Published by Wien: Carl Gerold 1818, 1818
US$ 149.45
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Add to basketneuer LWd. mit goldgeprägtem Rückentitel, XX+218 Seiten mit vielgefalt. Kupfertafel u. Tabellen, 4° (20 x 25 cm), sauber, perfekt erhalten, sehr guter Zustand. Book Language/s: German.
Published by Wien, Carl Gerold, 1818., 1818
Seller: Versandantiquariat Wolfgang Friebes, Graz, Austria
First Edition
Condition: 0. Erstausgabe. - Einband berieben u. bestoßen. Titel mit überdecktem Besitzvermerk (Deckweiß). Etw. gebräunt u. stockfleckig. - Es fehlt die am Titel genannte Kupfertafel. - Humpert, Kameralwissenschaft 2955. ge Gewicht in Gramm: 1000 4°. XX, 218 S., HLdr. d. Zt. m. Blind- u. Goldprägung, goldgepr. Rückentitel u. dreiseitig gespränkeltem Farbschnitt.
Published by Wien, J. B. Wallishausser., 1819
Seller: Universitätsbuchhandlung Herta Hold GmbH, Berlin, Germany
8°. 1 mehrf. gef. Tabelle, XII, 154 S., 1 Bl. Anzeigen. Marmorierter Halblederband der Zeit mit Rückenvergoldung und 2 farb. Rückenschildern (leicht berieben). Vorderer Spiegel mit montiertem Exlibris "Ottonis comitis in Stolberg". Erste Vakatseite gestempelt. Titel handschriftlich numeriert. Zu Beginn etwas wasserrandig in der unteren bundseitigen Ecke. Stellenweise geringfügig fleckig. Sonst in sehr schöner Erhaltung. Güntz II, 274 (irrtümlich 1818). - J. Frh. v. Puteani (1749-1836) verwaltete große Güter in Böhmen. - Enthält u.a.: Oeffentliche oder eigentliche Amtsgegenstände. Gegenstände der allgemeinen Regie der Amts- und der Wirthschafts-Verwaltung. Feldwirthschaft sammt dem damit verbundenen Kastenamte. Viehwirtschaft sammt Futter, Streu und Dünger. Gartenbau. Forstwirthschaft. Jagd. Bierbräuerey. Branntweinbrennerey. Pottaschensiederey. Bauwesen. Straßen- und Wegebau. Forstordnung. Sprache: Deutsch.
Published by Prag, Calve., 1807
Seller: Antiquariat Tresor am Roemer, Frankfurt, Germany
2. verbesserte Auflage. 8°. 4 nn. Bl., 259 S., 2 nn. Bl., mit 11 losen mehrfach gefalteten Tabellen im hinteren Buchdeckel. Halbleder der Zeit mit leichter Rückenvergoldung und Rückenschild, (leicht beschabt, etwas fleckig). Holzmann/Bohatta IV, 9204. - Enthält für jeden Monat des Jahres aufgeteilte Kapitel zu: "Feldbau und Wieswachs; Zug-, Nutz- und Schaafvieh; Baum-, Küchen-, Hopfengärten und Baumschulen; Teiche und Fischerey; Forstwesen und Jagdbarkeit; Bauwesen; zu Hause; Kanzleywesen und Rechnungsfach". - Etwas gebräunt und braunfleckig.
Published by Calwe, Prag, 1807
( Verfasser ermittelt ) Mit 4 n.n. Blättern, 259 Seiten, 2 n.n. Blätter, Original-Pappband mit farbigem, goldgeprägten Rückenschildchen, 8° ( 17,5 x 11 cm ). Einband leicht berieben, gering fleckig, Ecken und Kanten teils gering bestoßen. Innen fehlen die im Impressum angekündigten 11 Tabellen, wenige Seiten gering fleckig bzw. gering stockfleckig, wenige Seiten etwas angeknickt. ( Gewicht 200 Gramm )( Lagerort SR ) ( Weitere Bilder auf Anfrage erhältlich ) Artikel 13207 /// ( Author identified ) With 4 n.d. leaves, 259 pages, 2 n.d. leaves, original paperback with colored, gilt-stamped spine label, 8° ( 17,5 x 11 cm ). Binding slightly rubbed, slightly stained, corners and edges partly slightly bumped. Inside the 11 tables announced in the imprint are missing, a few pages slightly stained or slightly foxed, a few pages slightly creased. ( Weight 200 grams )( Storage location SR ) ( More pictures available on request ) Item 13207.
