt (Hsg.) / Giovanoli, Fritz (Bearb.).

    Published by Bern, Kommissionsverlag A. Francke A.-G. Februar/Février 1929., 1929

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    4°. 64 (Text), 150 SS. (Tabellen), 5 doppels. Karten i. Anhang. OBrosch. (etwas fleckig u. verfärbt, wenig bestossen, Bibliotheksetikette u. verblasster -Stempel a. Vorderdeckel). Schnitt u. Titelbl. leicht stockfleckig. Alters- u. Lagerungs-, weniger eigentliche Gebrauchsspuren, Bibliotheksetikette a. Vorsatz u. -Stempel a. Titel. Gesamthaft abgesehen von der etwas beeinträchtigten Broschur sauberes, recht gutes Exemplar. Schweizerische Statistische Mitteilungen, XI. [11.] Jahrgang 1929. 1. Heft / Bulletin de Statistique Suisse, XIme année, 1er fascicule. ? Deutsch-französischer Paralleltext. ? Historisch bemerkenswerte Zusammenstellung über die Ergebnisse der Nationalratswahlen in den krisengezeichneten und (sozial-) politisch virulenten Zwanzigerjahren (vgl. dazu z.B. die skizzenhaften Ausführungen von E. Gagliardi, in: Geschichte der Schweiz 3, 1937, pp. 1694 ff.). ? ?Eine Statistik der Nationalratswahlen wurde bisher in ganz bescheidenem Umfange in unserem Jahrbuche veröffentlicht. Die vorliegende ausführliche Bearbeitung ist die erste ihrer Art. Sie umfasst neben der letzten Nationalratswahl vom 28. Oktober 1928 auch die drei vorhergehenden Proporzabstimmungen. Als Grundlage diente das von den Staatskanzleien übermittelte und bereinigte Resultat [.]. [.] Die vorliegende Publikation bringt neben dem Tabellenwerk und einem erläuternden Text das Nationalratswahlgesetz und die Verordnung mit der Wiedergabe der Formulare für die Ausmittlung, ferner je eine politische Karte für die 4 grössten schweizerischen Parteien [Katholisch-Konservative (heute CVP), Freisinnig-Demokratische FDP, Bauern- und Bürgerpartei (später BGB, heute SVP), Sozialdemokartische Partei SP] und eine Übersichtskarte über die geographische Verteilung der politischen Gemeinden, sowie über die Zahl der Stimmenden in den grössern Gemeinden. [.] Im Tabellenteil findet sich auch eine Gliederung der Wähler, berechnet nach den Parteistimmenzahlen, in verschiedenen Kombinationen gruppiert [.].? (p. 3). ?? ?Die ersten nach dem Proporzwahlrecht durchgeführten Wahlen brachten 1919 eine massive Verschiebung der parteipolitischen Kräfteverhältnisse. Der bisher dominierende Freisinn verlor die absolute Mehrheit. Es bildete sich das Parteiensystem mit den vier grossen Parteien heraus, das fast das ganze 20. Jahrhundert kennzeichnete. [.] 1919 wurde ein zweiter Vertreter der Konservativen Volkspartei in den Bundesrat gewählt, 1929 mit Rudolf Minger erstmals ein Vertreter der BGB. Diese Regierungszusammensetzung widerspiegelte das seit dem Landesstreik von 1918 polarisierte politische Klima, in welchem sich der durch Antikommunismus und Antisozialismus geeinte Bürgerblock und die linke Opposition gegenüberstanden. Die SP trat nach dem Landesstreik klassenkämpferisch auf und avancierte in den 1930er Jahren zur wählerstärksten Partei (1931 28,7%). Das Proporzwahlrecht förderte weiter die Bildung von Splitterparteien am linken und rechten Rand.? (U. Altermatt u. D. Luginbühl, Parteien, Abschn. 1.2, Stabilisierung des Parteiensystems und Etablierung der Konkordanz, in: HLS). ?? Fritz Giovanoli (Montreux-Vieux i. Elsass 1898?1964 Bern), von Frasnacht (heute Gem. Arbon). Studium der Volkswirtschaft an den Universität Basel und Berlin, u.a. 1929?1933 Chefstatistiker im Eidg. Statistischen Amt, Entlassung wegen einer kritischen Schrift über das Finanzkapital [Im Schatten des Finanz-Kapitals. Zürich, Jean Christophe Verlag 1938. 60 SS., Preis 90 Rappen; vgl. SNB]. 1933?1946 Sekretär der SP des Kt. Bern. ?Vom marxistischen Gedankengut geprägt, engagierte sich der auf dem linken Flügel der SP stehende Giovanoli in den 1930er Jahren für die Spanienkämpfer und gegen den Frontismus. Zu seinen Leistungen als Regierungsrat gehört der Ausbau des bernischen Spitalwesens; Giovanoli befürwortete die Einführung eines staatlichen Gesundheitsdienstes nach englischem Vorbild. Im Kalten Krieg gehörte Giovanoli zu den Exponenten einer offenen Schweiz, u.a. als Gründungspräsident der schweizerischen Bewegung gegen atomare Aufrüstung.? (P. Stettler, in: HLS). Sprache: de, fr.

