Language: English
Published by Little Eco-Farms Publishing, Harlow, 1995
ISBN 10: 1872904025 ISBN 13: 9781872904023
Seller: Any Amount of Books, London, United Kingdom
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US$ 30.16
Quantity: 1 available
Add to basket8vo. pp 240. Publisher's colour illustrated covers. Some black and white illustrations throughout. Includes the independent scientific report commissioned by the RSPCA on Animals in Circuses. Signed by the author to inside of front cover. ISBN: 1872904025 good plus condition. Small water mark at lower corner of first few pages. Some rubbing at corners.
Language: German
Published by München, Verlag C.H. Beck, 1979 - 1980., 1979
Seller: Antiquariat am Ungererbad-Wilfrid Robin, München, Germany
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Condition: Gut. Erstauflage der Sonderdruck. v. S. 53 bis S. 72. // v. S. 35 bis S. 52. + Verlagss. Papier minimal nach- oder randvergilbt. * mit jew. or.-Widmung v. Autor (1 signiert, 1 monogr.) auf d. Titelbll. (an Prof. Ernst Vogt) Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 75 8° Breit, Or.-(Hellgrau)-Papier-Heft mit Titel. Heft v. 1979 leicht Ecke-ergraut. Gut erhalten.
Language: English
Published by München: C. H. Beck, 1988
Seller: Borkert, Schwarz und Zerfaß GbR, Berlin, Germany
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Reprint, perfect binding. Condition: Gut. p. 71-82. From the library of Prof. Wolfgang Haase, long-time editor of the ANRW and the International Journal of the Classical Tradition (IJCT). - With dedication of the author. - Author's name handwritten on cover, otherwise good and clean. - From the text: From the time when Mommsen published his landmark second edition of the Res Gestae in 1883, the document has been the victim of constant theorizing and speculation. Heuss put it strongly, but fairly, a few years ago when he said that this queen of Latin inscriptions «ist. im Verlauf der modernen Forschung zu einem Schutthaufen sich widersprechender Thesen und Theorien geworden, deren meiste schon, kaum daß sie das Licht des Tages erblickten, gezeichnet waren.» Nowhere is this more evident than in matters of composition and date. Sprache: Englisch Gewicht in Gramm: 550.
Language: English
Published by University of Chicago, 1972
Seller: Borkert, Schwarz und Zerfaß GbR, Berlin, Germany
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Reprint, stapled. Condition: Gut. pp. 288-291. From the library of Prof. Wolfgang Haase, long-time editor of ANRW and the International Journal of the Classical Tradition (IJCT). - With author's dedication to Jeff [Henderson]. - Cover slightly, rubbed and bumped, otherwise clean. - From the text: As he begins to counsel Apollo on the gods plans for Cyrene, Pindars Chiron laughs in a way which has caught the imagination of scholars but, in a disputed text, has also ultimately frustrated it. In Snells most recent edition of the Epinicia,1 Pyth. 9. 38-39 read as follows : [.] Chlóaron, proposed by Schroeder in 1900, has been widely accepted by subsequent scholars. Turyn however, prefers chlaron [.]. Sprache: Englisch Gewicht in Gramm: 550.
Plastic comb binding. Condition: Very Good. Inscribed by Stein on the copyright page. A nice, bright copy. ; B&W Illustrations; 4to; 127 pages; Signed by Author.
Published by Summer 1998, 1998
Seller: Longhouse, Publishers & Booksellers, Brattleboro, VT, U.S.A.
First Edition Signed
First edition, first printing Tall tabloid folded once as issued featuring Janine Pommy Vega with her photograph on the front cover along with an interview with Lyn Lifshin and other poets. Janine Pommy Vega has fully signed this issue on the front cover next to the photograph.
Language: German
Published by München, Verlag C. Beck,, 1973
Seller: Antiquariat am Ungererbad-Wilfrid Robin, München, Germany
Magazine / Periodical Signed
Condition: Gut. Erstauflage der Sonderdrücke. * mit 2 Or.-Widmungen von Dieter Hennig 1974 u.1975-Hefte Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 145 Gr.-8°, Or.-(Hell/Hellgrau)-Papierheft mit Klammern (Teils rostig). Gut erhalten insges.
Language: French
Published by Versch. Verlage,, 1987
Seller: Antiquariat am Ungererbad-Wilfrid Robin, München, Germany
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Condition: Gut. Erstauflagen. * mit 8 Or.-Widmungen (auf d. Foto nur 7 Hefte abgebildet), 1 wurde danach dazu getan Sprache: Französisch Gewicht in Gramm: 505 Gr.-8°/8°, O(varia)-Leichtkarton./Broschur oder Papier/Heft (Teils Klammern) mit Schwarzgepr.-Titel. Teils randgebräunt. Gut erhalten insges.
Language: German
Published by München: C. H. Beck, 1971
Seller: Borkert, Schwarz und Zerfaß GbR, Berlin, Germany
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Condition: Gut. S. 421-435. Aus der Bibliothek von Prof. Wolfgang Haase, langjährigem Herausgeber der ANRW und des International Journal of the Classical Tradition (IJCT). - Mit Widmung des Autors. - Name des Autors handschriftl. auf dem Einband, Stempel auf der Rückseite, sonst sehr sauber. - Aus dem Text: Zur Tendenz der Caracalla-Vita in der Historia Augusta Der Verfasser der Vita des Kaisers Caracalla in der Historia Augusta habe die bei Cassius Dio und Herodian vorliegende historische Überlieferung verfälscht und zugunsten des Kaisers umgeschrieben. So lautete das Urteil Alfred von Domaszewskis, der seinerzeit als einer der besten Kenner der römischen Kaiserzeit galt; so hat sich auch, im Anschluß an v. Domaszewski, Wilhelm Reusch entschieden, der Verfasser des maßgeblichen Kommentars zur Caracalla-Vita. Obwohl einzelne Auffassungen dieser Gelehrten, besonders v. Domaszewskis Methode der Quellenforschung, auf Ablehnung gestoßen sind, so ist doch, wenn ich recht sehe, ihre Gesamtbeurteilung der Tendenz der Caracalla-Vita bisher noch nicht einer eingehenden Prüfung unterzogen worden. Unter dem Einfluß der vernichtenden Kritik, die Cassius Dio und Herodian an Caracalla geübt haben, ist man sich heute fast allgemein über die vorwiegend negative Bewertung dieses Kaisers vom Standpunkt des modernen Historikers aus einig. Nur die bizarre und rätselhafte Historia Augusta soll auch hier wieder einmal die Akzente anders gesetzt haben. - Wikipedia: Heinz Heinen (* 14. September 1941 in Sankt Vith, Belgien; 21. Juni 2013 in Trier) war ein deutsch-belgischer Althistoriker. Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 550 Sonderdruck, Klebebindung in Papiereinband.
