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Taschenbuch. Condition: Neu. Druck auf Anfrage Neuware - Printed after ordering - Studienarbeit aus dem Jahr 2021 im Fachbereich Geschlechterstudien / Gender Studies, Note: 1,0, Georg-August-Universität Göttingen, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Ausarbeitung widmet sich der Frage, warum und wie sich die Verteilungsungleichheit der Hausarbeit im Privathaushalt trotz des omnipräsenten Gleichheitsdiskurses innerhalb der 'Geschlechterfrage' reproduziert. Ferner wird im Spezifischen der Frage nachgegangen, wie sich Geschlechternormen innerhalb der Haushaltsorganisation auf latenter Ebene niederschlagen und wie die egalitären Leitvorstellungen und deren Trägerinnen und Träger mit den in der Praxis sich reproduzierenden traditionellen Geschlechterrollen umgehen. Um sich der Thematik anzunehmen, werden zuerst die einzelnen 'Gegenstände' umkreist. Nach einer begriffstheoretischen Abgrenzung zum Termini Care-Arbeit, wird das Leitbild egalitärer Partnerschaft vorgestellt. Als nächstes folgt ein empirischer Teil, um sich einen Überblick über die aktuelle Situation der häuslichen Ungleichheit zu verschaffen. Analog werden theoretische Anknüpfungspunkte und Kontinuitäten der primär herangezogenen, teils schon älteren Forschungsbeiträge von Koppetsch/Burkart (1999) und Kaufmann (1994; 1999) herausgearbeitet. Anschließend werden die relevanten Begriffe und Theorien der Autor\*innen vorgestellt, um darauffolgend Wechselbeziehungen und Verzahnungen zwischen den egalitären Vorstellungen und der (praktischen) Re-(Konstruktion) traditioneller Geschlechterrollen auf Basis der theoretischen Ausführungen zu diskutieren.
Seller: AHA-BUCH GmbH, Einbeck, Germany
Taschenbuch. Condition: Neu. Druck auf Anfrage Neuware - Printed after ordering - Studienarbeit aus dem Jahr 2021 im Fachbereich Geschlechterstudien / Gender Studies, Note: 1,7, Georg-August-Universität Göttingen, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Ausarbeitung widmet sich nun der Frage ob, und wenn ja, wie sich die Vorstellungen und Denkfiguren innerhalb rechtspopulistischer und rechtsextremer Diskurse im Kontext von Geschlecht und Gender unterscheiden lassen können und welche Funktionen diese jeweils innerhalb ihrer Referenzräume erfüllen. Dabei wird die These vertreten, dass die Berücksichtigung und Einbeziehung des (ideologischen) Hauptdiskurses ¿ die Betonung und Bewertung ethnischer Zugehörigkeit ¿ Rückschlüsse auf die spezifischen ¿Gender¿-Diskurse liefern kann und demnach reflektiert werden muss.Spätestens im Zuge der Emanzipationsbewegungen der 1960er und 1970er und der institutionellen Frauen- und Geschlechterpolitik gehören Auseinandersetzungen um Geschlechtergerechtigkeit und Geschlechtergleichheit zum festen Bestandteil politischer und gesamtgesellschaftlicher Diskurse. Der, durch Forderungen nach sexueller und geschlechtlicher Selbstbestimmung, eingeleitete Liberalisierungsprozess der Geschlechter-, Familien- und Sexualpolitik, also auch die wissenschaftliche Verankerung der Gender Studies, wird dabei jedoch nicht nur positiv bewertet.So grassieren seit der Jahrtausendwende Diskurse darüber, dass benannte Veränderungen dieser Art den Zusammenhalt und die gesellschaftliche Ordnung gefährden. (Re-)Naturalisierungsdiskurse, sowie Vorstellungen von essentialistischer Männlichkeit und Weiblichkeit, gelten dabei als die zentralen Denkfiguren. In vielen europäischen Ländern, so auch in Deutschland, sind die tragenden politischen Akteure und Bewegungen, die sich gegen das ¿Gender¿-Konzept aussprechenden, im rechten, rechtspopulistischen und rechtsextremen Lager angesiedelt. Aktuelle Analysen der gegen ¿Gender¿ gerichteten Diskurse, Mobilisierungen und Strategien stehen somit auch im Kontext des Aufstiegs rechtspopulistischer und rechtsextremer Parteien und Diskurse.