  • Seller image for Exercitia Spiritus cuiuscunque status & ordinis personis accommodata, Dominis Sodalibus Congregationis majoris literatorum Beatissimae Virginis Mariae, sine labe conceptae, in xenium oblata Lucernae Anno 1775. for sale by Franz Kühne Antiquariat und Kunsthandel

    [Anonymus / Horst od. Merlo-Horstius, Jacobus od. Jakob] - [Zwyssig, Franz Joseph od. Josef, Bearb./Hsg.].

    Published by Lucernae, typis Jodici Francisci Jacobi Wyssing Civit. Typ. / Luzern, (Offizin) Jost Franz Jakob Wyssing, Stadtbuchdrucker 1775., 1775

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    16° (12.3 x 8 x 1.4 cm). 4 Bll., 166 SS. Schriftsatz in 8-Punkt Antiqua. HLdr. (später; Deckel etwas berieben) mit hs. Papier-Rückenschild. Seiten etwas knapp beschnitten, unterschiedlich etwas stockfleckig (eher wenig und kaum störend). Etwas Alters- u. Lagerungs-, wenig eigentliche Gebrauchsspuren, alter Besitzervermerk a. Vorsatz. Gesamthaft weitgehend sauberes, recht gutes Exemplar. So auch in ZHB Luzern; vgl. SNB. - Aszetische Betrachtungen und Anweisungen gezogen aus verschiedenen Schriften : ?Variis sunt ex libris pagellisque, ceu ex floribus collecta, id quod sapere indicabitur. Praecipue tamen usui fuere libelli gemini; alter inscribitur: La Journée du chrétien sanctifiée par le Priere & la Méditation [.] Anno 1767. Alter: Paradisus animae christianae [.], Auctore Jacobo Merlo Horstio [.].? (Prafatio, p. 1 f.). - Gliederung des Inhalts: I. Exercitia cordis für 31 Tage, II. Exercitia oris, u.a. mit Betrachtungen zum Pater noster und Ave Maria, III. Exercitia operis. - Die ZB Zürich nennt als Autor der Journée wohl err. Dionys Xavier Clement, was sich weder nach BNF noch SUDOC verifizieren lässt (vgl. zu diesem Livre de dévotion von 1767 BNF FRBNF36829127 resp. FRBNF36829538); zu Denis-Xavier Clément s. F. X. de Feller, 3, 1818 p. 178 f. -- Bearbeiter/Herausgeber war Dr. theol. Franz Josef Zwyssig [Zwissig, auch: Zweissig, Zweisig], von Flüelen UR (1729-1793 Altdorf UR). 1747 Novize des Jesuitenordens in Landsberg am Lech (Bayern), 1760 Priesterweihe in Eichstätt (Bayern), Priester, Theologie- u. Philosophiedozent. Nach der Aufhebung des Jesuitenordens (1773) 1774-1778 Theologieprofessor am Kollegium in Luzern, danach Pfarrer und bischöflicher Kommissar in Altdorf. Verfasser philosophischer und theologischer Traktate. (K. Marti-Weissenbach, in: HLS; vgl. J. Müller, Die Geistlichkeit von Flüelen, Uri. In: ZSK Bd. 21, H. 1, 1927, p. 34 f., mit Bibliographie: ?Im Drucke gab er heraus:? Nr. 1 v. 4). - Die im Titel angeführte Sodalität scheint in dieser Form keiner offiziellen Bezeichnung zu entsprechen (keine entspr. Archiveinheit zu finden). Möglicherweise handelt es sich um die 1647/1649 eingerichtete Congregatio major sub titulo Immaculatae Conceptionis B.V. Mariae an der Jesuitenkirche, 1659 auch als Congregatio major latina Literatorum oder sog. Grosse Kongregation bezeichnet, die ev. in der Tradition der Congregatio major aus dem 16. Jh. weitergeführt wurde. (Vgl. P. R. Henggeler, Die kirchlichen Bruderschaften und Zünfte der Innerschweiz, 1955, p. 66 f. u. p. 256). -- Zur Druckerfamilie Wyssing od. Wissing s. Th. v. Liebenau, Überblick über die Geschichte der Buchdruckerei der Stadt Luzern, 1900, p. 47 ff. (p. 48 err. Jost Franz Niolaus), sowie F. Blaser, Luzerner Buchdruckerlexikon. Teil I, in: Gfd. 84/1929, p. 145 u. 167; vgl. HBLS (Wissing): Stadtbuchdrucker 1750-1781. Sprache: la.

