Published by Dresden, Leipzig. Theodor Steinkopff (Steinkopf) 1962., 1962
Seller: Antiquariat Hennwack, Berlin, Germany
Gr-8vo. Seiten 265 - 326. OKt. Einband leicht berieben, Ecken und Kapitale teilweise beschabt, sonst gut erhaltenes Exemplar. Sprache: deutsch.
Published by Gotha, 1822., 1822
Seller: Antiquariat INLIBRIS Gilhofer Nfg. GmbH, Vienna, A, Austria
Manuscript / Paper Collectible
Zusammen 6½ SS. 2 Briefe mit eh. Adresse. An Christiane Kestner: "Allzusehr bringst Du mich bei Dir in Schuld. Schon beim ersten Blick, den Dein Auge auf mich that, wurde ich Dein Schuldner, ich sah den Himmel! Was konnte ich Dir wieder zeigen? Nur den Abglanz Deines Auges konntest Du befreundet in mir wieder finden. Du bist so gut u. brav, jedermann sagt es mir [.]" (Br. v. 21. IX. 1822). - "Ungewiß ob Du nicht heute wieder eben so hart seyn würdest als vergangenen Mittwoch, wollte ich Dir schon heute am frühen Morgen schreiben, damit mir die Zeit dazu nicht fehlen möchte, wenn ich die Hoffnung verlohren, von Dir ein Wort zu erfahren, was ich so schmerzlich erwartet. Die Hand versagte mir aber den Dienst, meine Gedanken gingen im Wir[r]warr umher, u. ich wußte nicht wo anfangen noch aufhören. Wenn ich Dich nicht so liebte wie es uns möglich ist zu lieben, wenn ich fürchten könnte daß Du mich hättest mißverstehen können, so würde es mir nicht schwer fallen zu glauben Dich beleidigt zu haben [.]" (Br. v. 28. IX. 1822). - Der in Steinlah bei Hannover geborene Künstler studierte in Dresden, Rom und Florenz und wurde 1838 Professor der Kupferstechkunst an der Dresdner Akademie. "Neben einem Selbstbildnis (1826) gehören meisterliche Stiche nach Cranach, Dürer und Raffael zu seinen Werken" (DBE).
Published by Dresden, 25. VII. 1841., 1841
Seller: Antiquariat INLIBRIS Gilhofer Nfg. GmbH, Vienna, A, Austria
Manuscript / Paper Collectible
1 S. 4to. Mit eh. Adresse und papiergedecktem Siegel. An die Kunsthandlung Artaria & Comp. in Wien: "Geehrtes [Schreiben] vom 12. Juli in welchem Sie sich so günstig über meine Holb[einsche] Madonna aussprechen habe ich mit Vergnügen gelesen, nur begreife ich nicht wie es zuging, daß Sie in der großen reichen kunstliebenden Stadt nur einen einzigen Abnehmer meiner Arbeit fanden, was mich allerdings betrüben würde, wenn es überall so ginge [.]". - 1770 von Carlo (1747-1808) und Francesco (1744-1808) Artaria gegründet, erlangten Kunsthandlung und Verlag bald Weltruf. Firmeninhaber zur Zeit unseres Briefes war Domenico (1775-1842), der im Jahr darauf sterben sollte; unter seinem Sohn und Nachfolger August (1807-1893), der seit 1830 stiller Gesellschafter der Firma war, "wurde das Haus Artaria kultureller Brennpunkt des Wiener Bürgertums" (Czeike I, 165). - Der in Steinlah bei Hannover geborene Künstler studierte in Dresden, Rom und Florenz und wurde 1838 Professor der Kupferstechkunst an der Dresdner Akademie. "Neben einem Selbstbildnis (1826) gehören meisterliche Stiche nach Cranach, Dürer und Raffael zu seinen Werken" (DBE). Vgl. Thieme/Becker XXXI, 570. - Mit kl. Ausschnitt durch Brieföffnung.
Seller: Galerie Joseph Fach GmbH, Oberursel im Taunus, Germany
Art / Print / Poster
Condition: guter Zustand. Triptychon, Altargemälde in der Stadtkirche in Weimar. Begonnen 1552/53 von L. Cranach d.Ä. (um 1475-1553), vollendet 1555 von L. Cranach d.J. (1515-1586). Das Mittelbild zeigt Christus am Kreuz und links als Überwinder von Tod und Teufel, rechts Johannes der Täufer, Lucas Cranach d.Ä. und Martin Luther, im Hintergrund Moses mit den Gesetzestafeln und die Anbetung der ehernen Schlange. Der linke Flügel zeigt Bildnisse von Johann Friedrich I. von Sachsen (1503-1554) und seiner Gemahlin Sibylle, Tochter des Herzogs Johann III. von Jülich-Kleve-Berg (1512-1554), der rechte Flügel deren Söhne Johann Friedrich II. der Mittlere (1529-1595), Herzog von Sachsen; Johann Wilhelm I. (1530-1573), Herzog von Sachsen-Weimar und Johann Friedrich III. der Jüngere (1538-1565), Herzog von Sachsen. 3 Blatt zeitgenöss. aquarellierte Umrißradierungen, auf Velin, auf leichten Karton aufgezogen. Mittelbild 31,1:27,3 cm, Seitenflügel je 12,4:31,3 cm. Klare sehr sorgfältig aquarellierte Abdrucke, sämtlich biszur Einfassungslinie geschnitten. Das Mittelbild in der rechten unteren Ecke leicht geknickt, sonst tadellos erhalten. Nicht bei Andresen und Nagler. Vergleichsliteratur: H. Lilienfein, Lukas Cranach und seine Zeit. Bielefeld/Leipzig, 1942, S. 103, Abb. Tafel 137. Sehr selten! Dieses Gemälde gilt als Krönung des Lebenswerkes Cranach d.Ä. und der sächsisch-thüringischen Kunst des 16. Jahrhundert, obwohl Cranach d.J. es vollendete.