Language: German
Published by München: C. H. Beck, 1972
Seller: Borkert, Schwarz und Zerfaß GbR, Berlin, Germany
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Condition: Gut. S. 297-312. Aus der Bibliothek von Prof. Wolfgang Haase, langjährigem Herausgeber der ANRW und des International Journal of the Classical Tradition (IJCT). - Mit Widmung des Autors. - Name des Autors handschriftl. auf dem Einband, sonst gut und sehr sauber. - Aus dem Text: Zu dem in der Alten Geschichte einzigartigen Glücksfall, daß uns von Cicero gegen tausend Briefe erhalten blieben, kommt hinzu, daß in diesen Sammlungen noch gegen hundert Briefe seiner Korrespondenten beigefügt sind. Von diesen sei hier die Aufmerksamkeit für die drei des Asinius Pollio (Cic. fam. 10,3133) erbeten. Ihr von 76 v. Chr. bis 5 n. Chr. lebender Verfasser gehört zu den in der Zeit zwischen dem großen Caesar und Caesar Augustus hervorragenden Gestalten, berühmt als Dichter, Redner, Geschichtsschreiber und Politiker, ausgezeichnet durch Charakterfestigkeit im Denken und Handeln. Merkwürdigerweise sind von seiner schriftstellerischen Tätigkeit nur wenig wörtliche Fragmente erhalten. Als bedeutendstes hat der Rhetor Seneca die Würdigung mitgeteilt, die er Cicero anläßlich seines Todes widmete. - Wikipedia: Matthias Gelzer (* 19. Dezember 1886 in Liestal; 23. Juli 1974 in Frankfurt am Main) war ein schweizerisch-deutscher Althistoriker. Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 550 Sonderdruck, Klebebindung in Papiereinband.
Language: German
Published by München: C. H. Beck, 1974
Seller: Borkert, Schwarz und Zerfaß GbR, Berlin, Germany
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Condition: Gut. S. 479-510. Aus der Bibliothek von Prof. Wolfgang Haase, langjährigem Herausgeber der ANRW und des International Journal of the Classical Tradition (IJCT). - Mit Widmung des Autors. - Stempel auf der Rückseite, sonst ein gutes und sehr sauberes Exemplar. - Aus dem Text: Die römischen Kaiser verlangten bis zu Septimius Severus hin jedem Berufssoldaten ab, keine rechtmäßige Ehe einzugehen; dabei konnten sie selbstverständlich nicht erwarten, daß die Soldaten während ihrer besten Mannesjahre in sexueller Enthaltsamkeit leben würden. Die langen Dienstzeiten von 20 bis 26 und mehr Jahren und die ständige Stationierung der Einheiten in festen Lagern mußten zu mehr oder weniger dauerhaften Verhältnissen führen, die natürlich nicht kinderlos blieben. Mancher Soldat mochte auch bereits vor dem Eintritt in die römischen Streitkräfte verheiratet gewesen sein (vgl. z. B. ? Chr. 372 IV = P. Catt. III 1-15). Die meisten Truppen hatten aber in den Grenzprovinzen Garnison bezogen, wo es in der Regel, vor allem im Anfang, nur wenige römische Bürgerinnen gab. Neben der unehelichen Geburt unterlagen daher viele Soldatenkinder auch noch dem peregrinen Personenrecht. Wenn ihr leiblicher Vater spätestens nach seiner Entlassung römischer Bürger geworden war, fehlte diesen peregrinen Soldatenkindern (besonders im 1. Jh. n. Chr.) jede rechtliche Gemeinsamkeit mit ihm, und ihnen entging außerdem die Chance, von seiner sozialen (und rechtlichen) Stellung zu profitieren (vgl. H. Nesselhauf, CIL XVI p. 154 s.; 161). Die juristische Trennung der Blutsverwandten mußte so von vielen Veteranen und Soldatenkindern als hart, wenn nicht sogar unerträglich empfunden werden, da das Zusammengehörigkeitsgefühl und die Liebe zwischen Vater und Kindern (wie auch zwischen den Eltern) nicht verhindert werden konnten. - Wikipedia: Hartmut Wolff (* 6. November 1941 in Oldenburg; 4. Februar 2012) war ein deutscher Althistoriker. Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 550 Sonderdruck, Klebebindung in Papiereinband.
