Published by Hamburg M Glogau jr, 1910
Seller: Allgovia-Antiquariat Gerhard Zech, Oberostendorf, Germany
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69 SS. mit Bildern v. Theodor Herrmann. 8°. Illustr. OHln. (T. Herrmann). Moderat unfrisch (Lagerung). Einzige Auflage! Carl Müller-Rastatt (18611931) war Schriftsteller und Literaturkritiker, Leiter des Feuilletons des Hamburgischen Correspondenten". - Widmung des Verfassers auf dem Vorsatz und kl. beill. handschriftl. Glückwunschkärtchen an Anna Proelß, Hamburg, 1910 (Anna Proelß, geb. Creizenach 1859-1911, war die Ehefrau des Johannes Proelß (aus dessen indirekten Nachlass wir das Werk übernommen haben). Aufgrund der von der Europäischen Union erlassenen EPR-Handels-Erschwernisse kann in folgende Länder KEIN VERSAND mehr erfolgen: Bulgarien, Griechenland, Luxemburg, Polen, Österreich, Rumänien, Dänemark, Schweden, Slowakei, Spanien. Sollte eine deutsche Lieferadresse möglich sein, kann an diese aber problemlos geliefert werden! * * * due to EPR-Restrictions NO SHIPPING to Austria, Bulgaria, Danmark, Greece, Luxembourg, Poland, Romania, Sweden, Slovakia and Spain * * * Sprache: Deutsch 499 gr.
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Art / Print / Poster
Condition: guter Zustand. Triptychon, Altargemälde in der Stadtkirche in Weimar. Begonnen 1552/53 von L. Cranach d.Ä. (um 1475-1553), vollendet 1555 von L. Cranach d.J. (1515-1586). Das Mittelbild zeigt Christus am Kreuz und links als Überwinder von Tod und Teufel, rechts Johannes der Täufer, Lucas Cranach d.Ä. und Martin Luther, im Hintergrund Moses mit den Gesetzestafeln und die Anbetung der ehernen Schlange. Der linke Flügel zeigt Bildnisse von Johann Friedrich I. von Sachsen (1503-1554) und seiner Gemahlin Sibylle, Tochter des Herzogs Johann III. von Jülich-Kleve-Berg (1512-1554), der rechte Flügel deren Söhne Johann Friedrich II. der Mittlere (1529-1595), Herzog von Sachsen; Johann Wilhelm I. (1530-1573), Herzog von Sachsen-Weimar und Johann Friedrich III. der Jüngere (1538-1565), Herzog von Sachsen. 3 Blatt zeitgenöss. aquarellierte Umrißradierungen, auf Velin, auf leichten Karton aufgezogen. Mittelbild 31,1:27,3 cm, Seitenflügel je 12,4:31,3 cm. Klare sehr sorgfältig aquarellierte Abdrucke, sämtlich biszur Einfassungslinie geschnitten. Das Mittelbild in der rechten unteren Ecke leicht geknickt, sonst tadellos erhalten. Nicht bei Andresen und Nagler. Vergleichsliteratur: H. Lilienfein, Lukas Cranach und seine Zeit. Bielefeld/Leipzig, 1942, S. 103, Abb. Tafel 137. Sehr selten! Dieses Gemälde gilt als Krönung des Lebenswerkes Cranach d.Ä. und der sächsisch-thüringischen Kunst des 16. Jahrhundert, obwohl Cranach d.J. es vollendete.