Published by Potsdam, 1914 und 1919 (mit Nachträgen 1926 und 1931), 1931
First Edition
Softcover. 33 x 21 cm. Zu 1) Originales Dokument mit Kordelbindung. Deckblatt mit der Illustration des Reichsadlers, dort auch der Stempel und die volle Signatur des Notars sowie ein Aktenvermerk (datierte Eingangsbestätigung) in Tinte. Die Ausfertigung des Kaufvertrags umfasst 4 Blatt mit maschinenschriftlichem Text, letzte Seite mit dem montierten blindgeprägten Notar-Siegel. Die angehängte Änderungs-Vereinbarung umfasst 3 maschinenschriftliche Seiten und trägt 2 Stempelmarken, den Stempel des Notars sowie die Unterschriften aller Beteiligten, nebst einigen handschriftlichen Berechnungen in Tinte zu Kosten und Gebühren, von Hand des Notars. Die letzten 5 Seiten sind frei geblieben. An den Deckblättern angestaubt, durchgehend mit vertikaler Faltspur, einzelne Wörter im Text wurden mit Blaustift unterstrichen. Insgesamt gut erhalten. Zu 2) Originales Dokument auf einem Doppelblatt. Nach der vorgedruckten Überschrift wurden die ersten 3 Seiten mit Tinte in alter Handschrift (Sütterlin) beschrieben, mit 3 Blindpräge-Siegeln versehen sowie von den verantwortlichen Beamten unterzeichnet. Letzte Seite mit kurzem maschinenschriftlichen Nachtrag sowie gestempeltem Löschungsvermerk, beide nebst handschriftlicher Datierung, Signaturen und Stempel des Preussischen Amtsgerichts Potsdam. Insgesamt angestaubt und fleckig, erste Seite mit Streichungen in Rotstift und einer Einschnitt-Stelle ohne Textverlust. Befriedigender Zustand. Julius Wille: Waldemarstr. 3 / Otto Cordes: Elisabethstr. 2 - Barzahlung von 7500 M gegen Auflassung vereinbart, Restpreis verzinst gestundet. - Kaufvertrag wurde am 9. April 1914 geschlossen und am 21. April ausgefertigt. Paul Wolbert: Justizrat, wohnhaft zu Potsdam, Notar im Bezirk des Königlichen Kammergerichts zu Berlin. - Notariatsregister Nr. 423. --- zum Hypothekenbrief: dieser bezieht sich auf den Kaufvertrag zwischen Wille und Cordes und enthält Vereinbarungen über das 'Restkaufgeld' in Höhe von 20.000 Mark, datiert 30. April 1914 und von Beamten am Königlichen Amtsgericht Potsdam unterzeichnet, mit mehreren Nachträgen: 1919 - Abtretung der Hypothek an Frau Gutsbesitzer Alwine Meyer geb. Bielecke (zu Schöben?), 1920: Entlassung des Grundstücks aus der Pfandhaft, 1926: Aufwertung der Hypothek auf 1705 Goldmark, 1931: Löschung der Hypothek aus dem Grundbuch. - Ausfertigung: Abschrift der Urschrift einer Urkunde mit Ausfertigungsvermerk, vertritt die Urschrift im Rechtsverkehr. -- Bitte Portokosten außerhalb EU erfragen! / Please ask for postage costs outside EU! / S ' il vous plait demander des frais de port en dehors de l ' UE! // Bitte beachten Sie auch unsere Fotos! / Please also note our photos! / Veuillez noter nos photos -- Lesen Sie etwas Schönes auf einer Bank in der Frühlingssonne! Wir haben die passende Lektüre. -- Wir kaufen Ihre werthaltigen Bücher! K12775-436015.
Language: German
Published by Hamburg -44, 1940
(29,5 x 21 cm). 6 Bll. Mit 2 Original-Photographien (9 x 14 cm). Interessante zeitgeschichtliche Dokumentation über das kurze Leben eines zweisitzigen Roadsters der Marke Ford Eifel. - Ein Hamburger Arzt und seine Ehefrau haben sich im September 1940 mit dem Kauf des Pkws einen Traum erfüllt. Dem Kaufvertag mit dem Ford-Händler Robert Bartholomay liegt ein Schreiben bei über die Konditionen des Kaufs, Nachbesserungen, Zahlungsmodalitäten und Empfehlung zum Versicherungsabschluss. Die beiden Originalphotographien zeigen das glückliche Paar mit ihrem neuen Auto. - Der Ford wurde jedoch in einer der Hamburger Bombennächte Ende Juli 1943 vernichtet und da der Besitzer, Dr. med Günther Strothmann (1914-1979), zu dieser Zeit im Feld war, erstattete seine Frau Ingeborg (1915-2000) die Anzeige bei der Verkehrspolizei Hamburg. Dies erfolgte im Januar 1944 mit der Erklärung, dass das Fahrzeug seit Februar 1942 nicht benutzt worden sei und sich aufgebockt in einer Großgarage befand. Die Ehefrau stellte zudem im Januar 1944 einen Antrag auf Schadensersatz, über dessen Erfolg nichts bekannt ist. - Die Schriftstücke wurden entweder hand- oder maschinenschriftlich erstellt bzw. ausgefüllt und doppelt gefaltet, sonst wohlerhalten.