Language: German
Published by München: C. H. Beck, 1980
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Condition: Gut. S. 569-592. Aus der Bibliothek von Prof. Wolfgang Haase, langjährigem Herausgeber der ANRW und des International Journal of the Classical Tradition (IJCT). - Mit Widmung des Autors an W. Haase. - Name des Autors handschriftl. auf dem Einband, Adresse angeklammert, sonst gut und sehr sauber. - Aus dem Text: In seiner am 28. 10. 1967 gehaltenen Rektoratsrede hat W. Schneemelcher aus der Sicht des Kirchenhistorikers auf das zentrale Problem der «kaiserlichen Synodalgewalt» seit Konstantin d. Gr. hingewiesen und als den «Kernpunkt einer Erörterung des Verhältnisses von Kirche und Staat» die Frage bezeichnet, wie sich die Kirche des 4. Jahrhunderts zu diesem historischen Phänomen gestellt hat. Die Auseinandersetzung der Christen mit der kaiserlichen Synodalgewalt und allgemein mit der Stellung eines christlichen Herrschers zur Kirche ist selber ein historisches Phänomen, das als solches seit langem - vorwiegend aus umgekehrter Perspektive: Verhältnis von Staat und Kirche - auch die Althistoriker beschäftigt. In dem weiten Rahmen dieser Problematik nimmt die interdisziplinäre Diskussion um die des Bischofs Eusebius von Caesarea einen hervorragenden Platz ein. - wikipedia: Klaus Martin Girardet (* 18. Oktober 1940 in Koblenz) ist ein deutscher Althistoriker. Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 550 Sonderdruck, Klebebindung in Papiereinband.
Language: German
Published by München: C. H. Beck, 1976
Seller: Borkert, Schwarz und Zerfaß GbR, Berlin, Germany
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Condition: Gut. S. 113-125. Aus der Bibliothek von Prof. Wolfgang Haase, langjährigem Herausgeber der ANRW und des International Journal of the Classical Tradition (IJCT). - Mit Widmung des Autors. - Name des Autors handschriftl. auf dem Einband, Stempel auf der Rückseite, sonst sehr sauber. - Zusammenfassung: Quellenkritische, chronologische und sachliche Erwägungen sprechen dafür, daß nur eine rogatio de sociis des Gaius Gracchus existiert hat. Sie sah das römische Bürgerrecht für die Latiner und das volle Stimmrecht für die übrigen Bundesgenossen vor, nicht aber, wie in der Moderne generell angenommen wird, das latinische Recht für die Bundesgenossen. Dieser Antrag wurde sowohl von Fannius wie auch von Livius heftig bekämpft und fiel etwa Mitte 122 durch. Wie das wörtlich erhaltene Fanniusfragment zeigt, gelang es diesem, den Egoismus des römischen Volkes gegenüber den potentiellen Neubürgern hochzuspielen. Mit der Ablehnung von Gaius Antrag aber wurde eine Lösung der Bundesgenossenfrage in dieser Zeit verhindert und die Entwicklung beschleunigt, die zum großen Bundesgenossenkrieg der Jahre 91-87 führte, im Zuge dessen sich die Bundesgenossen das römische Bürgerrecht mit Gewalt erkämpften. - Wikipedia: Klaus Meister (* 26. März 1938 in Nürnberg) ist ein deutscher Althistoriker. Meister ist in der Fachwelt als Spezialist für Thukydides und die folgende hellenistische Geschichtsschreibung hervorgetreten. Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 550 Sonderdruck, klammergeheftet in Papiereinband.
Language: German
Published by München: C. H. Beck, 1974
Seller: Borkert, Schwarz und Zerfaß GbR, Berlin, Germany
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Condition: Gut. S. 577-608. Aus der Bibliothek von Prof. Wolfgang Haase, langjährigem Herausgeber der ANRW und des International Journal of the Classical Tradition (IJCT). - Mit Widmung des Autors an K. Stroheker. - Name des Autors handschriftl. auf dem Einband, Stempel auf der Rückseite, sonst gut und sehr sauber. - Aus dem Text: Arcadio et Bautone (sc. consulibus). Priscillianus in synodo Burdigalensi damnan-dum se intellegens ad imperatorem {Maximum) provocavit, auditusque Treveris ab Euvodio praejecto praetorio Maximi gladio addictus est cum Euchrotia Delfidi rhetoris coniuge et Latroniano aliisque erroris consortibus. Mit diesen nüchternen Worten registriert der Chronist Prosper Tiro (ca. 390 -ca. 455) ein Ereignis, über welches die Zeitgenossen Priszillians mit leidenschaftlichem Engagement diskutiert haben; denn das Todesurteil über die Priszillianer war auf Betreiben einer Gruppe von Bischöfen gefällt worden. Die Interventionen angesehener Kirchenführer, Martins von Tours und des Ambrosius von Mailand, hatten keinen Erfolg gebracht: der Priszillian und ein Teil seiner Anhänger, darunter eine Frau, wurden durch Enthauptung hingerichtet, vielleicht auf dem Forum der Kaiserresidenz Trier, zwischen den und dem Palast des praefectus praetorio. So ist zum ersten Male seit der conversio Konstantins d. Gr. zum Gott der Christen das Schwert in den Dienst der Kirche getreten: «Der Blutspruch von Trier leitet eine Entwicklung in der Geschichte der Kirche ein, die in Religionskriegen und Inquisition endet.» - Wikipedia: Klaus Martin Girardet (* 18. Oktober 1940 in Koblenz) ist ein deutscher Althistoriker. Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 550 Sonderdruck, klammergeheftet in Papiereinband.
