Language: German
Published by Rom,, 1572
Seller: Antiquariat an der Stiftskirche, Bad Waldsee, Germany
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Kupferstich nach Motiv von Federico Zuccari (1543-1609), Platte 382 x 265 mm, gerahmt unter Passepartout in Goldleiste 60 x 46 cm, (nicht ausgerahmt), sauber und gepflegt, *Le Blanc, 40.- TIB 34/17.- Cherubino Alberti gehört zu den bedeutenden Grafikern des Manierismus und des beginnenden Frühbarock in Italien.- Geboren wurde er 1553 im toskanischen Borgo S. Sepolcro, tätig war er jedoch hauptsächlich in Rom, wo er sogar zum Direktor der renommierten Akademie S. Luca avancierte und von Papst Clemens VIII. nobilitiert wurde. Den Großteil seines grafischen Werkes schuf Cherubino Alberti in den 1570er und 1580er Jahren. Thematisch widmete er sich dem Reproduktionsstich, wobei er Werke von Michelangelo, Raffael, Andrea del Sarto, Polidoro da Caravaggio oder Federico und Taddeo Zuccari kongenial in den Kupferstich übertrug. Aber auch zahlreiche Blätter nach eigener Vorlage sind überliefert, darunter Allegorien, religiöse Szenen und bedeutende Bildnisstiche, manche Blätter wurden im 17. Jahrhundert nochmals aufgelegt.- Cherubino Alberti monogrammierte die meisten seiner Blätter mit 'CAB' (Cherubinus Alberti Burgensis). Werke von Cherubino Alberti befinden sich heute in den international bedeutendsten grafischen Sammlungen.- * * * BTC on-chain & lightning accepted * * * due to EPR-Restrictions NO SHIPPING to Bulgaria, Danmark, Greece, Luxembourg, Poland, Portugal, Romania, Sweden, Slovakia and Spain * * *.
0. Prachtvolle Darstellung! Am unteren Blattrand etwas gebräunt. Sprache: Deutschu.
Seller: Galerie Joseph Fach GmbH, Oberursel im Taunus, Germany
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Condition: sehr guter Zustand. Kupferstich, 1570/1615, auf Bütten mit undeutlichem kleinem Wasserzeichen. 29,7:22 cm. - Rundum auf die Plattenkante geschnitten, unten darüber. Literatur: Bartsch 33; Nagler, Monogrammisten, I, 208 und 261; vgl. Kupferstichkabinett, Hamburger Kunsthalle, Inv. Nr. 1424 D. Nach Bartsch ist der Kupferstich nach einem Werk Raffael Sanzios (1483-1520) entstanden, doch es ist keine direkte Vorlage bekannt. Der Stil ist jedoch Raffaels Werk sehr nah. Cherubino Alberti stammt aus einer Künstlerfamilie. Sein Vater war Alberto A. (1525/26-1598) und seine Brüder Alessandro (1551-1596) und Giovanni A. (1558-1601). Er studierte bei Cornelis Cort (1553-1578) und war als Kupferstecher tätig und schuf nach Werken anderer Künstler Kupferstiche. Er war in seiner frühen Schaffenszeit beeinflußt von Raffael und der zeitgenöss. manieristischen Kunst. In späteren Jahren malte er Paläste und Kirchen mit Fresken aus. Sein bedeutendstes Werk waren die Fresken in der Sala Clementina im Vatikan, die er zusammen mit seinem Bruder Giovanni fertigstellte. Anfangs ein Schüler von Cornelis Cort, folgte er später mehr dem Einfluß der Werke von Agostino Carracci (1557-1602) und Francesco Villamena (1564-1624). Bei seinem Tod in Rom war er Direktor der Akademie von S. Luca.
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Condition: guter Zustand. Radierung, 1662, auf Bütten, mit Wasserzeichen. 45,8:27,3 cm.- Mit mehreren geglätteten Falten und mehreren Löchlein im breiten Rand, alter Schmutzstreifen im oberen Drittel der Darstellung. Literatur: Nagler Monogrammisten 3; Bartsch 3; Bozzolato 82; Wallace, II, 109. Der als Malerpoet des italienischen Seicento geltende Maler, Radierer, Dichter und Musiker wurde als Sohn des Feldmessers Vito Antonio Rosa und der Giulia, Tochter des Malers Vito Greco und Schwester des Malers Ant. Domen. Greco in Aranella bei Neapel geboren. Bei seinem Onkel kam Rosa mit 17 in die Lehre. Mit seiner ungewöhnlich frühreifen und selbständigen Begabung, fiel er schon früh durch stimmungsvolle Landschaften aus der Umgebung von Neapel auf. 1635 geht der junge Mann nach Rom und erhält Aufträge, muß aber krankheitshalber 1636 wieder nach Neapel zurückkehren. Seit 1639 wieder in Rom als vielbeschäftigter Maler von Schlachtenbildern, Seestücken und Landschaften tätig. Auch als Dichter und Schauspieler tritt er auf, u.a. produziert er sich mit einer improvisierten Satire gegen den großen Bernini vor der Porta di Popolo in Rom. Die Antwort Berninis fällt so scharf aus, daß Rosa froh war, einem Ruf des Hofes von Florenz folgen zu können. In Florenz wird er Mittelpunkt der literarisch und künstlerisch interessierten Kreise und steht mit seinen Werken auf der vollen Höhe des Erfolges. Dennoch zieht es ihn nach Rom zurück, wo er 1649 wieder eintrifft. Diese letzte römische Phase ist charakterisiert durch den Versuch Rosas sich als Schöpfer monumentaler Historien- und Altarbilder durchzusetzen, auch in seinen Landschaften und Schlachtengemälden tritt eine Tendenz zu größerer Monumentalität ein. 1672 schwer erkrankt, stirbt er 1673 nach langem Krankenlager.
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Condition: sehr guter Zustand. Radierung, auf Bütten. 21,6:14,6 cm. Literatur: Bartsch und Nagler 1; Bellini 6, II. - Ganz ausgezeichneter, zart toniger Abdruck mit der Schrift unten rechts. Um die Plattenkante außergewöhnlich vollrandig. Etwas vergilbt und geringfügig stockfleckig, sonst tadellos. Die vielfigurige Darstellung gehört zu den besten Arbeiten Marattas und wurde in 9 Kopien wiederholt.