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0. Rechte untere Ecke mit leichtem Knick, etwas fleckig am Rand. Sprache: Deutschu.
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Manuscript / Paper Collectible Signed
ORIGINAL-ZEICHNUNG (Blei, weiß erhöht, 16,5 x 11 cm, auf größeren Karton montiert, dieser datiert 1857), eigenhändig signiert mit Initialen W.S. Flußlandschaft mit Brücke. (dito : Große Original-Zeichnung (43 x 30 cm, rechter Rand angefranst) Landschaft mit großem Baum, mit Initial-Unterschrift W.S. für Euro 150,-).
Published by um 1808, 1808
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Condition: sehr guter Zustand. Radierung, nach Fr.Ph. Reinhold (1779-1848), um 1808, auf Velin. 11,7:18,1 cm. Vorzüglicher Abdruck, auf die Plattenkante geschnitten. Literatur: Nagler aus 3; Le Blanc aus 11; Vgl. Ausst. Katalog: German Printmaking in the Age of Goethe. London, British Museum 1994, Nr. 144 mit Abb. Ersten Unterricht erhielt Reinhold an der Dresdener Akademie. 1807 übersiedelte er zu seinem Bruder und Förderer Friedrich Philipp Reinhold (1779-1848) nach Wien, wo er bis 1809 die Akademie besuchte. Ein Aufenthalt in Paris folgte von 1809-1814, danach wohnte er wieder in Wien. Hier begegnete ihm J.A. Koch (1768-1839) und er verkehrte im Kreise von Fr. Olivier (1791-1859). Nach einer Reise mit E. Welker (1788-1857) und J.Chr. Erhard (1795-1822) zum Schneeberg bei Wien unternahm er mit seinem Bruder Friedrich Philipp und den bereits oben erwähnten Malerfreunden im gleichen Jahr eine längere Studienreise nach Salzburg und in das Berchtesgadener Land. 1819 ging er mit Erhard nach Rom und verbrachte in den Jahren 1821, 1822 und 1824 die Sommermonate in Olevano. 1824 lernte er in Rom K.F. Schinkel (1781-1841) kennen, der Landschaftsstudien von ihm erwarb.Reinhold war vor allem Landschaftszeichner, malte aber seit 1816 auch in Öl. Er pflegte engen Kontakt zu J. Schnorr von Carolsfeld (1794-1872), C.W. Götzloff (1799-1866), A.L. Richter (1803-1884), J.H. Schilbach (1798-1851) u. a.
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Condition: sehr guter Zustand. Radierung, nach Fr.Ph. Reinhold (1779-1848), um 1808, auf Velin. 11,8:18 cm.Vorzüglicher Abdruck, auf die Plattenkante geschnitten. In der linken unteren Ecke, außerhalb der Darstellung, ein Glitscher. Literatur: Nagler aus 3; Le Blanc aus 11; Vgl. Ausst. Katalog: German Printmaking in the Age of Goethe. London, British Museum 1994, Nr. 144 mit Abb. Ersten Unterricht erhielt Reinhold an der Dresdener Akademie. 1807 übersiedelte er zu seinem Bruder und Förderer Friedrich Philipp Reinhold (1779-1848) nach Wien, wo er bis 1809 die Akademie besuchte. Ein Aufenthalt in Paris folgte von 1809-1814, danach wohnte er wieder in Wien. Hier begegnete ihm J.A. Koch (1768-1839) und er verkehrte im Kreise von Fr. Olivier (1791-1859). Nach einer Reise mit E. Welker (1788-1857) und J.Chr. Erhard (1795-1822) zum Schneeberg bei Wien unternahm er mit seinem Bruder Friedrich Philipp und den bereits oben erwähnten Malerfreunden im gleichen Jahr eine längere Studienreise nach Salzburg und in das Berchtesgadener Land. 1819 ging er mit Erhard nach Rom und verbrachte in den Jahren 1821, 1822 und 1824 die Sommermonate in Olevano. 1824 lernte er in Rom K.F. Schinkel (1781-1841) kennen, der Landschaftsstudien von ihm erwarb.Reinhold war vor allem Landschaftszeichner, malte aber seit 1816 auch in Öl. Er pflegte engen Kontakt zu J. Schnorr von Carolsfeld (1794-1872), C.W. Götzloff (1799-1866), A.L. Richter (1803-1884), J.H. Schilbach (1798-1851) u. a.
