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Published by Escholzmatt, Buchdruckerei Max Arnold 1931., 1931
Seller: Franz Kühne Antiquariat und Kunsthandel, Affoltern am Albis, Switzerland
First Edition
8°. 40 SS. OBrosch. (etwas lichtrandig/verfärbt, wenig bestossen). Erste (Buchhandels-) Ausgabe. Leichte Alters- u. Gebrauchsspuren. Gesamthaft sauberes, recht gutes Exemplar - - BSG 1931, Zürich 1932, Nr. 243; E. Bonjour, Geschichte der Schweiz im 19. u. 20. Jh., 1937 (p. 119, Bibliographie: Darstellungen) - 1948 erschien eine erweiterte Neuausgabe (85+1 SS.); diese findet sich bei E. Bucher, Geschichte des Sonderbundskrieges (1966) unter den Gedruckten Darstellungen (p. 575) - "Die vorliegende Abhandlung, die erstmals im Frühjahr 1927 im 'Luzerner Tagblatt' veröffentlicht wurde und hier mit einigen Ergänzungen und redaktionellen Aenderungen neu erscheint, beruht in wesentlichen Punkten auf noch nicht veröffentlichten, im österreichischen Haus-, Hof- und Staatsarchiv liegenden Akten [.]. [. Die Akten] sind geeignet, das ziemlich harmlose Bild, das die bisherige Geschichtsschreibung von den Beziehungen entworfen hat, in die die Führer des Sonderbundes zu den Grossmächten traten, ganz wesentlich zu ändern." (p. 2) - Inhalt: I. Der Landesverratsprozess, II. Der Landesverrat. Es ist das Bestreben des Autors, den rechtlichen Tatbestand des Landesverrats zu begründen und zu beweisen. - Möglicherweise wird Grabers reichlich polemische, primär gegen C. Siegwart-Müller gerichtete, Schrift aufgrund der präsentierten Dokumente durchaus als Quelle benützt (vgl. z.B. H. R. Fuhrer, Landesverrat durch Interventionsaufforderung? In: ASMZ 164/1998, pp. 21-23), wenngleich anzunehmen ist, dass ihre Rezeption insgesamt eher bescheiden blieb (vgl. auch H. Müller, Zur Geschichte des Sonderbundes, in: Schweiz. Zschr. f. Geschichte, 11/1961, pp. 193-211, sowie E. Bucher, op. cit.). E. Bonjour (Die Gründung des Schweizerischen Bundesstaates, 1948) jedenfalls geht auf das Thema Landesverratsprozess kaum ein, obwohl 1848 eine entsprechende gerichtliche Untersuchung durchgeführt wurde, die im Endeffekt aber weitestgehend im Sand verlief. -- Der wohl liberale (radikale, freisinnige) Autor ist nicht verbindlich eruierbar. Das HBLS erwähnt den Namen Graber als u.a. aus Willisau, Sursee und Luzern stammende Familie. - Sprache: de.
Published by Solothurn, Verlag Vogt-Schild AG. 1948., 1948
Seller: Franz Kühne Antiquariat und Kunsthandel, Affoltern am Albis, Switzerland
8°/Gr.8°. 85+1 SS. OBrosch. (min. bestossen). Leichte Alters- u. Gebrauchsspuren. Gesamthaft sauberes, recht gutes Exemplar - - BSG 1948, Zürich 1949, Nr. 128; E. Bucher, Geschichte des Sonderbundskrieges (1966), Bibliographie Gedruckte Darstellungen (p. 575); E. Bonjour, Die Gründung des Schweizerischen Bundesstaates, 1948, Bibliographie zu Kap. 6, Die Haltung des Auslandes, p. 353) - Erstmals 1931 (40 SS.) - Von den damals Unterlegenen "wurde ausdrücklich bestritten, dass der Sonderbund die Intervention der [ausländischen] Mächte angerufen habe. Mit grosser Entschiedenheit tat das insbesondere auch Siegwart-Müller in seinem 1866 herausgegebenen grossen Werke 'Der Sieg der Gewalt über das Recht'. Seine Bestreitung wurde unterstützt durch den Umstand, dass der im Jahre 1848 in Luzern gegen ihn und andere Mitglieder des Kriegsrates angehobene Landesverratsprozess die Anrufung fremder Intervention nicht nachzuweisen vermocht hatte. [.] Zu Anfang dieses Jahrhunderts wurden nach und nach die österreichischen Archive über den Sonderbund zugänglich und eröffneten für neue Forschungen ein überaus umfangreiches und zuverlässiges Material. [.] Die Gefahren, mit denen der Sonderbund und seine Machenschaften die Eidgenossenschaft bedrohten, waren erheblich grösser als bisher angenommen wurde." (p. 5 f.) - Inhalt: I. Der Landesverratsprozess, II. Der Landesverrat. Mit Quellen- u. Literaturverzeichnis (p. 85 f., 24 Positionen) - Es ist das Bestreben des Autors, den rechtlichen Tatbestand des Landesverrats zu begründen und zu beweisen. - Möglicherweise wird Grabers reichlich polemische, primär gegen C. Siegwart-Müller gerichtete, Schrift aufgrund der präsentierten Dokumente durchaus als Quelle benützt (vgl. z.B. H. R. Fuhrer, Landesverrat durch Interventionsaufforderung? In: ASMZ 164/1998, pp. 21-23), wenngleich anzunehmen ist, dass ihre Rezeption insgesamt eher bescheiden blieb (vgl. auch H. Müller, Zur Geschichte des Sonderbundes, in: Schweiz. Zschr. f. Geschichte, 11/1961, pp. 193-211, sowie E. Bucher, op. cit.). E. Bonjour (Bundesstaat, 1948) jedenfalls geht auf das Thema Landesverratsprozess kaum ein, obwohl 1848 eine entsprechende gerichtliche Untersuchung durchgeführt wurde, die im Endeffekt aber aus verschiedenen Gründen weitestgehend im Sand verlief. -- Der wohl liberale (radikale, freisinnige) Autor ist nicht verbindlich eruierbar. Das HBLS erwähnt den Namen Graber als u.a. aus Willisau, Sursee und Luzern stammende Familie. - Sprache: de.
Language: German
Published by Buchdruckerei Max Arnold, Escholzmatt, 1931
Seller: Antiquariat Bookfarm, Löbnitz, Germany
Softcover. Ehemaliges Bibliotheksexemplar in gutem Zustand. 550 Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 550.
Language: German
Published by Escholzmatt, Max Arnold,, 1931
First Edition
8°, OBrosch. 1. Aufl. 40 S. Gesuchte Ausgabe. Schönes Ex. Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 0.