Published by Christa Bertsch Verlag, 1976
Seller: Antiquariat Gallenberger, Wildsteig, Germany
Condition: Gut. 151 Seiten. Zustand: gut. Einband leicht berieben. Innen sehr gut. 367 Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 190 19 cm, gebundene Ausgabe, Halbkunstleder.
Language: German
Published by Essen, Essener Verlagsgesellschaft,, 1942
Seller: Hans Walter Wichert, Altenbeken, Germany
8°,Originalhalbleinenband. 2.Auflage. 343 Seiten mit einer Karte. Name auf Vorsatz.Rücken mit kleineren Fehlstellen. Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 450.
Essener V.-A., 1941. 343 S. mit 1 Kte. im hinteren Vorsatz, Hln.---Sehr gutes Exemplar 750 Gramm.
Language: German
Published by Verband Alt-Österreich Wien,, 1934
Seller: COTTAGE Antiquariat - anbu.at, Langenzersdorf, Austria
24 Seiten, 7 Abb. auf Tafeln (1.WK), etwas fingerfleckig, Stauchspuren an einer Ecke, Einbd. fleckig, wenig gelockert, am Rücken ein Zentimeter eingerissen, dezenter Fußabdruck a.d. Rückseite & kleiner Einriß. Trotz dieser Mängel wohlerhalten! Mit einer Ansprache v. Dr. Clemens Loehr. ****An unsere Kunden in Deutschland: Versand nach Deutschland einmal in der Woche ab Freilassing mit der Deutschen Post.*** - Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 550 gr-8°, Original-Broschur, Buchzustand: Zufriedenstellend, Kein Schutzumschlag.
Published by Essener Verlagsanstalt, Essen, 1941
Seller: Der Bücherhof, Helmbrechts, Germany
OHlwd. Condition: befriedigend. Schnitt und Vorsatz etwas stockfleckig, Farbkopfschnitt mit Wasserfleck, Seiten nachgedunkelt, Besitzervermerk auf Titelblatt, Schutzumschlag fehlt deutsch 343 pages. 8.
Essener VA, 1941. 343 S. mit 1 Kte. i. hinteren V., Ln. (untere Ebd.-Kante etw. gestaucht; Schnitt fl.)--- 750 Gramm.
Language: German
Published by Essener Verlagsanstalt Essen,, 1942
Seller: Bernhard Kiewel Rare Books, Grünberg, Germany
19 x 13. Dritte Auflage. 343 Seiten mit einer Karte. OHalbLeinen. Ordnungsgemäß aus Bundeswehrbeständen ausgesondert (Stempel, Signatur). Seiten etwas nachgedunkelt, sonst gut erhaltenes Exemplar. Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 428.
Language: German
Published by Essener Vlgs.anst./Essen, 1941
Seller: Antiquariat Uwe Berg, Toppenstedt, Germany
343 S., Karte auf dem hinteren Vorsatz, OHLn., etwas gebräunt/gelockert. 34 Sprache: Deutsch.
Language: German
Published by Wien : Verband Alt-Österreich, 1934
Seller: Antiquarische Fundgrube e.U., Wien, Austria
Broschiert. 24 S. mit 7 Abb. / Einband bestaubt, berieben, befleckt u. etw. rissig, Ecken bestoßen, Seiten teilweise befleckt // GESCHICHTE, 1. REPUBLIK, ERSTER WELTKRIEG G1000a *.* Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 110.
Published by O. O. u. D.
Seller: Antiquariat INLIBRIS Gilhofer Nfg. GmbH, Vienna, A, Austria
Manuscript / Paper Collectible
48:47 mm. Mit alt montiertem Portrait (Zeitungsausschnitt) und alt auf Trägerpapier montiert. Emil Fey wurde 1908 Berufsoffizier und nahm als Bataillons- und Regimentskommandant am Ersten Weltkrieg teil. Nach Kriegsende kurz in der Privatwirtschaft tätig, wurde er 1921 Funktionär des österreichischen Offiziersverbandes und war führend am Aufbau der paramilitärischen Wiener Heimwehr beteiligt, die er 1930 politisch an die Christsoziale Partei anschloß. 1932 wurde er Staatssekretär für das Sicherheitswesen in der Regierung Dollfuß und übernahm bis 1935 in mehreren Kabinetten verschiedene Aufgaben. 1935 als Bundesminister für Inneres entlassen, verlor er 1936 mit seinem Ausschluß aus der Heimwehrbewegung seinen politischen Einfluß.