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Condition: sehr guter Zustand. Radierung, 1768, auf Bütten. 8,6:12,5 cm. Literatur: Unverricht 2; Sattel Bernhardini / Schlegel R 2, II. - Prachtvoller, herrlich kräftiger und klarer Abdruck mit Rand um die schön ausgeprägte Plattenkante. Friedrich Müller war ein typischer Vertreter des Sturm und Drang" und eine Doppelbegabung. Er war als Schriftsteller, Maler, Zeichner und Radierer tätig und in Rom auch als Fremdenführer und Antiquar. Müllers früh sich zeigende Begabung brachte ihn 1767 nach Zweibrücken in die Lehre des Malers D. Hien (1725-1773) und damit in die Sphäre des französischen Rokoko. Sehr bald bekam er, durch Studium der Niederränder, zu seinem für die Zeit ganz ungewöhnlich kühnen und starken Realismus in der Darstellung von Tieren und Landschaften. Er war für die Höfe in Zweibrücken und Mannheim tätig. 1778 gaben ihm Kurfürst Karl Theodor von der Pfalz und Weimarer Freunde die Mittel für eine Reise nach Rom. Zeitgenossen, wie Goethe, Ringeis und Uexküll, äußerten sich kritisch über die Werke seiner Spätzeit. Jedoch in den genialen Werken seiner Frühzeit, den Zeichnungen und Radierungen, zeigt er sich als Bahnbrecher des Realismus in der Zeit des Sturm und Drang".
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0. Prachtvolles, großformatiges Blatt. - Sehr gute Erhaltung. Sprache: Deutschu.
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Condition: sehr guter Zustand. Bleistift, Juni 1815, auf Bütten, am oberen Rand bezeichnet und datiert im Thal von Kaltleutgeben, Juni 1815". 25:32 cm. Kaltenleutgeben liegt im Bezirk Mödling in Niederösterreich, im südlichen Wienerwald. Das Tal von Kaltenleutgeben wird durchflossen von der Dürre Liesing". Die Schönheit dieser Landschaft hat auf viele Künstler anregend gewirkt. So schrieb z. B. 1797 der katholische Priester, Schriftsteller, Übersetzer, Bibliothekar und Zoologe Johann Nepomuk Cosmas Michael Denis (1729-1800) folgendes lateinische Gedicht darüber, das im Wien dieser Zeit sicher vielen bekannt war. Möglicherweise wurde Heinrich Reinhold zu der hier beschriebenen Zeichnung dadurch angeregt: "Angusta vallis levibus adsurgit jugis, /Quae patula fagus, et nigrans pinus tegunt / P/acidum silentes.Rarus hic collem terit / Viator. Aedes insidet colli Sacra, / Quae subter audit rivuli streperam fugam. / Circum camini fossilem calcem coquunt/". "Ein enges Tal, von Hügeln sanft umschlungen - / weit spannen Buchen ihr Geäst; / es ist, als ob die Stille schwarzer Föhren / sich fast mit Händen greifen lässt. / So steht gedankenschwer in sich versunken, / der Wald in feierlicher Ruh', / und selten nur erbebt der Waldesboden / vom Tritt durch eines Wandrers Schuh. / Vom hohen Hügel grüßt ins Tal die Kirche, / ein steingewordenes Gebet, / und ihr zu Füßen rauscht ein munt'res Bäch1ein / ohn' Unterlaß von früh bis spät. / Und ringsherum, da herrscht geschäf t'ges Treiben: Der Kalkstein aus der Fel-senwand / wird emsig in den roten Feueröfen / von Meisterhand zu Kalk gebrannt. " (Nachdichtung von Hannelore Nics, 1997). Ersten Unterricht erhielt Reinhold an der Dresdener Akademie. 1807 übersiedelte er zu seinem Bruder und Förderer Friedrich Philipp Reinhold (1779-1848) nach Wien, wo er bis 1809 die Akademie besuchte. Ein Aufenthalt in Paris folgte von 1809-1814, danach wohnte er wieder in Wien. Hier begegnete ihm J.A. Koch (1768-1839) und er verkehrte im Kreise von Fr. Olivier (1791-1859). Nach einer Reise mit E. Welker (1788-1857) und J.Chr. Erhard (1795-1822) zum Schneeberg bei Wien unternahm er mit seinem Bruder Friedrich Philipp und den bereits oben erwähnten Malerfreunden im gleichen Jahr eine längere Studienreise nach Salzburg und in das Berchtesgadener Land. 1819 ging er mit Erhard nach Rom und verbrachte in den Jahren 1821, 1822 und 1824 die Sommermonate in Olevano. 1824 lernte er in Rom K.F. Schinkel (1781-1841) kennen, der Landschaftsstudien von ihm erwarb. Reinhold war vor allem Landschaftszeichner, malte aber seit 1816 auch in Öl. Er pflegte engen Kontakt zu J. Schnorr von Carolsfeld (1794-1872), C.W. Götzloff (1799-1866), A.L. Richter (1803-1884), J.H. Schilbach (1798-1851) u. a.
