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Hardcover. Condition: Fair. Anmerkungen / bekritzelt / Stempel; Leichte Kratzer / Abnutzungen / Druckstellen. Die antike Welt war mit dem Phänomen Erdbeben gut vertraut. Das gilt gerade auch für die Bewohner des östlichen Mittelmeerraumes, von denen viele regelmäßig mit seismischen Erschütterungen konfrontiert gewesen sind. Dies ist durch eine vergleichsweise reiche schriftliche Überlieferung und den archäologischen Befund bezeugt. Für den Historiker sind bebenbedingte Katastrophen von besonderem Interesse, da sie gesellschaftliche Debatten auslösen und Strukturen (z. B. sozial, ökonomisch, weltanschaulich) offenlegen können, die weit über das einmalige Ereignis hinausweisen. Jonas Borsch untersucht einige mit Erdbeben besonders eng verbundene Regionen und Orte unter diesem Aspekt: Dabei schaut er auf die mit Erdbeben in Verbindung stehenden Diskurse, auf gesellschaftliche Resilienz sowie auf religiöse und materielle Bewältigungsstrategien. Die Ergebnisse setzt er durch einen diachronen Vergleich zur mediävistischen und neuzeitlichen Katastrophenforschung in Beziehung.
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First Edition
Paperback. Condition: New. 1.
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Add to basketHardcover. Condition: As New. Leichte Kratzer / Abnutzungen / Druckstellen. Der mediterrane Raum zählt zu den seismisch aktivsten Regionen weltweit, insbesondere Griechenland, die Türkei, große Teile Italiens und die Levante sind häufig von Erdbeben betroffen, die oft katastrophale Folgen haben. Diese Ereignisse wurden bereits in der antiken Literatur vielfältig reflektiert und interpretiert. Obwohl das Thema in der altertumswissenschaftlichen Forschung in den letzten Jahrzehnten aufgegriffen wurde, lag der Fokus meist auf der Katalogisierung einzelner Fälle, der Aufbereitung antiker Erklärungsansätze und der Untersuchung des materiellen Umgangs mit den Folgen. Eine umfassende Analyse, die das Phänomen über Jahrhunderte hinweg, in seiner räumlichen Ausdehnung und unter Berücksichtigung verschiedener Zeugnisformen betrachtet, steht jedoch noch aus. Der vorliegende Sammelband setzt hier an und untersucht die Beziehungen zwischen extremen seismischen Ereignissen und zeitgenössischen Weltanschauungen. Er beleuchtet die Möglichkeiten und Grenzen der Rekonstruierbarkeit vergangener Bebenkatastrophen sowie deren literarische Repräsentation. Zu diesem Zweck vereint der Band Expertisen aus verschiedenen altertumswissenschaftlichen Disziplinen wie Geschichts- und Literaturwissenschaft, Archäologie und Epigraphik sowie angrenzenden Bereichen wie historischer Seismologie und Sinologie.
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Hardcover. Condition: new. Hardcover. Der mediterrane Raum gehoert weltweit zu den Gebieten mit der hoechsten seismischen Aktivitaet. Insbesondere Griechenland und die heutige Tuerkei, aber auch grosse Teile Italiens oder der Levante wurden und werden in regelmaessigen Abstaenden von Erdbeben heimgesucht, die nicht selten katastrophale Folgen haben. Diese Ereignisse wurden bereits in der antiken Literatur in vielfaeltiger Art und Weise reflektiert und gedeutet.Innerhalb der altertumswissenschaftlichen Forschung ist das Thema Erdbeben in den letzten Jahrzehnten zwar verschiedentlich aufgegriffen worden, doch konzentrierte man sich dabei auf einige wenige Aspekte: Im Vordergrund standen die Katalogisierung von Einzelfaellen, die Aufbereitung antiker Erklaerungsansaetze sowie die Untersuchung des materiellen Bewaeltigungshandelns. Zu vertiefenden Analysen, die das Phaenomen ueber die Jahrhunderte hinweg, in seiner breiten raeumlichen Ausdehnung und unter Beruecksichtigung der verschiedenen Zeugnisformen betrachten, ist es bisher nicht gekommen.An dieser Stelle setzt der vorliegende Sammelband an. Er fragt nach den Beziehungen zwischen dem Eintreten von extremen seismischen Ereignissen und zeitgenoessischen Weltanschauungen, nach Moeglichkeiten und Grenzen der Rekonstruierbarkeit vergangener Bebenkatastrophen sowie nach den Modi ihrer literarischen Repraesentation. Zu diesem Zweck versammelt der Band Expertisen aus unterschiedlichen altertumswissenschaftlichen Disziplinen (Geschichts- und Literaturwissenschaft, Archaeologie, Epigraphik) und darueber hinaus (historische Seismologie, Sinologie). Ancient Greeks and Romans lived in one of the world's most seismically active regions. Contemporary reports and literature detail not only the catastrophic effects of earthquakes but also provide insights into how these societies understood them. The current volume goes beyond traditional research practices and explores how events of seismic activity were viewed by ancient societies. Shipping may be from multiple locations in the US or from the UK, depending on stock availability.