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    Bde. 1-3 (v. 6+3). Gr.-8°. Ca. 1520 SS. Einige s/w. Tafeln. u. Abbn. OLn. (bordeauxrot) mit vergold. Rückentiteln u. OU (von Bd. 1 etwas berieben), Bde. 2 u. 3 in OVerlagsfolie (ungeöffnet). Erste Ausgabe. Gesamthaft saubere und kaum/nicht gebrauchte Bände - - Gesamtauflage 800 Exemplare - Inhalt: Briefe aus den Jahren 1840 bis 1863 : 1. 1840-1848; 2. 1849-1860; 3. 1861-1863 - Die Bände 4-6, mit dem weiteren Briefwechsel bis 1875, erschienen erst in den Jahren 1989-1995, die Bände 7-8 (Briefe von 1876-1888) u. Bd. 9 (Jugendbriefe 1827-1841) zusammen im Jahr 2011 (vgl. BVB). - Vorhanden ist hier also die historisch besonders bedeutende Korrespondenz zur Zeit der späteren Regeneration, mit Freischarenzügen, Sonderbund und Sonderbundskrieg, Gründung des Bundesstaates, Bundes- und entspr. Kantonsverfassung und Bewegungen zu deren Revision(en), sowie der sich akzentuierende und verschärfende Kulturkampf. - "Unter den Schweizer Politikern des 19. Jahrhunderts nimmt der Luzerner Staatsmann Philipp Anton von Segesser einen besonderen Rang ein. Seine Bedeutung liegt darin, dass er führend dazu beitrug, die im Sonderbundskrieg unterlegene Innerschweiz in den neuen Bundesstaat zu integrieren. Segesser war nicht nur aktiver Politiker [.], sondern auch ein gewandter Journalist, historischer Essayist und kenntnisreicher Rechtshistoriker. Der Basler Historiograph Eduard Fueter spricht vom 'geistreichsten und geistig unabhängigsten Schweizer Staatsmann in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts'. Endlich wird nun auch die verschiedentlich geplante Gesamtedition verwirklicht. Sie bringt Briefe und Gegenbriefe mit Einführung und wissenschaftlichem Apparat." (Bd. 1, OU-Klappentext) -- Philipp Anton von Segesser von Brunegg (Luzern 1817-1888 ibid.), kath., von Luzern. Jurist, Politiker und Ratsherr. 1841-1847 zweiter Staatsschreiber der katholisch-demokratischen Regierung, der er als Gegner der Jesuitenberufung kritisch gegenüberstand, 1841-1845 Mitglied des Gr. Stadtrats von Luzern. [.] 1848-1888 Nationalrat, 1848 gewählt als einziger konservativer Luzerner [.]. Als Oppositionsführer bekämpfte Segesser das liberale Regime in Luzern, leitete die Revisionsbewegungen von 1854 sowie 1862 und vertrat die konservative Minderheit nach der Teilrevision von 1863 in der Regierung. (HLS). - "Als leidenschaftlicher Briefschreiber stand er mit führenden Persönlichkeiten der Schweiz und vielen Grössen des damaligen europäischen politischen und geistigen Lebens in Verbindung; sein Briefwechsel stellt eine erstrangige Quelle zum Geistesleben und zur Politik der Schweiz wie auch zu den deutschschweizerischen u. schweizerisch-französischen geistig-politischen Beziehungen im 19. Jh. dar." (NDB; vgl. auch die ausführliche Würdigung durch Gerold Meyer v. Knonau in ADB 33, 1891). - Zu Segesser als Geschichtsschreiber s. Feller/Bonjour pp. 731-737 (Sonderbund) u. pp. 829-836 (Kritische Schule) : "Was man auch gegen Segessers Schriften einwenden muss, so legt man sie doch mit der Überzeugung aus der Hand, dass er eine geistige Macht war, die Furcht und Achtung gebot." (p. 836). -- ISBN 3 545 25052 0; 3 545 25064 4; 3 545 25067 9 -- NETTOGEWICHT / Net weight / Poids 3.2 kg - VERSANDKATEGORIE / Weight category / Poids brut 5 kg - Sprache: de.

  • Stumpf, Johannes / [Bächtold, Jakob, Bearb./Hsg.]

