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  • von Wright, Georg Henrik, Günther Grewendorfdorf und Georg Meggle:

    Language: German

    Published by Athenäum Verlag, 1974

    ISBN 10: 3807210024 ISBN 13: 9783807210025

    Seller: Borkert, Schwarz und Zerfaß GbR, Berlin, Germany

    Association Member: BOEV GIAQ

    Seller rating 5 out of 5 stars 5-star rating, Learn more about seller ratings

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    Broschur. Condition: Gut. 197 S. Der Buchrücken ist papierbedingt leicht gebräunt und die Seite des Vorsatzes hat sich aus dem Einband gelöst. Sonst aber ein gut erhaltenes und sauberes Exemplar. - Von Wright's Kernfrage ist, können Handlungen mit Hilfe von Intentionen kausal erklärt werden oder bedarf es hierzu einer spezifisch teleologischen Erklärung? Die Diskussion dieser Kontroverse ist eingebettet in eine kritische Darstellung der beiden Hauptströmungen der analytischen Philosophie, der Wissenschaftstheorie und der angelsächsischen Sprachphilosophie. Der Streit zwischen dem orthodoxen Positivismus und einer kritischen Hermeneutik wird durch die erreichte Präzisierung der relevanten Fragestellungen auf eine neue Ebene fruchtbarer Auseinandersetzungen gehoben. Georg Henrik von Wright ist Professor für Philosophie an der Universität Helsinki. INHALT: Zwei Traditionen Die beiden Haupttraditionen in der Wissenschaft und in der Philosophie der wissenschaftlichen Methode: die aristotelische und die galileische. Ihr Zusammenhang mit den Versuchen, Dinge teleologisch zu verstehen und kausal zu erklären Charakterisierung des Positivismus als einer wissenschaftstheore- tishen Position. Betonung der Einheit der wissenschaftlichen Methode, der mathematischen Exaktheit als Perfektionsideal und der Subsumption von Phänomenen unter allgemeine Gesetze . . Die Hermeneutik als Reaktion auf den methodologischen Monis mus des Positivismus. Die Geisteswissenschaften. Die Unterschei-dung zwischen Erklären und Verstehen. Die psychologischen und die semantischen Aspekte des Verstehens Die Ambivalenz in den Positionen von Hegel und Marx. Hegel und Aristoteles. Der explizite "Kausalismus" des Marxismus und seine implizite Teleologie Das Wiederaufleben des Positivismus und seine Liaison mit der analytischen Philosophie. Die beiden Richtungen in der analytischen Philosophie. Der implizite Antipositivismus der linguistischen Philosophie. Der traditionelle Positivismus der analytischen Wissenschaftstheorie. Die Methodologie der Verhaltens- und Sozialwissenschaften um die Jahrhundertmitte Hempels Theorie der wissenschaftlichen Erklärung. Das deduktiv nomologische und das induktiv-probabilistische Gesetzesschema der Erklärung. Letzteres als Mittel zur Rechtfertigung von Erwartungen und Voraussagen und nicht als Erklärungsschema . . . Teleologie in den Bereichen von Funktion und Zweck auf der einen Seite und von Intentionalität auf der anderen Seite. Die Kybernetik und "die Kausalisierung der Teleologie" Kritik der positivistischen Auffassung von wissenschaftlichen Ge setzen. Der Konventionalismus. Die Unterscheidung zwischen gesetzmäßigen Notwendigkeiten und akzidentellen Gleichförmigkeiten. Die Rolle der Modallogik und des Problems der irrealen Konditionalsätze in Verbindung mit dem wiederaufkommenden Begriff der Natur-Notwendigkeit Das Aufkommen einer analytischen Handlungstheorie. Anscombe über Intentionalität und praktisches Begründen. Die Positivismus-kritik in der analytischen Geschichtsphilosophie (Dray) und Philosophie der Sozialwissenschaften (Winch) Das Wiederaufleben einer hermeneutischen Philosophie der Gei steswissenschaften. Verwandtschaften mit der analytischen Philosophie. Tendenzen im marxistischen Denken: eine "humanistische" Orientierung in Richtung Hermeneutik und eine "szientistische" Orientierung in Richtung Positivismus Kausalität und kausale Erklärung Kausalität keine obsolete Kategorie in der Wissenschaftstheorie. Die Subsumptions-Theorie der Erklärung als Herausforderung der Idee gesetzmäßiger Verknüpfungen - und damit des Problems der Kausalität Kausalrelationen sind Bedingungs-Relationen. Hinreichende und notwendige Bedingungen. Die extensionalistisch-quantifikations- theoretische und die intensionalistisch-modale Auffassung von Bedingungs-Relationen Die Asymmetrie von Ursache und Wirkung. Diese kann nicht mit Hilfe der Zeit-Relation allein erklärt werden. Die Möglichkeit einer "rückwirkenden Verursachung" Der involvierte formal-logische Apparat: Aussagen-Logik, aus sagenlogische Modal-Logik und aussagenlogische Zeit-Logik für ein diskretes Zeit-Medium. Zustände als grundlegende ontologische Kategorie. Der Begriff einer Welt und ihrer Geschichte. Eine topologische Darstellung der möglichen Geschichtsverläufe einer Welt. Der Begriff eines Systems Kausal-Analyse innerhalb von Systemen. Ketten von hinreichen den Bedingungen können keine Lücken haben; Ketten von notwendigen Bedingungen können Lücken haben. Der Begriff der Abgeschlossenheit Typen von kausalen Erklärungen. Die Fragen "Warum notwendig?" und "Wie möglich?". Antworten auf Fragen des ersten Typs können zu Voraussagen verwendet werden; Antworten auf Fragen des zweiten Typs zu Retrodiktionen. Quasi-Teleologie oder die kausale Erklärung der Zielgerichtetheit in der Natur . Der abgeschlossene Charakter von Systemen wird dadurch nach gewiesen, daß man sie durch einen Eingriff in den Verlauf der Natur "in Bewegung setzt" Handlung und Kausalität. Unterscheidung zwischen Tun und Herbeiführen. Basis-Handlungen Der experimentalistische Begriff der Kausalität. Die Unterscheidung zwischen Ursache- und Wirkungs-Faktoren beruht auf der Unterscheidung zwischen Dingen, die man tut, und Dingen, die man durch Handlungen herbeiführt. Die faktischen Bedingungen, die Handeln logisch möglich machen, liefern auch eine Basis für eine Unterscheidung zwischen gesetzmäßigen Verknüpfungen und akzidentellen Gleichförmigkeiten in der Natur Das Problem der Asymmetrie der Kausalrelation. Erneute Betrachtung des Problems der rückwirkenden Verursachung. Die These, daß ein Handelnder dadurch, daß er Basis-Handlungen vollzieht, in seinem Nervensystem eventuell zeitlich vorangehende Ereignisse herbeiführt. Der Determinismus - eine metaphysische Illusion, genährt durch eine Tendenz, anzunehmen, daß für den Nachweis gesetzmäßiger Verknüpfungen bloße Beobachtung ausreicht Intentionalität und teleologische Erklärung Unterscheidung zwischen kausalen und quasi-kausalen Erklärun gen. Die Gültigkeit.

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    xix,370pp. roy.8vo. red cloth. very good.