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  • Dula, Fr. [Franz], Hsg.

    Published by Luzern, Verlag der Stocker?schen Buchhandlung (Stocker) / Buchdruckerei von U. Müller 1852., 1852

    Seller: Franz Kühne Antiquariat und Kunsthandel, Affoltern am Albis, Switzerland

    Seller rating 5 out of 5 stars 5-star rating, Learn more about seller ratings

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    8°. 2 Bll. (Titel u. Inhaltsverzeichnis), 312 SS. HLdr. d.Zt. mit vergold. Rückentitel (Vergoldung verblasst) u. marmorierten Deckeln (diese etwas berieben). Seiten unterschiedlich etwas gebräunt u. (v.a.) marginal stockfleckig. Etwas Alters- u. Lagerungs-, leichtere Gebrauchsspuren, Besitzeretikette und ident. -Vermerk a. Vorsatz. Gesamthaft recht ordentliches, relativ gepflegtes Exemplar. Die Reihe erschien von 1850 bis 1857 (vgl. ZHB und Staatsarchiv Luzern, sowie J. L. Brandstetter, in: BSLK, Fasc. Ib, p. 120). Diese Publikationen waren nicht einfach ein Fachorgan der Lehrerschaft, sondern hatten eine besondere Funktion im Rahmen der Reorganisation des Schulwesens im neuen Bundesstaat : ?Die Konferenzblätter [.] haben ihren Ursprung weder in einer Ambition noch in einer Spekulation gehabt; das Unternehmen entstand und wurde acht Jahre lang fortgeführt in dem aufrichtigen Bestreben, einerseits den im Jahre 1849 ins Leben gerufenen Konferenzen als Organ der Berichterstattung und Anregung zu dienen, anderseits den Lehrern auf dem Felde ihrer Arbeit den Weg zu weisen, den sie nach Mitgabe der neuen Schulorganisation und namentlich in Anwendung und Behandlung der sukzessive erscheinenden neuen Lehrmittel zu gehen hatten. In letzterer Beziehung hat die Zeitschrift ihre Aufgabe so ziemlich zu Ende gebracht. [.] Im Uebrigen beanspruchen die Konferenzblätter keinen andern Werth, als dass sie von Keinem, welcher sich um die Zustände und die Entwicklung des luzernerischen Volksschulwesens während der Periode von 1848?1858 interessirt, unberücksichtigt gelassen werden dürfen.? (Schlussbemerkung aus Jahrgang 1857, p. 320 f.). ? Aus dem Inhalt: a) Anleitung zum Gebrauche der ?Aufgaben zum praktischen Rechnen? von [H. i.e. Hermann] Zähringer (pp. 81?109); b) Geschichte des Schulwesens der Stadt Luzern. Fortsetzung. Vom Jahr 1600?1798 (pp. 110?131); c) Anleitung zum Gebrauche des ersten Lehr- und Lesebüchleins für die Gemeindeschulen. II. Abteilung, Zweiter (2.) Artikel (pp. 132?169, mit zahlreichen Leseproben wie: Der Sand, Das Salz, Der Salpeter, Der Klee, Die Tanne, Die Herbstzeitlose, Die Tollkirsche, Die Biene, Der Storch, Der Hund, Der Wolf); d) Anleitung zur Erteilung des Religionsunterrichtes in der Gemeindeschule (pp. 193?234); e) Erläuterungen zum Lehrplane für die Gemeindeschulen (pp. 234?312). ?? Franz Dula (Luzern 1814 Luzern?1892 Baden), kath., von Buttisholz. Studium der Geschichte und der Pädagogik in Jena. 1836?1841 Sekundar-, Turn- und Schwimmlehrer in Luzern, 1842?1847 Bezirkslehrer in Reinach AG, 1849?1867 Direktor des Lehrerseminars Rathausen, 1867?1886 des Lehrerseminars Wettingen, danach bis 1891 Lehrer. 1847?1849 liberaler Luzerner Regierungsrat (Säkularisation der Klöster St. Urban und Rathausen), 1859?1867 Grossrat. 1848?1867 Präsident des Erziehungsrats. Schöpfer des Luzerner Erziehungsgesetzes von 1848, Förderer der Volksschule, der Frauen- und Berufsbildung. Initiant der Luzerner Lehrerkonferenzen, des Schweiz. Lehrervereins und der ?Schweiz. Schulzeitung? Präsident der Schweiz. Gemeinnützigen Gesellschaft. 1858 Dr. phil. h.c. der Univ. Jena. Das Dula-Schulhaus in Luzern erinnert an die Verdienste des freiheitlich gesinnten, toleranten und pädagogisch vortrefflichen Erziehers, dem indes von konservativer Seite wiederholt zu grosse Nachsicht vorgeworfen wurde. (R. Bussmann, in: HLS). ? Besitzeretikette u. -vermerk: Johann Rüdi, Lehrer [ev. auch Rüedi, Rüedy od. Rüedin; vgl. HBLS). Sprache: de.