Language: German
Published by GRIN Verlag, GRIN Verlag, 2020
ISBN 10: 3346224244 ISBN 13: 9783346224248
Seller: AHA-BUCH GmbH, Einbeck, Germany
Taschenbuch. Condition: Neu. Druck auf Anfrage Neuware - Printed after ordering - Studienarbeit aus dem Jahr 2020 im Fachbereich Politik - Politische Theorie und Ideengeschichte, Note: 1,0, Georg-August-Universität Göttingen, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Ausarbeitung widmet sich der Herausarbeitung des autoritären, sadomasochistischen Charaktersyndroms, ferner soll untersucht werden welche Aspekte, welche Charakterzüge des autoritären Charakters sich in den späteren Studien 1950 wiederfinden, die zuvor von Fromm beschrieben wurden und weitergehend, welche 'neuen' Persönlichkeitsmerkmale bzw. Charakterzüge von der Forschungsgruppe rund um Adorno ergänzt wurden.Zuvor sollen jedoch die zwei Werke vorgestellt werden, um einen Einblick in die unterschiedlichen Forschungskonzepte zu gewinnen. Am Schluss werden die Ergebnisse zusammengefasst und versucht grundlegende Unterschiede beider Autoren in ihren spezifischen Zugängen herauszuarbeiten.Die Autoritarismusforschung gilt als der erste empirische Beitrag dessen, was heutzutage unter dem kontrovers diskutierten Begriff der Rechtsextremismusforschung verstanden wird. Die durch Le Bon und Willhelm Reich, besonders aber Karl Marx und Sigmund Freud beeinflussten systematischen Forschungen des Frankfurter Instituts für Sozialforschung (IfS), gelten hierbei als die wegweisendsten Untersuchungen. Als bahnbrechende Innovation gilt der Versuch, den historischen Materialismus und die Psychoanalyse Freuds zu verknüpfen.Die in dieser Hausarbeit betrachteten Werke des IfS, die Studien zu 'Autorität und Familie' (1936), sowie die 'Studien zum autoritären Charakter' (1950) gelten aus unterschiedlichen Gründen als Meilensteine der Sozialforschung, gleichwohl sie denhohen Anspruch des Institutsleiters Horkheimer, die 'Durchdringung konstruktiver und empirischer Verfahrensweisen' mithilfe interdisziplinärer Fachvertreter, zugunsten einer sich annähernden Kombination aus Theorie und Empirie, nie wirklich erreichten.Einer der theoretisch prägendsten Mitarbeiter der Anfangszeit des IfS war Erich Fromm, dessen Ausführungen im Gemeinschaftswerk 'Autorität und Familie' ein besonderer Stellenwert zugesprochen wird, da sie den theoretischen Kern des Konzeptes des autoritären Charakters dargelegt. Nach der Trennung vom IfS nahm Theodor W. Adorno, der Fromm schon früh wegen seines Freud-Revisionismus kritisierte, eine zentrale Rolle der sozialpsychologischen Forschungsprojekte des Instituts an.