Language: Germanic (Other)
Published by Essener Verlagsanstalt, Essen, 1941
Seller: Juniper Books, Petersfield, United Kingdom
First Edition
US$ 75.40
Quantity: 1 available
Add to basketHardcover. Condition: Good. Dust Jacket Condition: Good. 1st Edition. A sound copy in a virtually complete dust jacket with edge-wear and small chips. Some browning to text block. Unusual German wartime novel.
Published by Wien, Der österreichische Heimatdienst [ca. 1933]., 1933
8°. 15 S. OBrosch. Mit Portrait v. Emil Fey am Voderdeckel. Emil Fey (1886-1938), war Major der k. u .k. Armee, Heimwehrführer und Politiker der Ersten Republik und des Ständestaates. Als erklärter Gegner der Sozialdemokratie nutzte er seine Machtstellung rücksichtslos aus, um die Sozialdemokraten zu bekämpfen. Nach dem Einmarsch der Nationalsozialisten wurde Fey am 15. März 1938 von der Gestapo einvernommen. In den frühen Morgenstunden des 16. März 1938 tötete er seine Frau und dann sich selbst. Die polizeilichen Ermittlungen ergaben, dass Fey zuerst seine Frau tötete, anschließend feuert er einmal auf seinen Sohn Herbert, der sich zuvor schon selbst in den Mund geschossen hatte. Zuletzt tötete sich der frühere Vizekanzler mit einem Schuss in die Schläfe. Gewicht in Gramm: 250.
Published by Wien, 30. VI. 1928., 1928
Seller: Antiquariat INLIBRIS Gilhofer Nfg. GmbH, Vienna, A, Austria
Manuscript / Paper Collectible
1 S. 4to. An einen namentlich nicht genannten Adressaten (wohl Dr. Josef Barnert): "Hauptmann Riedl von Deutschmeister teilte mir mit, dass Sie sehr geehrter Herr Doktor Interesse für die von mir geleitete Heimwehr in Wien haben [.] Ich bin überzeugt, dass wir uns als alte Feldkameraden sehr bald verstehen würden und würde es mich ausserordentlich freuen, Sie als Mitarbeiter begrüssen zu können [.]". - Emil Fey wurde 1908 Berufsoffizier und nahm als Bataillons- und Regimentskommandant am Ersten Weltkrieg teil. Nach Kriegsende kurz in der Privatwirtschaft tätig, wurde er 1921 Funktionär des österreichischen Offiziersverbandes und war führend am Aufbau der paramilitärischen Wiener Heimwehr beteiligt, die er 1930 politisch an die Christsoziale Partei anschloß. 1932 wurde er Staatssekretär für das Sicherheitswesen in der Regierung Dollfuß und übernahm bis 1935 in mehreren Kabinetten verschiedene Aufgaben. 1935 als Bundesminister für Inneres entlassen, verlor er 1936 mit seinem Ausschluß aus der Heimwehrbewegung seinen politischen Einfluß. - Auf Briefpapier mit gedr. Briefkopf.
Published by [Wien], 24. VI. 1910 [?]., 1910
Seller: Antiquariat INLIBRIS Gilhofer Nfg. GmbH, Vienna, A, Austria
Manuscript / Paper Collectible
2 SS. Qu.-8vo. Mit eh. Adresse. An den Maler und Graphiker Ludwig Hesshaimer (1872-1956): "Der Verband beabsichtigt demnächst eine Kunstausstellung zu veranstalten und habe ich mir erlaubt Dich als Sachverständigen und Arrangeuer für diese Sache vorzuschlagen. Ich hoffe, dass Du uns keinen Korb geben wirst [.]". - Emil Fey wurde 1908 Berufsoffizier und nahm als Bataillons- und Regimentskommandant am Ersten Weltkrieg teil. Nach Kriegsende kurz in der Privatwirtschaft tätig, wurde er 1921 Funktionär des österreichischen Offiziersverbandes und war führend am Aufbau der paramilitärischen Wiener Heimwehr beteiligt, die er 1930 politisch an die Christsoziale Partei anschloß. 1932 wurde er Staatssekretär für das Sicherheitswesen in der Regierung Dollfuß und übernahm bis 1935 in mehreren Kabinetten verschiedene Aufgaben. 1935 als Bundesminister für Inneres entlassen, verlor er 1936 mit seinem Ausschluß aus der Heimwehrbewegung seinen politischen Einfluß. - Im unteren Rand gelocht (geringf. Buchstabenberührung).