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Condition: guter Zustand. Feder in Braun, braun und grau laviert, auf Bütten mit undeutlichem Wasserzeichen. 18,2:27,5 cm. Leicht knittrig, Fleck im Bereich des Himmels. Vergleichsliteratur: Sattel Bernardini/Schlegel: Friedrich Müller 1749-1825. Der Maler, Landau 1986, vgl. z.B. Z 11. Provenienz: Karl & Faber, München, Auktion 150, 28.XI.1979, Nr. 1; Joseph Fach, Frankfurt a.M., Kat. 44, Nr. 35; Hessischer Privatbesitz. Charakteristische und bildmäßig ausgeführte Zeichnung, die wohl um 1770/1775 entstanden sein dürfte Friedrich Müller, eine Doppelbegabung, war als Schriftsteller, Maler, Zeichner und Radierer tätig und in Rom auch als Fremdenführer und Antiquar. Seine früh sich offenbarende Doppelbegabung brachte ihn 1767 nach Zweibrücken in die Lehre des Malers D. Hien (1725-1773) und damit in die französische Rokokosphäre. Sehr bald bekam er, durch Studium der Niederländer, zu seinem für die Zeit ganz ungewöhnlich kühnen und starken Realismus in der Darstellung von Tieren und Landschaften. Er war für die Höfe in Zweibrücken und Mannheim tätig. 1778 konnte er Dank der Unterstützung von Kurfürst Karl Theodor von der Pfalz und Weimarer Freunden eine Reise nach Rom antreten. In den genialen Werken seiner Frühzeit, den Zeichnungen und Radierungen, zeigt er sich als Bahnbrecher des Realismus in der Zeit des Sturm und Drang".
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Condition: sehr guter Zustand. Feder in Schwarzbraun, über Bleistift, auf blauem Bütten. 20,3:31,8 cm. Vergleichsliteratur: Sattel Bernardini/Schlegel, Friedrich Müller 1749-1825. Der Maler. Landau, 1986, S. 264, mittlere Abb., S. 288 untere Abb., S. 311, obere Abb., Charakteristische schnell skizzierte Landschaft mit vielen Schraffuren, wie sie in Müllers Zeichnungen zahlreich zu finden sind, auch farbige Papiere sind in seinem zeichnerischen Werk häufig anzutreffen. Friedrich Müller war ein typischer Vertreter des Sturm und Drang" und eine Doppelbegabung. Er war als Schriftsteller, Maler, Zeichner und Radierer tätig und in Rom auch als Fremdenführer und Antiquar. Müllers früh sich zeigende Begabung brachte ihn 1767 nach Zweibrücken in die Lehre des Malers D. Hien (1725-1773) und damit in die Sphäre des französischen Rokoko. Sehr bald bekam er, durch Studium der Niederränder, zu seinem für die Zeit ganz ungewöhnlich kühnen und starken Realismus in der Darstellung von Tieren und Landschaften. Er war für die Höfe in Zweibrücken und Mannheim tätig. 1778 gaben ihm Kurfürst Karl Theodor von der Pfalz und Weimarer Freunde die Mittel für eine Reise nach Rom. Zeitgenossen, wie Goethe, Ringeis und Uexküll, äußerten sich kritisch über die Werke seiner Spätzeit. Jedoch in den genialen Werken seiner Frühzeit, den Zeichnungen und Radierungen, zeigt er sich als Bahnbrecher des Realismus in der Zeit des Sturm und Drang".