Taschenbuch. Condition: Neu. Druck auf Anfrage Neuware - Printed after ordering - Studienarbeit aus dem Jahr 2019 im Fachbereich Politik - Politische Theorie und Ideengeschichte, Note: 1,3, Georg-August-Universität Göttingen, Sprache: Deutsch, Abstract: Im Rahmen dieser Arbeit wird untersucht, ob die These einer neuen gesellschaftlichen und kulturellen Spaltung als Erklärungsansatz fungieren könnte, oder sich andere Erklärungsmuster anbieten, um den Erfolg rechtspopulistischer Parteien zu erklären. Dazu wird zunächst das Grundkonzept der Cleavage-Theorie nach Lipset und Rokkan erläutert, die These eines neuen Cleavage noch einmal genauer beschrieben, empirische Erhebungen von Wählenden der AfD hinzugezogen und in dem Zusammenhang noch einmal komprimiert auf die 'Modernisierungsverlierer-These' eingegangen. Anschließend wird die These einer neuen Konfliktlinie kritisch diskutiert und ein weiteres theoretische Modell zur Erklärung des Rechtsdruckes hinzugezogen. Der Erfolg der rechtspopulistischen Partei ist kein Einzelfall, sondern reiht sich in einen europaweiten, man kann auch sagen weltweiten Trend, ein. Der rasante Aufstieg (rechts-) populistischer Parteien ist zu einem relevanten Forschungsgegenstand der Sozialwissenschaften, somit auch der Politikwissenschaft geworden, die aus unterschiedlichen Perspektiven der Frage nachgehen, wie sich das Phänomen 'Rechtspopulismus' erklären lässt und warum sich große Teile der Bevölkerung dazu entscheiden ihren demokratischen Einfluss genannter Parteien zu übertragen.
Seller: preigu, Osnabrück, Germany
Taschenbuch. Condition: Neu. Anti-Gender-Diskurse. Rechtspopulistische und rechtsextreme Denkfiguren | Leander Fricke | Taschenbuch | 28 S. | Deutsch | 2022 | GRIN Verlag | EAN 9783346581624 | Verantwortliche Person für die EU: GRIN Publishing GmbH, Waltherstr. 23, 80337 München, info[at]grin[dot]com | Anbieter: preigu.
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Taschenbuch. Condition: Neu. Lässt sich der Erfolg der AfD als Ausdruck einer neuen gesellschaftlichen und kulturellen Spaltung begreifen? | Eine kritische Betrachtung der normativen Debatte um einen neuen Cleavage | Leander Fricke | Taschenbuch | 36 S. | Deutsch | 2020 | GRIN Verlag | EAN 9783346205742 | Verantwortliche Person für die EU: GRIN Publishing GmbH, Waltherstr. 23, 80337 München, info[at]grin[dot]com | Anbieter: preigu.
Taschenbuch. Condition: Neu. Reproduktionselemente traditioneller Geschlechterrollen im Kontext egalitärer Partnerschaftsnormen | Soziologische Reflektion des Gleichberechtigungsdiskurses bei J.-C. Kaufmann & C. Koppetsch et. al. | Leander Fricke | Taschenbuch | 24 S. | Deutsch | 2021 | GRIN Verlag | EAN 9783346530967 | Verantwortliche Person für die EU: GRIN Publishing GmbH, Waltherstr. 23, 80337 München, info[at]grin[dot]com | Anbieter: preigu.
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Taschenbuch. Condition: Neu. Das autoritäre Charaktersyndrom bei Erich Fromm und Theodor W. Adorno | Leander Fricke | Taschenbuch | 28 S. | Deutsch | 2020 | GRIN Verlag | EAN 9783346224248 | Verantwortliche Person für die EU: GRIN Publishing GmbH, Waltherstr. 23, 80337 München, info[at]grin[dot]com | Anbieter: preigu.