Published by ex officina Flaviana, Lovanii, 1612
Seller: Libreria Anticuaria Camino de Santiago, León - Madrid, LE, Spain
pergamino. Condition: Bueno. 0. 71552 Puteani, Erici 1612 Obra dividida en cinco centurias, cada una con su propia portadilla y paginación: Epistolarum Promulsis - Epistolarum Fercula secunda - Epistolarum Bellaria - Epistolarum Apophoreta - Epistolarum Reliquiae.4 hojas-120 pgs; 4 hojas- 134 pgs; 8 hojas-152 pgs; 8 hojas-115 pgs; 6 hojas-143 pgs.
Publication Date: 2025
Seller: True World of Books, Delhi, India
LeatherBound. Condition: New. BOOKS ARE EXEMPT FROM IMPORT DUTIES AND TARIFFS; NO EXTRA CHARGES APPLY. LeatherBound edition. Condition: New. Reprinted from 1617 edition. Leather Binding on Spine and Corners with Golden leaf printing on spine. Bound in genuine leather with Satin ribbon page markers and Spine with raised gilt bands. A perfect gift for your loved ones. Pages: 31 NO changes have been made to the original text. This is NOT a retyped or an ocr'd reprint. Illustrations, Index, if any, are included in black and white. Each page is checked manually before printing. As this print on demand book is reprinted from a very old book, there could be some missing or flawed pages, but we always try to make the book as complete as possible. Fold-outs, if any, are not part of the book. If the original book was published in multiple volumes then this reprint is of only one volume, not the whole set. Sewing binding for longer life, where the book block is actually sewn (smythe sewn/section sewn) with thread before binding which results in a more durable type of binding. Pages: 31.
Wien, Gerold, 1818. 4to. XX, 218 S., 1 Bl. Anzeigen. Mit 1 gefalteten Kupfertafel. Halbleinen d. Zeit (etwas berieben u. bestoßen). Erste Ausgabe. Die Kupfertafel zeigt eine "Preisverwandtschafts-Tafel ökonomischer und in der Oekonomie verwendeter Produkte". - Humpert 2955. - Leicht gebräunt. Titel etwas braunfleckig u. mit altem Stempel. Ohne die offenbar öfter fehlenden, in Bibliotheksexemplaren aber genannten XVI S. zu Beginn.
Publication Date: 2025
Seller: True World of Books, Delhi, India
LeatherBound. Condition: New. BOOKS ARE EXEMPT FROM IMPORT DUTIES AND TARIFFS; NO EXTRA CHARGES APPLY. LeatherBound edition. Condition: New. Reprinted from 1823 edition. Leather Binding on Spine and Corners with Golden leaf printing on spine. Bound in genuine leather with Satin ribbon page markers and Spine with raised gilt bands. A perfect gift for your loved ones. Pages: 79 NO changes have been made to the original text. This is NOT a retyped or an ocr'd reprint. Illustrations, Index, if any, are included in black and white. Each page is checked manually before printing. As this print on demand book is reprinted from a very old book, there could be some missing or flawed pages, but we always try to make the book as complete as possible. Fold-outs, if any, are not part of the book. If the original book was published in multiple volumes then this reprint is of only one volume, not the whole set. Sewing binding for longer life, where the book block is actually sewn (smythe sewn/section sewn) with thread before binding which results in a more durable type of binding. Pages: 79.