    Published by Zürich, Druck von Orell Füssli & Co. [1890] -, 1890

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    4°. 16 SS. (Text), 14 Bll. Faks.-Reproduktionen (davon 1 Titel in Rot und Schwarz). Kart. (später; etwas lichtrandig) mit Ln.-Rücken u. mont. OBrosch.-Vorderdeckel. Textseiten etwas gebräunt. Leichte Alters-, wenig Gebrauchsspuren, fremde Widmung a. Vorsatz. Gesamthaft gutes und gepflegtes Exemplar - - Neujahrsblatt herausgegeben von der Stadtbibliothek in Zürich auf das Jahr 1890 - Barth 17416 (und 17401 für die Erste Ausgabe von 1573); Rohr [Fries] 113 - Die Faksimileblätter für die 13 Alten Orte mit Satzspiegeln in Renaissance-Bordüren und den Abbildungen der Hauptorte (Städte) nach Holzschnitten, die dazugehörigen Texte in Frühneuhochdeutsch - "Das Interesse an den folgenden Lobsprüchen [.] wendet sich weder dem dichterischen Werth derselben noch dem künstlerischen der Städteprospecte zu; es ist lediglich ein persönliches: denn ihr Verfasser ist kein anderer, als unser Johannes Stumpf. Unseres Wissens ist bis jetzt sowohl diese Thatsache als auch der Wortlaut der Sprüche selbst unbekannt geblieben. Schon die grosse bibliographische Seltenheit des Originals - es sind uns nur zwei, dazu noch unvollständige Exemplare, dasjenige unserer Stadtbibliothek und eines auf der Luzerner Bürgerbibliothek bekannt geworden - liess einen Neudruck desselben wünschenswerth erscheinen. Ein verehrter Gönner setzt uns überdies in den Stand, die sämtlichen Blätter des Originals in unverkleinertem Facsimile-Druck wiederzugeben" (p. 1) - Die Lobsprüche Stumpfs sind in Reimen abgefasst, wie z.B.: "Zürich die lobliche alte Statt / Das vordrest Ort / den nammen hatt / Die lustigst in der Eydgnoschaft / Gwaltig von Landen und Mannschafft / Fruchtbar von Korn und auch von Wyn / Eyn Vischreicher See laufft durch hyn / Schön hurtig volck / beid Wyb und Man / Gricht / und recht haltens dapffer an" (etc.) -- Johannes Stumpf (Bruchsal, Baden, Dtl. 1500-1577/78 Zürich), aus dem Hochstift Speyer, ab 1548 von Zürich. [.] 1520 im Dienst des bischöflichen Notars in Speyer, Bekanntschaft mit Johann von Hattstein und Eintritt in den Johanniterorden, 1521 Johanniterkolleg in Freiburg i.Br., 1522 Priesterweihe in Basel sowie Prior und Leutpriester der [Johanniter-] Kommende Bubikon, dort 1528 Übertritt zur Reformation. Er wurde zum Mitstreiter Huldrych Zwinglis und bekämpfte mit Konrad Schmid die sich ausbreitende Täuferbewegung im Zürcher Oberland. 1528 begleitete er Zwingli an die Berner Disputation und wurde 1532 Dekan des oberen Wetzikoner Kapitels. 1543 Pfarrer in Stammheim ZH, 1548 Dekan des Kapitels Stein am Rhein. 1561 suchte er aus gesundheitlichen Gründen um seine Entlassung nach und zog 1562 nach Zürich. Als Geschichtsschreiber kopierte Stumpf Heinrich Brennwalds Schweizerchronik und führte das Werk, heute als Reformationschronik bekannt, bis in seine eigene Zeit fort. (etc; HLS) -- Widmung für 'Herrn Dr. Raimund Tschudi mit freundl. Gruss überreicht v. R. Hugo Frey, Bubikon Nov. 1945' : i.e. Raimund Tschudi od. Tschudy OSB, (Basel 1914-2011 München), Profess in Einsiedeln 1936 (Professbuch Nr. 924). 56. Abt von Einsiedeln 1959-69. "1969 legte er überraschend sein Amt nieder und verliess die Abtei. 1970 trat er aus der Klostergemeinschaft aus und lebte dann bis zu seinem Tod in München." (Aus: orden-online; als Abt nicht mehr im PB) - Widmung von Rudolf Hugo Frey-Graf, der sich während langer Jahre für das Ritterhaus Bubikon in aller Diskretion grosszügig engagiert hatte, u.a. 1972-1990 als Präsident der Ritterhausgesellschaft (vgl. Ritterhausgesellschaft Bubikon, Jahrheft 2010, p. 21). DABEI: Ansichtskarte 'Johanniterritterhaus Bubikon' mit einigen Zeilen Begleittext von R. Hugo Frey adressiert an P. R. Tschudi, signiert u. datiert 21. November 1945. - Sprache: de.

  • Seller image for Schriften zur Reformation in Konstanz 1519 - 1538. Mit Gregor Mangolts Konstanzer Reformationsgeschichte von 1562 zum Vergleich. Erste Gesamtausgabe. Bearbeitet und aus zeitgenössischen Quellen ergänzt und erklärt von Alfred Vögeli. for sale by Franz Kühne Antiquariat und Kunsthandel

    Vögeli, Jörg; resp. Mangolt, Gregor / Vögeli, Alfred (Bearb.) - Fabian, Ekkehart (Hsg.).