Taschenbuch. Condition: Neu. Druck auf Anfrage Neuware - Printed after ordering - Bachelorarbeit aus dem Jahr 2022 im Fachbereich Soziologie - Politik, Majoritäten, Minoritäten, Note: 1,5, Georg-August-Universität Göttingen, Sprache: Deutsch, Abstract: Pierre Bourdieu gilt als einer der einflussreichsten Soziologen und Sozialphilosophen des 20. Jahrhunderts. Im Zentrum des Soziologen standen seit jeher Fragen nach den gesellschaftlichen Reproduktionsmechanismen sozialer Hierarchien. Und so lässt sich Bourdieus Soziologie auch als eine eminent politische, herrschaftskritische Soziologie begreifen.Soziologie als Instrument gegen die ¿Mystifizierungen von Herrschaftsverhältnissen¿ als Teil eines politischen Kampfes um eine gerechtere Einrichtung der Gesellschaft. Die emanzipatorische Wahlverwandtschaft zur Frauen- und Geschlechterforschung, die als Wissenschaft in politischer Absicht die sozialwissenschaftliche Bühne betreten hat, macht hier jedoch nicht halt.So ist Bourdieu einer der wenigen Soziologen, der sich mit seinem Spätwerk ¿Die männliche Herrschaft¿ (2005) in die Geschlechterdiskussion eingebracht hat. Seine Ausführungen zur Geschlechterordnung in modernen Gesellschaften wurden jedoch nur selten rezipiert und eher ambivalent bis kritisch zur Kenntnis genommen. Darüber hinaus wurden sie, mit wenigen Ausnahmen, u. a. Krais (1993) und Dölling (1993), so gut wie gar nicht als Ausgangspunkt für eine konzeptionelle oder methodische Anregung, vor allem aber nicht für empirische Analysen genutzt.Diese Ausarbeitung versteht sich nun als ein Beitrag, der dies nachzuholen versucht und sich die bourdieuschen ¿Denkwerkzeuge¿ zur empirischen Analyse eines kernfeministischen Anliegens zu Nutzen macht: Der De-Naturalisierung von Geschlechterverhältnissen und die in diesem Zusammenhang historisch gewachsene und von den feministischen Debatten der 1970er kritisierte Selbstverständlichkeit, die die Frau als ¿natürlichen-houskeeper¿ und den Mann als Familienernährer verordnen.
Taschenbuch. Condition: Neu. Die bourdieusche Soziologie innerhalb der Frauen- und Geschlechterforschung | Geschlechtsspezifische Ungleichheit unbezahlter Haushaltstätigkeiten innerhalb heterosexuell-dyadischer Partnerschaften | Leander Fricke | Taschenbuch | 60 S. | Deutsch | 2023 | GRIN Verlag | EAN 9783346838162 | Verantwortliche Person für die EU: GRIN Publishing GmbH, Waltherstr. 23, 80337 München, info[at]grin[dot]com | Anbieter: preigu.
Seller: BuchWeltWeit Ludwig Meier e.K., Bergisch Gladbach, Germany
Taschenbuch. Condition: Neu. This item is printed on demand - it takes 3-4 days longer - Neuware -Studienarbeit aus dem Jahr 2021 im Fachbereich Geschlechterstudien / Gender Studies, Note: 1,0, Georg-August-Universität Göttingen, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Ausarbeitung widmet sich der Frage, warum und wie sich die Verteilungsungleichheit der Hausarbeit im Privathaushalt trotz des omnipräsenten Gleichheitsdiskurses innerhalb der 'Geschlechterfrage' reproduziert. Ferner wird im Spezifischen der Frage nachgegangen, wie sich Geschlechternormen innerhalb der Haushaltsorganisation auf latenter Ebene niederschlagen und wie die egalitären Leitvorstellungen und deren Trägerinnen und Träger mit den in der Praxis sich reproduzierenden traditionellen Geschlechterrollen umgehen. Um sich der Thematik anzunehmen, werden zuerst die einzelnen 'Gegenstände' umkreist. Nach einer begriffstheoretischen Abgrenzung zum Termini Care-Arbeit, wird das Leitbild egalitärer Partnerschaft vorgestellt. Als nächstes folgt ein empirischer Teil, um sich einen Überblick über die aktuelle Situation der häuslichen Ungleichheit zu verschaffen. Analog werden theoretische Anknüpfungspunkte und Kontinuitäten der primär herangezogenen, teils schon älteren Forschungsbeiträge von Koppetsch/Burkart (1999) und Kaufmann (1994; 1999) herausgearbeitet. Anschließend werden die relevanten Begriffe und Theorien der Autor\*innen vorgestellt, um darauffolgend Wechselbeziehungen und Verzahnungen zwischen den egalitären Vorstellungen und der (praktischen) Re-(Konstruktion) traditioneller Geschlechterrollen auf Basis der theoretischen Ausführungen zu diskutieren. 24 pp. Deutsch.
