Published by Wien um 1910., 1910
Seller: Antiquariat MEINDL & SULZMANN OG, Wien - Vienna, Austria
Blattgröße ca. 35 x 48,5 cm. Detailreicher Plan des 1. Bezirks mit kleinen Teilen der umliegenden Bezirke (Leopoldstadt, Landstrasse, Wieden, Mariahilf, Neubau, Josefstadt, Alsergrund). Eingezeichnet hier der "Kaiser Wilhelm Ring" (der Parkring wurde anlässlich des Besuchs des deutschen Kaisers Wilhelm II. in Wien mit Stadtratsbeschluss vom 20. September 1910 zu seinen Ehren umbenannt. Am 6. November 1919 erfolgte die Rückbenennung in Parkring). Die Karte reicht im Nordosten von der Franzensbrückenstraße über die Praterstraße, Taborstraße, Krummbaumgasse, den Franz-Josefs-Kai, Schottenring, Türkenstraße bis zur Votivkirche im Nordwesten. Im Südosten von der Barichgasse über die Strohgasse, Traungasse, den Hochstrahlbrunnen, die Gußhausstraße, den Naschmarkt, die Linke Wienzeile, die Gumpendorferstraße bis zur Mariahilferstraße im Südwesten.- Die Rückseite stellenweise etw. braunfleckig und tlw. leicht angestaubt. Das Kartenbild in sauberem Erhaltungszustand.
Published by Wien, 1893., 1893
Seller: Antiquariat MEINDL & SULZMANN OG, Wien - Vienna, Austria
Blattgröße ca. 48 x 64 cm. Bildausschnitt ca. 45 x 60 cm. Detailgenauer Manuskript-Grundrissplan von der Hofburg mit den nahe angrenzenden Örtlichkeiten: Volksgarten, Kaiser-Garten (heute Burggarten), Operngasse, Palais Erzh. Albrecht (heute Albertina), Augustinerstrasse, Josefsplatz, Michaelerplatz, Herrengasse, Ministerium für Landesverteidigung, Ministerium des Äusseren etc. Die "Neue Hofburg" bereits eingezeichnet. Sie ist der jüngste Teil der Wiener Hofburg und wurde von 1881 bis 1913 im Neurenaissancestil erbaut. Von der Anlage wurde nur der südöstliche Burggartentrakt ausgeführt; der nordwestliche Volksgartentrakt und der zentrale Thronsaaltrakt wurden nicht ausgeführt. Damit ist das von Gottfried Semper für Franz Joseph I. von Österreich entworfene Kaiserforum bis heute unvollendet.- Faltspuren geglättet und tlw. hinterlegt. Kleine Randeinrisse geklebt.
Published by Wien um 1910., 1910
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Signed
11 Segmente (von ?) auf dünnem Zeichenkarton (je ca. 35,5 x 49 cm). Detailreiche Manuskriptkarte von Wien. Als Vorlage dürfte der großformatige Wienplan (Maßstab 1 : 10.000) von Carl Loos gedient haben (1. Ausgabe 1891; 2. Ausgabe 1895). Hier bereits eingezeichnet die "Kaiser Franz Josef Jubliäums Kirche". Die Pfarrkirche zum heiligen Franz von Assisi (auch Kaiserjubiläumskirche; umgangssprachlich Mexikokirche) ist die 1910 fertiggestellte römisch-katholische Pfarrkirche im 2. Wiener Gemeindebezirk Leopoldstadt am Mexikoplatz. Die Karte zeigt Teile folgender Bezirke: 1., 2., 3., 4., 5., 6., 7., 8., 9., 11., 12., 13., 14., 15., 16., 17., 18., 19., 20., 21.- Kartenblatt I reicht im Nordosten vom Donaukanal über Bahnhof Heiligenstadt, Meteorologische Zentral-Anstalt bis Sieveringer Strasse im Nordwesten. Im Südosten von Adalbert Stifter Straße bis Hartäcker Straße im Südwesten.- Kartenblatt II im Nordosten von Material-Depot der Öst. Transport Gesellschaft über die Kaiser Franz Josefs-Brücke bis Ley Straße im Nordwesten. Im Südosten vom Handelskai bis Leitha Straße im Südwesten.- Kartenblatt III im Nordosten von Alsegger Straße bis Dornbacher Straße im Nordwesten. Im Südosten von Hormayr Gasse bis Wilhelminen Straße im Südwesten.- Kartenblatt IV im Nordosten vom 20. Bezirk über den Donaukanal bis zur Hochschule für Bodenkultur im Nordwesten. Im Südosten von der Türkenstraße bis zur Bergsteiggasse im Südwesten.- Kartenblatt V im Nordwesten von Pyrotechnische Fabrik (Überschwemmungsgebiet) über Handelskai bis Pappenheimgasse im Nordwesten. Im Südosten von der Erzherzog-Wilhelm-Kaserne über den Praterstern bis Kleine Schiffgasse im Südwesten.- Kartenblatt VI von der Geblergasse im Nordosten bis Erdbrustgasse im Nordwesten. Im Südosten von der Märzstraße bis zur Infanterie-Kadettenschule (Hütteldorfer Straße 138) im Südwesten.- Kartenblatt VII im Nordosten vom Schottenring (bei Börse) bis Geblergasse im Nordwesten. Im Südosten vom Karlsplatz bis Schmelzer Friedhof im Südwesten.- Kartenblatt VIII im Nordosten vom Lagerhaus der Stadt Wien über die Praterstraße bis zum Zentral-Fischmarkt (am Donaukanal) im Nordwesten. Im Südosten von der Oberen Wasserwiese (Prater) über den Arenbergpark bis zum Hochstrahlbrunnen im Südwesten.