    Published by Tübingen, Osianderische Buchhandlung (Kommissionsverlag Osiander) und Basel, Basileia-Verlag (Komm. für die Schweiz) 1972-1973 -, 1972

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    2 Bände in 3 Bänden (cpl.). Gr.-8°. 586 SS. u. XIV, pp. 587-852 u. XIV, pp. 853-1505. OLn. (blau; Rücken leicht verblasst) mit vergold. Rückentitel u. Deckel-Namenszug (Jörg Vögeli). Leichte Alters-, kaum Gebrauchsspuren, Widmung von E. Fabian a. Vorsätzen von Bd. I und II.1. Gesamthaft recht gute Exemplare / Herausgeber-Widmungsexemplare - - Schriften zur Kirchen- und Rechtsgeschichte : Darstellungen und Quellen, hsgg. von Ekkehart Fabian, Nrn. 39-41 - BSG 1972, p. 94, Nr. 974, bzw. 1974, (Zürich 1976), p. 86, Nr. 885 - Provenienz: Prof. Dr. Fritz Büsser, Zürich (monogrammierte Widmung E. Fabians) / DABEI: Büssers Rezension in der NZZ (15.10.1975, p. 39) u. hs. Dankeskarte dafür von Alfred Vögeli - "Eine entscheidende Änderung in der Situation der Stadt sollte sich dadurch ergeben, dass ab 1519 die reformatorische Bewegung auch in Konstanz Fuss fasste. [.] 1527 bzw. 1528 schloss Konstanz ein Christliches Burgrecht mit Zürich und Bern ab. Die Stadt wurde in ständiger Verbindung mit Zürich, Basel und Strassburg zu einem Zentrum der oberdeutsch-schweizerischen Reformation, und ihre Lage gestaltete sich deshalb in den nächsten Jahren immer schwieriger. Der Rat der Stadt sah sich 1548 gezwungen, allen Forderungen des Kaisers nachzugeben und sich bedingungslos dem Hause Habsburg-Österreich zu ergeben. [.] Bevor österreichische Truppen die Stadt besetzten, hatte allerdings die reformatorische Elite die Stadt verlassen und zumeist in der Eidgenossenschaft Zuflucht gefunden. Fortan wurde Konstanz wieder voll rekatholisiert, wenngleich es noch bis ins 17. Jahrhundert Protestanten gab, die in den reformierten Gemeinden des nahen Thurgaus ihren Rückhalt fanden." (HLS, Stadt Konstanz) - "Im 16. Jahrhundert erlitt die Diözese Konstanz grosse Einbussen durch die Einführung der Reformation im grösseren Teil ihres schweizerischen Gebietes, im Herzogtum Württemberg [.], darunter 1526-27 auch in Konstanz. 1526 verlegte Fürstbischof Hugo von Hohenlandenberg deshalb die bischöfliche Residenz nach Meersburg. Dort blieb sie bis zur Auflösung der Diözese 1827, während das Domkapitel, das Konsistorium und die Kollegiatstifte nach Konstanz zurückkehrten, nachdem dieses 1548 österreichische Landstadt und damit wieder katholisch geworden war." (HLS, Diözese Konstanz) -- Jörg VÖGELI (Konstanz 1483-1562 Zürich), Ratsschreiber u. Stadtschreiber (ADB/NDB Index). "Bei der Rekatholisierung v. Konstanz 1548 floh der Stadtschreiber [.] nach Zürich; eine von ihm verfasste Geschichte der Reformation von 1519-1531 liegt dort als Ms. im Staatsarchiv (HBLS, Vögeli Kt. Thurgau) - Gregor MANGOLT (Tübingen 1498 - E. 1577/A. 1578 Zürich), von Konstanz, Theologe, 1522 Priesterweihe und Übertritt zur Reformation, Anhänger Zwinglis. [.] Ab 1524 in Konstanz, ab 1526 als Buchhändler und Verleger tätig. 1548 Ausweisung, danach Buchhändler in Zürich. Mangolt [schrieb u.a.] mehrere Fassungen einer Chronik von Konstanz (1544, 1548, 1562, Mitte 1560er Jahre)." (etc.; HLS) -- Fritz Büsser (Glarus 1923-2012 Zürich), kath., dann ref., bedeutender Zürcher Theologe und Kirchenhistoriker. 1968-89 Professor für Dogmen- und Kirchengeschichte an der Universität Zürich. Als Leiter des Instituts für Reformationsgeschichte betonte Büsser die theologisch-konfessionelle Vielfalt der Reformation [.]. Er unterstrich den ökumenischen Charakter der Zürcher Reformation [.] und die Johannes Calvin ebenbürtige Bedeutung Heinrich Bullingers (etc.; HLS). -- VERSANDKATEGORIE / Weight category / Poids brut 4 kg - Sprache: de.