Language: German
Published by München: C. H. Beck, 1979
Seller: Borkert, Schwarz und Zerfaß GbR, Berlin, Germany
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Condition: Gut. S. 205-214, 4 Tafeln. Aus der Bibliothek von Prof. Wolfgang Haase, langjährigem Herausgeber der ANRW und des International Journal of the Classical Tradition (IJCT). - Mit Widmung des Autors an H. Temporini. - Etwas eselsohrig, Name des Autors handschriftl. auf dem Einband, Nummernfolge auf der Rückseite, sonst gut und sauber. - Aus dem Text: In R. Hansliks RE-Artikel über M. Vipsanius Agrippa heißt es, Agrippa sei nach Abschluß seines Feldzuges gegen die Kantabrer im Jahre 19 v. Chr. möglicherweise von Caesaraugusta aus zu einer «Inspektionsreise nach dem Süden Spaniens» aufgebrochen. Er habe Emerita besucht, später Ulia und Gades. Wörtlich schreibt Hanslik: «Ob V. auch Carthago Nova in der Tarraconensis besuchte, das später Augustus und V. zu Ehren ludi quinquennales gab, deren praefecti Münzen prägen ließen, s. Cohen p. 177 nr. 15, mag dahingestellt bleiben.» Der Forscher stützt seine These, für die literarische Belege fehlen, auf numismatische und epigraphische Quellen. Daß Agrippa, ausgestattet mit dem Imperium proconsulare, Emerita besucht hat und dort ein Theater bauen ließ, kann als durchaus wahrscheinlich gelten. Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 550 Sonderdruck, klammergeheftet in Papiereinband.
Language: German
Published by München: C. H. Beck, 1974
Seller: Borkert, Schwarz und Zerfaß GbR, Berlin, Germany
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Condition: Gut. S. 327-342, 4 Tafeln. Aus der Bibliothek von Prof. Wolfgang Haase, langjährigem Herausgeber der ANRW und des International Journal of the Classical Tradition (IJCT). - Mit Widmung der Autorin an W. Haase. - Ein gutes und sehr sauberes Exemplar. - Aus dem Text: Unter den Münzen der späten Republik fallen die Prägungen des Münzmeisters Palikanus zunächst wegen der starken Begrifflichkeit ihrer Vorderseiten auf: Neben nach rechts gerichteten Köpfen steht links libertatis, honoris und felicitatis. Auf diese personifizierten Allegorien scheinen die Rückseitenbilder in irgendeiner Weise bezogen zu sein: Mit Libertas sind rostra und subsellium, mit Honos eine sella curulis zwischen zwei Ähren, mit Felicitas eine Victoria in Biga verbunden. Libertas und Honos finden sich auf den beiden Denaren, Felicitas auf dem Quinär des Münzmeisters; die Prägereihe enthält noch einen Sesterz, der auf Vorder- und Rückseite eine Stimmurne und Stimmtafel bietet (Taf. 30 Abb. 1-5; 7-10). Auffallend ist demnach nicht nur die Begrifflichkeit an und für sich, sondern auch ihre akzentuierte Abstufung: Libertas und Honos auf den Hauptmünzen haben vor Felicitas auf dem Teilwert entschiedenermaßen den Vorrang; Libertas wiederum ist gegenüber Honos stärker betont, weil die Motive des Sesterzes auf sie zu beziehen sind. Hinter dieser Serie steht allem Anschein nach ein scharf umrissenes Programm, das sie zu einer in sich geschlossenen Gruppe zusammenfaßt. Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 550 Sonderdruck, klammergeheftet in Papiereinband.
Language: German
Published by München: C. H. Beck, 1971
Seller: Borkert, Schwarz und Zerfaß GbR, Berlin, Germany
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Condition: Gut. S. 219-238. Aus der Bibliothek von Prof. Wolfgang Haase, langjährigem Herausgeber der ANRW und des International Journal of the Classical Tradition (IJCT). - Mit Widmung des Autors. - Einband etwas lichtrandig, name des Autors handschriftl. auf dem Einband, 1 typogr. Korr., sonst gut und sauber. - Aus dem Text: Sallust gehört zu jenen antiken Historikern, die innerlich am Gegenstand ihres Werkes in besonderem Maße engagiert sind. Seine leidenschaftliche Anteilnahme strahlt ihre Glut bis in das sprachliche Idiom hinein aus. Die ungewöhnliche Wirkung, die aus diesem Grunde sein Werk noch auf den modernen Leser ausübt, beruht nicht zuletzt darauf, daß das Schicksal des Mannes aus dem sabinischen Amiternum sehr eng mit jenen gesellschaftlichen Zuständen in Rom verstrickt war, die ihn zu ihrem Historiker werden ließen. Als charakteristisch für sie kann das Vorhandensein einer herrschenden Schicht von Adelsfamilien gelten, die durch Verbindungen, sog. amicitiae, Gruppierungen bildeten, welche sich gegenseitig befehdeten oder unterstützten, sich auflösten und neu zusammenschlossen, entsprechend den jeweils wechselnden politischen Zielen. Das den politischen Alltag demzufolge beherrschende Koterienwesen mit seiner Korruption und Konnivenz, mit dem Streit um persönliche Interessen und seinen Intrigen stellt gewissermaßen das politische Urerlebnis des neu in die römische Gesellschaft eintretenden Sallust dar, von dem er nicht mehr losgelassen wurde. - Wikipedia: Karl-Ernst Petzold (* 15. April 1918 in Rochlitz, Sachsen; gest. 24. Oktober 2003) war ein deutscher Althistoriker. Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 550 Sonderdruck, Klebebindung in Papiereinband.
Language: German
Published by München: C. H. Beck, 1976
Seller: Borkert, Schwarz und Zerfaß GbR, Berlin, Germany
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Condition: Gut. S. 97-112. Aus der Bibliothek von Prof. Wolfgang Haase, langjährigem Herausgeber der ANRW und des International Journal of the Classical Tradition (IJCT). - Mit Widmung des Autors an K. Stroheker. - Etwas bestoßen, Name des Autors handschriftl. auf dem Einband, Stempel auf der Rückseite, sonst sauber. - Aus dem Text: Bekanntlich hat Attalos III., der letzte König von Pergamon, sein Reich testamentarisch den Römern vermacht. Bald nach seinem Tod (Frühjahr 133 v. Chr.) erhob sich der pergamenische Prätendent Aristonikos; er wurde erst nach jahrelangen Kämpfen, die schließlich auch den Einsatz römischen Militärs erforderlich machten, besiegt und gefangengenommen. Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 550 Sonderdruck, klammergeheftet in Papiereinband.