Seller: BuchWeltWeit Ludwig Meier e.K., Bergisch Gladbach, Germany
Taschenbuch. Condition: Neu. This item is printed on demand - it takes 3-4 days longer - Neuware -Studienarbeit aus dem Jahr 2019 im Fachbereich Politik - Politische Theorie und Ideengeschichte, Note: 1,3, Georg-August-Universität Göttingen, Sprache: Deutsch, Abstract: Im Rahmen dieser Arbeit wird untersucht, ob die These einer neuen gesellschaftlichen und kulturellen Spaltung als Erklärungsansatz fungieren könnte, oder sich andere Erklärungsmuster anbieten, um den Erfolg rechtspopulistischer Parteien zu erklären. Dazu wird zunächst das Grundkonzept der Cleavage-Theorie nach Lipset und Rokkan erläutert, die These eines neuen Cleavage noch einmal genauer beschrieben, empirische Erhebungen von Wählenden der AfD hinzugezogen und in dem Zusammenhang noch einmal komprimiert auf die 'Modernisierungsverlierer-These' eingegangen. Anschließend wird die These einer neuen Konfliktlinie kritisch diskutiert und ein weiteres theoretische Modell zur Erklärung des Rechtsdruckes hinzugezogen. Der Erfolg der rechtspopulistischen Partei ist kein Einzelfall, sondern reiht sich in einen europaweiten, man kann auch sagen weltweiten Trend, ein. Der rasante Aufstieg (rechts-) populistischer Parteien ist zu einem relevanten Forschungsgegenstand der Sozialwissenschaften, somit auch der Politikwissenschaft geworden, die aus unterschiedlichen Perspektiven der Frage nachgehen, wie sich das Phänomen 'Rechtspopulismus' erklären lässt und warum sich große Teile der Bevölkerung dazu entscheiden ihren demokratischen Einfluss genannter Parteien zu übertragen. 36 pp. Deutsch.
Language: German
Published by GRIN Verlag, GRIN Verlag Sep 2020, 2020
ISBN 10: 3346224244 ISBN 13: 9783346224248
Seller: BuchWeltWeit Ludwig Meier e.K., Bergisch Gladbach, Germany
Taschenbuch. Condition: Neu. This item is printed on demand - it takes 3-4 days longer - Neuware -Studienarbeit aus dem Jahr 2020 im Fachbereich Politik - Politische Theorie und Ideengeschichte, Note: 1,0, Georg-August-Universität Göttingen, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Ausarbeitung widmet sich der Herausarbeitung des autoritären, sadomasochistischen Charaktersyndroms, ferner soll untersucht werden welche Aspekte, welche Charakterzüge des autoritären Charakters sich in den späteren Studien 1950 wiederfinden, die zuvor von Fromm beschrieben wurden und weitergehend, welche 'neuen' Persönlichkeitsmerkmale bzw. Charakterzüge von der Forschungsgruppe rund um Adorno ergänzt wurden.Zuvor sollen jedoch die zwei Werke vorgestellt werden, um einen Einblick in die unterschiedlichen Forschungskonzepte zu gewinnen. Am Schluss werden die Ergebnisse zusammengefasst und versucht grundlegende Unterschiede beider Autoren in ihren spezifischen Zugängen herauszuarbeiten.Die Autoritarismusforschung gilt als der erste empirische Beitrag dessen, was heutzutage unter dem kontrovers diskutierten Begriff der Rechtsextremismusforschung verstanden wird. Die durch Le Bon und Willhelm Reich, besonders aber Karl Marx und Sigmund Freud beeinflussten systematischen Forschungen des Frankfurter Instituts für Sozialforschung (IfS), gelten hierbei als die wegweisendsten Untersuchungen. Als bahnbrechende Innovation gilt der Versuch, den historischen Materialismus und die Psychoanalyse Freuds zu verknüpfen.Die in dieser Hausarbeit betrachteten Werke des IfS, die Studien zu 'Autorität und Familie' (1936), sowie die 'Studien zum autoritären Charakter' (1950) gelten aus unterschiedlichen Gründen als Meilensteine der Sozialforschung, gleichwohl sie denhohen Anspruch des Institutsleiters Horkheimer, die 'Durchdringung konstruktiver und empirischer Verfahrensweisen' mithilfe interdisziplinärer Fachvertreter, zugunsten einer sich annähernden Kombination aus Theorie und Empirie, nie wirklich erreichten.Einer der theoretisch prägendsten Mitarbeiter der Anfangszeit des IfS war Erich Fromm, dessen Ausführungen im Gemeinschaftswerk 'Autorität und Familie' ein besonderer Stellenwert zugesprochen wird, da sie den theoretischen Kern des Konzeptes des autoritären Charakters dargelegt. Nach der Trennung vom IfS nahm Theodor W. Adorno, der Fromm schon früh wegen seines Freud-Revisionismus kritisierte, eine zentrale Rolle der sozialpsychologischen Forschungsprojekte des Instituts an. 28 pp. Deutsch.