  • Seller image for Archiv für schweizerische Reformationsgeschichte : I. Gilg Tschudi's Beschreibung des Kappelerkrieges; II. Cysats Bericht über das Wirken der Jesuiten in Luzern; III. Beiträge zur Geschichte der Gegenreformation im Bistum Basel. for sale by Franz Kühne Antiquariat und Kunsthandel

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    2+1 Teile in 1 Band (so cpl.). 8°. 1 Bl. (Titel), 208 u. 1 Bl. (Titel), 134 SS. 1 Bl. (Inhaltsverzeichnis). Schriftsatz in 8-Punkt Fraktur. HLdr. um 1940 (Rücken partiell lichtrandig/verfärbt) mit vergold. Rückentitel u. marmorierten Deckeln. Leichte Alters- u. Lagerungs-, wenig Gebrauchsspuren, kleinere Kugelschreibernotiz a. fl.Bl. Gesamthaft gutes Exemplar - - Reihe 'Archiv für schweizerische Reformationsgeschichte', Bde. 1 u. 2 - Mehr nicht erschienen. - Barth 9661, mit Vermerk 'Beilage zu Kathol[ische] Schweizer-Blätter, 2 Jahrgänge' - Titel II anonym (bearb. von Th. von Liebenau) - Die Textwiedergaben insbesondere von Tschudi und Cysat in deren Originalsprache (Frühneuhochdeutsch) -- Ad. I (Teil 1, 1903, pp. 1-200, mit Register pp. 201-208). "Die erste Ausgabe von Gilg Tschudis Beschreibung des Kappeler-Krieges erschien 1826 in Josef Anton Bathasars 'Helvetia', Aarau, II. Band [.]. [.] Für unsere neue Ausgabe wurde die im Besitze des Herausgebers befindliche Handschrift aus dem Ende des 16. Jahrhunderts benutzt" (etc.; Liebenau p. 15) -Liebenau befasst sich kritisch-hinterfragend mit dieser Studie des Aegidius Tschudi (Glarus 1505-1572 wohl ibid.): "Zu den wertvollsten Darstellungen, welche wir von katholischen Zeitgenossen aus der Reformationszeit besitzen, gehört Gilg Tschudis Beschreibung des zweiten Kappelerkrieges von 1531. [.] Denn, dass wirklich Gilg Tschudi [.] der Autor der anonymen Beschreibung des Krieges ist, lässt sich aus innern und äussern Gründen schlagend nachweisen." (p. 1 f.) - Um 1560 "muss auch eine kleinere Schrift Tschudis entstanden sein, eine 'Geschichte des zweiten Kappelerkriegs'. Die Darstellung der Schlacht bei Kappel [am Albis] auf dem Gubel ist so anschaulich, dass man annahm, diese könne nur von einem Teilnehmer herrühren [.]. Allein mit eben der gleichen Anschaulichkeit hat [Tschudi] ja alle anderen Schweizer Schlachten geschildert. [.] Tschudis Schrift ist ein abgerundetes Werklein, durchaus eine katholische Parteischrift. [.] Tschudis Autorschaft wurde bezweifelt, bis sie Theodor von Liebenau überzeugend nachwies [.] und hier zugleich eine bessere Neuausgabe bot." (Feller/Bonjour 1, 2. Aufl. 1979, p. 266 u. p. 273) -- Ad II (1904, pp. 1-37): "Von dem traurigen Zustande, in dem sich Volk und Geistlichkeit des Kantons Luzern nach der Mitte des 16. Jahrhunderts befanden, gibt das umfassendste Zeugnis der Bericht des luzernischen Stadtschreibers Rennward [sic] Cysat an den Erzbischof und Kardinal Karl Borromäo vom Jahre 1584. [.] [Doch Borromäus] starb, ehe diese Relation in seine Hände gelangte. Cysat fand sich nach dem Tode des Kardinals veranlaßt, ein zweites Referat über die staatskirchlichen Verordnungen Luzerns von 1574-1587 zu verfassen, offenbar zu Handen der Nuntiatur [.]." (1904, p. 1) - Renward Cysat (Luzern 1545-1614 ibid.) war "aufs tiefste in die Politik verflochten, mit allen Geheimnissen der katholischen Schweiz vertraut [.]. Luzern war damals Mittelpunkt der schweizerischen Gegenreformation. [.] Er beurteilte und betrieb die Politik als strenger Katholik [.]. [.] Den Jesuiten völlig ergeben, sammelte er für sie Geld von Haus zu Haus, bis sie 1574 nach Luzern kamen." (Feller/Bonjour, op. cit., p. 286 f.) - Kasimir Pfyffer dazu: 1574 Die ersten Jesuiten in Luzern, [.] 1577 Die Jesuiten setzen sich in Luzern definitiv fest, [.] 1583 Die ersten Kapuziner in Luzern (Geschichte, Bd. 1, 1850, p. XV), bzw.: "Borromeo, voll Religionseifer, regte den Gedanken an, die Jesuiten als einen Damm gegen weitere Fortschritte der Glaubensveränderung einzuführen" (p. 278). -- Ad III (1904, pp. 38-134): Aufsätze von Th. v. Liebenau (o. Apparat, mit Quellenangaben in Fussnoten) : 1. Beiträge zur Geschichte der Gegenreformation im Bistum Basel (pp. 38-100), 2. [Arlesheim]: a. Die Kathedrale von Arlesheim (p. 101 f.), b. Bericht über die Weihe (pp. 102-112), c. Translation der Vitalis-Reliquie (pp. 113-119); d. Briefe des Bischofs Christof Blarer v. 5. Februar 1586 (pp. 119-123; i.e. der Basler Fürstbischof Jakob Christoph Blarer von Wartensee, 1542-1608); 3. Über die Gegenreformation im Tessin und Thurgau (pp. 124-134) - "Die von dem mutigen Bischof Christof Blarer von Wartensee glücklich begonnene Gegenreformation im Bistum Basel erreichte ihren Abschluß erst mit der Einweihung der Kathedrale in Arlesheim und der Verlegung des Sitzes des Domkapitels aus Freiburg im Breisgau nach dem vor den Mauern des altes Bischofssitzes anmutig gelegenen stillen Dorfe an den Ufern der Birs unter Bischof Johann Konrad von Roggenbach. Allzu kurz hat der letzte Historiograph der Diözese Basel [i.e. Louis Vautrey] diese beiden Ereignisse in seiner 'Histoire des Evêques de Bâle' besprochen." (p. 101 f.) - "Im Dezember 1678 siedelte das Domkapitel [des Fürstbistums Basel] in das damals kleine Bauerndorf Arlesheim über, der Bischof blieb in Pruntrut. Am 23. November 1679 begann man mit dem Bau des Doms, der bereits am 26. Oktober 1681 [.] eingeweiht werden konnte. Zwei Tage nach der Einweihung wurde die Reliquie des Hl. Vitalis, ein Geschenk des Papstes, aus Pruntrut nach Arlesheim gebracht." (etc.; aus: domfreunde squarespace: chronik, online). - Sprache: de.