Language: German
Published by München: C. H. Beck, 1974
Seller: Borkert, Schwarz und Zerfaß GbR, Berlin, Germany
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Condition: Gut. S. 251-292, Beilage. Aus der Bibliothek von Prof. Wolfgang Haase, langjährigem Herausgeber der ANRW und des International Journal of the Classical Tradition (IJCT). - Mit Widmung des Autors an H. Temporini. - Beilage: Rezension Karl Christs von: Raymond Weiller. Monnaies antiques découvertes au Grand-Duché de Luxembourg, Berlin, Mann 1972. Aus: [Gnomon 1974]. - Mehrere Kugelschreiber-Anstr., sonst sauber. - Aus dem Text: Caesars Bericht über seine Politik und Kriegführung gegen den germanischen Heerkönig1 Ariovist, der in dem persönlichen Zusammentreffen und der Entscheidungsschlacht gipfelt, stellt eine der in Komposition und Stilisierung eindrucksvollsten Partien der Commentarii des römischen Proconsuls dar. Wie immer Caesars und die Historizität der gerade in diesen Kapiteln berichteten Ereignisse und Reden2 beurteilt wurden, am literarischen Rang wie am politischen Gehalt jener Abschnitte ist ebensowenig gezweifelt worden wie an der generellen historischen Bedeutung des Zusammenpralls. So nahmen die Vorgänge in den großen Darstellungen der Geschichte Galliens wie der Geschichte Caesars oder der Geschichte der römisch-germanischen Auseinandersetzung schon immer einen hervorragenden Platz ein. - Wikipedia: Karl Christ (* 6. April 1923 in Ulm/Donau; 28. März 2008 in Marburg) war ein deutscher Althistoriker. Der Nestor der deutschen Althistorie gilt als Pionier der Wissenschafts- und Rezeptionsgeschichte seines Faches. Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 550 Sonderdruck, klammergeheftet in Papiereinband.
Language: German
Published by München: C. H. Beck, 1998
Seller: Borkert, Schwarz und Zerfaß GbR, Berlin, Germany
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Condition: Gut. S. 163-176, 1 Abb., Beilage. Aus der Bibliothek von Prof. Wolfgang Haase, langjährigem Herausgeber der ANRW und des International Journal of the Classical Tradition (IJCT). - Mit Widmung des Autors. - Beilage: Rezension von M. G. Schmidt zu: Dorothy Pikhaus, Répertoire des inscriptions latines versifiées de l'Afrique romaine (1er-6e siècles). - Etwas bestoßen, Name des Autors handschriftl. auf dem Einband, sonst gut und sehr sauber. - Aus dem Text: Vor nunmehr hundert Jahren konnte Franz Bücheler im Rahmen der Anthologia Latina die ersten beiden Bände seiner bis heute nicht überholten Sammlung lateinischer Versinschriften vorlegen (Carmina Latina epigraphica, Leipzig 1895/97), denen bislang nur ein von Ernst Lommatzsch besorgtes Supplement gefolgt ist (ibid. 1926). Seine Edition begleitete die umfassenden Bemühungen Theodor Mommsens, die gesamte epigraphische Hinterlassenschaft der antiken Latinität zu sichten und im Corpus Inscriptionum Latinarum zu sammeln. Obwohl metrische Inschriften den Historikern damals noch vertrauter waren als der heutigen Zunft, schätzten auch Mommsen und seine Mitarbeiter Bücheler als den Mann, «. der sie in den schlimmsten Nöten beraten konnte». Als Kenner seines Petron, der ihm besonderes Einfühlungsvermögen für schlichte Umgangssprache und urbane Prosa, für dilettantische Poesie und die hohe Dichtkunst abforderte, war er eine Autorität auf dem Gebiet der Sprachwissenschaft wie der lateinischen Dichtung, die man in Zweifels fällen immer gern zu Rate zog. - Wikipedia: Manfred Gerhard Schmidt (* 26. Mai 1952 in Schmalkalden) ist ein deutscher Epigraphiker. Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 550 Sonderdruck, Klebebindung in Papiereinband.
Language: German
Published by München: C. H. Beck, 1972
Seller: Borkert, Schwarz und Zerfaß GbR, Berlin, Germany
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Condition: Gut. S. 57-90. Aus der Bibliothek von Prof. Wolfgang Haase, langjährigem Herausgeber der ANRW und des International Journal of the Classical Tradition (IJCT). - Mit Widmung von H. Braunert. - Rückenklebeband gelöst, dadurch Block gelockert und mit Büroklammer gehalten, Name der Autoren handschriftl. auf dem Einband, sonst sehr sauber. - Aus dem Text: Die Feststellung J. A. O. Larsens, daß der arkadische Bund one of the most interesting in Greek history sei, gilt ebenso auch für seine neugegründete ,Hauptstadt' Megalopolis. Der für eine griechische Stadt ganz ungewöhnliche Name -nicht Megalopolis, sondern (í) Megáli pólis - zeigt die Besonderheit an und macht begreiflich, daß man in ihm ein ,Programm' sehen konnte. Den Inhalt eines solchen Programms wird man nicht allein auf den äußeren Eindruck und damit auf den Umfang einer Stadt beschränken wollen. Und doch zeigt Polybios, daß sich die ,Größe' seiner Vaterstadt allein in ihrem Erscheinungsbild, der Stadtmauer repräsentierte: Zwar nimmt er sie als Beispiel zur Widerlegung des allgemeinen Vorurteils, éx aftís tís perimétrou könne auf tá megéthi tón proeiriménon geschlossen werden (9, 26a, 1), gebraucht aber zuvor ó mégethos ganz im Sinne dieser vulgären Anschauung, als er den Entschluß des Spartanerkönigs Kleomenes zur Eroberung der Stadt im Jahre 223 v. Ohr. auf dessen Erwägung zurückführt, daß Megalopolis diá tó mégethos kaí tin érimían? schwer zu verteidigen sei. - Wikipedia: Horst Braunert (* 11. März 1922 in Görlitz; 19. August 1976 in Kiel) war ein deutscher Althistoriker. Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 550 Sonderdruck, Klebebindung in Papiereinband.