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Condition: guter Zustand. Bleistift, auf cremefarbenem Pauspapier. 21,5:29,4 cm. Kleiner Einriß im Unterrand, kleines Löchlein im Himmel links oben. Provenienz: Friedrich August II., König von Sachsen, Lugt 971. Vergleichsliteratur: Ausst. Katalog: Von Dillis bis Piloty, München 1979, S. 74, vgl. Abb. 43-45; Kat. H.W. Fichter, Gezeichnete Kunst, Bd. 4, 1990, Nr. 37 sowie Bd. 9, 1995, Nr. 53; Joseph Fach, 2001, Kat. 80, Nr. 56. Zeichnungen auf Pauspapier fertigte Reinhold meist als Vorarbeiten für Gemälde an. Diese in der Regel vor der Natur entstandenen Studien verkaufte er allerdings nur, wenn ihn Geldnöte dazu zwangen. Bei der hier vorliegende Zeichnung kann es sich allerdings nicht um eine vor Ort entstandene Zeichnung handeln, da Reinhold selbst nie in Otranto gewesen ist. Vermutlich ist sie die Pause einer Zeichnung von J. Thürmer (1789-1833), der 1818 auf dem Weg nach Griechenland in Otranto auf das Schiff wartete, mit dem er die Reise fortsetzen konnte. In seiner Begleitung fanden sich damals seine Freunde und Kollegen F. Heger (1792-1836) und H. Hübsch (1795-1863). Ersten Unterricht erhielt Reinhold an der Dresdener Akademie. 1807 übersiedelte er zu seinem Bruder und Förderer Friedrich Philipp Reinhold (1779-1848) nach Wien, wo er bis 1809 die Akademie besuchte. Ein Aufenthalt in Paris folgte von 1809-1814, danach wohnte er wieder in Wien. Hier begegnete ihm J.A. Koch (1768-1839) und er verkehrte im Kreise von Fr. Olivier (1791-1859). Nach einer Reise mit E. Welker (1788-1857) und J.Chr. Erhard (1795-1822) zum Schneeberg bei Wien unternahm er mit seinem Bruder Friedrich Philipp und den bereits oben erwähnten Malerfreunden im gleichen Jahr eine längere Studienreise nach Salzburg und in das Berchtesgadener Land. 1819 ging er mit Erhard nach Rom und verbrachte in den Jahren 1821, 1822 und 1824 die Sommermonate in Olevano. 1824 lernte er in Rom K.F. Schinkel (1781-1841) kennen, der Landschaftsstudien von ihm erwarb. Reinhold war vor allem Landschaftszeichner, malte aber seit 1816 auch in Öl. Er pflegte engen Kontakt zu J.J. Faber (1778-1846) J. Schnorr von Carolsfeld (1794-1872), C.W. Götzloff (1799-1866), A.L. Richter (1803-1884), J.H. Schilbach (1798-1851) u. a.
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Condition: guter Zustand. Bleistift, auf cremefarbenem Pauspapier. 15,7:31,6 cm. Provenienz: Friedrich August II., König von Sachsen, Lugt 971. Zeichnungen auf Pauspapier fertigte Reinhold in der Regel als notwendiges Arbeitsmaterial für die Ausführung von Gemälden an. Diese vor der Natur entstandenen Studien verkaufte er in einzelnen Fällen schweren Herzens, aber aus Geldnöten gezwungen. Bei dem Motiv handelt es sich möglicherweise um die Ruinen der Villa die Quintili, heute von den Römern auch Roma Vecchia genannt, gelegen an der Via Appia Antica. Literatur: Ausst. Katalog: Heinrich Reinhold (1788-1825). Italienische Landschaften. Gera, 1988, Nr. 44, Abb. S. 130 (obwohl die Größenangabe ein klein wenig abweicht, sind diese und unsere Zeichnung vermutlich identisch); Ausst. Katalog: Von Dillis bis Piloty. München, 1979/80. S. 74. Ersten Unterricht erhielt Reinhold an der Dresdener Akademie. 1807 übersiedelte er zu seinem Bruder und Förderer Friedrich Philipp Reinhold (1779-1848) nach Wien, wo er bis 1809 die Akademie besuchte. Ein Aufenthalt in Paris folgte von 1809-1814, danach wohnte er wieder in Wien. Hier begegnete ihm J.A. Koch (1768-1839) und er verkehrte im Kreise von Fr. Olivier (1791-1859). Nach einer Reise mit E. Welker (1788-1857) und J.Chr. Erhard (1795-1822) zum Schneeberg bei Wien unternahm er mit seinem Bruder Friedrich Philipp und den bereits oben erwähnten Malerfreunden im gleichen Jahr eine längere Studienreise nach Salzburg und in das Berchtesgadener Land. 1819 ging er mit Erhard nach Rom und verbrachte in den Jahren 1821, 1822 und 1824 die Sommermonate in Olevano. 1824 lernte er in Rom K.F. Schinkel (1781-1841) kennen, der Landschaftsstudien von ihm erwarb. Reinhold war vor allem Landschaftszeichner, malte aber seit 1816 auch in Öl. Er pflegte engen Kontakt zu J.J. Faber (1778-1846) J. Schnorr von Carolsfeld (1794-1872), C.W. Götzloff (1799-1866), A.L. Richter (1803-1884), J.H. Schilbach (1798-1851) u. a.