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    4°. 2 Bll., 90 SS. (Text), XIII (13) Tabellen i. Anhang. HLdr. d.Zt. mit marmorierten Deckeln. Vorsätze u. anliegende Bll. unterschiedlich stockfleckig. Alters- u. Lagerungs-, wenig eigentliche Gebrauchsspuren, Bibliotheksetikette a. Vorsatz u. -Stempel a. Titel. Gesamthaft weitgehend sauberes, recht gutes Exemplar. Bedeutende (historisch-) spezifische Bestandsaufnahme der schweizerischen Lehrerseminarien, und sowohl in nationalen wie auch internationalen Bibliotheken bemerkenswert selten gehaltenes Werk über die Strukturen der Lehrerausbildung im letzten Viertel des 19. Jahrhunderts, erhoben noch während der Gültigkeit der 1866 revidierten Bundesverfassung von 1848. ? Inhalt: I. Textliche Darstellung (Profile) der kantonalen (öffentlich-staatlichen, privaten und konfessionellen) Lehrerbildungsanstalten und der eidgenössisch-militärischen Lehrer-Rekrutenschulen (in Basel und Luzern) / II. Tabellen (sozio-biologisch nach Geschlecht, Alter und sozialem Status teilw. relativ differenziert spezifizierte Aufstellung nach Kantonen bzw. Name der Anstalt): 1. Gründungszeit, Unterrichtssprache, Unterrichtsdauer, 2. Zahl der Lehrer und Schüler, Schüler nach Muttersprache, Konfession, Heimat und Schulgeld, 3.?8. Lehrerpersonal, 9.?11. Schüler nach Alter (bei Beginn und Schluss), 12. Einnahmen und Ausgaben, 13. Ökonomische Verhältnisse. ? ?Kurze Zeit nach der Herausgabe meiner Schrift über ?die schweizerischen Lehrerbildungsanstalten? [i.e. Die schweizerischen Lehrerbildungsanstalten : kurze Geschichte, Organisation und Statistik derselben. Zürich, Orell Füssli 1873, SD aus: Allgemeine Beschreibung und Statistik der Schweiz; vgl. ZB Zürich] erscheint hier eine zweite Arbeit über denselben Gegenstand und zu dem gleichen Zweck, wenn auch mit abweichender Anlage und Behandlungsweise. Da dies leicht unrichtig beurtheilt werden könnte, so finde ich es nothwendig, hierüber eine rechtfertigende Erklärung zu geben. Bekanntlich war Prof. Dr. [Hermann] Kinkelin [.] mit dem Auftrage betraut worden, für die Weltausstellung in Wien [von 1873] eine schweizerische Unterrichtsstatistik abzufassen. Als dann die Zeit der Eröffnung herannahte [.], ersuchte er mich um Uebernahme eines Theiles der Arbeit. [.] So entstand denn also dieses Werklein [.]. Es werden indess die zwei Schriftchen verwandten Inhalts einander nicht so sehr im Wege stehen [.]. Während z.B. das bei Orell, Füssli und Comp. in Zürich erschienene Heft das pädagogische Moment betont und über Methode, Disziplin, Geist und Leben der Seminare Aufschluss giebt [.], stellt dagegen die vorliegende, amtlich verifizierte Ausgabe das statistische Moment mehr in den Vordergrund und enthält zahlreiche statistische Tabellen über die Zöglinge, das Lehrerpersonal und die ökonomischen Verhältnisse. Bei den objektiven Angaben über die Gründung und den Unterhalt, die Organisation, die Aufsichtsbehörden, die Lehrer und Schüler, über den Unterricht und das Arbeitsschulwesen beschränkt sich dieses strengstens auf das Gesetzliche und Thatsächliche und enthält sich jeder Kritik. Die historischen Abrisse sind hier ganz kurz gehalten; dagegen wird das Lehrziel aus allen Seminarunterrichtsplänen ziemlich vollständig mitgetheilt. Meine frühere Arbeit basirt hauptsächlich auf dem Bestand des Seminarwesens im Jahre 1868/69; dagegen beziehen sich die sämmtlichen statistischen Angaben und Beschreibungen dieser zweiten Schrift auf das Schuljahr 1871. Beide berichten das Neueste in besonderen Nachrichten.? (Bl. 2 recto). ?? Johann Jakob Schlegel (1820?1879), von Azmoos u. St. Gallen, Mädchenschullehrer in St. Gallen 1854 (HBLS; vorl. Titel erwähnt). Sprache: de.