Language: German
Published by München: C. H. Beck, 1976
Seller: Borkert, Schwarz und Zerfaß GbR, Berlin, Germany
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Condition: Sehr gut. S. 165-184, 2 Tafeln. Aus der Bibliothek von Prof. Wolfgang Haase, langjährigem Herausgeber der ANRW und des International Journal of the Classical Tradition (IJCT). - Mit Widmung des Autors. - Name des Autors handschriftl. auf dem Einband, sonst tadellos. - Aus dem Text: Unter den in CIL X veröffentlichten Inschriften aus Herculaneum fällt besonders eine Gruppe von 15 Ehrungen für die Familie des M. Nonius Balbus auf. Über die Verwandtschaftsverhältnisse des Geschlechts sind wir außergewöhnlich detailliert durch die zahlreichen Statuenbasen informiert, deren größter Teil im Theater der Stadt und im Bezirk der sogenannten gefunden wurde. Dem homonymen Vater des Balbus, lediglich durch den Zusatz pater vom Sohn zu unterscheiden, wurde ebenso wie der Mutter, Viciria A. f. Archa(i)s, auf Beschluß des Stadtrates eine Statue gesetzt (CIL X 1439 f.). Ebenfalls wurde seine Gemahlin, Volasennia C. f. Tertia, von den Decuriones und der Plebs Herculanensis geehrt (CIL X 1435-1438). In welcher Beziehung diese Dame zu C. Volasenna Severus, cos. suff. 44, und P. Volasenna, cos. suff. 54 (?), stand, läßt sich nicht bestimmen, ebenso unbekannt ist das Verwandtschaftsverhältnis der Viciria zu A. Vicirius Proculus und A. Vicirius Martialis, die in den Jahren 89 bzw. 98 den Konsulat bekleideten. - Wikipedia: Leonhard Schumacher (* 13. April 1944 in Sigmaringen) ist ein deutscher Althistoriker. Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 550 Sonderdruck, klammergeheftet in Papiereinband.
Language: German
Published by Berlin: Haasenstein, 1960
Seller: Borkert, Schwarz und Zerfaß GbR, Berlin, Germany
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Sonderdruck. Condition: Gut. S. 175-176, 2 Abb. Aus der Bibliothek von Prof. Wolfgang Haase, langjährigem Herausgeber der ANRW und des International Journal of the Classical Tradition (IJCT). - Mit Widmung des Autors an E. Zinn. - Fleckig, berieben und bestoßen, eselsohrig. - Aus dem Text: Im Wiener Kunsthistorischen Museum hängt ein Bild, das auf besondere Weise mit der geistigen Geschichte der Hauptstadt der österreichischen Monarchie verbunden ist. Der Bologneser Maler des Hochbarock, Giuseppe Maria Crespi, genannt ,lo Spagnuolo, hat es etwa kurz nach der Wende vom 17. zum 18. Jh. gemalt im Auftrag keines geringeren als des Prinzen Eugen von Savoyen, des Türkenbesiegers und Palladins des Habsburgischen Reiches. Aus seinem Besitz ist es in den des Allerhöchsten Kaiserhauses gelangt. Des Prinzen erlesener künstlerischer Geschmack ist bekannt. Den Zeugen seiner kunstfördernden Tätigkeit begegnet man in Wien allenthalben; es genügt, auf Schloß Belvedere zu verweisen. Unser Gemälde beleuchtet erneut die mäzenatische Seite seines Wirkens, die einem fast gleichaltrigen, höchst eigenwilligen Künstler der damals keineswegs mehr in besonderem Ansehen stehenden Bologneser Malerschule zugute kam. Für die Originalität und künstlerische Kraft dieses Mannes besaß der fürstliche Auftraggeber offenbar den Blick des Kenners. - Wikipedia: Ulrich Hausmann (* 13. August 1917 in Bremen; 19. Januar 1996 in München) war ein deutscher Klassischer Archäologe. Er lehrte als Professor für Klassische Archäologie an der Universität Tübingen. Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 550.
Language: German
Published by München: C. H. Beck, 1980
Seller: Borkert, Schwarz und Zerfaß GbR, Berlin, Germany
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Condition: Gut. S. 327-355. Aus der Bibliothek von Prof. Wolfgang Haase, langjährigem Herausgeber der ANRW und des International Journal of the Classical Tradition (IJCT). - Mit Widmung des Autors. - Einband minimal bestoßen, sonst tadellos. - Aus dem Text: Bis zum Jahr 1923 figurierte im römischen Kalendarium ein rätselhafter "Schwarzer Tag": Der XIX K. Febr. = 14. Januar wurde in mehreren Fasti als vitiosus ex senatus consulto geführt, ohne daß man sich erklären konnte, welches Unglück denn an diesem Tage den römischen Staat einmal betroffen haben mochte. Im Jahre 1923 löste sich dann durch die Entdeckung der Fasti Verulani das Rätsel: XIX K. Febr. = 14. Januar ist der Ant(oni) natal(is). Jetzt fielen den Gelehrten gewissermaßen die Schuppen von den Augen, und sie erkannten, daß der bei Cassius Dio 51, 19, 3 für die Zeit nach Aktium (2. Sept. 31), aber noch vor dem Eintreffen der Nachricht vom Tod des Antonius (der am 1. 8. 30 Selbstmord beging) berichtete Senatsbeschluß, den Geburtstag des Antonius zum Schwarzen Tag (tín te iméran én í égegénnito miarón énómisan) zu erklären, ebendiesen 14. Januar meine. - Wikipedia: Werner Suerbaum (* 14. Juli 1933 in Osnabrück) ist ein deutscher Altphilologe. Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 550 Sonderdruck, Klebbeindung in Papiereinband.