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Taschenbuch. Condition: Neu. This item is printed on demand - it takes 3-4 days longer - Neuware -Bachelorarbeit aus dem Jahr 2022 im Fachbereich Soziologie - Politik, Majoritäten, Minoritäten, Note: 1,5, Georg-August-Universität Göttingen, Sprache: Deutsch, Abstract: Pierre Bourdieu gilt als einer der einflussreichsten Soziologen und Sozialphilosophen des 20. Jahrhunderts. Im Zentrum des Soziologen standen seit jeher Fragen nach den gesellschaftlichen Reproduktionsmechanismen sozialer Hierarchien. Und so lässt sich Bourdieus Soziologie auch als eine eminent politische, herrschaftskritische Soziologie begreifen.Soziologie als Instrument gegen die ¿Mystifizierungen von Herrschaftsverhältnissen¿ als Teil eines politischen Kampfes um eine gerechtere Einrichtung der Gesellschaft. Die emanzipatorische Wahlverwandtschaft zur Frauen- und Geschlechterforschung, die als Wissenschaft in politischer Absicht die sozialwissenschaftliche Bühne betreten hat, macht hier jedoch nicht halt.So ist Bourdieu einer der wenigen Soziologen, der sich mit seinem Spätwerk ¿Die männliche Herrschaft¿ (2005) in die Geschlechterdiskussion eingebracht hat. Seine Ausführungen zur Geschlechterordnung in modernen Gesellschaften wurden jedoch nur selten rezipiert und eher ambivalent bis kritisch zur Kenntnis genommen. Darüber hinaus wurden sie, mit wenigen Ausnahmen, u. a. Krais (1993) und Dölling (1993), so gut wie gar nicht als Ausgangspunkt für eine konzeptionelle oder methodische Anregung, vor allem aber nicht für empirische Analysen genutzt.Diese Ausarbeitung versteht sich nun als ein Beitrag, der dies nachzuholen versucht und sich die bourdieuschen ¿Denkwerkzeuge¿ zur empirischen Analyse eines kernfeministischen Anliegens zu Nutzen macht: Der De-Naturalisierung von Geschlechterverhältnissen und die in diesem Zusammenhang historisch gewachsene und von den feministischen Debatten der 1970er kritisierte Selbstverständlichkeit, die die Frau als ¿natürlichen-houskeeper¿ und den Mann als Familienernährer verordnen. 60 pp. Deutsch.
Language: German
Published by GRIN Verlag, GRIN Verlag Okt 2020, 2020
ISBN 10: 3346205746 ISBN 13: 9783346205742
Seller: buchversandmimpf2000, Emtmannsberg, BAYE, Germany
Taschenbuch. Condition: Neu. This item is printed on demand - Print on Demand Titel. Neuware -Studienarbeit aus dem Jahr 2019 im Fachbereich Politik - Politische Theorie und Ideengeschichte, Note: 1,3, Georg-August-Universität Göttingen, Sprache: Deutsch, Abstract: Im Rahmen dieser Arbeit wird untersucht, ob die These einer neuen gesellschaftlichen und kulturellen Spaltung als Erklärungsansatz fungieren könnte, oder sich andere Erklärungsmuster anbieten, um den Erfolg rechtspopulistischer Parteien zu erklären. Dazu wird zunächst das Grundkonzept der Cleavage-Theorie nach Lipset und Rokkan erläutert, die These eines neuen Cleavage noch einmal genauer beschrieben, empirische Erhebungen von Wählenden der AfD hinzugezogen und in dem Zusammenhang noch einmal komprimiert auf die 'Modernisierungsverlierer-These' eingegangen. Anschließend wird die These einer neuen Konfliktlinie kritisch diskutiert und ein weiteres theoretische Modell zur Erklärung des Rechtsdruckes hinzugezogen. Der Erfolg der rechtspopulistischen Partei ist kein Einzelfall, sondern reiht sich in einen europaweiten, man kann auch sagen weltweiten Trend, ein. Der rasante Aufstieg (rechts-) populistischer Parteien ist zu einem relevanten Forschungsgegenstand der Sozialwissenschaften, somit auch der Politikwissenschaft geworden, die aus unterschiedlichen Perspektiven der Frage nachgehen, wie sich das Phänomen 'Rechtspopulismus' erklären lässt und warum sich große Teile der Bevölkerung dazu entscheiden ihren demokratischen Einfluss genannter Parteien zu übertragen.GRIN Publishing GmbH, Waltherstraße 23, 80337 München 36 pp. Deutsch.
