Published by Selbstverlag, Delmenhorst, 1946
Seller: Versandantiquariat Rainer Kocherscheidt, Velbert, Germany
Association Member: GIAQ
Kordelbindung. Condition: Gut. (16 Bl.); jedes Bl. beidseitig handbeschriftet in Sütterlin; Querformat; private Produktion Size: 6,3 cm. Privatherstellung.
Language: German
Published by Ohne Ort und Jahr. Wohl Anfang 1947)., 1947
Seller: Antiquariat Heinzelmännchen, Stuttgart, Germany
Manuscript / Paper Collectible
66 mit Hand beschrieben Blätter bzw. Seiten. Schwarze Broschur mit handbeschriebenem Titelschild. 21x15 cm * Beginnt mit: "Meinen Freunden, die um mein Ergehen in Vergangenheit und Gegenwart nicht wissen, sich sorgen und im Ungewissen ?, ob sie mich zu den Lebenden oder zu den Glücklicheren, den Abgeschiedenen, zählen müssen, soll diese Niederschrift ein Ruf aus der Versenkung sein". Folgender Artikel zur Erich Teßmer erschien in "Der Spiegel" Heft 41 von 1947: "Braus auf Du Heldensang. Mit unterschiedlichen Zielen. Er legte sich zwischen die Gräber des Delmenhorster Friedhofs und starb. Was er dort wollte, blieb der Nachwelt unklar. Man munkelt, er habe Blumen für eine Veranstaltung der Methodistengemeinde holen wollen, in der er Vorträge hielt. Meistens unter dem Motto "Zwei Jahre Gefängnis um des Glaubens willen". Es hat sich jetzt herausgestellt, daß Erich Tessmer zwei Jahre Gefängnis nicht wegen seines religiösen Glaubens absaß. Es hat sich überhaupt manches herausgestellt. Der zuständige Intelligence Officer hatte Mühe, mit den Diskrepanzen in Tessmers innerem und äußerem Dasein fertig zu werden. Erich Tessmer war Schriftsteller. "Völkischer Schriftsteller", so steht es in Kürschners Literaturkalender. Zwei Fragebogen geben sehr unterschiedlich Zeugnis vom Leben und Schreiben des schlesischen Musensohnes. Der eine wurde 1937 für die Reichsschrifttumskammer, der andere 1947 für die englische Entnazifizierungssektion ausgefüllt. 1917 brachte er die ersten Tischgebete und religiösen Lieder hervor. So jedenfalls steht es in dem Fragebogen von 1947. "Vaterländische Gesänge" seien es gewesen, schrieb er der Reichsschrifttumskammer. Von 1919 bis 1931 entflossen christliche Dichtungen und Aufsätze für Kirchenblätter seiner Feder, versichert Tessmer 1947. Danach war er unfruchtbar in bezug auf religiöse Werke. Mit "Braus' auf, Du Heldensang" und "Zu Trutz und Trost" ging es weiter. In die Annalen der "vaterländischen" Kulturprominenz hatte er sich allerdings mit "Hakenkreuz am Stahlhelm", zu welchem Kampfsong ihn seine Mitgliedschaft bei der Brigade Erhardt befeuerte, schon 1919 eingeschrieben. Diese Daten wiederum sind nur im Schrifttumskammer-Fragebogen zu finden. In dem für die Militärregierung schwieg Tessmer auch von seinen vielen Beschäftigungen. Für 1931-33 rubrizierte er sich selbst unter "arbeitslos". Die arbeitslose Zeit verkürzte er sich dadurch, daß er 350 nationale Kulturkundgebungen abhielt. Da er keine Arbeit hatte, blieb ihm außerdem Zeit, sich mit nationalsozialistischer Ideologie zu befassen. Er war aktiv in verschiedenen Vereinen mit unterschiedlichen Zielen und Namen, wie "Artam" und "Wiking", tätig und führte "Adler" und "Falken". Bei Hitlers Partei, in die er 1929 eingetreten war, wurde er Gauredner und führte dann eine Spielschar, mit der er in Deutschland herumzog. Als Sportlehrer der SA widmete er sich der "Körperertüchtigung". Später übernahm er die Reichsschule für Freizeitgestaltung. Seine vielseitige Begabung, und seine Vergangenheit befähigten ihn zu einer Stellung als staatspolitischer Lehrer an der Führerschule des RAD. Er hatte schon lange vor Hitlers Zeiten den Segen organisierter Arbeitsfreude erkannt und 1924 die "Artamanen", einen freiwilligen Arbeitsdienst, gegründet. Am 13. 5. 1934 sei er gefallen, steht im goldenen Buch der Partei in der Ehrenliste für Opfer der Bewegung. Das in Ungnade gefallene Opfer der Bewegung schaufelte derweil an der Reichsautobahn. Zwei Jahre lang. Er schrieb wütende Briefe an die Reichsschrifttumskammer, die der Gestapo ein Führungszeugnis schickte, in dem Tessmer "auf dem Boden der nationalsozialistischen Regierung zu stehen scheint". Wieder frei von körperlicher Zwangsarbeit, brachte ihn der Paragraph 175 für 14 Monate ins Gefängnis. Die Strafe büßte er bei der Wehrmacht ab. Dort kam er wieder mit den Gesetzen in Konflikt. Sechs Monate Gefängnis wegen Diebstahl. Anschließend kam er wegen seines schweren Herzfehlers ins Lazarett. Körperlich vernichtet, aber ungebr.
Language: German
Publication Date: 1928
Seller: Antiquariat Dr. Josef Anker, Kiefersfelden, BAY, Germany
INHALT: Einleitung: Währungsverhältnisse in Deutschland nach dem Kriege; I. Teil: Grundsätzliches zum Transferproblem (1. Arten des Transfers: a. Bartransfer; b. Ausfuhrabgaben; c. Sachlieferungen; 2.Wirkung der Übertragung auf die deutsche Wirtschaft und Währung); II. Teil: Beeinflussung der Organisation der Reichsbank durch die Dawes-Gesetze (1. Reparationsagent; 2. Überweisungskomitee; 3. Generalrat; 4. Notenkommissar); III. Teil: Notenbank und Reparationspolitik (1. Währungspolitik: a. Zinspolitik; b. Auslandskredite; c. Gold- und Devisenpolitik; 2. Reichsbank als Reparationsbank); Schluß: Zusammenfassung und Ausblick. Gebrauchtexemplar. Mit handschriftlicher Bewertung der Arbeit durch Dr. Boese auf der letzten Seite des Typoskripts sowie Postkarte Boeses an Erich Tessmer (11928). Sehr guter Zustand Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 1550 74 S., 33,5 x 22 cm, privat gebundenes Typoskript (Pappband).