E.Brief (Briefschluß, 1/2 S. 8° , in Tinte, eng beschrieben) mit Unterschrift "Otto Pfülf SJ" signiert "Sie haben, mein lieber Robert, das Glück gehabt, mit dem HEILIGEN JAHRE in der ewigen Stadt Ihr heimisches Glück zu beginnen." (Nachlaß Professor Dr. ADOLF DYROFF (1866-1943, dt. Philosoph, einer der bedeutendsten katholischen Denker in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts ) Ein Organ der Gesellschaft bestand in dem von Karl von Eichendorff und Adolf Dyroff seit 1929 herausgegebenen romantischen Almanach ?Aurora? unter dem publizistischen Dach der von Karl Schodrok herausgegebenen Monatsschrift ?Der Oberschlesier? in Oppeln publizierte.).
E.Postkarte (eng beschrieben) in violetter Tinte mit Ort, Datum, Unterschrift signiert Berlin, 7.IX.1916 - ausführlich anIDA THIMM (Daten unbek.) Berliner Pianistin und Autographensammlerin.
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Signed
Eigenhändiger Brief (2 S. 8 to Doppelblatt) in Tinte mit Ort, Datum, Unterschrift signiert Paris, 17.VII.1850 - an einen Kollegen (Christian Friedrich Tieck ?) in Berlin "Monsieur, en l absence de Mr. de Witts, je me decide, pour ne pas vous faire attendre, a vous envoyer par la poste la boite contenant les empreintes de MEDAILLES que je vous ai annoncees. Je desire, qu elles vous parviennent en bon etat et qu elles puissent vous satisfaire. Permettez moi de saisir cette occasion pour vous demander si la STELE en pierre trouvee a CITIUM et publiee par MR. ROSS dans ses Hellenica est arrive MUSEE DE BERLIN.erwähnt ferner FRIEDRICH WILHELM EDUARD GERHARD (1795-1867, archeologue) und THEODOR PANOFKA (1800-58, archeologue).
E.GEDICHT (20 Zeilen, 1 S. 8 to) AM BRENNER in violetter Tinte mit Ort, Jahr, Unterschrift signiert - 1863 Fahrt nach Rom gedichtet.
Seller: Galerie Joseph Fach GmbH, Oberursel im Taunus, Germany
Art / Print / Poster
Condition: guter Zustand. Aquarell, mit Deckweiß gehöht, über Bleistift, mit Eiweiß lasiert, auf bräunlichem Papier, auf Untersatz montiert und mit zwei Tuschlinien etwas unregelmäßig umrandet, hier rechts unten signiert F Catel fec", mittig betitelt Lochmühle im Liebethaler Grund". 22,8:17,2 cm. Provenienz: Sammlung Hans Geller, verso auf dem Untersatz mit dem Stempel des Kupferstichkabinetts Dresden mit dem Vermerk: ausgeschieden am 13.11.1991; Katalog: Sammlung Hans Geller, S. Billesberger, Mosinning/München 1992, Kat. Nr. 24; Süddeutscher Privatbesitz. Literatur: Ausst. Katalog: A. Stolzenburg: Der Landschafts- und Genremaler Franz Ludwig Catel (1778-1856), Rom, Casa di Goethe, 2007, S. 16 (hier wird unsere Zeichnung erwähnt), Anmerkungen 38. Am 28.01.1801 heiratete Catel in Berlin Sophie Frederike Kolbe, Schwester des Berliner Malers C.W. Kolbe d.J. (1781-1853). Im Herbst dieses Jahres hielten sich beide in Dresden auf, wo Catel an der Akademie Vorlesungen über Linear- und Luftperspektive gehalten haben soll. Zusammen mit A. Zingg (1734-1816) und J.Ph. Veith (1768-1837) unternahmen Catel und seine junge Frau eine Reise in die Sächsische Schweiz. Zu Beginn seiner künstlerischen Tätigkeit beschäftigte sich Catel zunächst mit Holzbildnerei und mit Illustrationen. 1806 wurde er in die Berliner Akademie aufgenommen. Ein Jahr später begab er sich mit seinem Bruder nach Paris und erlernte dort die für ihre brillante Technik bekannte französische Ölmalerei. Eine anschließende Reise in die Schweizer Alpen brachte die Hinwendung zur Landschaftsmalerei. Ende 1811 ging er für immer nach Rom und verkehrte dort im Kreise der Nazarener, etwa mit J.A. Koch (1768-1839), ohne jedoch nachhaltig von deren Kunstauffassung beeinflußt worden zu sein. Vielmehr spezialisierte er sich auf Veduten und Sittenbilder, deren effektvolle Licht- und Farbgebung ihm einen großen Abnehmerkreis verschafften. Auf mehreren Studienreisen durchstreifte er den Süden Italiens, oft in Begleitung von anderen Künstlerkollegen. Als erfolgreicher Maler konnte sich Catel ein gastliches Haus leisten und unterstützte Künstler, die weniger Glück hatten. Er gehörte 1845 zu den Gründern des Deutschen Künstlervereins, dessen Vorsitzender er 1852 wurde. Sein Vermögen hinterließ er mit dem Pio Istituto Catel", einer Stiftung zugunsten junger deutscher und italienischer Künstler. Das Pio Istituto Catel" existiert noch heute in Rom.