  • Dula, Franz (Hsg.).

    Published by Luzern, Stocker?sche Buchhandlung [Stocker] (R. Bertschinger) 1856?1857., 1856

    Seller: Franz Kühne Antiquariat und Kunsthandel, Affoltern am Albis, Switzerland

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    US$ 162.06

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    2 Jahrgänge in 1 Band. 8°. 2 Bll., 324 + 2 Bll., 323 SS. 3 doppelseitig bedruckte lithogr. Tfn. mit geometr. Figuren, 3 statist. Falt-Tabellen, etliche Tabellen i. Text. Einfacher HLdr.-Sammeleinband d.Zt. mit mont. Rückenschild u. marmorierten Deckeln (diese etwas berieben). Seiten unterschiedlich etwas gebräunt u. (v.a.) marginal stockfleckig, einige Lagen blass feuchtigkeitsrandig (eher wenig störend). Etwas Alters- u. Lagerungs-, leichtere Gebrauchsspuren. Gesamthaft recht ordentliches, relativ gepflegtes Exemplar. Die letzten beiden Jahrgänge der Reihe; diese erschien von 1850 bis 1857 (vgl. ZHB und Staatsarchiv Luzern, sowie J. L. Brandstetter, in: BSLK, Fasc. Ib, p. 120). Diese Publikationen waren nicht einfach ein Fachorgan der Lehrerschaft, sondern hatten eine besondere Funktion im Rahmen der Reorganisation des Schulwesens im neuen Bundesstaat, wie dem letzten Jahrgang zu entnehmen ist: ?Und nun Ade!? : ?Die Konferenzblätter [.] haben ihren Ursprung weder in einer Ambition noch in einer Spekulation gehabt; das Unternehmen entstand und wurde acht Jahre lang fortgeführt in dem aufrichtigen Bestreben, einerseits den im Jahre 1849 ins Leben gerufenen Konferenzen als Organ der Berichterstattung und Anregung zu dienen, anderseits den Lehrern auf dem Felde ihrer Arbeit den Weg zu weisen, den sie nach Mitgabe der neuen Schulorganisation und namentlich in Anwendung und Behandlung der sukzessive erscheinenden neuen Lehrmittel zu gehen hatten. In letzterer Beziehung hat die Zeitschrift ihre Aufgabe so ziemlich zu Ende gebracht. [.] Im Uebrigen beanspruchen die Konferenzblätter keinen andern Werth, als dass sie von Keinem, welcher sich um die Zustände und die Entwicklung des luzernerischen Volksschulwesens während der Periode von 1848?1858 interessirt, unberücksichtigt gelassen werden dürfen.? (p. 320 f.). ? Aus dem Inhalt: 1856 : a) Das Messen und Zeichnen (pp. 90?116); b) Über Töchterarbeitsschulen (?Mitgeteilt?; pp. 128?135); c) Eine Schulwoche: Bericht über den Unterricht in der Knabenschule zu Münster [Beromünster] vom 21. bis den 26. Januar Abends (pp. 145?180); d) Kreisschreiben (pp. 181?207); e) Anleitung zum Gebrauche des zweiten Lehr- und Lesebuches für die Gemeindeschulen. VII. (7.) u. VIII. (8.) Abschnitt, Gleichnisreden, bzw. Reimsprüche und Gedichte (pp. 208?234); f) Über Bildung (pp. 257?268); g) Fragen und Aufgaben zu dem Lesestück ?Die Ortschaft? (pp. 269?274); h) Das Gesuch der Volksschullehrer des Kantons Luzern um Besoldungserhöhung (pp. 275?294); i) Ansichten und Urteile über den Anschauungsunterricht (pp. 295?301); k) Ein väterliches Wort. Von J. J. Wehrli, gestorben den 15. März 1855 (pp. 302?319) // 1857: l) Berichte aus der Kantonallehrerkonferenz vom 14. Oktober 1856 (pp. 1?86); m) Anleitung zum Gebrauche der zweiten Auflage der Aufgaben zum praktischen Rechnen (pp. 89?107); n) Die alte Gesangmethode im Streit mit der neuen (pp. 108?118); o) Die Einrichtung der Wiederholungsschule (pp. 124?157, mit div. Beilagen zum landwirtschaftliche Unterricht in Volksschulen pp. 158?212); p) Der Sprachunterricht in der zweiten Klasse der Gemeindeschule (pp. 250?265); nach p. 240 zwischengeschaltet: sep. paginierte Beilage: Bericht über das Erziehungswesen des Kantons Luzern in den Jahren 1854, 1855 und 1856 (mit Statistiken; 47 SS.). ?? Franz Dula (Luzern 1814 Luzern?1892 Baden), kath., von Buttisholz. Studium der Geschichte und der Pädagogik in Jena. 1836?1841 Sekundar-, Turn- und Schwimmlehrer in Luzern, 1842?1847 Bezirkslehrer in Reinach AG, 1849?1867 Direktor des Lehrerseminars Rathausen, 1867?1886 des Lehrerseminars Wettingen, danach bis 1891 Lehrer. 1847?1849 liberaler Luzerner Regierungsrat (Säkularisation der Klöster St. Urban und Rathausen), 1859?1867 Grossrat. 1848?1867 Präsident des Erziehungsrats. Schöpfer des Luzerner Erziehungsgesetzes von 1848, Förderer der Volksschule, der Frauen- und Berufsbildung. Initiant der Luzerner Lehrerkonferenzen, des Schweiz. Lehrervereins und der ?Schweiz. Schulzeitung? Präsident der Schweiz. Gemeinnützigen Gesellschaft. 1858 Dr. phil. h.c. der Universität Jena. Das Dula-Schulhaus in Luzern erinnert an die Verdienste des freiheitlich gesinnten, toleranten und pädagogisch vortrefflichen Erziehers, dem indes von konservativer Seite wiederholt zu grosse Nachsicht vorgeworfen wurde. (R. Bussmann, in: HLS). Sprache: de.