  • Kl.-8° (17 x 10 cm). 8 Bll., 254 SS., 12 Bll. Einige gest. Zierleisten u. Vignetten. Ldr. d.Zt. (etwas berieben u. bestossen) mit fein skulptierten Messingschliessen. Vorsätze fleckig u. etwas gebräunt, Seiten unterschiedlich finger- u. etwas stockfleckig, erste Lagen im Bundsteg abnehmend braunfleckig (Text wenig tangiert). Vord. Vorsatz mit Besitzervermerk(en) des 19. Jhs. Alters- u. Gebrauchsspuren. Gesamthaft recht annehmbares, in weiteren Teilen doch sauberes Exemplar. Auch in Bibliotheken sehr seltene aszetische Schrift, die 1748 ibid. eine von Heinrich Stähelin besorgte zweite vermehrte Auflage erfuhr (vgl. VK Bayern BVB). Ob Hospitaler allenfalls der Autor war, ist nicht sicher, sagt er doch in seinem Vorbericht: ?Gegenwärtiger Tractat / so dem Publico communicirt wird / ist zu Anfang des jetz zum Ende gehenden Jahrs / meinem wehrtesten Vorfahr Herrn Pfarrer und Prof. Johann Jacob Ulrich sel. aus einer benachbarten Stadt von lieber Hand übersandt / und seine Gedancken darüber begehrt worden; [etc.].? Offenbar befand sich das Manuskript beim Nachlass von J. J. Ulrich, und es scheint doch sehr unwahrscheinlich, dass Pfarrer Hospitaler die Darstellung dieser Umstände zur blossen Verschleierung seiner Autorschaft erfunden hätte. ?? Typographisch bemerkenswert ansprechend gemachtes Werk aus der Offizin Heidegger (1719?1766), die generell nur sehr wenig religiöse Werke produzierte. ?Dank des überkommenen, bedeutenden Schriftenmaterials [von der Bodmerschen Druckerei] befand sich die Druckerei in der Lage, grössere Ansprüche zu befriedigen. Der Satz ihrer Druckwerke war im allgemeinen sorgfältig [.]. [. Es] erschienen in der Offizin fast keine religiösen Erbauungsschriften und Traktate. Unter dem Einfluss der Professoren Bodmer und Breitinger bemühte sich die Firma hauptsächlich Schriften wissenschaftlichen und literarischen Inhaltes zum Druck zu bringen.? (P. Leemann-van Elck: Druck, Verlag, Buchhandel im Kanton Zürich. Zürich 1950, p. 44 f.). ? Die Familie von Hospental (Hospithal, Hospithaler) von Ursern besass einen zürcherischen Nebenzweig, der jedoch erloschen ist. Interessanterweise scheint dieser mehrere vor allem im Ausland tätige protestantische Geistliche hervorgebracht zu haben. Der wohl bekannteste dürfte dabei der letzte des Zweiges, Franz Christoph (1697?1775), Prediger zu Hildburghausen, Würmberg, Cannstatt und Heidelberg, auch kurpfälzischer Kirchenrat, gewesen sein (HBLS). ?Im 17. Jahrhundert gehörten Vertreter des Arther Zweigs zu den führenden Mitgliedern der sog. Nikodemiten, einer Gruppe heimlicher Protestanten, die nach Verfolgung und Vermögenskonfiskation nach Zürich übersiedelten.? (F. Hälg-Steffen, in: HLS). ? Besitzervermerk in etwas ungelenker Schrift (deutsche Kurrent, braune Tinte): ?Dieses Buch gehört mir Ana [Anna] Krebser In Geerlisberg? [od. Gerlisberg, b. Kloten, Kanton Zürich], datiert 1838, mit 6-zeiligem Sinnspruch. Sprache: de.