Published by Wien, Prag, Wiklantitz u. a. O., 1840 bis nach 1852., 1852
Seller: Antiquariat INLIBRIS Gilhofer Nfg. GmbH, Vienna, A, Austria
Manuscript / Paper Collectible
Zusammen ca. 96 SS. auf 22 Doppelbll. und 20 Einzelbll. Verschiedene Formate, zumeist (Qu.-)8vo und (Gr.-)4to. 16 Schreiben mit eh. Adresse verso. Umfangreiches, unveröffentlichtes Korrespondenzcorpus zur sogenannten Kalobiotik, geschrieben vom Begründer der Lehre an seinen Freund, den Prager Bibliothekar, Dichter und Redakteur Rudolf Glaser (1801-68). - Auf Puteanis Anregung brachte Glaser zu seiner Zeitschrift "Ost und West" zwischen 1845 und 1848 eine 14-tägige Beilage "Blätter für Kalobiotik" heraus, die sich Puteanis heute weithin vergessener, doch zu ihrer Zeit breite Wirkung entfaltender "Schönlebekunst" widmete. Die Briefe bieten Einblicke in die redaktionellen Abläufe des kalobiotischen Periodikums, in die Organisation des Drucks, zu den Autoren (Remisch, Badenfeld, Bolzano, Dermitzer u. a.) und ihren Beiträgen, zu Werbung und Vertrieb, zum Umgang mit der Zensur, zur Konkurrenz sowie zur Finanzierung. Privat stehen Puteanis Freundschaft mit Glaser, Streitigkeiten unter Kollegen, sein "literar. Schützling Adelaide" (1850/52) sowie seine Odyssee zu verschiedenen Ärzten, um Gründe für sein Leiden zu finden, im Vordergrund. Doch selbst in diesen Teilen der Korrespondenz bildet Puteanis Lebensphilosophie den Grundton: Etwa bei der Übersendung des Bildes "Madonna della Sedia" als Geschenk zum Hochzeitstag des Ehepaars Glaser bemerkt der Autor, es könne "an der, ein kalobiotisches Auge noch etwas beleidigenden, kahlen Wand daselbst aufgehängt werde, wo es Ihrer Frau Gemahlin passend scheinen sollte, welche ja ohnedies eine geborene Hohepriesterin der Kalobiotik ist [.]" (24. XII. 1845). Als Mitstreiter wähnt Puteani den Autor Eduard von Badenfeld "bereits auf seinem kalob. Feldzuge in der Schweitz" (7. VII. 1847). - In die Redaktion des Blatts griff Puteani persönlich ein: so kritisiert er, "daß nämlich die [.] ungemein hübschen Gedichte der liebenswürdigen Beherrscherin von 'Ost und West' mir für die kalob. Blätter nicht genug direkt berechnet scheinen [.]" (28. IX. 1847). In zahlreichen Kommentaren spart er nicht mit Kritik an Glasers redaktioneller Arbeit, so hinsichtlich der Zensur (4. X. 1847): "Wären Ihnen darin wieder einige Nummern zu anstößig, u. sollten Sie drüber vor Angst wieder in Ihre neuen schwarzen Pantalons machen; so müßten Sie die Güte haben die Lücken selbst auszufüllen [.]", oder mit der Bitte um schnelle Korrektur der letzten Ausgabe: "Kalobiotik ist ohnehin schon an sich ein wenig beliebter Gegenstand, weil er auch der bisherigen 'Commißsinnlichkeit' nicht fröhnt, geschweige also erst, wenn er in Blättern voll Druckfehlern zur Sprache kommt [.]" (4. X. 1847). - Im Revolutionsjahr sind die Briefe zunehmend von den politischen Ereignissen geprägt, und "[m]an hat itzt fürwahr nicht Lust zum Kalobiotisieren [.]" (29. V. 1848). Doch gerade jetzt müsse die Kalobiotik regulierend auf die Gesellschaft einwirken: "So erst war dergleichen, gewissermaßen 'kalob. Bedürfniß' um Bewegung in die zu große Ruhe zu bringen, jetzt ist es dagegen wieder, wenigsten bei mir, kalob. Bedürfniß Ruhe in die zu große Bewegung u. Aufregung der Gemüther zu bringen! [.]" (26. XI 1848). - Der k. k. Beamte Puteani war unter dem Pseudonym Wilhelm Bronn Begründer der utopischen Lehre der Kalobiotik. In seiner 1835 bei Gerold erschienenen Schrift "Für Kalobiotik, Kunst, das Leben zu verschönern, als neu ausgestecktes Feld menschlichen Strebens" stellte er erstmals seine Methode vor, "das eigene Leben auf der Grundlage des Schönheitsgesetzes zu ordnen" (Svobodová/Kopriva). Den Grundgedanken seiner Theorie bildete der harmonische Ausgleich von Phantasie, Gefühl und Verstand. Die Philosophie eines "gelungene[n] Leben[s] durch gezielte rationale Selbststeuerung und Affektkontrolle" scheint Mitte des 19. Jahrhunderts vor allem im Beamten- und Offiziersstand, nämlich "den staatstragenden Schichten der Habsburgermonarchie", denen ihr Amt die Ausübung eines vernunftgeleiteten Ermessens gerade versagte, zahlreiche Anhänger gehabt zu haben (vgl. P. Stachel, Forschungsprojekt Kalobiotik, ÖAW, online). - Der vermutlich auf dem väterlichen Gut Wiklantitz/Vyklantice geborene Puteani war über seine Familie gut bekannt mit dem Prager Philosophen und Mathematiker Bernhard Bolzano; außerdem gehörte er zum Kreis um den jungverstorbenen Dichter Ludwig Halirsch (1802-32), zu dem neben seinem Freund und Mitstreiter Badenfeld auch Bauernfeld und J. G. Seidl zählten. Nach Eintritt in den Staatsdienst und mehreren Stationen in Oberitalien wurde Puteani 1831 zum Wirklichen Kämmerer ernannt und 1839 in die Vereinigte Hofkanzlei nach Wien versetzt. Später wirkte er in Prag und Niederösterreich, vermutlich in Zusammenhang mit der Schul- und Universitätspolitik. Um 1860 in den Ruhestand getreten, verbrachte er seinen Lebensabend in Prag, wo er 1872 starb (wir danken Hrn. PD Dr. Peter Stachel für freundliche Auskünfte zur Biographie Puteanis). Eine der ersten Rezensionen von Puteanis Programmschrift verfasste übrigens 1835 kein Geringerer als Ernst Frh. von Feuchtersleben, der sich wenig später in seiner berühmten Schrift "Zur Diätetik der Seele" (1838) zustimmend auf die "Kalobiotik" bezog. "Feuchtersleben wird heute als einer der Begründer der Psychosomatik geschätzt - der Einfluss Bronns wird dagegen nicht mehr wahrgenommen" (Stachel, ÖAW). - Vielfach mit monogrammierten Verschlussmarken und Siegelresten, teils mit Ausrissen durch Brieföffnung und Spuren von Tintenfraß. Drei Briefe mit Unterstreichungen in Rotstift. Insgesamt wohlerhaltene, reichhaltige Korrespondenzsammlung zur verdeckten Kulturgeschichte der Habsburgermonarchie im 19. Jahrhundert. - Vgl. Helena Lorenzová, Kalobiotika aneb umeni krásne zit (Kalobiotik oder die Kunst, schön zu leben), in: Estetika XXIX (1992), Nr. 4, S. 52-63. M. Svobodová, M. Kopriva, "Architektur, Geschichte und Bedeutung von Masaryks Staatlichem Stadion Strahov", in: ICOMOS 38 (2002), S. 47-53, hier: S. 47. L. Schiwietz, "Schönlebekunst für Slawophile. Die Beilageblätter 'Für Kalobiotik'.
Published by Mährisch Weißkirchen (Hradec) 1801., 1801
Seller: Michael Steinbach Rare Books, Wien, Austria
135 : 14 cm Aquarell mit Deckweiß Eine sehr seltene Bildquelle zur Geschichte der nur wenige Monate existierenden Böhmisch-Mährisch-Schlesischen Legion "Erzherzog Carl". - Das Leporello zeigt eine Ansicht der Stadt Mährisch Weißkirchen (Hradec) im heutigen Bezirk Prerau (Prerov) im Kreis Olmütz (Olomouc) in Tschechien. Die mächtigen, die Stadt umgebenden Befestigungsmauern sind eine Erfindung des Künstlers und stehen wohl symbolhaft für den Status von Weißkirchen als Stadt, sowie für den wehrhaften Charakter der Hautstadt des Prerauer Kreises. Hinter den Mauern sind Dächer und Türme von zahlreichen Häusern erkennbar, wovon die mit höheren Zwiebeltürmen versehenen Gebäude des Schloßes, der Pfarrkirche und des Rathauses (rechts des Haupttores von links nach rechts) anahnd ihrer detaillierten Ausführungen identifiziert weren können. Oberhalb des Schriftbandes im linken Teil des Leporellos ist das kleine kaiserliche Wappen der Habsburgermonarchie dargestellt, mit dem Monogramm von Kaiser Franz II. ("F II") auf dem weißen Balken des Bindeschildes. Darunter - auf dem weißen Schriftband - präsentiert der Künstler das mit einem Lorbeerkranz als Zeichen des Ruhmes und Sieges umgebene Monogramm des kaiserlichen Bruders, Erzherzog Carl ("EHC"). Die im linken Rand des Hauptblattes dargestllte Szene zeigt den Auszug eines militärischen Verbandes auf das freie Feld vor der Stadt zu Manöver- und Paradezwecken (siehe die parademäßig aufgestellten Kanonen und Zelte). Obwohl nut schematisch ausgeführt, läßt die farbliche Wiedergabe der Uniformen (blaue Hosen, braune Röcke, schwarze Hüte) in Verbindung mit dem Namen der Stadt eine eindeutige Identifikation des Truppenkörpers zu: es ist das