24°. 376 S., 7 n.n. S. Index. Mit gestochenem Titelblatt. Pergamentband der Zeit mit handschrifltichem Rückentitel. Willems 390. - Haller 1, 896. - Perret 4059. - Erste Elzevier Ausgabe. - Die erste Ausgabe erschein 1574 erstmals in Zürich. "Dieses ist die beste Beschreibung des Walliserlandes, und ist ihres gründlich gelehrten Verfgassers allerdings würdig. Sie ist zu nützlich, als dass sie nicht Jedermann mit Aufmerksamkeit lesen sollte. Die Anmerkungen über die Naturgeschichte, Alterthümer u.s.f. sind sehr merkwürdig". (Haller). - Simlers Beschreibung gilt als die erste eigenständige Monographie des Alpenraumes und des Wallis im Besonderen. Conrad Gessner machte erstmals auf den Text aufmerksam. Für Scheuchzer war Simler die wichtigste gedruckte Quelle. Er beschreibt ausführlich die Heilbäder der Alpen und des Mittellandes. - Der gestochene Titel mit der leicht befremdlichen Darstellung eines "Alpenindianers". - Papier durchgehend leicht gebräunt. Vorsatz und Titel etwas angerändert. Sprache: lateinisch.
Published by Paris, Jacques du Puys, 1578., 1578
Seller: Das Konversations-Lexikon, Garding, Germany
12 Bl., 467 S., 6 Bl. Späterer Ganzpergamenrtnand auf vier Bünden mit goldgeprägtem Rückentitel auf rotem Rückenschild sowie dreiseitigem Rotschnitt und mehrfarbig marmorierten Vorsätzen. Hauptwerk des Schweizer Theologen, Historikers und Landeskundlers Josias Simler (1530 - 1576), das dieser 1576 unter dem Titel "De Republica Helvetiorum Libri duo" veröffentlichte; die Übersetzung ins Französische erfolgte ein Jahr später von von Simon Goulart. Simler schloß mit dem Werk an die "Schweizer Chronik" (Gemeiner loblicher Eydgnoschafft Stetten, Landen und Völckeren Chronick wirdiger Thaaten Beschreybung) des Theologen und Kartographen Johannes Stumpf (1500 - 1577) von 1547/48 an. Das erste Buch des in zwei Bücher gegliederten Werkes stellt die Geschichte der "Dreizehn Alten Orte" dar, die das Kernstück der Alten Eidgenossenschaft (ca. 1513-1798) bildeten und die Urschweiz (Uri, Schwyz, Unterwalden) sowie die späteren Kantone Zürich, Luzern, Zug, Bern, Glarus, Freiburg, Solothurn, Schaffhausen, Basel und Appenzell umfaßten. Enthalten sind ferner Beschreibungen der sogenannten Zugewandten, der verbündeten Länder, der Untertanengebiete, der gemeinen Herrschaften und der Bündnisse der Schweizer mit dem Herzogtum Mailand, Österreich, Burgund, Savoyen und Frankreich. Buch zwei befaßt sich mit der politische Struktur und Organisation der Orte und der gesamten Eidgenossenschaft. Enthalten sind 14 Hozschnitt-Illustratioen, darunter Darstellungen der Städte Luzern, Zürich, Glarus, Zug, Bern, Freiburg, Solothurn, Basel, Schaffhausen, Appenzell, Uri und Unterwalden. Das Werk erschien bis 1734 in 28 Ausgaben und blieb bis ins 18. Jahrhundert ein Standardwerk über die Verfassung der Schweiz. Einige Blatt mit leichtem Feuchtigkeitsrand; die Registerseiten am Schluß in den Eckbereichen buchbinder?sch ergänzt (hier geringer Textverlust) Sonst sehr schönes Prachtexemplar des seltenen Werkes: die Holzschnitt-Illustrationen noch kräftig hervortretend.
18. Anvers ( Antwerpen ) Par Iacques Henrycx , ( Jacob Henricsz ), 1579, in-8°, 15,5 cm, (16) nn pp + 258 pp + (22) nn pp . (complete, collation conform USTC nr. 6942 ). Bound in a somewhat later French binding of full calf with raised spine and red leather title label, edges painted red. with marbled paper end leaves and fly leaves. With a small manuscript ex-libris on the title page ( made illegible) , a 19th c. oval rubber stamp ex-libris name on the first fly leaf ( ''H. Galibert '') . With a modern printed ex-lbris on the first paste down (''Roland Chevalier'' - tolerantia). Nice and very well preserved copy. This description and history of the ''Confoederatio Helvetica'' is certainly the most important text published in the 16th c. on this subject. The author Jonas Simler (1535-1576 ) published it in 1576. The first French edition appeared already one year later ( 1577 ) in a translation by Innocent Gentillet. The book must have raised much interest in the Low Countries in a period when these were struggling with the Habsburg sovereingty. The Belgica Typographica and the USTC list only 4 titles published in Antwerp by the printer or publisher Jacob Henricsz. This title appeared twice (in 1580 - a second edition). It remains a matter of investigation by whom this title was printed.