Language: German
Published by München: C. H. Beck, 1974
Seller: Borkert, Schwarz und Zerfaß GbR, Berlin, Germany
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Sonderdruck, klammergeheftet. Condition: Gut. S. 609-628. Aus der Bibliothek von Prof. Wolfgang Haase, langjährigem Herausgeber der ANRW und des International Journal of the Classical Tradition (IJCT). - Mit Widmung des Autors. - Name des Autors handchriftl. auf dem Einband, sonst tadellos. - Aus dem Text: Eines der wesentlichsten Elemente der Kodifikationstechnik bei der Komposition des (CT.) besteht bekanntlich in der Zerlegung schon vorhandener constitutiones principum und in der Verteilung der so entstandenen Einzelvorschriften auf die nach ihrem Inhalt jeweils in Frage kommenden Titel. Dieser Arbeitsvorgang entspricht den Richtlinien, die Kaiser Theodosius II. für seine Kompilatoren mit den Erlassen vom 26. März 429 und vom 20. Dez. 435 festgesetzt hatte. Man hat bisher diesen programmatischen Erlassen nicht die Beachtung geschenkt, die sie unter dem Gesichtspunkt des Aufbaus des CT. verdienen. Ich kann hier keine eingehende Untersuchung dieser Frage vorlegen, doch sollen einige Punkte hervorgehoben werden: Die Modelle, auf die sich Theodosius II. beruft, nämlich der <Codex Gregorianus» und der »Codex Hermogenianus» sind nichts weiter als private Reskriptensammlungen, d. h. Kataloge von Entscheidungen über konkrete Fälle und damit situationsbedingten Lösungen. Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 550.
Language: German
Published by München: C. H. Beck, 1972
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Condition: Gut. S. 253-276. Aus der Bibliothek von Prof. Wolfgang Haase, langjährigem Herausgeber der ANRW und des International Journal of the Classical Tradition (IJCT). - Mit Widmung des Autors. - Name des Autors handschriftl. auf dem Einband, Einband etwas vom Textblock gelöst, sonst gut und sauber. - Aus dem Text: Bekannt ist Ciceros Urteil über Caesars commentarii, deren Mangel an rhetorischem Schmuck (ornatus orationis) als anerkennenswert hervorgehoben wird (Brut. 262), und zwar mit der Begründung, daß es in der Geschichtsschreibung nichts Lieblicheres gebe als reine und lichtvolle Kürze (pura et inlustris brevitas). Der Redner hatte selbst einen commentarius consulatus sui Graece compositus (Att. 1, 19, 10) verfaßt, dabei jedoch die ganze Palette des Isokrates und alle Farbkästen seiner Schüler verbraucht, auch ein wenig aristotelische Schminke aufgelegt (Att. 2,1,1). Er äußerte sich gegenüber Atticus dahingehend, daß ihm dieses [.] von Poseidonios, der es zugestellt bekommen hatte, ut ornatius de tisdem rebus scriberet, mit dem Bemerken zurückgesandt wurde, dadurch nicht zum Schreiben angeregt, eher davon abgeschreckt worden zu sein. Wie nach Ciceros Meinung Caesar mit seinem schlichten und klaren Stil die Historiker davon abhielt, seine commentarti als Materialsammlung zu gebrauchen, so hinderte Ciceros rhetorisch kunstvolle Diktion den griechischen Rhetor und Philosophen, dessen commentarius als zu bearbeitenden Rohstoff anzusehen. In beiden Fällen bewirkte demnach die stilistische Durchformung den Übergang von der Materialsammlung zum literarischen Genos. Bei Cicero handelte es sich allerdings, wie aus Att. 1,19,10 ersichtlich, um Memoiren autobiographischen Charakters, so daß die damit implizierte unterschiedliche Zielsetzung es verbietet, aus der Gegenüberstellung von Ciceros Urteil über Caesars commentarti und seiner eigenen Gestaltung eines commentarius etwa den Schluß zu ziehen, die historiographische Praxis des römischen Rhetors widerspreche seiner Theorie. Anders liegen die Dinge jedoch, wenn man die Kriterien, unter denen Cicero in ,De oratore und ,De legibus die römische Geschichtsschreibung kritisch durchmustert, mit dem erwähnten Urteil über Caesars commentarli vergleicht: Steht hier die Schmucklosigkeit als kennzeichnend für die Historiographie der rhetorischen Ausgestaltung der Memoiren gegenüber, so wird dort der römischen Geschichtsschreibung vorgeworfen, nur die brevitas zu kennen, der ornamenta aber zu ermangeln (de or. 2,53). Nach der Meinung des Redners Antonius hängt dies damit zusammen, daß man in Rom der Beredsamkeit nur deswegen obliegt, um sich als Politiker und Patron betätigen zu können, während sie in Griechenland die Grundlage für jede geistige Arbeit, mithin auch für die Historiographie darstellt (de or. 2,51-55). Das in diesem Zusammenhang von Antonius ausgesprochene Urteil - historia munus est oratoris (de or. 2, 62) - scheint ferner auch Atticus im Auge zu haben, wenn er in ,De legibus behauptet, Cicero sei besonders geeignet, ein Geschichtswerk zu schreiben, quippe cum sit opus, ut tibi quidem videri solet, unum hoc Oratorium maxime (de leg. 1,5). Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 550 Sonderdruck, Klebebindung in Kartoneinband.