- Kartenblatt IX im Nordosten von der Felberstraße bis zur Märzstraße im Nordwesten. Im Südosten von der Meidlinger Hauptstraße bis zum Schlosspark Schönbrunn im Südwesten.- Kartenblatt X im Nordosten von der Gusshausstraße (Elektrotechnisches Institut) über die Gumpendorferstraße bis zum Westbahnhof im Nordwesten. Im Südosten von der Gudrunstraße über Protestantischer Friedhof, Matzleinsdorfer Frachtenbahnhof bis zum Wilhelmsdorfer Park im Südwesten.- Kartenblatt XI im Nordosten von der Erdbergstraße über das Rudolfsspital bis zum Belvedere im Nordwesten. Im Südosten von der Rautenstrauchgasse (11. Bezirk, Simmering) über das Arsenal bis zur Laxenburger Straße im Südwesten.- Einige der Rückseiten wurden vorher als Skizzenblätter (Bleistift- und Buntstiftzeichnungen) für Schularbeiten (Gymnasium ?) verwendet. Tlw. datiert und signiert: "Prag, am 26. Februar 1902. Leo v. Knopp".- Die Kartonblätter tlw. gebräunt und etw. angestaubt. Rückseiten stellenweise braunfleckig. Winzige Löcher (durch Stecknadel verursacht ?) hinterlegt. Das Kartenbild tw. beschabt, fleckig und angestaubt. Das komplette Kartenbild der Stadt ist nicht vorhanden. Entweder ist die Karte nicht ganz fertiggstellt worden, oder es sind Teile im Lauf der Jahre verlorengegangen.
Haupt. Plan In welchem Zustand das Fort Berbir nach der untern 9ten July erfolgten Eroberung befunden worden". Großer kolorierter, einmal gefalteter Manuskriptplan auf starkem Papier im Format von 52 x 72 cm mit seitlicher Legende. Wenig fleckig, gut erhalten. Fein ausgeführter Manuskriptplan des Zustandes der türkischen Festung Berbir nach deren Einnahme durch österreichische Truppen.
Published by Österreich, undatiert, um 1790., 1790
nebst denen angezeigten Stellungen deren K K und Kay. Russischen Kriegs Heeren . Großer kolorierter, einmal gefalteter Manuskriptplan auf starkem Papier im Format von 52 x 73 cm mit seitlicher Legende. Sauber und frisch. Fein ausgeführter Manuskriptplan der Belagerung und Einnahme der heutigen ukrainischen, damals türkischen Stadt Chotyn durch österreichische und russische Truppen am 19. September 1788. Die Belagerung von Chotin war Teil des Österreichisch-Russischen Krieges gegen die Türkei in den Jahren 1787 bis 1792.
Published by Österreich, undatiert, um 1790., 1790
Großer kolorierter, gefalteter Manuskriptplan auf starkem Papier im Format von 47 x 86 cm. Sauber und frisch. Fein ausgeführter Manuskriptplan der Belagerung und der Kämpfe um die türkische Festung Berbir (das heutige Gradiska in Bosnien-Herzegowina) an der Save in den Jahren 1788 und 1789. Der Plan wurde nicht vollendet, es fehlt die Legende im dafür vorgesehenen rechten Bereich des Planes.
Published by Wien, 12/2 1900., 1900
Seller: Antiquariat MEINDL & SULZMANN OG, Wien - Vienna, Austria
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Blattgröße ca. 55,5 x 69 cm. Bildausschnitt ca. 51 x 63 cm. Hervorragend ausgeführter und detailgenauer Manuskript-Grundrissplan von Schloß Schönbrunn und den Gartenanlagen, ausgeführt vom damals 20jährigen Architekturstudenten Otto Goldscheider. Unterhalb der Darstellung mittig der Stempel der "K. K. Technischen Hochschule für Praktische Geometrie Wien", links unten eigenh. Signatur und Datierung von Anton Schell (Baden 1835-1909 Wien), 1885 bis zu seiner Emeritierung im Jahr 1905 ordentlicher Professor für Praktische Geometrie an der Technischen Hochschule, 1889/1890 deren Rektor.- Otto Goldscheider (Troppau 1880 - 1934 Agram) studierte bis 1903 (Diplom) an der Technischen Hochschule Wien. Lebte ab 1904 in Agram (Zagreb); ab 1908 selbständiger Architekt, ab 1914 auch Mitinhaber der Firma Hönigsberg & Deutsch; ab 1921 wieder selbständig; 1924-1934 in der Baufirma Goldscheider & Mihok. Zu einer seiner wichtigsten Arbeiten zählte die "Neue Synagoge" in Bjelovar, einer kroatischen Stadt in der Gespanschaft Bjelovar-Bilogora. Sie wurde von 1913 bis 1917 errichtet und ersetzte die kleinere Alte Synagoge. Die Synagoge im Jugendstil wurde nach Plänen des Architekturbüros Hönigsberg & Deutsch unter Leitung des Architekten Otto Goldscheider erbaut. Am 15. August 1917 wurden feierlich die Thorarollen von der alten zur neuen Synagoge überführt.- Mittelfalz geglättet und hinterlegt. Rückseite tlw. angestaubt und stellenweise etw. braunfleckig. Das Kartenbild in den Rändern gering angestaubt und leicht fleckig.