Published by Rom um 1855., 1855
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Albuminabzug von Kollodium-Nassplatte. Auf Karton montiert. 27 x 37,5 cm (Abzug). 47 x 62,4 (Blattgröße). Der dünne Trägerkarton leicht wellig, im rechten äußeren Seitenrand leicht gebräunt und im äußersten Unterrand etwas braunfleckig (Abzug völlig unbetroffen). Sehr guter und kontrast- und detailreicher Abzug. Frühe Aufnahme des Photographen. Der Abzug trägt weder den Blindstempel des Photographen noch den der "Libreria Tedesca" von Guiseppe Spithöver (eig. Josef S. - 1813-1892 - ein Deutscher, der in Rom eine Buch- und Kunsthandlung betrieb), den viele der frühen Aufnahmen Andersons tragen, da Spithöver die alleinigen Verkaufsrechte für die Photos von Anderson erwarb und diese auch in Deutschland und England vertrieb. Die vorliegende Aufnahme kann absout zweifelsfrei Anderson zugewiesen werden, denn dieselbe findet sich wieder in einer 1859 in Rom erworbenen Photosammlung (Fonds Michaelis) die u.a. ca. 80 weitere Aufnahmen Andersons enthält. Sie ist Teil der photographischen Sammlungen des Instituts für Klassische Archäologie der Universität Strasbourg (siehe deren website - mit detaillierter Beschreibung und Abbildung vorliegender Aufnahme). Isaac Atkinson verließ seine Heimat in jungen Jahren und ging zunächst nach Paris, wo er Malerei studierte und unter dem Pseudonym William Nugent Dunbar auftrat. 1838 zog er nach Rom und änderte abermals seinen Namen in James Anderson. Dort betätigte er sich zunächst als Maler und nahm auch an Ausstellungen teil. Durch den in Rom anwesenden französischen Daguerreotypisten Philibert Perraud wurde sein Interesse an der Photographie geweckt und bald begann er mit eigenen Versuchen. Ab 1853 arbeitete er ausschließlich als Photograph. Er gehörte zum frühen römischen Photographen-Zirkel um Giacomo Caneva und Comte Frédéric Flachéron, die sich im Künstler-Cafe "Antico Caffè Greco" trafen und mit denen er zu den drei bedeutendsten frühen Photographen in Rom zählt. Sein Atelier übernahm später sein Sohn Domenico und danach dessen Söhne. Literatur: H. Gernsheim, "James Anderson 1813-1877" in Fotologia 6 (1986). P. Becchetti, Fotografi e fotografia in Italia 1839-1880 (Rom 1978). D. Siegert, Rom vor hundert Jahren (Elbersberg 1985). Pittori fotografi a Roma 1845-1860 (Ausstellungskatalog Rom 1987). D. Ritter, Rom 1846-1870. James Anderson und die Maler-Fotografen. Sammlung Siegert (Heidelberg 2005). Zur oben genannten Sammlung der Uni Strassburg siehe G. Feyler, Le fonds de photographies anciennes de l'Institut d' Archéologie Classique de Strasbourg (1993). Sprache: de.
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Condition: sehr guter Zustand. Aquarell, über Bleistift, mit schwarzer Tuschlinie umrandet, auf cremefarbenem Velin, rechts unten signiert und datiert F. Knebel fec 1836". 14,1:20,7 cm. - Farben leicht verblichen und mit kleinen sorgfältigen Restaurierungen. Franz II Knebel, verwandt mit Franz I Knebel (1789-1822) und Franz Kaisermann (1765-1833), kam bereits als dreizehnjähriger Knabe zu seinem Onkel nach Rom und wurde von Kaisermann ausgebildet und auch adoptiert und sie lebten gemeinsam in einer Wohnung an dem Piazza di Spagna. Kaisermann brachte dem jungen Künstler zwar sehr viel bei, unterband aber eine eigenständige künstlerische Entwicklung. Deshalb trennten sich beide 1829 im Streit und Knebel nahm sich in der Via Lucina 26 in Rom eine eigene Wohnung. Im April 1835 stellte er in seinem Atelier an dem Piazza di Spagna 31, wohin er mit seiner Familie nach dem Tode Kaisermanns gezogen war, Zeichnungen Bartolomeo Pinellis (1781-1835) und Kaisermanns aus. Mit eigenen Arbeiten beschickte er Kunstausstellungen in Mailand (1844), Brüssel (1851) und in Rom (1856, 1858, 1865). Studienreisen führten ihn nach Olevano und mehrmals nach Neapel.
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Condition: guter Zustand. Aquarell, über Bleistift, auf Papier mit Wasserzeichen: J Whatman Turkey Mill 1824, rechts unten bezeichnet (vermutlich von fremder Hand) Naples". 29,3:48 cm. Zwei Braunfleckchen am Oberrand. Literatur: W. Hauptmann: Peindre l'Italie Keiserman et Knébel: deux Vaudois à Rome vers 1800, Lausanne 2005, vgl. z.B. Abb. 67 u. 75. Franz II Knebel, verwandt mit Franz I Knebel (1789-1822) und Franz Kaisermann (1765-1833), kam bereits als dreizehnjähriger Knabe zu seinem Onkel nach Rom und wurde von Kaisermann ausgebildet und auch adoptiert und sie lebten gemeinsam in einer Wohnung an dem Piazza di Spagna. Kaisermann brachte dem jungen Künstler zwar sehr viel bei, unterband aber eine eigenständige künstlerische Entwicklung. Deshalb trennten sich beide 1829 im Streit und Knebel nahm sich in der Via Lucina 26 in Rom eine eigene Wohnung. Im April 1835 stellte er in seinem Atelier an dem Piazza di Spagna 31, wohin er mit seiner Familie nach dem Tode Kaisermanns gezogen war, Zeichnungen Bartolomeo Pinellis (1781-1835) und Kaisermanns aus. Mit eigenen Arbeiten beschickte er Kunstausstellungen in Mailand (1844), Brüssel (1851) und in Rom (1856, 1858, 1865). Studienreisen führten ihn nach Olevano und mehrmals nach Neapel.