Language: German
Published by GRIN Verlag, GRIN Verlag Sep 2020, 2020
ISBN 10: 3346224244 ISBN 13: 9783346224248
Seller: buchversandmimpf2000, Emtmannsberg, BAYE, Germany
Taschenbuch. Condition: Neu. This item is printed on demand - Print on Demand Titel. Neuware -Studienarbeit aus dem Jahr 2020 im Fachbereich Politik - Politische Theorie und Ideengeschichte, Note: 1,0, Georg-August-Universität Göttingen, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Ausarbeitung widmet sich der Herausarbeitung des autoritären, sadomasochistischen Charaktersyndroms, ferner soll untersucht werden welche Aspekte, welche Charakterzüge des autoritären Charakters sich in den späteren Studien 1950 wiederfinden, die zuvor von Fromm beschrieben wurden und weitergehend, welche 'neuen' Persönlichkeitsmerkmale bzw. Charakterzüge von der Forschungsgruppe rund um Adorno ergänzt wurden.Zuvor sollen jedoch die zwei Werke vorgestellt werden, um einen Einblick in die unterschiedlichen Forschungskonzepte zu gewinnen. Am Schluss werden die Ergebnisse zusammengefasst und versucht grundlegende Unterschiede beider Autoren in ihren spezifischen Zugängen herauszuarbeiten.Die Autoritarismusforschung gilt als der erste empirische Beitrag dessen, was heutzutage unter dem kontrovers diskutierten Begriff der Rechtsextremismusforschung verstanden wird. Die durch Le Bon und Willhelm Reich, besonders aber Karl Marx und Sigmund Freud beeinflussten systematischen Forschungen des Frankfurter Instituts für Sozialforschung (IfS), gelten hierbei als die wegweisendsten Untersuchungen. Als bahnbrechende Innovation gilt der Versuch, den historischen Materialismus und die Psychoanalyse Freuds zu verknüpfen.Die in dieser Hausarbeit betrachteten Werke des IfS, die Studien zu 'Autorität und Familie' (1936), sowie die 'Studien zum autoritären Charakter' (1950) gelten aus unterschiedlichen Gründen als Meilensteine der Sozialforschung, gleichwohl sie denhohen Anspruch des Institutsleiters Horkheimer, die 'Durchdringung konstruktiver und empirischer Verfahrensweisen' mithilfe interdisziplinärer Fachvertreter, zugunsten einer sich annähernden Kombination aus Theorie und Empirie, nie wirklich erreichten.Einer der theoretisch prägendsten Mitarbeiter der Anfangszeit des IfS war Erich Fromm, dessen Ausführungen im Gemeinschaftswerk ¿Autorität und Familie¿ ein besonderer Stellenwert zugesprochen wird, da sie den theoretischen Kern des Konzeptes des autoritären Charakters dargelegt. Nach der Trennung vom IfS nahm Theodor W. Adorno, der Fromm schon früh wegen seines Freud-Revisionismus kritisierte, eine zentrale Rolle der sozialpsychologischen Forschungsprojekte des Instituts an.Books on Demand GmbH, Überseering 33, 22297 Hamburg 28 pp. Deutsch.