Language: German
Published by Wien : J. Lichtner, 1937
Seller: Antiquarische Fundgrube e.U., Wien, Austria
Signed
Leinen. 1.-3. Tsd. 221 S. mit Abb., 8 Taf. / Schutzumschlag etw. rissig, bestaubt u. berieben, mit Signatur des Autors G1000c *.* Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 370.
Austrofaschismus, Diktatur, Österreich 15 S., ogeh., Umschlagtitel. Gut erhalten, aussen geringe Lagerspuren.
Published by Christa Bertsch, 1976
Seller: biblion2, Obersulm, Germany
Condition: Good. Gebundene Ausgabe. Zustandsangabe altersgemäß. Sofortversand aus Deutschland. Artikel wiegt maximal 500g. 151 Seiten. Ohne Schutzumschlag, Einband mit leichten Gebrauchsspuren.
Published by Ignaz Steinmann, Wien, 1920
Seller: Der Buchfreund, Wien, Austria
Original-Halbleinenband. Condition: Sehr gut. 4 Original-Halbleinenband de Mit ExLibris; Nr. 31 fehlt nicht, Druckfehler, siehe Nr. 33 Anfang.
Published by Wien, 24. VII. 1933., 1933
Manuscript / Paper Collectible
4to. 1 p. Gedr. Briefkopf. Bedankt sich für den erhaltenen Glückwunsch. - Als erklärter Gegner der Sozialdemokratie nutzte er seine Machtstellung als Vizekanzler und Sicherheitsminister rücksichtslos aus, um die Sozialdemokraten zu bekämpfen. Sein politisches Agieren hatte wesentlichen Anteil an der innenpolitischen Polarisierung in der Ersten Republik und am Aufstand des Republikanischen Schutzbundes im Februar 1934. Nach dem Krieg kämpfte er 1919/20 in der Volkswehr im Kärntner Abwehrkampf gegen die Armee des jugoslawischen SHS-Staates. Er war Herausgeber der Österreichischen Wehrzeitung und Direktor des Wiener Militärkasinos. 1923 gründete er die Deutschmeister-Heimwehr", dann den Wiener Kriegerbund. 1926 wurde er Präsident des Wiener Kameradschafts- und Kriegerbundes.Feys politische Laufbahn begann 1927 mit der Gründung der Wiener Heimwehr"; gleichzeitig engagierte er sich in der Christlichsozialen Partei. Er stieg in der Hierarchie der österreichischen Heimwehrbewegung rasch auf. 1931 wurde er Landesführer des Wiener Heimatschutzes", wie sich die ehemalige Wiener Heimwehr" nach einer Neuformierung nannte.Als Heimwehrführer war Fey stets als Rivale Ernst Rüdiger Starhembergs, der ebenfalls eine bedeutende Rolle in der Heimwehrbewegung spielte, bekannt. Beide Politiker und deren paramilitärische Formationen waren für Bundeskanzler Engelbert Dollfuß' und Kurt von Schuschniggs Diktaturambitionen wesentliche Machtfaktoren, wurden aber nach Etablierung des autoritären Staates Zug um Zug entmachtet. Es war nämlich nicht in erster Linie die Heimwehrbewegung, die die autoritäre Verfassung zum Regierungsprogramm werden ließ, sondern die christlichsoziale Führung [] Erst aus der Bestimmung des Kräfteverhältnisses zwischen faschistischer Heimwehrbewegung und den traditionellen bürgerlichen Kräften wird die sukzessive politische und militärische Entmachtung der Heimwehren [] verständlich. Ab 17.Oktober 1932 wurde Fey von Dollfuß (I.Kabinett) mit dem Amt des Staatssekretärs für das Sicherheitswesen betraut (das Innenministerium wurde formal vom Bundeskanzler selbst geleitet, für innere Verwaltung war Franz Bachinger Bundesminister). Er verbot alle Versammlungen und Aufmärsche der Sozialdemokraten, Kommunisten und Nationalsozialisten.Am 15.März 1933 versuchten Abgeordnete der Sozialdemokraten und der Großdeutschen, die am 4.März vorsitzlos abgebrochene Nationalratssitzung fortzusetzen. Fey zog an diesem Tag Heimwehreinheiten im Zentrum Wiens zusammen. Diese sollten allenfalls dabei helfen, den juristischen Staatsstreich Engelbert