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Condition: sehr guter Zustand. Radierung, 1768, auf Bütten. 8,4:12,5 cm. Literatur: Unverricht 4; Sattel Bernhardini / Schlegel R 4, II. - Prachtvoller, herrlich kräftiger und klarer Abdruck mit Rand um die schön ausgeprägte Plattenkante. Friedrich Müller war ein typischer Vertreter des Sturm und Drang" und eine Doppelbegabung. Er war als Schriftsteller, Maler, Zeichner und Radierer tätig und in Rom auch als Fremdenführer und Antiquar. Müllers früh sich zeigende Begabung brachte ihn 1767 nach Zweibrücken in die Lehre des Malers D. Hien (1725-1773) und damit in die Sphäre des französischen Rokoko. Sehr bald bekam er, durch Studium der Niederränder, zu seinem für die Zeit ganz ungewöhnlich kühnen und starken Realismus in der Darstellung von Tieren und Landschaften. Er war für die Höfe in Zweibrücken und Mannheim tätig. 1778 gaben ihm Kurfürst Karl Theodor von der Pfalz und Weimarer Freunde die Mittel für eine Reise nach Rom. Zeitgenossen, wie Goethe, Ringeis und Uexküll, äußerten sich kritisch über die Werke seiner Spätzeit. Jedoch in den genialen Werken seiner Frühzeit, den Zeichnungen und Radierungen, zeigt er sich als Bahnbrecher des Realismus in der Zeit des Sturm und Drang".
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Condition: sehr guter Zustand. Bleistift, auf Bütten mit Wasserzeichen: Vogel auf Dreiberg im Kreis, links unten bezeichnet und datiert Olevano den 11ten Sept. 24.". 26,7:38,3 cm. Verso: Vier Studien einer stehenden jungen Frau. Bleistift. Die Studien auf der Rückseite der Zeichnung scheinen nach vorne durch. Horizontale Mittelfalte, vereinzelte kleine Stockflecken. In der bisher einzigen umfassenden Ausstellung der italienischen Landschaften von Heinrich Reinhold, waren 5 Zeichnungen vom Sommer 1824 zu sehen, die alle Landschaften bei Olevano darstellen (vgl. Ausst. Katalog: Heinrich Reinhold (1788-1825). Italienische Landschaften. Gera 1988, Nrn. 159-163, Abb. Ss. 243-247). Einen vergleichbaren Landschaftsausschnitt in der Serpentara mit dem kleinen Wäldchen, den wir hier vorstellen, hat Reinhold bereits 1821, von nahezu demselben Standort aus, gezeichnet (vgl. op. cit. Nr. 75, Abb. S. 161). Ersten Unterricht erhielt Reinhold an der Dresdener Akademie. 1807 übersiedelte er zu seinem Bruder und Förderer Friedrich Philipp Reinhold (1779-1848) nach Wien, wo er bis 1809 die Akademie besuchte. Ein Aufenthalt in Paris folgte von 1809-1814, danach wohnte er wieder in Wien. Hier begegnete ihm J.A. Koch (1768-1839) und er verkehrte im Kreise von Fr. Olivier (1791-1859). Nach einer Reise mit E. Welker (1788-1857) und J.Chr. Erhard (1795-1822) zum Schneeberg bei Wien unternahm er mit seinem Bruder Friedrich Philipp und den bereits oben erwähnten Malerfreunden im gleichen Jahr eine längere Studienreise nach Salzburg und in das Berchtesgadener Land. 1819 ging er mit Erhard nach Rom und verbrachte in den Jahren 1821, 1822 und 1824 die Sommermonate in Olevano. 1824 lernte er in Rom K.F. Schinkel (1781-1841) kennen, der Landschaftsstudien von ihm erwarb. Reinhold war vor allem Landschaftszeichner, malte aber seit 1816 auch in Öl. Er pflegte engen Kontakt zu J. Schnorr von Carolsfeld (1794-1872), C.W. Götzloff (1799-1866), A.L. Richter (1803-1884), J.H. Schilbach (1798-1851) u. a.