Language: German
Published by München: C.H. Beck, 1976
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Condition: Gut. S. 441-487. Aus der Bibliothek von Prof. Wolfgang Haase, langjährigem Herausgeber der ANRW und des International Journal of the Classical Tradition (IJCT). - Widmung des Autors auf Einband-Vorderseite, Stempel auf Rückseite, Einband minimal berieben, sonst ein sehr gutes und sauberes Exemplar. - Aus dem Text: Da die des Priskos, die des Symmachus und die des Ablabius und des Cassiodor verlorengegangen sind, ist man dem Jordanes Dank dafür schuldig, daß er der Historie die wichtigste Quelle zur früheren Geschichte der Goten und eine der Hauptquellen zur Geschichte mancher wichtiger Nomadenvölker der Großen Völkerwanderung ziemlich korrekt übermittelt hat. Und damit sind wir in einer gar nicht so schlechten Lage, da Jordanes - wenn auch kein Historikertalent - so doch ein nicht nur äußerst fleißiger, sondern auch ein zu selbständiger Beurteilung und Behandlung seines Stoffes durchaus fähiger Intellektueller war, der bei der Abfassung seines opus tumultuarium einen sicheren, freilich nicht unfehlbaren Redaktorensinn für das Wesentliche (sensus) seines Stoffes an den Tag gelegt hat. Als er seine von ihm selbst als opusculum (Get. 1, 88), storiuncula (Rom. 6) und parvissimus libellas (Rom. 4, 5) apostrophierten Werke schrieb, hatte er klare Vorstellungen davon, was und ein für doctissimi (Rom. 7) bestimmtes im hohen Stil zu bedeuten haben. Diese Einschätzung des Jordanes soll im Folgenden durch die Klarstellung seines Verhältnisses zum Chronikwerk des Marcellinus Comes - ein Schlüsselproblem auf dem Wege zur richtigen Beurteilung seiner Arbeitsweise -, daneben aber auch durch die Behandlung mancher anderer umstrittener Punkte seiner Schriften gerechtfertigt werden. Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 550 Sonderdruck, klammergeheftet in Papiereinband.
Language: German
Published by München: C. H. Beck, 1998
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Condition: Gut. S. 287-322. Aus der Bibliothek von Prof. Wolfgang Haase, langjährigem Herausgeber der ANRW und des International Journal of the Classical Tradition (IJCT). - Mit Widmung des Autors. - Name des Autors hs. auf dem Einband, sonst gut und sehr sauber. - Aus dem Text: Es gehört zu den Gemeinplätzen der Herodianforschung, daß philosophischmoralisierende Partien aus dem Umfeld des antiken Herrscherbildes in seinem Geschichtswerk über den Zeitraum von 180238 n. Chr. einen prominenten Platz einnehmen.1 Die oft banalen Sentenzen werden als rhetorische Zutat zu einer insgesamt ohnehin sehr unzuverlässigen Darstellung gewertet. Historischer Bericht und moralisierende Passus der genannten Art stehen nach dieser Deutung in dem Text mehr oder weniger unverbunden nebeneinander.2 Das eine ist jedoch ohne das andere nicht zu verstehen: Daß die vielfach konstatierte Verfälschung des historischen Stoffes3 nicht allein auf darstellerischem Unvermögen beruht, sondern in erster Linie ein Mittel der Beglaubigung jener abstrakten, ethischen Prämissen ist, soll an anderer Stelle gezeigt werden.4 Hier geht es zunächst darum, anhand der Rezeptionsgeschichte Herodians zu verdeutlichen, worauf die zu Beginn der Herodianforschung im frühen 19. Jh. vorgenommene strenge Trennung von rhetorisch gefärbtem Kommentar und historischem Bericht zurückzuführen ist. Zu diesem Zweck soll die Rezeption des Historiographen seit dem späten 15. Jh. nachgezeichnet werden. - Wikipedia: Martin Zimmermann (* 1. November 1959 in Güldenstein) ist ein deutscher Althistoriker und Autor von Kinder- und Jugendliteratur. Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 550 Sonderdruck, Klebebindung in Papiereinband.
Language: German
Published by München: C. H. Beck, 1989
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Condition: Gut. S. 207-220. Aus der Bibliothek von Prof. Wolfgang Haase, langjährigem Herausgeber der ANRW und des International Journal of the Classical Tradition (IJCT). - Mit Widmung des Autors. - Name des Autors hs. auf dem Einband, sonst gut und sehr sauber. - Aus dem Text: Die Forschungsgeschichte zum Thema der älteren Tyrannis bei den Griechen spiegelt idealtypisch Bedingungen und Entwicklungen des modernen Geschichtsverständnisses wider. Die früher vertretenen Extrempositionen, welche die Tyrannis entweder modernistisch als Ausdruck radikaler sozialökonomischer Veränderungen und den Tyrannen als revolutionären Volksführer begreifen oder die Antithese eines an keinerlei übergeordnete Ziele gebundenen, allein an persönlicher Macht orientierten Adelsregiments vertreten, sind inzwischen durch eine Vielzahl von differenzierten Einzelstudien ersetzt worden, die nicht unbedingt auf ein geschlossenes und widerspruchsfreies Tyrannenbild abzielen. - Wikipedia: Hartwin Brandt (* 29. Juni 1959 in Flensburg) ist ein deutscher Althistoriker. Sprache: Deutsch Gewicht in Gramm: 550 Sonderdruck, Klebebindung in Papiereinband.
Published by BSFG [Published by The Birmingham Science Fiction Group, [Birmingham], 1993
Seller: Currey, L.W. Inc. ABAA/ILAB, Elizabethtown, NY, U.S.A.
Association Member: ILAB
First Edition Signed
Octavo, pp. [1-4] 1-12, pictorial wrappers, stapled. First edition. Limited to 400 numbered copies signed by Baxter. A chapbook published by The Birmingham Science Fiction Group for Novacon23 at which Stephen Baxter was the guest of honor. A fine copy. (#177428). Signed.