Dollfuß' zu unterstützen, der das Parlament von der Polizei zernieren ließ, um die Nationalratssitzung zu verhindern. Sie kamen aber nicht zum Einsatz. Fey gab im Ministerrat vom 17.März an, die Heimwehr, über die Putschgerüchte zirkulierten, hätte den staatlichen Sicherheitskräften nur im Fall eines Generalstreiks Unterstützung leisten sollen. Besonders erzürnte Fey, dass der Wiener Polizeipräsident Franz Brandl, ein Großdeutscher, die Heimwehreinheiten auf dem Judenplatz von der Alarmabteilung der Sicherheitswache beobachten ließ; Brandl rechtfertigte dies mit den Putschgerüchten, wurde aber von Dollfuß sofort zwangspensioniert.Am 10.Mai 1933 wurde Fey von Dollfuß in den Rang eines Bundesministers weiter mit demselben Portefeuille betraut erhoben, am 21.September außerdem Vizekanzler. Er forderte radikaleres Vorgehen gegen die Sozialdemokraten und die Ablösung der Landesregierungen durch Regierungskommissäre.Er ließ gezielt nach Waffenlagern des von der Bundesregierung durch eine Verordnung nach dem Kriegswirtschaftlichen Ermächtigungsgesetz verbotenen Republikanischen Schutzbundes suchen, Hausdurchsuchungen bei sozialdemokratischen Politikern durchführen und Anfang Februar 1934 Führer des Schutzbundes verhaften. Bekannt ist sein Ausspruch bei einer Veranstaltung der Heimwehr am 11.Februar 1934 in Langenzersdorf: Wir werden morgen an die Arbeit gehen und wir werden ganze Arbeit leisten!" Eine Durchsuchung des Linzer Parteiheims der Sozialdemokraten nach Waffen durch die Polizei, gegen die sich die Linzer Schutzbündler unter ihrem Führer Richard Bernaschek zur Wehr setzten, löste tags darauf einen kurzen Bürgerkrieg aus, die Februarkämpfe 1934.
140 : 90 mm. Montiert Albumblatt mit Namenszug unterhalb seines Portraits. Mit Kuvert. - Als erklärter Gegner der Sozialdemokratie nutzte er seine Machtstellung als Vizekanzler und Sicherheitsminister rücksichtslos aus, um die Sozialdemokraten zu bekämpfen. Sein politisches Agieren hatte wesentlichen Anteil an der innenpolitischen Polarisierung in der Ersten Republik und am Aufstand des Republikanischen Schutzbundes im Februar 1934. Nach dem Krieg kämpfte er 1919/20 in der Volkswehr im Kärntner Abwehrkampf gegen die Armee des jugoslawischen SHS-Staates. Er war Herausgeber der Österreichischen Wehrzeitung und Direktor des Wiener Militärkasinos. 1923 gründete er die Deutschmeister-Heimwehr", dann den Wiener Kriegerbund. 1926 wurde er Präsident des Wiener Kameradschafts- und Kriegerbundes.Feys politische Laufbahn begann 1927 mit der Gründung der Wiener Heimwehr"; gleichzeitig engagierte er sich in der Christlichsozialen Partei. Er stieg in der Hierarchie der österreichischen Heimwehrbewegung rasch auf. 1931 wurde er Landesführer des Wiener Heimatschutzes", wie sich die ehemalige Wiener Heimwehr" nach einer Neuformierung nannte.Als Heimwehrführer war Fey stets als Rivale Ernst Rüdiger Starhembergs, der ebenfalls eine bedeutende Rolle in der Heimwehrbewegung spielte, bekannt. Beide Politiker und deren paramilitärische Formationen waren für Bundeskanzler Engelbert Dollfuß' und Kurt von Schuschniggs Diktaturambitionen wesentliche Machtfaktoren, wurden aber nach Etablierung des autoritären Staates Zug um Zug entmachtet. Es war nämlich nicht in erster Linie die Heimwehrbewegung, die die autoritäre Verfassung zum Regierungsprogramm werden ließ, sondern die christlichsoziale Führung [] Erst aus der Bestimmung des Kräfteverhältnisses zwischen faschistischer Heimwehrbewegung und den traditionellen bürgerlichen Kräften wird die sukzessive politische und