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  • Willenbrook, Harro:

    Published by Marburg: Selbstverlag, 1969

    Seller: Antiquariat Kretzer, Kirchhain-Emsdorf, Germany

    Association Member: GIAQ ILAB VDA

    Seller rating 5 out of 5 stars 5-star rating, Learn more about seller ratings

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    Quantity: 3 available

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    Condition: Gut. 80, (4) Seiten. Als Typoskript gedruckt. Mit Besitzeintrag auf Vortitel. - Insgesamt sehr gut erhaltenes Exemplar. Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 499 8° (17,5-22,5 cm). Orig.-Broschur. [Softcover / Paperback].

  • Willenbrook, Harro

    Language: German

    Published by Marburg/ Lahn, 1969

    Seller: Schürmann und Kiewning GbR, Naumburg, Germany

    Seller rating 5 out of 5 stars 5-star rating, Learn more about seller ratings

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    Quantity: 1 available

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    Broschiert. Condition: Gut. 80 Seiten; 20,5 cm Eine Marburger Dissertation aus dem Jahre 1944. Der Autor war Harro Willenbrock (1913 - 1944). Seine Arbeit wurde posthum publiziert: sie erschien 1969 im Selbstverlag als Typoskript in einer einfachen Broschur. Druck: Firma E. Symon Foto-Druck in Marburg. Willenbrock untersuchte die Bedeutung der Dinge, die Homers Akteure umgeben. Sein Befund: in der 'Ilias' sind Gegenstände - wie Waffen, Becher oder Zepter - nicht bloße Requisiten, sondern tragen zur Charakterisierung der Helden und zur Strukturierung der Handlung bei. Seine Untersuchung folgte danach der Frage, wie diese Objekte eine poetische Funktion übernehmen. Dabei entdeckte er Muster. Charakterisierung durch Besitz: Gegenstände spiegeln den Status und die Geschichte ihres Besitzers wider. Ein prominentes Beispiel: die Waffen des Achilleus, die göttlichen Ursprungs sind und seine Ausnahmestellung unterstreichen. Handlungsleitende Motive: Objekte dienen als Auslöser für Konflikte (z. B. das Raubgut Chryseïs) oder als Symbole für Macht (z. B. das Zepter des Agamemnon). Dingbeseelung: Homer verleiht leblosen Objekten durch Beiwörter (Epitheta) eine fast lebendige Präsenz, was ihre Bedeutung für das Schicksal der Protagonisten verstärkt. Ein Beispiel für diese 'Beseelung' von Dingen: "die Lanzen, die im Kampf "begierig darauf sind, sich im Fleisch zu sättigen". Willenbrocks Deutung: Homer schreibt den Waffen einen eigenen Willen und ein Verlangen zu, wodurch sie von passiven Werkzeugen zu aktiven Teilnehmern am Kriegsgeschehen werden. Willenbrocks Deutungen haben es unter dem Kürzel WILLENBROCK [1944] 1969 in prominente Auseinandersetzungen mit Homers Dichtung geschaft: im Basler-Homer-Kommentar wird seine Doktorarbeit als Referenz für die Funktion und Symbolik von Objekten in der Ilias mehrfach zitiert. Der amerikanische Altphilologe Andrew Sprague Becker verweist 1995 in seinem Buch The Shield of Achilles and the Poetics of Ekphrasis (Der Schild des Achilles und die Poetik der Ekphrasis) auf die Marburger Vorarbeiten von 1944: Willenbrock war einer der ersten Forscher, die betonten, dass Homer Gegenstände (wie den Schild) nicht nur als statische Inventarstücke beschreibt, sondern deren poetische und erzählerische Funktion hervorhebt. Willenbrocks maßgebliche Erkenntnis: der Schild des Achilles bei Homer ist kein bloßes "Ornament", sondern ein komplexes poetisches Werkzeug, das die Wahrnehmung des Lesers steuert. Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 540.