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    Gestochene u. lithographierte, teilkolorierte Faltkarte (ca. 40.7 x 41.2 cm, gefaltet ca. 13.8 x 10.2 cm), der ?Maasstab von 3 Schweizer Stunden zu 16?000 Schweizer Fuss [.] ist nahezu 1 : 150?000?, in 12 Blättern a. Ln. aufgezogen (Rückseite partiell wenig stockfleckig) in OKart.-Schuber mit mont. Titel. 3 Segmente verso mit mont. Verlagsanzeigen. Gest. Titel mit Zeichenerklärung im Segment u.r. Erste Ausgabe. Etwas Alters- und Lagerungs-, weniger eigentliche Gebrauchsspuren. Gesamthaft sauberes, recht gutes Exemplar. Nicht bei Engelmann. ? Mont. Titel a. Schuber: ?Kanton Luzern, gezeichnet von Heinr. Keller, Sohn. Zürich, Verlag von Heinrich Keller 1850? ? Karte im unteren Rand grösserenteils verdeckt unter der Leinwandfassung bez. ?Gez. von H. Keller, Sohn? (u. lks.) und ?Lith.e von Grimminger in Zürich? (u.r.). ? Vgl. e-rara.ch: Karte vom Kanton Luzern: Dula, Franz; Zürich, 1850; Zentralbibliothek Zürich, Signatur: 3 Ji 06: 4 Expl 2 / Persistenter Link dx.doi 10.3931/e-rara-32833, mit Vermerk: Kartendaten [Ca. 1:150 000] (E 7°46'-E 8°32'/N 47°17'-N 46°46'). ? Koloriert sind in kräftigen Farben die Grenzen (Kantons- und Ämtergrenzen), Gewässer, Städte und Hauptstrassen. Eisenbahnen sind keine eingezeichnet: um 1850 gab es ausser der 1847 eröffneten Strecke Zürich-Baden (sog. Spanisch-Brötli-Bahn) praktisch noch keine Eisenbahnverbindungen. Deren Bau in grösserem Stil begann eigentlich erst ab 1850 (vgl. dazu H.-P. Bärtschi u. A.-M. Dubler, in: HLS, Lemma Eisenbahnen). ? Die Karte erfreute sich offenbar einer bemerkenswert anhaltenden Nachfrage: sie wurde mehrfach revidiert und bis 1861 neu herausgegeben. Danach dürften die Aufnahmen der Dufourkarte (Blätter VIII und XII) aus den Jahren 1845?1865 sowie die grossmassstäblichen der Siegfriedkarte (seit 1870, ca. 40 Blätter 1 : 25?000 betr. den Kt. Luzern) von den interessierten Kreisen bevorzugt worden sein. ? Die vorliegende, auch historisch interessante Kantonskarte in relativ grossen Massstab erinnert noch an die etwas altertümliche Version gezeichnet von Heinr. Keller u. gestochen von [wohl: Johannes] Senn aus dem ?Helvetischen Almanach für das Jahr 1804?, die aber mit einem ?Maasstab v. 3 Schweizerstunden?, = ca. 1 : 270?000 und einem Format von 22.5 x 28.45 cm deutlich kleiner angelegt war (vgl. e-rara-32829, online). Von der Zeichnung und Schraffierung her jedoch gleicht sie mehr der Aufnahme von Jost Pfyffer von Altishofen, gest. von J. Scheurmann (od. Scheuermann), aus dem Jahre 1822 (s. e-rara-32801). Wie bei diesen Darstellungen werden auch in der Kellersch?schen Karte von 1850 die östlich angrenzenden Gebiete der Zentral- und Innerschweizer Kantone nur wenig berücksichtigt. ? Historisch dokumentiert diese Karte vor allem siedlungsgeschichtliche Aspekte und die Entwicklung der verkehrstechnischen Erschliessung. Die politischen Turbulenzen der vorangegangenen Regenerationszeit finden in den ?Bemerkungen? im untersten Mittelsegment noch einen ansatzweisen