militärische Entmachtung der Heimwehren [] verständlich. Ab 17.Oktober 1932 wurde Fey von Dollfuß (I.Kabinett) mit dem Amt des Staatssekretärs für das Sicherheitswesen betraut (das Innenministerium wurde formal vom Bundeskanzler selbst geleitet, für innere Verwaltung war Franz Bachinger Bundesminister). Er verbot alle Versammlungen und Aufmärsche der Sozialdemokraten, Kommunisten und Nationalsozialisten.Am 15.März 1933 versuchten Abgeordnete der Sozialdemokraten und der Großdeutschen, die am 4.März vorsitzlos abgebrochene Nationalratssitzung fortzusetzen. Fey zog an diesem Tag Heimwehreinheiten im Zentrum Wiens zusammen. Diese sollten allenfalls dabei helfen, den juristischen Staatsstreich Engelbert Dollfuß' zu unterstützen, der das Parlament von der Polizei zernieren ließ, um die Nationalratssitzung zu verhindern. Sie kamen aber nicht zum Einsatz. Fey gab im Ministerrat vom 17.März an, die Heimwehr, über die Putschgerüchte zirkulierten, hätte den staatlichen Sicherheitskräften nur im Fall eines Generalstreiks Unterstützung leisten sollen. Besonders erzürnte Fey, dass der Wiener Polizeipräsident Franz Brandl, ein Großdeutscher, die Heimwehreinheiten auf dem Judenplatz von der Alarmabteilung der Sicherheitswache beobachten ließ; Brandl rechtfertigte dies mit den Putschgerüchten, wurde aber von Dollfuß sofort zwangspensioniert.Am 10.Mai 1933 wurde Fey von Dollfuß in den Rang eines Bundesministers weiter mit demselben Portefeuille betraut erhoben, am 21.September außerdem Vizekanzler. Er forderte radikaleres Vorgehen gegen die Sozialdemokraten und die Ablösung der Landesregierungen durch Regierungskommissäre.Er ließ gezielt nach Waffenlagern des von der Bundesregierung durch eine Verordnung nach dem Kriegswirtschaftlichen Ermächtigungsgesetz verbotenen Republikanischen Schutzbundes suchen, Hausdurchsuchungen bei sozialdemokratischen Politikern durchführen und Anfang Februar 1934 Führer des Schutzbundes verhaften. Bekannt ist sein Ausspruch bei einer Veranstaltung der Heimwehr am 11.Februar 1934 in Langenzersdorf: Wir werden morgen an die Arbeit gehen und wir werden ganze Arbeit leisten!" Eine Durchsuchung des Linzer Parteiheims der Sozialdemokraten nach Waffen durch die Polizei, gegen die sich die Linzer Schutzbündler unter ihrem Führer Richard Bernaschek zur Wehr setzten, löste tags darauf einen kurzen Bürgerkrieg aus, die Februarkämpfe 1934.
Language: German
Published by Wien 17 10, 1935
Seller: Wiener Antiquariat Ingo Nebehay GmbH, Wien, Austria
Manuscript / Paper Collectible Signed
Mit gedrucktem Briefkopf als Bundesminister, Generalstaatskommissär und Major der Reserve, 1 1/4 Seiten, gr-8. - An eine Sekretärin. ". Aus Anlass meines Scheidens als Bundesminister und Generalstaatskommissar, ist es mir ein Herzensbedürfnis, Ihnen noch einmal . für Ihre mir während meiner Amtstätigkeit geleisteten ausgezeichneten Dienste den aufrichtigsten Dank und vollste Anerkennung auszusprechen .". - Minimal knittrig. Emil Fey, Berufsoffizier und Heimwehrführer, wurde im September 1933 Vizekanzler der Regierung Dollfuß, musste dieses Amt aber bereits im Mai 1934 wieder an seinen Rivalen Ernst Rüdiger Starhemberg abtreten. Am Tag der Abfassung des voreliegenden Briefs verlor er seinen Posten als Bundesminister im Bundeskanzleramt und blieb nur noch (bis Mai 1936) als Minister für die innere Verwaltung sowie für die "Bekämpfung staatsgefährlicher Bestrebungen in der Privatwirtschaft" zuständig. Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten beging er Selbstmord. Signatur des Verfassers.