Infanterie-Bataillon Nr. 19 der Böhmisch-Mährisch-Schlesischen Legion "Erzherzog Carl". Errichtet wurde dieses Bataillon im November 1800 aufgrund eines Aufrufes des damaligen Gouverneurs und General-Kapitäns von Böhmen, Erzherzog Carl von Österreich (1771-1847), zur Bildung einer Freiwilligen-Legion im Königreich Böhmen zwecks Verteidigung gegen die anrückenden Franzosen. Organisation und Administration zur Aufstellung dieser neuen Einheiten wurden den damaligen Verwaltungskreisen in Böhmen, Mähren und Schlesien übertragen, wobei das notwendige militärische Führungspersonal (vor allem Offiziere) den regulären Regimentern der k.k. Armee entnommen wurde. Die von Erzherzog Carl persönlich als Ober-Kommendant geführte Böhmisch-Mährisch-Schlesische Legion bestand nach Aufstellung aller Verbände aus 22 Infanterie-Bataillonen und einem Jäger-Koprs und erreichte die Stärke von etwa 20.000 Mann. Sie kam nie zum Kriegseinsatz, da sich der Vormarsch der Franzosen von Süddeutschland ausgehend nicht gegen Böhmen richtet, sonder entlang der Donau gegen Wien. Bevor es jedoch dazu kam beendete der Friede von Lunéville am 9. Februar 1801 den Zweiten Koalitionskrieg (1799-1801), wodurch die Böhmisch-Mährisch-Schlesische Legion im Verlauf der ersten Hälfte des Jahres 1801 zur Auflösung kam. Auch der Prerauer Kreis beteiligte sich an dieser Aktion zum Schutze Böhmens und errichtete in kürzester Zeit ein aus Freiwilligen seine Gebietes gebildetes Kreis-Bataillon, welches als Infanterie-Bataillon Nr. 19 der neuen Legion unterstellt wurde. Als Garnisonsort und Stabsstation des Bataillons fungierte naturgemäß die Prerauer Kreishauptstad Weißkirchen und als Kommandant erhielt das Bataillon den damaligen Major im k.k. Infanterie-Regiment Nr. 20 Johann Ritter von Puteani. Puteani wurde am 21. Mai 1756 in Albrechtitz (Albrechtize) in Böhmen geboren und trat 1769 in die Militärakademie in Wiener Neustadt ein. Nach seiner Ausmusterung begann seine Militär-Karriere als Offizier im k.k. Infanterie-Regiment Nr. 22, wo er den Rang eines Hauptmanns erlangte. 1799 erfolgte seine Beförderung zum Major im k.k. Infanterie Regiment Nr. 20. Als solcher wurde er Ende des Jahres 1800 zum Kommandant des Prerauer Legions-Bataillons bestellt. Anfang 1801 erhielt er seine Beförderung zum Oberstleutnant. Nach Auflösung der Legion "Erzherzog Carl" kehrte er zu seinem Regiment zurück, in welchem er noch bis 1805 diente. Nach seiner im August 1805 erfolgten Beförderung zum Oberst im k.k. Stabs-Infanterie-Regiment in Italien beendete Puteani seine Militär-Karriere und zog sich vom aktiven Dienst zurück. Puteani verstarb am 21. August 1833 als Oberst (außer Dienst) in Wiener Neustadt. Vorliegende nLeporello wurde Anfang 1801 von einem dilettierenden Künstler aus der (militärischen?) Umgebung von Johann Ritter von Puteani (1766-1833) während seiner Zeit als Kommandant des Infanterie-Bataillons Nr. 19 der Böhmisch-Mährisch-Schlesischen Legion "Erzherzog Carl" vermutlich in Mährisch Weißkirchen als Huldigungs- und Gratulationsobjekt geschaffen und mit größter Wahrscheinlichkeit auch ihm persönlich zugeeignet.
Published by Bibliopolio Flaviano, 1611-1613., Lovanii,, 1611
Seller: Llibreria Antiquària Els Gnoms, Sedó, L, Spain
4 obras. XVI- 152- VIII- 120- VIII- 234- XVI- 152- XVI- 143 pp.Cubiertas grabadas en cobre y 1 grabado de Epicuro. El autor, erudito flamenco llamado en su país Van den Putte, sucedió a Justo Lipsio, su maestro, como profesor de lengua latina en la Universidad de Lovaina (1606), habiendo sido con anterioridad historiógrafo del Rey de España.
Hagae-Comitis, ( 's Gravenhage ), ex Typographia Adriani Vlacq, 1666, in-8°, (4)nn pp + 368 pp, bound in contemporary overlapping vellum, manuscript title in red on spine, title page a bit dustsoiled, vellum of lower cover with some damage (not structural), still a fine/good copy. First edition.Scaliger was the successor of Justus Lipsius at the Leiden University. Contrary to the Latin title the texts are in French.