Language: German
Published by Tübingen, Mohr Siebeck,, 2018
ISBN 10: 3161562631 ISBN 13: 9783161562631
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Gr.-8°, Ppbd. XIII, 397 S., mit 1 s/w-Abb. Neuwertiges Ex. / Fine Copy // Die antike Welt war mit dem Phänomen Erdbeben gut vertraut. Das gilt gerade auch für die Bewohner des östlichen Mittelmeerraumes, von denen viele regelmäßig mit seismischen Erschütterungen konfrontiert gewesen sind. Dies ist durch eine vergleichsweise reiche schriftliche Überlieferung und den archäologischen Befund bezeugt. Für den Historiker sind bebenbedingte Katastrophen von besonderem Interesse, da sie gesellschaftliche Debatten auslösen und Strukturen (z.B. sozial, ökonomisch, weltanschaulich) offenlegen können, die weit über das einmalige Ereignis hinausweisen. Jonas Borsch untersucht einige mit Erdbeben besonders eng verbundene Regionen und Orte unter diesem Aspekt: Dabei schaut er auf die mit Erdbeben in Verbindung stehenden Diskurse, auf gesellschaftliche Resilienz sowie auf religiöse und materielle Bewältigungsstrategien. Die Ergebnisse setzt er durch einen diachronen Vergleich zur mediävistischen und neuzeitlichen Katastrophenforschung in Beziehung. ISBN: 9783161562631 Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 736.
Language: German
Published by Tübingen : Mohr Siebeck [2018]., 2018
ISBN 10: 3161562631 ISBN 13: 9783161562631
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XIII, 397 Seiten Zustand: Sehr gut, neuwertig und original eingeschweißt. - Die antike Welt war mit dem Phänomen Erdbeben gut vertraut. Das gilt gerade auch für die Bewohner des östlichen Mittelmeerraumes, von denen viele regelmäßig mit seismischen Erschütterungen konfrontiert gewesen sind. Dies ist durch eine vergleichsweise reiche schriftliche Überlieferung und den archäologischen Befund bezeugt. Für den Historiker sind bebenbedingte Katastrophen von besonderem Interesse, da sie gesellschaftliche Debatten auslösen und Strukturen (z.B. sozial, ökonomisch, weltanschaulich) offenlegen können, die weit über das einmalige Ereignis hinausweisen. Jonas Borsch untersucht einige mit Erdbeben besonders eng verbundene Regionen und Orte unter diesem Aspekt: Dabei schaut er auf die mit Erdbeben in Verbindung stehenden Diskurse, auf gesellschaftliche Resilienz sowie auf religiöse und materielle Bewältigungsstrategien. Die Ergebnisse setzt er durch einen diachronen Vergleich zur mediävistischen und neuzeitlichen Katastrophenforschung in Beziehung. ISBN: 9783161562631 Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 736 Gr. 8° (24x16cm), Hardcover/Pappeinband.
Language: German
Published by Tübingen, Mohr Siebeck,, 2016
ISBN 10: 3161541693 ISBN 13: 9783161541698
Seller: Antiquariat Logos, München, Germany
Gr.-8°, Ppbd. X, 278 S., mit 31 s/w-Abb. u. 1 Tab. Neuwertiges Ex. / Fine Copy // Der mediterrane Raum gehört weltweit zu den Gebieten mit der höchsten seismischen Aktivität. Insbesondere Griechenland und die heutige Türkei, aber auch große Teile Italiens oder der Levante wurden und werden in regelmäßigen Abständen von Erdbeben heimgesucht, die nicht selten katastrophale Folgen haben. Diese Ereignisse wurden bereits in der antiken Literatur in vielfältiger Art und Weise reflektiert und gedeutet. Innerhalb der altertumswissenschaftlichen Forschung ist das Thema Erdbeben in den letzten Jahrzehnten zwar verschiedentlich aufgegriffen worden, doch konzentrierte man sich dabei auf einige wenige Aspekte: Im Vordergrund standen die Katalogisierung von Einzelfällen, die Aufbereitung antiker Erklärungsansätze sowie die Untersuchung des materiellen Bewältigungshandelns. Zu vertiefenden Analysen, die das Phänomen über die Jahrhunderte hinweg, in seiner breiten räumlichen Ausdehnung und unter Berücksichtigung der verschiedenen Zeugnisformen betrachten, ist es bisher nicht gekommen. An dieser Stelle setzt der vorliegende Sammelband an. Er fragt nach den Beziehungen zwischen dem Eintreten von extremen seismischen Ereignissen und zeitgenössischen Weltanschauungen, nach Möglichkeiten und Grenzen der Rekonstruierbarkeit vergangener Bebenkatastrophen sowie nach den Modi ihrer literarischen Repräsentation. Zu diesem Zweck versammelt der Band Expertisen aus unterschiedlichen altertumswissenschaftlichen Disziplinen (Geschichts- und Literaturwissenschaft, Archäologie, Epigraphik) und darüber hinaus (historische Seismologie, Sinologie). ISBN: 9783161541698 Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 554.