Niederschlag: ?Die früheren Klöster St. Urban und Werthenstein sind nun Pfarreien. In Rathausen befindet sich das Seminar. Eschenbach ist zugleich Pfarrei.? Dies findet denn auch bei den verschieden gestalteten Symbolen für Klöster (bestehende, gewesene, zerstörte) Berücksichtigung. ?? Heinrich Keller (Zürich 1778?1862 ibid.), von Zürich. Keller liess sich bei Johann Heinrich Füssli in Zürich ausbilden und war dann als Kartograf, Panoramenzeichner und Verleger in Zürich tätig. 1799 gab er für ein Reisehandbuch seine erste Karte der Schweiz heraus, 1804 sein erstes Panorama von Rigi-Kulm, dem weitere Panoramen folgten. 1813 erschien seine ?Erste Reisekarte der Schweiz? (Nachdrucke in verbesserten Auflagen), 1833 seine ?Zweite Reisekarte der Schweiz? Keller schuf weitere Karten, so 1814 eine Karte des Kantons Zürich sowie Karten der Kantone Waadt und Tessin, aber auch Schul- und Wandkarten sowie einen Schulatlas. 1834?1837 folgten Zonengemälde (Profildarstellungen von Berglandschaften mit ihren Klimazonen). Sein gleichnamiger Sohn (1829?1911), der ebenfalls als Kartograf arbeitete, führte die kartografische Anstalt des Vaters weiter. 1909 wurde der Betrieb von Kümmerly & Frey in Bern übernommen. (U. Schertenleib, in: HLS). ? Franz Dula (Luzern 1814?1892 Baden AG), von Buttisholz. Studium der Geschichte und der Pädagogik in Jena, [u.a.] 1849?1867 Direktor des Lehrerseminars Rathausen, 1867?1886 des Lehrerseminars Wettingen, danach bis 1891 Lehrer. 1847-49 liberaler Luzerner Regierungsrat (Säkularisation der Klöster St. Urban und Rathausen), 1859?1867 Grossrat. 1848?1867 Präsident des Erziehungsrats. Schöpfer des Luzerner Erziehungsgesetzes von 1848, Förderer der Volksschule, der Frauen- und Berufsbildung. Initiant der Luzerner Lehrerkonferenzen, des Schweizerischen Lehrervereins und der ?Schweiz. Schulzeitung? [.] Das Dula-Schulhaus in Luzern erinnert an die Verdienste des freiheitlich gesinnten, toleranten und pädagogisch vortrefflichen Erziehers, dem indes von konservativer Seite wiederholt zu grosse Nachsicht vorgeworfen wurde. (R. Bussmann, in: HLS). ? Georg Adolf Grimminger (Stuttgart 1802?1877 ibid.), Deutscher Lithograf. 1839 wurde ??Georg Adolf Grimminger von Stuttgard in Würtemberg [sic], ledig, Lithograph? die Niederlassung in Zürich gewährt (s. suchesstaatsarchiv djiktzh, online). ? Grimminger ?kam 1833 nach Zürich, führte hier als erster die Lithographie ein und gründete mit dem Zürcher Johannes Schweizer eine lithographische Anstalt mit Druckerei unter der Firma Schweizer & Grimminger. Grimminger war ein vorzüglicher Fachmann, und seine auf Stein gezeichneten Porträts sind von feinster Ausführung. Ende der 50er Jahre verlegte er sich auf die Photographie und warf sich so rücksichtslos auf die Erfindung der Photolithographie, dass er sein Geschäft vernachlässigte und Zeit und Geld seinen Proben und Versuchen opferte. 1868 kam die lithographische Anstalt zum Verkauf, und Grimminger zog sich nach Stuttgart zurück, wo er in ärmlichen Verhältnissen lebte und am 8. Juni 187.