Language: German
Published by Stuttgart, Franz Steiner Vlg.,, 2019
ISBN 10: 3515120114 ISBN 13: 9783515120111
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Gr.-8°, Ppbd. 372 S., mit 11 Farb- u. 27 s/w-Abb. Neuwertiges Ex. / Fine Copy // Die 18 Bücher umfassende Chronik des Johannes Malalas stellt das älteste erhaltene Beispiel einer byzantinischen Weltchronik dar und bietet damit singuläre Einblicke in die Frühphase einer literarischen Gattung, die für das byzantinische Mittelalter zentrale Bedeutung besessen hat. Die moderne Forschung sieht das Werk als eine wichtige zeithistorische Quelle für die Geschichte des 5. und 6. Jahrhunderts n. Chr., das auch Einblicke in kultur- und mentalitätsgeschichtliche Aspekte erlaubt. Im dritten Band der Malalas-Studien wird die in der Chronik zutage tretende Konzeption von memoria thematisiert: Welches Bild der älteren wie jüngeren Vergangenheit transportiert sie? Welchen Kriterien folgt der historische und literarische Auswahlprozess, der diesem Bild zugrunde liegt? Im Zentrum steht dabei eine Kontextualisierung im Rahmen der zeitgenössischen Erinnerungspraxis der Memorialkultur in Literatur, Prosa und materiellen Hinterlassenschaften. ISBN: 9783515120111 Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 750.
Hardcover. Condition: new. Hardcover. Der mediterrane Raum gehoert weltweit zu den Gebieten mit der hoechsten seismischen Aktivitaet. Insbesondere Griechenland und die heutige Tuerkei, aber auch grosse Teile Italiens oder der Levante wurden und werden in regelmaessigen Abstaenden von Erdbeben heimgesucht, die nicht selten katastrophale Folgen haben. Diese Ereignisse wurden bereits in der antiken Literatur in vielfaeltiger Art und Weise reflektiert und gedeutet.Innerhalb der altertumswissenschaftlichen Forschung ist das Thema Erdbeben in den letzten Jahrzehnten zwar verschiedentlich aufgegriffen worden, doch konzentrierte man sich dabei auf einige wenige Aspekte: Im Vordergrund standen die Katalogisierung von Einzelfaellen, die Aufbereitung antiker Erklaerungsansaetze sowie die Untersuchung des materiellen Bewaeltigungshandelns. Zu vertiefenden Analysen, die das Phaenomen ueber die Jahrhunderte hinweg, in seiner breiten raeumlichen Ausdehnung und unter Beruecksichtigung der verschiedenen Zeugnisformen betrachten, ist es bisher nicht gekommen.An dieser Stelle setzt der vorliegende Sammelband an. Er fragt nach den Beziehungen zwischen dem Eintreten von extremen seismischen Ereignissen und zeitgenoessischen Weltanschauungen, nach Moeglichkeiten und Grenzen der Rekonstruierbarkeit vergangener Bebenkatastrophen sowie nach den Modi ihrer literarischen Repraesentation. Zu diesem Zweck versammelt der Band Expertisen aus unterschiedlichen altertumswissenschaftlichen Disziplinen (Geschichts- und Literaturwissenschaft, Archaeologie, Epigraphik) und darueber hinaus (historische Seismologie, Sinologie). Ancient Greeks and Romans lived in one of the world's most seismically active regions. Contemporary reports and literature detail not only the catastrophic effects of earthquakes but also provide insights into how these societies understood them. The current volume goes beyond traditional research practices and explores how events of seismic activity were viewed by ancient societies. Shipping may be from our Sydney, NSW warehouse or from our UK or US warehouse, depending on stock availability.
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